DE16252C - Neuerung an Kerbmaschinen zur Fabrikation von Nägeldraht - Google Patents

Neuerung an Kerbmaschinen zur Fabrikation von Nägeldraht

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DE16252C
DE16252C DENDAT16252D DE16252DA DE16252C DE 16252 C DE16252 C DE 16252C DE NDAT16252 D DENDAT16252 D DE NDAT16252D DE 16252D A DE16252D A DE 16252DA DE 16252 C DE16252 C DE 16252C
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DE
Germany
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notch
lever
rollers
pressure
wire
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Active
Application number
DENDAT16252D
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English (en)
Original Assignee
J. M. E. BA ACRES in Cleveland, Ohio (V. St. A.)
Publication of DE16252C publication Critical patent/DE16252C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/32Feeding material to be worked to nail or pin making machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/18Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
    • B21G3/30Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16 by rolling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Maschine hat den Zweck, den glatten Draht, welcher zur Nägelfabrikation verwendet wird, so zu kerben, dafs die aus dem Draht nachträglich gefertigten Nägel einen besseren Halt in dem Holze bekommen, in welches sie eingeschlagen werden, als die glatten Nägel.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 ein Grundrifs, und
Fig. 3 eine Vorderansicht der Maschine;
Fig. 4 die Seitenansicht einer Modification,
Fig. 5 die Vorderansicht derselben;
Fig. 6 die Seitenansicht einer zweiten Modification;
Fig. 7 die Verbindung der Kerbrollen mit ihren Achsen;
Fig. 8 eine Ansicht der Kerbrollen mit Achsen für grofse Maschinen. I
Das Gestell A der Maschine trägt vorn die Führungsrollen B für den glatten Draht und Ständer G, welche zur Lagerung der Kerbrollen C und D dienen. Durch letztere wird der Draht hindurchgeführt und gekerbt, um schliefslich mittelst der selbsttätigen Führung E auf die Trommel F aufgewickelt zu werden.
Die Maschine wird von den RiemscheibenS aus angetrieben, die Stirnräder T und T' treiben den Kerbmechanismus und die Riemscheiben UU' und VV die Trommel F. Die Achse der unteren Kerbrolle C steht durch eine Muffe mit der Achse des Stirnrades 7" in Verbindung und wird von derselben mitgenommen; beide Kerbrollenachsen sind leicht aus ihren Lagern herauszunehmen, sobald eine Auswechselung der Kerbrollen nothwendig erscheint.
Der Ueberbau H über dem Ständer G der Kerbrollen ist um den Bolzen / drehbar, läfst sich also umklappen, sobald die Rollenachsen herausgenommen werden sollen; die Schrauben /' halten den Ueberbau auf den Ständern G fest.
Der Druck auf die obere Kerbrollenachse D wird durch zwei Federn K mit Drucklagerschalen o, Fig. 3, hervorgebracht, die Regulirung des Druckes geschieht durch die beiden Schrauben L, welche mit dem im Ueberbau befindlichen Rahmen verbunden sind; in letzterem stecken unten die Federn K in Büchsen.
Um nicht so oft, als man einen neuen Draht einstecken will (und wobei nothwendiger Weise der Druck aufgehoben werden mufs), die beiden Schrauben L hochschrauben zu müssen, ist in dem im Ueberbau geführten Rahmen ein Excenter M mit dem Hebel N eingeschaltet, womit man den Druck augenblicklich aufheben und wieder herstellen kann.
Der gekerbte Draht geht durch die Oese E der selbsttätigen Drahtführung und wird auf die Trommel F aufgewickelt. Die Oese E ist mit der Achse P verbunden; dieselbe wird durch den Gabelhebel Q hin- und hergeschoben. Der Hebel Q schwingt um einen Punkt unten am Gestell; derselbe wird durch die Riemscheibe V auf der Trommelwelle in Bewegung gesetzt; eine Nase an einem Arm der Riemscheibe V schiebt bei jeder Umdrehung den Hebel H mit
Schaltklinke vorwärts, wodurch das Schaltrad •auf der Welle W nach Bedarf um einen oder mehrere Zähne gedreht wird; am anderen Ende der Welle W ist ein Zahnrad angebracht, welches in ein zweites Zahnrad eingreift, dessen Achse einen Kreis um die Welle W beschreibt und mit dem Gleitstück im Schlitz des Hebels Q verbunden ist, so dafs durch Drehen der Welle IV der Hebel Q hin- und herschwingt. Die Gabel des Hebels Q fafst die Achse P und schiebt diese hin und her, wodurch der gekerbte Draht geführt und auf die Trommel F gleichmäfsig geschlossen aufgewickelt wird.
Ist die Trommel F gefüllt, so kann dieselbe, um einer leeren Platz zu machen, mit ihrer Achse aus den Lagern durch den Hebel χ mit dem Brette x' gehoben werden.
Fig. 4 und 5 zeigen eine abweichende Construction des Kerbapparates, der Ueberbau H. ist hier weggelassen, die Kerbrollen liegen frei, ein seitliches Gestell trägt die Achse c, welche auf- und abgeschraubt werden kann, je nach-, dem die Durchmesser der Kerbrollen gröfser oder kleiner sind. Die obere Kerbrollenachse erhält ihren Druck durch zwei Federn/, welche durch die Schrauben ί regulirbar sind und unterhalb der Tafelplatte der Kerbmaschine liegen. Der Federdruck wird durch die Hebel b, die Achse c und die Hebel α auf die Kerbrollenachsen übertragen.
Auch hier ist ein Ausrückhebel h mit Excenter c angebracht, um den Druck aufzuheben, wenn ein neues Ende Draht in die Maschine gesteckt werden soll.
In Fig. 6 wird der Druck auf die Kerbrollenachsen durch Gewichte ausgeführt, die Federn fallen hier weg, dafür sind zwei Hebel / mit je einem Gewicht g und zwei Uebertragungshebel k und / vorhanden; ein Ausrückhebel mit Excenter ist hier nicht nothwendig, da man zum Einstecken des Drahtes den Druck durch Aufheben der Gewichte aufheben kann.
In Fig. 7 sind die Achsen mit gehärteten Stahlkerbrollen dargestellt; die Kerbrollen werden über die Achse (mit Federkeil) gegen einen festen Bund geschoben, dann folgt eine Muffe, gegen welche eine' Mutter geschraubt ist. Die obere Kerbrolle greift mit Ringen über die untere, so dafs beide immer über einander laufen müssen und keine Seitenbewegung stattfinden kann.
Die in Fig. 8 dargestellten Achsen mit Kerbrollen für grofse Maschinen empfangen den Druck direct auf die soliden Achsen.
Die Rollen bestehen aus zwei Hälften, so dafs man die Kerben mit einer Fräsmaschine gut einschneiden kann.
Bei den aus diesem gekerbten Draht gefertigten Nägeln stehen die Einschnitte oder Kerben gegen den Kopf des Nagels aufwärts, so dafs sich dieselben im Holz festhaken.

Claims (5)

Patent-Ansprüche: An der durch Beschreibung und Zeichnung dargestellten Nageldraht-Kerbmaschine:
1. Die Anordnung der Kerbrollen C und D, die mit ihren Achsen herausnehmbar sind.
2. Ueber den Kerbrollen der abschwingbare Ueberbau H, in welchem die adjustirbaren Druckfedern K angebracht sind, in Verbindung mit dem Excenter M und dem Hebel N zum Aufheben und Herstellen des Druckes auf die Kerbrollenachsen.
3. Die in Fig. 4 und 5 dargestellte Modification, bei welcher der Druck auf die Kerbrollenachsen durch die adjustirbaren Federn f (unterhalb der Tischplatte), Hebel b und a erfolgt, in Verbindung mit dem verstellbaren Drehpunkt c und dem Excenterhebel h.
4. Die in Fig. 6 dargestellte Modification, bei welcher der Druck auf die Kerbrollenachsen
• durch Gewichte g, Hebel i k und / erfolgt.
5. Die Führung und Aufwickelung des Drahtes mit den Rollen B, Oese E in Verbindung mit der Achse P, Hebel Q, Zahnräder, Welle W, Schaltrad und Riemscheibe V mit Nase und Trommel F. ·
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT16252D Neuerung an Kerbmaschinen zur Fabrikation von Nägeldraht Active DE16252C (de)

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