DE96358C - - Google Patents

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DE96358C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions
    • B66B5/08Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions for preventing overwinding

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  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung hat den Zweck, zu verhindern, dafs eine bestimmte maximale Fördergeschwindigkeit sowohl während der Fahrt im Schacht, als auch beim Ausfahren aus dem Schacht überschritten werde.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt
Fig. ι einen Aufrifs des Geschwindigkeitsreglers mit Steuerung für Fördermaschinen,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Fig. 1,
Fig. 3 im vergröfserten Mafsstabe einen Schnitt durch die Spindeln s und Zahnstange d, Fig. 4, 5 und 6 Einzelheiten.
Im Wesen besteht der Geschwindigkeitsregler mit Steuerung aus einer beiderseits mit Zähnen e bezw. e1 versehenen Mitnehmerspindel d, welche zwischen den Schraubenspindeln s gelagert ist und beim Ueberschreiten der Maximalgeschwindigkeit der Förderschalen so verdreht wird, dafs die Nasen/ der auf den Schraubenspindeln s auf- und abgehenden, den Stand der Förderschalen im Schacht anzeigenden Muttern m mit ihren Zähnen e bezw. e1 in Eingriff kommen, wodurch die Mitnehmerspindel d gehoben und die Drosselklappe bezw. Bremse der Betriebsmaschine bethätigt wird, um die Geschwindigkeit der Förderschalen auf ein bestimmtes Mafs zu verlangsamen.
Zur Erreichung dieses Zweckes ist mit der Muffe rl des Regulators R der Winkelhebel a drehbar verbunden, welcher beim Ueberschreiten der Maximalgeschwindigkeit verdreht wird und die mit ihm drehbar verbundene Zahnstange b in der Pfeilrichtung (Fig. 1) verschiebt. Die letztere verdreht hierdurch das auf der Mitnehmerspindel d aufgekeilte Zahnrad e bezw. die Mitnehmerspindel d, deren Zähne e bezw. e1 nunmehr von der Nase / der nach aufwärts gehenden Muttern m erfafst werden, so dafs die Mitnehmerspindel d nach oben verschoben wird. Hierdurch verdreht sie den mit ihr drehbar verbundenen Winkelhebel g, welcher die Zugstange h1 in der Pfeilrichtung 1 (Fig. 1) anzieht, was ein Zudrehen der von letzterer bethätigten Drosselklappe zur Folge hat. Ist die Drosselklappe etwas zugedreht, so wird der Gang der Maschine ein langsamerer, der Regulator R sinkt und bringt dadurch den Winkelhebel a, die Zahnstange b sowie die Mitnehmerspindel d in ihre ursprüngliche Lage.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, sind die Nasen / um den Bolzen f1 drehbar und gestattet deren unterer Vorsprung /2 nur ihre Verdrehung nach aufwärts (in die in Fig. 4 punktirt gezeichnete Lage), so dafs bei Verdrehen der Mitnehmerspindel d die Nase / der nach abwärts gehenden Mutter von der Mitnehmerspindel d verdreht wird und entlang derselben schleift. Bei Verdrehen der Mitnehmerspindel d in ihre ursprüngliche Lage fällt die verdrehte Nase/infolge Eigengewichtes in ihre horizontale Lage zurück.
Sobald die Förderschale in einer gewissen Entfernung von der Hängebank anlangt, wird der um Bolzen ο drehbare Hebel Ip, welcher infolge des Gegengewichts r in der in Fig. 1
punktirt gezeichneten Lage erhalten wird, von der aufwärts gehenden Mutter m abgehoben, so dafs der mit dem Hebel ρ verbundene, auf dem Hebel k verschiebbare Schuh i bis oberhalb der Mitnehmerspindel d verschöben wird. Ist nun die Ausfahrtsgeschwindigkeit eine zu grofse und wird dadurch die Mitnehmerspindel d in früher beschriebener Weise verdreht und von der Nase f der nach aufwärts gehenden Mutter m emporgehoben, so drückt sie mit ihrem oberen Ende den Schuh i und den um Bolzen kl drehbaren Hebel k nach oben, wodurch die Zugstange A:2 in .der Pfeilrichtung 2 angezogen wird. Hierdurch kommen die Nasen der Hebel yyx aufser Eingriff, das Gewicht χ wird frei und verdreht den mit dem Hebel y in starrer Verbindung stehenden Hebel % in der Pfeilrichtung 3, wodurch letzterer die Zugstange h der Bremse und h1 der Drosselklappe in der Pfeilrichtung 1 anzieht bezw. die Drosselklappe schliefst und die Bremse in Thätigkeit setzt.
Mit Bezug auf die Zeichnung sei der gröfseren Klarheit wegen noch bemerkt, dafs der Hebel y1 mit der Zugstange &2 gelenkig verbunden und um Bolzen y2 drehbar gelagert ist, während der Hebel y um den Bolzen ys drehbar ist.
Um bei kleinerer Verdrehung der Mitnehmerspindel d, welche bei geringerer Ausfahrtsgeschwindigkeit eintritt, die Drosselklappe und Bremse gleichfalls beim Anlangen der Förderschale in die Nähe der Hängebank in Thätigkeit zu setzen, sind, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, die oberen Zähne e1 der Mitnehmerspindel d gröfser als die unteren Zähne e derselben, so dafs schon bei der geringsten
Spindel d die
erfafst werden.
Zähne e1 von
Drehung der den Nasen f

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Ein Geschwindigkeitsregler mit Steuerung für Fördermaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs das Stellzeug des Regulators R unter Vermittlung der Zahnstange b beim Ueberschreiten der Maximalgeschwindigkeit der Förderschalen bezw. bei zu grofser Ausfahrtsgeschwindigkeit eine mit beiderseits angeordneten Zähnen e bezw. e1 versehene Mitnehmerspindel d so verdreht, dafs ihre Zähne in den Bereich der Nase f der nach aufwärts gehenden Mutter m gelangen, wodurch die Spindel emporgehoben wird und dadurch mittelst des Winkelhebels g und der Stange h1 entweder nur die Drosselklappe der Fördermaschine verstellt oder zugleich den von der Mutter m und Hebel Ip über das obere Spindelende verschobenen Schuh i emporhebt, wodurch ein durch Hebel y1 abgestützter Gewichtshebel χ ζ freigegeben wird und durch Fallen des Gewichts die Drosselklappe schliefst und die Bremse der Fördermaschine zur Wirkung bringt.
    Eine Ausführungsform der unter Anspruch 1 gekennzeichneten.Mitnehmerspindel d, darin bestehend, dafs deren obere Zähne e1 breiter sind als die unteren e (Fig. 5 und 6), um gegen Ende der Ausfahrt schon bei kleinerer Verdrehung der Mitnehmerspindel d von der Nase f der Mutter m erfafst zu werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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