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Papierschneidemaschine mit selbstregelnder Pressung.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine für Kraftbetrieb eingerichtete Papiersclmeidemaschine mit selbstregelnder Pressung des Papiers, bei welcher die auf einen Schenkel eines Winkelhebels wirkende Kraftäusserung solange vom zweiten Schenkel auf das Messer übertragen wird, bis der Widerstand, den das niedergellende Messer auf dem Papier findet, so gross ist. dass die am Schenkel eines zweiten Winkelhebels sitzende Schwenkungsachse ihre Lage ändert und den zweiten Winkelhebel solange um seine fixe Achse verschwenkt.
bis der mit dem zweiten Arm dieses Winkelhebels gelenkig verbundene Pressbalken so fest auf dem Papier aufliegt, dass die Schwenkungsachse des ersten Winkelhebels wieder stillsteht, wodurch eine Weiterdreliung des letzteren im ursprünglichen Drehungssinne erzielt und durch das nunmehr völlig niedergehende Messer das Durchschneiden des Papiers bewirkt wird.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Im Gestelle 1 lagert die von einer nicht gezeichneten Kraftquelle betriebene Welle 2. deren kleines Zahnrad 3 mit den Zähnen eines grossen Zahnrades 4 im Eingriff stcht. Auf dem Zahnrad 4 sitzt
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an den unteren Arm des Winkelhebels 8 angelenkt ist. Der obere Arm des Winkelhebels 8 ist mit Hilfe des Bolzens 9 gelenkig mit der Stange 1U verbunden, deren abgeschrägtes Ende 11 in einer Hülse 12 sitzt und durch den gleichfalls am Ende abgeschrägten Riegel 13. der durch Durchbohrungen der Hülse 12 und der Stange 10 hindurchgeht. festgehalten wird.
Der Riegel 13 ist mit dem kleinen. an der Hülse 12 schwenkbar gelagerten Winkelhebel 14 derart verbunden, dass. wenn beim Abwärtsgehen der Hülse 12 der freie Arm des Winkelhebels 14 an die verstellbare Regulierschraube 15. welche in einer am Gestell 1 befestigten Mutter 16 sitzt. anstösst und soweit verschwenkt wird. bis ihn der Anschlag 17 an der Weiterbewegung hemmt, der Riegel 13 gerade soweit aus der Hülse 12 gezogen ist. dass er die Stange 10 freigibt. welche sich nunmehr weiter nach abwärts bewegen kann.
während
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Stange 10 erfolgt, sobald die Schneide des in den schrägen Führungen 18 durch die Zapfen 19 geführten Messers 20 den Tisch berührt und die Gefahr bestehen würde, dass der durch diE'Stange 10 auf die Hülse 12 bzw. deren Fortsetzung 22. die durch den linken oberen Bolzen 19 gelenkig mit dem Messer, 30 verbunden ist. ausgeübte Zug eine Schädigung der Vorrichtung bewirken könnte.
An einem Arm des Gestelles 1 sitzt auf der Achse 23 der obere Winkelhebel 24 schwenkbar, dessen unterer Arm einen Zapfen. 25 aufweist, auf
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Arm des Winkelhebels 24 gelenkig mit dem. um die Achse, 27 schwenkbaren Hebel. 88. der seinerseits wiederum bei 29 in gelenkiger Verbindung mit der Stütze 30 des Presshalkens 31 steht. verbunden. Durch Druckfedern 32. welche sich einerseits auf den Press-
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Druck auf den Pressbalken ausgeübt. welcher bewirkt, dass der Pressbalken schon vor dem Messer das Papier 34 berührt und beim Hochheben des Messers erst nach demselben sich
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Die Wirkungsweise der geschilderten Vorrichtung ist folgende. Wird das Zahnrad 3 im Sinne des gezeichneten Pfeiles gedreht, so wird die Triebstange 6 solange nach-rechts gezogen, bis der Zapfen 5 den rechten Todpunkt erreicht. Der Winkelhebel 8 zieht die Stange 10 und damit die Hülse 12 und deren Fortsetzung 22 nach abwärts, wodurch die Zapfen 19 solange in den schrägen Führungen 18 gegen den Tisch 21 bewegt werden, bis die Schneide des Messers 20 das Papier 34 erreicht und daran soviel Widerstand findet, dass durch den noch andauernden Zug der Treibstange 6, der die Schwenkungsachse des Winkelhebels 8 bildende Zapfen 25 mitsamt dem unteren Arm des Winkelhebels 24 nach rechts verschoben wird, so dass sich die Zugstange 26 und durch den damit verbundenen Hebel 28 auch der Pressbalken 31 nach'abwärts bewegt,
bis letzterer an'dem zusammengedrückten Papier 34 soviel Widerstand findet, dass er in seiner Lage verbleibt, wodurch auch der Zapfen. 35 wieder zum Stillstände kommt und die sich noch immer nach rechts verschiebende Treibstange 6 solange eine Schwenkung-des Hebels 8-um den Zapfen 25 bewirkt, bis das Papier 34 völlig durchschnitten ist und die Schneide des Messers 20 den Tisch berührt. In diesem'Momente tritt'die'eingangs erwähnte Auslösevorrichtung, bestehend aus den Bestandteilen 10-17, in Tätigkeit, die ermöglicht, dass die Stange 10 solange in der Hülse 12 nach abwärts gleitet, bis der Zapfen 5 seinen rechten Todpunkt überschritten hat und die Treibstange 6 nach links verschoben wird.
Nunmehr wird der Winkelhebel 8 im Sinne der Drehung des Uhrzeigers verschwenkt, die Stange 10 schiebt sich in die Hülse 12 soweit ein, bis der Riegel 13, durch das Übergewicht des freien Armes des Winkelhebels 14 in die Durchbohrungen der Stange 10 und der Hülse 12 eindringt. Das Messer 20 geht in die Höhe und hebt durch die auf seinem Rücken aufstossenden Stifte 35 den Pressbalken 31.
PATENT-ANSPRÜCHE ;
1. Papierschneidemaschine mit selbstregelnder Pressung, dadurch gekennzeichnet. dass die Bewegung des Messers (20) durch einen doppelarmigen, bzw. Winkelhebel . dessen einer Arm durch ein Treiborgan (6) bewegt wird, während der andere die Bewegung auf das Messer mit Hilfe von Verbindungsstücken (10, 11, 13, 19, 22) überträgt. bewirkt wird. welcher Winkelhebel (8) seine Schwenkungsachse (25) auf dem einen Schenkel eines andern doppelarmigen bzw.
Winkelhebels (24) besitzt, der eine am Gestelle (1) fixierte Schwenkungsachse (23) aufweist und dessen zweiter Schenkel mit Hilfe der gelenkigen Verbindung (26, 28, 29, 30) seine Bewegungen auf den Pressbalken (31) überträgt.