DE53513C - Regelungsvorrichtung für Walzenstühle in Windmühlen - Google Patents

Regelungsvorrichtung für Walzenstühle in Windmühlen

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DE53513C
DE53513C DENDAT53513D DE53513DA DE53513C DE 53513 C DE53513 C DE 53513C DE NDAT53513 D DENDAT53513 D DE NDAT53513D DE 53513D A DE53513D A DE 53513DA DE 53513 C DE53513 C DE 53513C
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Germany
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windmills
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roller mills
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53513D
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English (en)
Original Assignee
R. PUHLMANN in Berlin S.W., Yorkstr. 71
Publication of DE53513C publication Critical patent/DE53513C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/32Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die sogenannten PuhImann'sehen Walzenstühle sind mit einer Vorrichtung ausgestattet, welche beim Leerwerden des Rumpfes die Abstellung der Walzen bewirkt und folgendermafsen eingerichtet ist.
Im Rumpf A ist eine um Achse B drehbar gelagerte Klappe C angebracht, welche mit der Falle D fest verbunden ist. Die Klappe C wird nun durch das im Rumpf befindliche Mahlgut gegen die Wandung des Rumpfes in Richtung des Pfeiles E gedrückt; sobald sich jedoch der Rumpf entleert, mithin der Druck des auf Klappe C drückenden Mahlgutes nachläfst, dreht sich die Falle D, durch den auf demselben mit Zapfen F aufgelegten und um Achse G drehbar gelagerten Gewichtshebel Hherabgezogen, in Richtung des Pfeiles /. Dies hat zur Folge, dafs der Gewichtshebel H aus der in Fig. 4 in ausgezogenen Linien angegebenen Stellung in die in punktirten Linien wiedergegebene übergeht, hierbei mit Hülfe eines an ihm befestigten Stiftes P gegen den Schenkel K des um die Achse G drehbaren, mit Nase M versehenen Winkelhebels K L trifft und diesen in solcher Weise dreht, dafs sich der bis dahin festgehaltene Hebel O in die Stellung O1 bewegen kann, wodurch der mit diesem Gewichtshebel O durch Lenker Q. verbundene Gewichtshebel R aus Stellung R in .R1 übergeht.
Der Gewichtshebel R sitzt lose drehbar auf Achse S, mit welcher der mit Bogenschlitz U ausgestattete Theil T fest verbunden ist. Sobald nun der Gewichtshebel R aus Stellung R in R1 übergeht, trifft der mit ihm verbundene, im Bogenschlitz U des genannten Theiles T gleitende Bolzen V dieses Gewichthebels gegen den einstellbaren Anschlag W am Theil T und Veranlafst dadurch eine Drehung der Welle S in Richtung des Pfeiles X.
Genannte Welle S hat excentrische Bunde Y, und bewirkt somit durch ihre Drehung in oben angegebener Richtung unter Vermittelung der auf diesen aufruhenden Federbolzen α eine Entfernung der Walzen b und c von einander (Fig. 4 und 5).
Es hat sich herausgestellt, dafs die Walzen selbst wegen der verschiedenen Umdrehungsgeschwindigkeiten des Triebwerkes, besonders bei Windmühlen, eine fortwährende Regelung ihres Abstandes zu einander bedürfen, um ein möglichst gleichmäfsiges Mahlgut zu erzielen. Aufserdem mufs der Speiseschieber eine dementsprechende Einstellung erfahren.
Die bisher angewandten Vorrichtungen zur Erzielung des vorgenannten Zweckes lassen sich nicht bei den in den Zeichnungen dargestellten Walzenstühlen anwenden, ohne die Wirkung der Ausrückvorrichtung CDHOR und S zu beeinträchtigen. Die vorliegende Erfindung soll nun diesem vorbesprochenen Mangel abhelfen.
Dies soll erreicht werden durch einen irgendwo in der Mühle befindlichen oder anzulegenden Regeler, welcher aber nicht auf dem Walzenstuhl befestigt ist, sondern nur derartig mit der bereits am Walzenstuhl vorhandenen Ausrückvorrichtung (C D S) und dem Speiseschieber verbunden ist, dafs die Walzen und der Speiseschieber der Umdrehungszahl des Triebwerkes
entsprechend eingestellt werden, ohne die beim Leerwerden des Rumpfes wirkende Ausrückvorrichtung zu beeinflussen.
Zu diesem Zweck ist der erwähnte Theil T auf seinem Umfang mit einem Zahnkranz versehen, mit welchem für gewöhnlich eine Zahnstange d in Eingriff ist, deren eines Ende mit dem Speiseschieber ef, deren anderes Ende aber einstellbar mit dem in der Mühle befindlichen Regeler g verbunden ist (Fig. 2). In einer Schlitzführung h dieser Zahnstange d wird ein Gleitstück i geführt, das auf einen um Achse I drehbaren, mit Schuh m versehenen Gewichtshebel K sitzt, welcher Schuh m auf dem um Achse S lose drehbaren Gewichtshebel R seinen Stützpunkt findet.
Die Wirkung dieser vorbenannten Einrichtung ist folgende: Beim Heben und Senken der Schwungkugeln des Regelers wird unter Vermittelung der Zahnstange d erstens der Zahntrieb T derart gedreht, dafs ein Nähern bezw. Entfernen der Walzen stattfindet, gleichzeitig aber auch der Speiseschieber f dementsprechend verstellt wird; sobald nun beim Leergang des Rumpfes die Klappe c sich hebt, also Hebel R in Stellung R1 übergeht, verliert der an Hebel K befestigte Schuh in seinen Stützpunkt, schlägt herab aus der in Fig. 4 in ausgezogenen Linien dargestellten Stellung in Richtung des Pfeiles in die in punktirten Linien wiedergegebene und bringt hierdurch unter Vermittelung des Gleitstückes i die Zahnstange d aufser Eingriff mit dem Zahntrieb T (Fig. 5)·
Behufs Wiedereinstellung der gesammten Ausrückvorrichtung wird Gewichtshebel R aus Stellung R1 in Stellung R (Fig. 4 und Fig. 2 und 3) gebracht, hierdurch der Gewichtshebel K unter Vermittelung des an ihm sitzenden Schuhes m in seine Ausgangslage zurückgeführt, also die Zahnstange d mit dem Zahntrieb T wieder in Eingriff gebracht; gleichzeitig wird Gewichtshebel H mit seinem Bolzen F auf Falle D aufgelegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Regelungsvorrichtung für Walzenstühle in Windmühlen, welche das unmittelbare Anschliefsen eines jeden Walzenstuhles an den in der Mühle zur Regelung der Mahlgänge vorhandenen Regeler ohne Beeinflussung der beim Leerwerden des Rumpfes in Thätigkeit tretenden Ausrückvorrichtung dadurch ermöglicht, dafs der Speiseschieber mit einer an dem Regeler anzuschliefsenden Zahnstange (d) in Verbindung gebracht ist, welche mit einem auf der zur Verstellung der beweglichen Walze dienenden Excenterwelle sitzenden Zahntrieb (T) in Eingriff steht, aus dem die Stange (d) beim Leerwerden des Rumpfes durch einen Gewichtsschuh (k m) ausgerückt wird, indem dieser durch Herabfallen des die Abstellung der Walzen herbeiführenden Gewichtshebels (R), seine Unterstützung verlierend, sich dreht.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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