DE129080C - - Google Patents

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DE129080C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B5/00Hackling or heckling machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

PATENTAMT.
M 129080 KLASSE 76 b.
in BELFAST (Irl.).
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf eine Hechelmaschine jener Gattung, bei welcher die Flachsbündel stetig durch zwei Hechelwerke hindurchgeführt und an beiden Enden gehechelt werden. Der Zweck der Erfindung besteht darin, die Flachskluppen entsprechend dem jeweiligen Vorgang des Hecheins selbstthätig einzustellen. Dies konnte bei den bisher ausgeführten Vorrichtungen nur nach ziemlich bedeutender Aenderung der ganzen Maschine erfolgen. Demgegenüber bietet die vorliegende Erfindung den Vortheü, dafs die Maschine selbst in keiner Weise geändert zu werden braucht, da einerseits die Schraubenkluppen in ihrer jetzigen Form verwendet werden können, andererseits die Einrichtung zur Bewegung und Einstellung der Kluppen aufserhalb der Führungskanäle angeordnet ist.
Fig. ι zeigt die Hechelmaschine schematisch im Grundrifs, Fig. 2 eine Vorderansicht des Zuführungsendes der Maschine, Fig. 3 eine Ansicht der Schraubeinrichtung am Zuführungsende (in gröfserem Mafsstabe), Fig. 4 eine schaubildliche Ansicht dieser Einrichtung; Fig. 5 und 6 zeigen eine Ansicht bezw. den Grundrifs der Hebevorrichtung für den Deckel der Kluppe 3 ; Fig. 7 ist eine Ansicht des Wechselendes der Maschine; Fig. 8 und 9 sind eine Seitenansicht bezw. der Grundrifs der Fig. 7; Fig. 10 ist eine Rückansicht der Wechseleinrichtung aus Fig. 7, Fig. 11 eine Seitenansicht des schwingenden Eckstückes 43, welches die Kluppe vom Hauptkanal 2 in den Querkanal 4 führt, Fig. 12 ein Grundrifs der Fig. 11, Fig. 13 ebenfalls ein Grundrifs der Fig. 11, wobei die Kluppe 3 in jener Lage dargestellt ist, bevor sie in den Querkanal übergeht, Fig. 14 eine Seitenansicht der schwingenden Eckstücke 40, 41, 42 zur Zurückführung der Kluppen von dem Querkanal 4 zum Hauptkanal 2 oder umgekehrt, Fig. 15 ein Grundrifs der Fig. 14, und die Fig. 16 bis 20 schliefslich zeigen die Kluppe in verschiedenen Ansichten und Schnitten.
Die vorliegende Hechelmaschine enthält zwei gleiche Hechelwerke. Die Maschine besitzt an jedem Hechelwerk einen Hauptkanal 2 (Fig. 1), an welchem entlang sich die Kluppen 3 bewegen, und weiter an jedem ihrer Enden einen Querkanal 4. Schwingende Eckstücke 40, 41, 42 und 43 besorgen die Einführung der Kluppen 3 in die Querkanäle 4 und die Zurückführung derselben in die Hauptkanäle 2. Die letzteren steigen und fallen bei jedem Maschinenhub, während die Querkanäle 4 feststehen. Die Kluppen 3 werden am Ende eines jeden Hubes entweder von dem Hauptkanal 2 zum Querkanal 4 oder umgekehrt bewegt, Und zwar dient der Querkanal 4 zur Ueberführung der Kluppen 3 von dem einen Hechelwerk in das andere. Eine Reihe von Kluppen bewegt sich also von dem einen Hechelwerk zu dem anderen; der Flachs wird beim Einführungsende (Fig. 2) der Maschine zu- und abgeführt und durch die Kluppen beim Wechselende der Maschine (Fig. 8) hindurchgezogen.
Die Kluppen 3 bestehen, wie aus Fig. 16 bis 20 ersichtlich, aus zwei Platten, welche durch eine inmitten derselben befindliche Schraube 7 zusammengehalten werden, und deren ä'ufsere Seiten an beiden Enden mit Führungsstiften 8 ausgestattet sind, so dafs die Kluppen, gleichgültig welche Platte sich an der Oberseite befindet, in der Maschine auch ,in umgekehrter Lage arbeiten können. Die Schraube 7 wird von einer Mutter 9 festgehalten, welche auf Kugeln gelagert ist und auf der Platte 10 durch Eingreifen einer vorstehenden Kante in eine entsprechende Nuth derart befestigt ist, dafs sie ihre Lage gegenüber der oberen Platte der Kluppe immer beibehält. Am Einführungsende der Maschine (Fig. 2, 3 und 4), bei welchem der Flachs zuerst in die Kluppen eingebracht und der gehechelte Flachs wieder entfernt wird, sind oberhalb des Querkanals 4. zwei Spindeln a b angeordnet, welche sich entgegengesetzt zu einander drehen und an ihrem unteren Ende mit einem Steckschraubenschlüssel c ausgestattet sind, der auf die Schraubenmutter 9 pafst. Die Spindeln α und b. von denen die erstere, a, die Schraubenmutter 9 löst, während die Spindel b dieselbe anzieht, werden von einer gemeinsamen Welle 11 aus mittels Kegelräder in Umdrehung versetzt. Die Welle 11 wird durch einen Kettentrieb de angetrieben. Die Spindeln α und b müssen zum Eingreifen der Schraubenschlüssel c mit den Muttern 9 gesenkt und hierauf wieder gehoben werden. Dies erfolgt durch einen doppelarmigen Hebel/", welcher von der Daumenscheibe g aus unter Vermittelung einer Zugstange h gedreht wird. Die festschraubende Spindel b wird durch eine Kupplung i angetrieben. Wird die treibende Hälfte der Kupplung zurückgezogen, so wird sie durch eine Klinke k in dieser Stellung festgehalten, während durch Vermittlung des an der Zugstange h angelenkten Hebels / die Klinke k wieder ausgelöst und die Kupplung durch Federkraft eingerückt wird. Befindet sich die Kluppe 3 zwischen den beiden Spindeln α und b, so wird die Deckplatte der Kluppe 3 emporgehoben. Dies erfolgt mittels eines Bügels m (Fig. 2, 5 und 6), welcher durch Drehung einer Daumenscheibe η (Fig. 2) mittels einer Zugstange 0 gehoben und gesenkt wird. Der Bügel m hebt nach dem Lösen der Mutter 9 die Deckplatte der Kluppe empor, so dafs der gehechelte Flachs herausgenommen und ein neues Bündel in die Kluppe eingesetzt werden kann. Die Kluppen 3 werden im Querkanal 4 am Einführungsende der Maschine (Fig. 2) durch Hebel ρ fortbewegt, welche an einer gemeinsamen Zugstange q befestigt sind, die von einer unrunden Scheibe r mittels einer Kurbelstange s hin- und herbewegt wird.
Das Wechselende der Maschine .(Fig. 7, 8, 9 und 10) ist oberhalb des Querkanals 4 mit einer zu- und aufschraubenden Spindel t versehen, deren am unteren Ende angeordneter Steckschlüssel u auf die Mutter 9 pafst. Die Spindel t wird nach zwei entgegengesetzten Richtungen mittels eines Zahnstangengetriebes vn> gedieht, dessen Zahnrad n> mit der einen Hälfte der Kupplung χ verbunden ist und dessen Zahnstange ν mittels einer Zugstange \ von der Kurbel J-* aus angetrieben wird, welche letztere auf einer Welle 12 aufgekeilt ist. Durch die Drehung einer auf der Welle 12 aufgekeilten Daumenscheibe 13 wird die Spindeln auf die Schraubenmutter 9 gesenkt und von letzterer abgehoben. Die Kluppen 3 nehmen die in Fig. 7 dargestellte Lage ein, nachdem der Hauptkanal am Ende seines Aufwärtshubs angelangt ist und die Bewegung der Kluppen 3 im Quer- kanal begonnen hat. Die Spindel t wird emporgehoben, um die Kluppen 3 vorübergehen zu lassen, welche durch die an gemeinsamen Stangen 29, 30 befestigten Hebel 28 bewegt werden. Während die Kluppen 3 in Ruhe verbleiben, sobald die Muttern 9 gelöst und die Deckplatten abgehoben sind, wird der Flachs durchgezogen und sodann die Mutter 9 wieder fest angezogen, um jene Flachsbündelstellen, welche noch nicht durchgehechelt wurden, für die zweite Maschine freizulegen.
Das freigelegte, noch unbearbeitete Ende des Flachsbündels wird dann mittels einer Klemmvorrichtung weiter bewegt. Dieselbe besteht, wie aus den Fig. 8, 9 und 10 ersichtlich, aus zwei Armen 14, 15, welche auf der Welle 16 derart angeordnet sind, dafs der Arm 14 festgekeilt und mit der Welle 16 drehbar ist, während der Arm 15 lose auf der Welle 16 aufgeschoben ist und durch ein Gewicht 17 in der gleichen Lage erhalten wird. Dieses Gewicht ist an einer Kette angehängt, welche mit dem Ende 18 des Armes 15 verbunden ist. Der Arm 14 wird gegen den Arm 15 hin durch die unrunde Scheibe 20 bewegt, welche mittels des Winkelhebels 19 und des Gelenkes 21 den auf der Welle 16 sitzenden Hebel 22 bewegt. Sobald sich der Arm 14 bewegt, wird der Flachs umklammert und beide Arme bewegen sich dann entgegen ' der Wirkung des Gewichtes 17. Ist die Bewegung des Flachses eine Zeit lang fortgeschritten , so bewirkt die Daumenscheibe 20 mit Hülfe einer auf den Hebel 19 einwirkenden Feder die Zurückführung des Armes 14 in seine Grundstellung (Fig. 8). Gleichzeitig bewegt jedoch die unrunde Scheibe 20 den doppelarmigen Hebel 23, an dessen anderem Ende eine Zugstange 24 ein Auge 25 durchsetzt. Die Zugstange 24 besitzt einen Anschlag 26. Auf diese Weise wird die unmittelbare Zurückführung des Armes 15 in seine Ruhelage, verhindert, welche, erst dann
möglich ist, wenn die unrunde' Scheibe 20 an dem einen Ende des Hebels 23 vorübergegangen ist.
Die Bewegung der vorgenannten Stangen 29, 30, auf welchen die Hebel 28 gelagert sind, erfolgt durch Riemen 31, 32 (Fig. 7), die über Scheiben 33, 34 geführt sind. Letztere werden von einem durch die Daumenscheibe 35 in Gang gesetzten Getriebe 36 bewegt. Die unrunden Scheiben n, g, 20 und 35 (Fig. 1) sitzen auf einer Welle 37, welche durch Zahnradgetriebe 38 (Fig. 2) gedreht wird.
Die Querkanäle 4 (Fig. 1) sind in einer der untersten Hublage der Hauptkanäle 2 entsprechenden Höhe befestigt, Während, mit den Hauptkanälen nach auf- und abwärts beweglich, vier Fördervorrichtungen 40, 41, 42 und 43 angeordnet sind, von welchen die Vorrichtungen 40, 42 die Ueberführung der Kluppen von den Querkanälen in die Hauptkanäle besorgen, die Vorrichtungen 41, 43 dagegen die Kluppen 3 aus den Hauptkanälen 2 in die Querkanäle 4 überführen. Die Kluppen 3 gelangen aus den Querkanälen 4 in die Vorrichtungen 40, 42, wenn die Hauptkanäle ihre tiefste Stellung einnehmen. Bewegen sich die Hauptkanäle 2 nach aufwärts, so werden die Vorrichtungen 40, 42 derart eingestellt, dafs die Kluppen 3 gehoben lind in die Hauptkanäle 2 eingeführt werden, sobald letztere nahezu ihre höchste Lage eingenommen haben. Andererseits gelangen die Kluppen 3 aus den Hauptkanälen 2 in die Vorrichtungen 41, 43 bei der höchsten Lage der Kanäle 2, und zwar zu derselben Zeit, in welcher die Kluppen 3 in die Vorrichtungen 40, 42 bewegt werden. Diese Bewegungen werden durch dieselbe Einrichtung hervorgerufen, welche die Kluppen 3 in den Hauptkanal überführt. Fällt der Hauptkanal 2, so werden die Vorrichtungen 41 und 43 so bewegt, dafs die Kluppen 3 aus demselben in den Querkanal 4 gelangen, sobald der Hauptkanal 2 seine niedrigste Stellung erreicht hat. Während dieser Zeit sind die Vorrichtungen 40, 42 leer zurückgekehrt, um die nächste Kluppe aufnehmen zu können, und die Vorrichtungen 41 und 43 werden in gleicher Weise zurückbewegt, um eine neue Kluppe aufzunehmen, wenn der Hauptkanal nach aufwärts geht. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die Stellung der Kluppen 3 im Hauptkanale eine lothrechte und im Querkanale eine wagerechte. Es ist deshalb erforderlich, die Kluppen 3 um ihre Achsen zu drehen, damit sie aus dem Querkanal 4 in den Hauptkanal 2 eingeführt werden können.
Die Vorrichtung 43, mittels welcher die Kluppen 3 beim Einführungsende der Maschine aus dem Hauptkanal 2 in den Querkanal befördert werden, ist in den Fig. 11, 12 und 13 ersichtlich. Eine Rinne 44, welche die Kluppe 3 aufzunehmen vermag, wird an ihrem einen Ende von einem Bolzen 45 getragen, welcher sich in einem Lager 46 drehen kann. Letzteres sitzt fest an einem schwingenden Arm 47, welcher drehbar an einem Bolzen im Arme 48 gelagert ist, der mit dem Hauptkanal 2 auf- und abwärts bewegt wird. Ein Schraubengang 49 macht die Bewegung des Hauptkanals mit. Er ist einerseits in einer feststehenden Schraubennuth 50 geführt, andererseits mit dem Arai 47 verbunden, so dafs sich letzterer bei der Bewegung des Hauptkanals ■ drehen mufs. Auf dem Bolzen 45 sitzt ein Kegelrad 51, welches mit einem zweiten Kegelrade 52 in Eingriff steht, das mit dem Arm 47 verbunden ist. Dreht sich nun der Arm 47, so bewirkt der Kegeltrieb 51, 52 eine Drehung der Rinne 44 in wagerechter Ebene (Fig. 13).
Die Vorrichtung 42, mittels welcher die Kluppen aus dem Querkanal in den Hauptkanal übergeführt werden, ist in ■ den Fig. 14 und 15 ersichtlich. Dieselbe besteht im Wesentlichen aus einer Rinne 53, welche die Kluppen 3 aufzunehmen vermag. Diese Rinne ist an einer gebogenen Stange 54 befestigt, welche mit einem Arm 56 in Verbindung steht. Der Arm 56 ist auf einen Bolzen 58 aufgesetzt, welcher in einem am Hauptkanale 2 befestigten Arme 57. gelagert ist. Durch eine der in Fig. 11 mit 49 bezeichneten ähnliche Einrichtung ist der Arm 56 . drehbar. Die Rinne 53 steht mittels eines Gelenkes 59 mit dem Ende des Armes 57 in Verbindung. Sobald der Arm 56 gedreht wird, wird die Rinne 53 über die gebogene Stange 54 hinweggezogen, wodurch die Rinne und die Kluppe 3 um ihre wagerechte Achse gedreht werden. Die Vorrichtungen 40 und 41 können geeignetenfalls auch so eingerichtet sein wie die Vorrichtung 42. In diesem Falle ist aber die Rinne 53 und das Gelenk 59 so angeordnet, dafs die Rinne 53 um ihre wagerechte Achse entgegengesetzt zur Drehrichtung der Vorrichtung 42 gedreht werden kann. Ebenso können die Vorrichtungen 40 und 41 der Vorrichtung 43 entsprechend gebaut sein, nur mufs hier die Rinne 53 gegenüber der Vorrichtung 43 umgekehrt werden.
Ein Sternrad 60 (Fig. 1) ist am Wechselende der Maschine, zum Aufheben des herunterhängenden Endes des Flachses angeordnet. Letzteres wird dadurch von der folgenden Kluppe während der Bewegung aus der Vorrichtung 41 in den Hauptkanal freigehalten. Die Endrahmen 61 der Hechelmaschine sind wie gewöhnlich ausgebildet und die Vereinigung der beiden Hechelwerke ist so getroffen, dafs dieselben durch einen einzigen Riementrieb in Gang gesetzt werden.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Hechelmaschine mit Einrichtung zum Durchführen des Flachses'durch zwei Hechelwerke, dadurch gekennzeichnet, dafs die Flachskluppen (3) vor ihrer Einbringung in den Hauptkanal (2) des einen Hechelwerkes geöffnet werden und ein Auswechseln des Flachses gestatten, während an der Wechselseite beider Hechelwerke die durchgehechelten Flachsenden von einer Klemmvorrichtung ergriffen und vor dem Festschrauben der Kluppen durch letztere durchgezogen werden, zum Zweck, die noch unbearbeiteten Flachstheile zur Bearbeitung in dem zweiten Hechelwerk freizulegen, wobei die Ueberführung der Kluppen aus den Hauptkanälen in Querkanäle und umgekehrt durch geeignete Fördervorrichtungen erfolgt.
  2. Eine Hechelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Oeffnung der Kluppen (3) an der Einführungsseite der Maschine zwei in entgegengesetzter Richtung sich drehende, oberhalb des Querkanals (4) angeordnete Spindeln (a b) vorgesehen sind, welche je mit einem Steckschlüssel (c) auf die Schraubenmutter (9) der Kluppen (3) passen und nach dem Lösen der letzteren mittels einer der Spindeln (a) das Emporheben der oberen Deckplatte der Kluppe (3) durch eine von einem Daumenrade (n) bewegte Gabel fm) ermöglichen, so dafs ein frisches Flachsbündel in die geöffnete Kluppe eingeführt und in dieser beim Vorschieben derselben und dabei erfolgendem Zusammenschrauben der beiden Kupplungshälften befestigt werden kann.
  3. Eine Hechelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Einstellung der Kluppen (3) an der Wechselseite der Maschine eine durch ein Zahnstangengetriebe (v w) in zwei Drehrichtungen bewegte, mit Steckschlüssel (u) versehene Spindel (t) die Kluppen öffnet und feststellt, wobei nach Oeffnung der Kluppen (3) sonst von einander abstehende Arme (14, 1 5) sich infolge Drehung einer durch Daumenrad (20) bewegten Welle (16) und nach Ergreifen des unbearbeiteten Flachsendes dieses nach vorn schieben, so dafs bei dem nunmehr erfolgenden Zusammenschrauben der Kluppe (3) das bereits durchgearbeitete Flachsende in der Kluppe befestigt ist und das unbearbeitete Ende zur Bearbeitung in dem zweiten Hechelwerk freiliegt.
  4. 4. Eine Hechelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Fördervorrichtung zur Ueberführung der Kluppen (3) aus den Hauptkanälen (2) in die Querkanäle (4) und umgekehrt vorgesehen ist·, bestehend aus einer in wagerechter Ebene drehbaren und in die Verlängerung beider Kanäle (2 und 4) bringbaren Rinne (44 bezw. 53), welche derart mittels eines Zahngetriebes (51, 53) bezw. Kurbelmechanismus . (59) mit einem am Arme (48 bezw. 57) des Hauptkanals (2) gelagerten Arme (47 bezw. 56) verbunden ist, dafs beim Heben und Senken des letzteren die Einstellung der Rinne (44 bezw. 53) in die erforderliche Lage erfolgt, wobei ein am gleichen Arme (47 bezw. 56) befestigter und in einer Schraubennuth (50) geführter Schraubengang (49 bezw. 62) bei seiner Auf- und Abwärtsbewegung die Drehung der Rinne (44 bezw. 53) bewirkt;
  5. 5. Eine Hechelmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Flachskluppe (3), bei welcher die auf dem mittellinig angeordneten Bolzen (7) aufgeschraubte und die beiden mit Führungszapfen (8) ausgestatteten Kluppenhälften zusammenhaltende Schraubenmutter (9) auf einem Kugellager ruht, welches in den auf der oberen Kluppenhälfte befestigten Platten (10) eingebettet ist und wobei die Schraubenmutter (9) durch in ihre Nuth eingreifende Ränder der Platten (10) in einer unveränderlichen Lage zu den letzteren erhalten wird, zu dem Zwecke, die Kluppen mittels der Spindeln (a, b und t) öffnen und schliefsen zu können.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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