DE394277C - Maschine zum Stanzen von Leder und aehnlichen Stoffen - Google Patents

Maschine zum Stanzen von Leder und aehnlichen Stoffen

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DE394277C
DE394277C DESCH65216D DESC065216D DE394277C DE 394277 C DE394277 C DE 394277C DE SCH65216 D DESCH65216 D DE SCH65216D DE SC065216 D DESC065216 D DE SC065216D DE 394277 C DE394277 C DE 394277C
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DE
Germany
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spring
ram
pressure foot
pressure
machine
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Expired
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DESCH65216D
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English (en)
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Schoen und Cie GmbH
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Schoen und Cie GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Maschine zum Stanzen von Leder und ähnlichen Stoffen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Stanzen von Leder und ähnlichen Stoffen mit einem aus einem Druckfuß und einem Stößel bestehenden Druckstempel, bei der die zum Entkuppeln von Druckfuß und Stößel am Ende des Arbeitsganges dienende Feder durch den Niedergang des Stößels beim Ausführen des Stanzhubes gespannt wird. Bei der bekannten Maschine wird durch das Niederbewegen einer Zugstange mittels eines Fußhebels der Stößel in die Arbeitsstellung gedrängt und spannt hierbei die Feder vor, die sodann beim Niedergehen von Stößel und Druckstück durch die Antriebskraft der Maschine weiter gespannt wird.
  • Die Feder kann demzufolge nur verhältnismäßig schwach sein, so daß mitunter ein Versagen der Feder und ein wiederholter Niedergang des Druckfußes möglich ist.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beseitigen. Zu diesem Zweck wird die Feder so angeordnet, daß ihre Spannung lediglich durch die Stanze während des Stanzhubes selbst erfolgt. Man hat es infolgedessen in der Hand, eine sehr kräftige und durchaus sicher wirkende Feder zu verwenden. Man kann mit Rücksicht auf die Stärke der Feder den Federhub für die Spannung so klein machen, daß in keinem Fall eine Überanstrengung der Feder oder gar ein Brechen derselben stattfinden kann. Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, das Spannen der Ausrückfeder durch eine besondere, von der Antriebswelle angetriebene Kurvenscheibe vornehmen zu lassen, gegenüber dieser Bauart hat jedoch das Spannen der Feder durch die Verbindung mit dem Druckstück den Vorteil größerer Einfachheit und Übersichtlichkeit.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführung der Erfindung in einer Vorderansicht auf den in Betracht kommenden Teil einer Maschine teilweise im Schnitt.
  • Die Stanze ist im allgemeinen in an sich bekannter Weise ausgeführt. Sie enthält einen in der Höhe einstellbaren Tisch a, auf welchem eine Holzunterlage b liegt. Auf diese wird das zu bearbeitende Leder o. dgl. c gelegt. Auf das Leder setzt der Arbeiter von Hand das Stanzmesser d auf. Der Druckstempel enthält den Druckfuß e, welcher in dem Gestell der Maschine in senkrechter Richtung geführt ist. Der Druckfuß steht durch ein in der-Zeichnung nicht dargestelltes Gestänge mit einem Fußhebel so in Verbindung, daß beim Niedertreten des Fußhebels der Druckfuß sich auf das Stanzmesser d aufsetzt. Der zweite Teil des Druckstempels ist der Stößel 1a, welcher von der Exzenterwelle i beständig in auf und nieder gehende Bewegung versetzt wird. Solange sich der Druckfuß in der oberen Stellung befindet, bewegt sich der Stempel in der Aussparung k des Druckfußes. Ist der Druckfuß dagegen niederbewegt, dann zieht eine Feder oder die zwischen Stößel und Welle vorhandene Reibung den Stößel in die dargestellte Stellung über die Aufsatzfläche des Druckfußes und preßt ihn in bekannter Weise nieder. Um ein wiederholtes Niedergehen des Druckfußes zu verhindern für den Fall, daß der Arbeiter den Fuß nicht zeitig genug von dem Fußtritt abhebt, ist ebenfalls, in an sich bekannter Weise ein Steuerhebel ifz vorgesehen, welcher um einen Zapfen n schwingt. Der Steuerhebel m besitzt einen Schlitz o, in welchen ein am Stößel h angeordneter Stift einfaßt. Ferner trägt der Steuerhebel m eine Nase q, mittels der er sich in bekannter Weise an einen vor- und zurückziehbaren Anschlag r anhängen kann. An den zweiten Arm des Steuerhebels in ist ein Federgehäuse s angelenkt. In diesem Gehäuse sitzt eine Feder t, durch welche ein Spannstift ir hindurchgeht. Der Spannstift trägt an dem einen Ende eine Scheibe v, welche mittels Gewinde auf das Ende des Spannstiftes aufgesetzt ist. Das Federgehäuse s ist durch einen aufgeschraubten Deckel s1 abgeschlossen, durch den die Federt mehr oder weniger gespannt werden kann. Um die Spannstange u faßt ein Spannbügel w, der in dem Druckfuß e befestigt ist. Zwei Muttern y dienen als Anschlag für den Spannbügel w.
  • Die Arbeitsweise der Einächtung ist folgende: Im Ruhezustand ist der Druckfuß e angehoben. Der Steuerhebel m ist mit der Nase q auf den Anschlag y gehängt, der Spannbügel w befindet sich in der in der Zeichnung gestrichelt gezeichneten Lagt-, und die Feder t hält den Bolzen u in der dargestellten Lage, sie hat hierbei durch Anziehen der Mutter s' schon eine gewisse Vorspannung, kann aber, da sie in dem Gehäuse s, s1 eingeschlossen ist, nicht wirksam sein. Die Vorspannung der Feder richtet sich danach, wie weit der Deckel s1 auf das Gehäuse s aufgeschraubt ist. Soll der Arbeitshub einsetzen, so wird in bekannter Weise durch Niedertreten des Fußhebels der Druckfuß e in die gezeichnete Lage gesenkt, wodurch gleichzeitig der Anschlag r zurückgezogen und Steuerhebel in und Stößel h freigegeben werden. Der Stößel bewegt sich alsdann in die gezeichnete Lage, in welcher er auf dem Ansatz des Druckfußes e aufsitzt. Während der Niederbewegung des Druckfußes e ist der Bügel w in die ausgezogen gezeichnete Lage gelangt, und gleichzeitig ist durch die Schwenkung des Steuerhebels m in die gezeichnete Lage das Federgehäuse samt Stange u etwas angehoben worden, so daß die Teile nunmehr die dargestellte Lage einnehmen, in welcher sich der Bügel w auf die Muttern y aufsetzt. Bis dahin hat demnach die Feder t keine Wirkung ausgeübt, es konnte also die Bewegung ohne große Kraftanstrengung vorgenommen werden, da der Druck der Feder t noch nicht zu überwinden war. Nunmehr beginnt der eigentliche Druckhub. Der Stößel la drückt den Druckfuß e nieder, drückt hierdurch das Messer d durch das Leder, und gleichzeitig wird durch den niedergehenden Bügel w die Feder t gespannt. Sobald der Druckhub beendet ist und bei der Aufwärtsbewegung des Stößels A der Druck zwischen A und e und infolgedessen auch die starke Reibung zwischen diesen beiden Teilen aufhört, kommt die Feder zur Wirkung, und zwar in Richtung gegen den Deckel s1, und drückt das Gehäüse s nach unten, wodurch plötzlich der Steuerhebel in samt Stößel lt entgegen der Uhrzeigerrichtung ausschwingt, bis der Steuerhebel m sich mit seiner Nase q wieder auf den Anschlag y hängt. Der Druckfuß e wird demnach unmittelbar nach Beendigung des Druckhubes frei und kann sofort hochgehen, so daß nunmehr die gesamte Zeit während des Arbeitsganges des Stößels für die neue Einstellung gewonnen ist.
  • Natürlich kann man, wenn es sich um eine Ausführung ohne Steuerhebel m handelt, die Feder auch unmittelbar auf den Stößel h einwirken lassen oder auch die Feder in anderer Weise anordnen. Wesentlich für die Erfindung ist nur, daß zum Ausrücken des Stößels eine Feder verwendet wird, welche bis zu dem Zeitpunkt, in welchem der Stempel e wirksam wird, entspannt oder mit Vorspannung so gesperrt ist, daß sie unwirksam bleibt und die zur Einleitung des Druckhubes erforderliche Bewegung nicht beeinträchtigt und erst während des Arbeitsganges des Stößels durch die Maschine gespannt wird, so daß man eine kräftige Feder verwenden kann, die in allen Fällen sicher wirkt.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE. x. Maschine zum Stanzen von Leder und ähnlichen Stoffen mit einem aus einem Druckfuß und einem Stößel bestehenden Druckstempel, bei der die zum Entkuppeln von Druckfuß und Stößel am Ende des Arbeitsganges dienende Feder durch den Niedergang des Stößels beim Ausführen des Stanzhubes gespannt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die mittelbar oder unmittelbar mit dem Stößel verbundene Feder (t) durch die von dem Arbeiter vorzunehmende Einscbaltbewegung zwischen Stößel (A) und Druckfuß (e) unbeeinflußt bleibt und infolge ihrer weiteren Verbindung mit dem Druckstück (e) lediglich durch die Antriebskraft der Maschine gespannt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß. als Ausrückfeder eine Druckfeder (t) dient, deren Spannung durch eine Zugstange (u) erfolgt, die mit dem Druckfuß (e) durch einen Bügel (w) so in Verbindung steht, daß -Bügel und Zug stange in wirksamen Eingriff miteinander kommen, sobald sich der Druckfuß in der Lage befindet, in der die Einwirkung des Stößels auf ihn beginnt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannfeder (t) in ein Gehäuse (s, s1) eingeschlossen. ist, das verlängert und verkürzt werden kann, um der Feder die gewünschte Vorspannung zu geben, ohne daß sie vor Beginn des Arbeitshubes wirksam wird.
DESCH65216D Maschine zum Stanzen von Leder und aehnlichen Stoffen Expired DE394277C (de)

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