DE76310C - Formmaschine, insbesondere für Zinkgufs - Google Patents
Formmaschine, insbesondere für ZinkgufsInfo
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- DE76310C DE76310C DENDAT76310D DE76310DA DE76310C DE 76310 C DE76310 C DE 76310C DE NDAT76310 D DENDAT76310 D DE NDAT76310D DE 76310D A DE76310D A DE 76310DA DE 76310 C DE76310 C DE 76310C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C9/00—Moulds or cores; Moulding processes
- B22C9/06—Permanent moulds for shaped castings
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bisher mufsten die Formen für den Zinkgufs von Hand aus den einzelnen Theilen zusammengesetzt
werden, was sehr zeitraubend und hindernd für die Schnelligkeit des Giefsens war.
In den mangelhaft zusammengesetzten Formen ging der Gufs schwerer von statten und war
auch nur mühselig und unter Anwendung von Holzhämmern und Zangen etc. aus der Form
auszulösen. Hierbei wurden sowohl die Formtheile wie auch der Gufs sehr häufig verletzt.
Letzterer bekam aufserdem dadurch Sprünge, die verlöthet werden mufsten.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun eine Vorrichtung zum Giefsen von Zinkgegenständen,
welche nicht nur alle erwähnten Nachtheile beseitigt, sondern auch die Productionsfähigkeit
bedeutend erhöht und die Arbeiterzahl vermindert.
Beiliegende Zeichnung zeigt die Formmaschine in Fig. ι in Seitenansicht, in Fig. 2 im Grundrifs
(geschlossen), in Fig. 3 einen Verticalschnitt nach x-x der Fig. 2; Fig. 4 ist ein
Grundrifs der Maschine bei offener Form, Fig. 5 ist ein Detail hierzu.
Die Formmaschine besteht aus einer gegossenen Tischplatte a, welche auf vier Füfsen b
ruht.
Die Platte α hat radiale, gerade Schlitze c,
in welchen die Theile d der Form mittelst kleiner Backen e verschiebbar geführt sind.
Unter der Tischplatte α befindet sich eine um den unteren ringförmigen Angufs f derselben
drehbare Scheibe g, Fig. 5, in deren cycloidenförmig verlaufende Schlitze h die Backen e der
Formtheile d mittelst Bolzen i eingreifen.
Die Scheibe g wird nun von den an den Enden der Bolzen i befindlichen Muttern j gehalten,
hauptsächlich aber durch an ihr befestigte Arme k, die sich unter der Scheibenmitte
zu einer in der Pfanne / gelagerten Mutter m vereinigen. Diese Pfanne I wird von an
den Füfsen b befestigten Armen η getragen.
In der Mutter m aber läuft eine Schraubenspindel 0 mit sehr steilem Gewinde, welche
oben eine kolbenartige Platte ρ trägt. Letztere dient zur Feststellung des Kernes q und ist
in dem Angufs f der Platte α durch zwei seitliche Keile r gegen Drehung gesichert, aber
auf- und abwärts verschiebbar geführt. Der sogenannte Oberkern s hängt an einer schrägen
Schiene t, welche im Ständer u drehbar befestigt und in einem rinnenförmigen Angufs ν
des einen Formtheiles d aufliegt.
In Fig. ι bis 3 ist nun die Form d geschlossen.
Durch Drehung der Scheibe g mittelst des Hebels w in der Pfeilrichtung (Fig: 2)
verschieben die Schlitze h derselben die Bolzen i und somit auch die Backen e der Formtheile d
in den Schlitzen e in radialer Richtung, so dafs sich also die Form öffnet (Fig. 4). Gleichzeitig
schraubt sich aber die Spindel ο in die Mutter m ein und zieht daher den Kolben ρ
nach abwärts.
Daraus geht hervor, dafs die Formtheile d vom fertigen Gusse gleichmäfsig abgezogen
werden, während der auf dem Kolben festgeschraubte Kern q nach abwärts aus dem
Gufsstück gezogen wird. Gleichzeitig hebt der Angufs ν des einen Formtheiles d den Oberkern
s durch Anheben der schrägen Schiene t aus und das Gufsstück bleibt vollkommen frei
in der Mitte stehen. Ebenso rasch kann durch
Rückdrehung des Hebels w die Form wieder zum Giefsen fertiggestellt werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Formmaschine, insbesondere für Zinkgufs, bei welcher die Formtheile (d) dadurch in radialer Richtung auf dem Formtisch (a) verschiebbar sind, dafs sie mittelst Backen (e) in radialen Schlitzen (c) der Formtischplatte α geführt sind, während Bolzen (i) der. Backen (e) in die cycloidenförmigen Schlitze einer unter derselben drehbar angeordneten Stellscheibe (g) eingreifen.
- 2. Eine Formmaschine nach Anspruch i., bei welcher die Stellscheibe (g) mit einer Schraubenmutter (m) verbunden ist, in welcher eine steilgewindige Spindel (o) 'läuft, die oben einen zur Aufnahme des Kernes (q) dienenden, in einem ringförmigen Angufs (J) der Formtischplatte (a) verschiebbar, aber nicht drehbar geführten Kolben (p) trägt, während der Oberkern (sj- an einer schrägen Schiene (t) befestigt ist, welche in einem Ständer (u) drehbar und in einem rinnenförmigen Angufs (v) eines Formtheiles (d) gelagert ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76310C true DE76310C (de) |
Family
ID=349209
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76310D Expired - Lifetime DE76310C (de) | Formmaschine, insbesondere für Zinkgufs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76310C (de) |
-
0
- DE DENDAT76310D patent/DE76310C/de not_active Expired - Lifetime
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