DE27062C - Regulator für Wasserräder, Turbinen etc - Google Patents
Regulator für Wasserräder, Turbinen etcInfo
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- DE27062C DE27062C DENDAT27062D DE27062DA DE27062C DE 27062 C DE27062 C DE 27062C DE NDAT27062 D DENDAT27062 D DE NDAT27062D DE 27062D A DE27062D A DE 27062DA DE 27062 C DE27062 C DE 27062C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf der einen gewöhnlichen Kugel-Regulator tragenden Spindel α ist eine Hülse b in verticaler
Richtung beweglich. Dieselbe trägt die beiden mit ihr fest verbundenen Büchsen C1 und c2,
welche je einen nach oben bezw. unten gerichteten, der Drehungsrichtung des Regulators
entsprechend, einer flachgängigen Schraube ähnlich geformten gehärteten Stahlknaggen (I1
und d2 haben. Auf dem den Regulator tragenden
Bock ist ein Ständer e aus Gufseisen befestigt, der für zwei Winkelhebel/1 und /2 den
gemeinschaftlichen Drehzapfen g trägt. Diese beiden Winkelhebel haben einerseits je ein
Auge h1 h2, an das die beiden Druck- bezw.
Zugstangen il und P angreifen, andererseits
umfassen sie zwischen den Büchsen C1 und <r2
die Hülse b je zur Hälfte und tragen hier auch je einen entsprechend geformten Stahlknaggen k1
und k". Um eine seitliche Abweichung zu verhindern, ist der eine Hebel an seinem Ende
mit einem länglichen Schlitz r, der andere mit einem eingeschraubten Bolzen ί versehen. Der
Ständer e trägt oben und unten je zwei Büchsen /, in denen sich ein Bolzen und eine kräftige
Spiralfeder befinden. Die Zug- bezw. Druckstangen I1 und 4 greifen an ihrem anderen
Ende, das klinkhebelartig ausgearbeitet ist, in die beiden Räder mx und sw2) von denen die
Bewegung auf die konischen Räder η η und so
auf die verticale Welle ο übertragen wird.
Gehen nun bei einer beschleunigten Drehung der Regulatorwelle α die Kugeln des Regulators
aus einander, so heben sie die Hülse b, wodurch die untere Büchse C1 ebenfalls steigt und, während
sie sich dreht, mit ihrem Knaggen (I1 den an dem
einen Winkelhebel befindlichen Knaggen kt berührt
und denselben hebt. Dadurch wird die Druckstangezi in der Pfeilrichtimg ^4 bewegt. Sobaldaber
die Spitzen der Knaggen an einander vorbeigeglitten sind, treibt die beim Heben des Hebels
angespannte Feder / denselben wieder in seine horizontale Lage zurück und auch die Druckstange
z'i geht um ebenso viel wieder zurück,
um in die folgenden Zähne des Rades M1 einklinken
zu können. Dasselbe Spiel wiederholt sich nun so lange, bis die Beschleunigung der
Regulatorwelle aufgehört hat und die Maschine wieder normal arbeitet. Umgekehrt geht bei
der Verzögerung der Drehung der Regulatorwelle die Büchse ^2 mit der Hülse b nach unten,
drückt von oben mit ihrem Knaggen d2 auf
den des anderen Hebels k%, der dann nach unten
ausschlägt und mittelst der Klinkzähne der Zugstange % das Rad Ot2 in entgegengesetzter Richtung
herumdreht. Sind auch hierbei die beiden Knaggen mit ihren Spitzen an einander vorbeigeglitten,
so drückt die Spiralfeder den Hebel wieder in die waagerechte Stellung, die Zugstange
4 gleitet wieder über die Zähne des Rades hin und klinkt von neuem ein, um bei
fortgesetztem Spiel das Rad Ot2 bezw. die Welle 0
in entgegengesetzter Richtung zu drehen, bis die Regulatorwelle wieder ihre normale Geschwindigkeit
erreicht hat. Mittelst der Welle 0 wird entweder direct oder durch Uebertragung mittelst
Zahnrades und Zahnstange der Zuflufs des Wassers regulirt, indem bei der ersten Bewegung bezw.
beim Steigen der Regulatorkugeln die Zuflufsöffnung durch eine Drosselklappe, einen Schieber
oder Schützen etc. verringert, im anderen Falle aber vergröfsert wird, so dafs im ersteren Falle ein
langsamerer Gang der Kraftmaschine, im an-
Claims (1)
- deren Falle eine Beschleunigung derselben herbeigeführt und so die das raschere oder langsamere Drehen der Hauptbetriebswelle veranlassenden Ursachen compensirt werden.Patent-Ansρruch:Bei Turbinen, Wasserrädern und anderen Maschinen die Anordnung der Büchsen C1 C2 mit Knaggen dx d2 auf der Regulatorwelle in Verbindung mit den Knaggen kx k2 der federnden Winkelhebel f1/2, durch welche die steigenden und fallenden Bewegungen des Regulators mittelst der Klinken und Gelenkstangen Z1 i2 auf die Sperrräder mx m2 übertragen werden, die eine Drehung der Welle ο in der einen oder anderen Richtung und dadurch das Oeffnen oder Schliefsen des Zuflusses bewirken.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE27062C true DE27062C (de) |
Family
ID=303397
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT27062D Active DE27062C (de) | Regulator für Wasserräder, Turbinen etc |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE27062C (de) |
-
0
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