DE67358C - Kegelbremse für Zahnstangenwinden - Google Patents
Kegelbremse für ZahnstangenwindenInfo
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- DE67358C DE67358C DENDAT67358D DE67358DA DE67358C DE 67358 C DE67358 C DE 67358C DE NDAT67358 D DENDAT67358 D DE NDAT67358D DE 67358D A DE67358D A DE 67358DA DE 67358 C DE67358 C DE 67358C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- brake
- cone
- rack
- shaft
- brake shoe
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 3
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F3/00—Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
- B66F3/02—Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads with racks actuated by pinions
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Geology (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMTYVS
KLASSE 35: Hebezeuge.
Die beiliegende Zeichnung stellt eine Einrichtung dar, welche beim Niedergehen der
Zahnstange mit der darauf befindlichen Last ein Bremsen bewirkt, während beim Heben der
Last' die Bremse ausgelöst und so die Bewegung der Zahnstange nicht gehindert wird.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen gegeben, und zwar mufs die in Fig. 1
und 2 in Längsschnitten, in Fig. 3 in Seitenansicht gezeichnete Bremsvorrichtung mittelst
Hand ein- und ausgeschaltet werden, während die in Fig. 4 und 5 dargestellte Bremse selbstthätig
wirkt.
Nach Fig. 1 bis 3 befindet sich auf der Kurbelwelle der Winde eine Kegelbremse. Die hintere
Lagerbüchse y der Kurbelwelle \ bildet zu diesem Zwecke einen Doppelkonus (Fig. 2);
dementsprechend erhält die Kurbelwelle einen konischen Kopf χ und in einem auf ihm angebrachten
Gewinde gegen den Doppelkonus verschiebbar einen Bremskegel w, welcher für
gewöhnlich an den Stellmuttern ν der Kurbelwelle ansteht und jede Drehung der letzteren
mitmacht. Der Bremskegel ist mit einer Ringnuth r versehen, in welche der bei u aufgehängte
Bremsbacken t eingeführt bezw. gegen den Bremskegel geprefst werden kann. Hierzu
dient eine in dem aufsen befestigten federnden Bügel oder der Bremsfeder s drehbar gelagerte
Flügelmutter q, in welcher sich der an dem Bremsbacken fest angebrachte Schraubenbolzen ρ
führt.
Bei aufwärts gehender Zahnstange wird nun der Bremsbacken von dem Bremskegel durch
Drehen an der Flügelmutter abgehoben, so dafs die Kurbelwelle mit Bremskegel, sowie das
Rädervorgelege in Drehung versetzt werden kann und die Last gehoben wird. Soll hierauf
die Zahnstange in beliebiger Stellung gesichert werden, so bedarf es nur einer Drehung
der Flügelmutter, um den Bremsbacken in die Ringnuth des Bremskegels einzuführen und fest
gegen denselben zu pressen. Der Druck kann der Last entsprechend durch Drehung der Flügelmutter
geregelt werden, wobei der federnde Bügel oder die Bremsfeder s . stärker oder
weniger stark gespannt wird, was einen stärkeren oder schwächeren Druck des Bremsbackens
auf den Bremskegel zur Folge hat.
Bei niedergehender Last und Zahnstange werden nun die Räder des Vorgeleges und infolge
dessen auch die Kurbelwelle % in umgekehrte Drehungsrichtung versetzt. Der Bremskegel n>
kann dieselbe nicht mitmachen, da er durch den Bremsbacken t festgelegt ist. Es wird dadurch
infolge des Gewindes auf der Kurbelwelle, dessen Mutter der Bremskegel bildet, eine Verschiebung desselben in axialer Richtung, .
und ζ war gegen die rückwärtige Lagerbuchse hin eintreten, so dafs an deren Doppelkonus
einerseits der Bremskegel, andererseits der konische Lagerkopf χ der Kurbelwelle sich festprefst,
wodurch jede weitere Drehung der letzteren verhindert, d. h. einfach gebremst wird.
Der Bremsbacken mufs derart aufgehängt sein, dafs er die geringe Verschiebung des Bremskegels
in axialer Richtung mitmachen kann.
Will man die Zahnstange leer zurücklaufen lassen, so wird der Bremsbacken t vom Bremskegel
durch die Flügelmutter q wieder entfernt, und ein Zurückdrehen der Kurbel kann anstandslos
vor sich gehen.
Claims (2)
1. Kegelbremse für Zahnstangenwinden, gekennzeichnet
durch einen mittelst Gewindes auf der Kurbelwelle verschiebbaren ■Bremskegel
w, welcher bei niedergehender belasteter
Zahnstange durch einen mit Hand bethätigten oder selbsttätig wirkenden
Bremsbacken ft) gegen Drehung gesichert und in Folge dessen durch Vermittelung
des Gewindes der sich drehenden Kurbelwelle axial auf derselben verschoben wird,
so dafs er sich gleichzeitig mit dem kegelförmigen Kopf (x) der letzteren gegen die
einen Doppelkegel bildende Lagerbüchse der Kurbelwelle preist und ein Bremsen
der letzteren und somit de,r Zahnstange bewirkt.
2. Zu der unter 1. gekennzeichneten Kegelbremse eine Vorrichtung zum selbstthätigen
Anlegen des Bremsbackens t an den Bremskegel bei niedergehender belasteter Zahnstange,
dadurch gekennzeichnet, dafs" die letztere die in ihren Lagern vertical verschiebbare,
durch Federn nach oben gehaltene Achse des in sie eingreifenden Getriebes, sowie den unter derselben liegenden
Arm (t1) des Bremsbackens abwärts drückt,
so dafs der letztere gegen den Bremskegel gelegt wird und denselben gegen Drehung
sichert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE67358C true DE67358C (de) |
Family
ID=340989
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT67358D Expired - Lifetime DE67358C (de) | Kegelbremse für Zahnstangenwinden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE67358C (de) |
-
0
- DE DENDAT67358D patent/DE67358C/de not_active Expired - Lifetime
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