DE537370C - Vorrichtung zum Steuern eines auf und nieder gehenden Druckarmes bei Adressendruckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Steuern eines auf und nieder gehenden Druckarmes bei Adressendruckmaschinen

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DE537370C
DE537370C DE1930537370D DE537370DD DE537370C DE 537370 C DE537370 C DE 537370C DE 1930537370 D DE1930537370 D DE 1930537370D DE 537370D D DE537370D D DE 537370DD DE 537370 C DE537370 C DE 537370C
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arm
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DE1930537370D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/42Printing mechanisms
    • B41L47/46Printing mechanisms using line-contact members, e.g. rollers, cylinders

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  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Steuern eines auf und nieder gehenden Druckarmes bei Adressendruckmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Adressendruckmaschinen, bei denen Druckplatten zur Druckstelle unterhalb eines auf und nieder sowie hin und her beweglichen Druckkissenarmes einzeln gefördert werden, und bezweckt in erster Linie eine Antriebsvorrichtung für den Druckarm, um zu verhindern, daß man sich die Hand klemmen kann oder daß die Maschine etwa beschädigt wird, wenn sich Fremdkörper oder auch-die Hand des Bedienenden zwischen dem Druckkissen und dem Bett der Maschine befinden.
  • Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wird die Bewegung des Druckarmes und seiner Antriebsvorrichtung bei Vorhandensein eines Fremdkörpers oder Hindernisses durch einen Sperrklinkenmechanismus aufgehalten. Diese Anordnung bietet den Nachteil, daß bei Versagen der Sperrklinken die Schutzanordnung ihren Zweck nicht erfüllt.
  • Um diese Möglichkeit vollkommen auszuschließen, wird erfindungsgemäß der Druckarm nicht stetig mit seinem Antrieb verbunden, sondern die Verbindung ist derart, daß der Druckarm während des ersten Teiles seiner Abwärtsbewegung nur nachgiebig bzw. bei Vorhandensein eines Hindernisses unwirksam mit seinem Antrieb verbunden ist und erst unmittelbar vor Ausführung des eigentlichen Druckes mit dem Antrieb zwangsläufig gekuppelt wird. Es wird dadurch erreicht, daß selbst bei Versagen irgendwelcher Teile der Maschine die Abwärtsbewegung des Druckkissenarmes nicht vollendet werden kann, wenn ein Hindernis in den Weg des Druckkissens getreten ist. Die Maschine nach der Erfindung zeichnet sich also dadurch aus, daß das Druckkissen bei seiner Abwärtsbewegung für gewöhnlich den zum Abdruck erforderlichen Druck erst dann ausüben kann, wenn es sich dem Bett der Maschine so weit genähert hat, daß sich ein Fremdkörper nicht mehr dazwischenschieben kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel-veranschaulicht, und zwar stellen dar: Fig. i im Aufriß einen Teil des Druckbettes einer Adressendruckmaschine mit dem Druckkissen und seinem Antrieb und Fig. 2 einen Grundriß nach der Linie 2-2 der Fig. i.
  • Das Bett i der Adressendruckmaschine weist eine Führung 2 auf, in der die einzelnen Druckplatten 3 nacheinander an die Druckstelle wandern und von ihr wieder abgeführt werden. Fij. i veranschaulicht zwei solcher Druckplatten, deren eine sich gerade unterhalb des Druckkissenträgers 4 an der Druckstelle befindet. Dieser sitzt am Druckkissenarm 5 und wird durch diesen in Richtung auf die auf dem Bett befindliche Druckplatte gedrückt und wieder von ihr abgehoben.
  • Die veranschaulichte Maschine gehört zu der Gattung, bei. der das Druckkissen von einer Rolle 6 gebildet wird, die, wie gestrichelt angedeutet, waagerecht auf der. Druckplatte abgewälzt wird und den zu bedruckenden Bogen auf diese aufpreßt. Die Erfindung ist jedoch in gleicher Weise auf eine Maschine anwendbar, bei der das Andrücken des Bogens an die Druckplattelediglich d*rch ein auf und ab gehendes Kissen erfolgt.
  • Die Druckrolle ist in einem Stein 7 gelagert, der in einer Kulisse 8 des Trägers gleitet, so daß die Druckrolle auf der Druckplätte entlang gewälzt werden kann.
  • Der Drückkissenarm erstreckt sich auf der einen Seite bis unterhalb des Bettes, wo sein unteres Ende an einer Schwingwelle io sitzt; die zwecks Aufundabbewegung der Druckrolle hin und her gedreht wird. Die Welle ist in einem Lagerauge i i im Maschinenrahmen gelagert und ragt aus dem Lager mit dem einen Ende hervor. An diesem ist mittels des Keiles 13 ein Bügel 12 befestigt, dessen beide Schenkel an ihren freien Enden durch ein Querstück 14 verbunden sind.
  • Zwischen den beiden Schenkeln des Bügels ist ein dreiarmiger Hebel 17, 20, 25 mit einer Nabe 15 drehbar auf der Welle io gelagert. Er wird von einer Kurvenscheibe 16 dadurch in Schwingung versetzt, daß eine an seinem Arm 17 sitzende Rolle i8 in eine Kurvennut der Scheibe eingreift. Die Kurvenscheibe ist auf der Antriebswelle i9 befestigt, die in geeigneter Weise, etwa durch den üblichen elektrischen Antriebsmotor, in Drehung versetzt wird.
  • Der eine Arm 2o des Hebels erstreckt sich abwärts unter den Bügel 12, und sein Ende 21 legt sich von unten gegen dessen Querstück 14. An dem Querstück 14 und an dem Arm 20 greift eine mit den Enden an Stiften 23 befestigte Feder 22 an, die beim Abwärtshub des Armes 2o des dreiarmigen Hebels die Bewegung auf den Bügel 12 überträgt und dadurch den Druckkissenarm in Richtung auf das Bett der Maschine abwärts führt. Die Spannung der Feder ist so bemessen, daß sie hierzu zwar ausreicht, aber irgendeinen erheblichen Druck nicht auszuüben vermag und sich daher streckt, falls irgendein Fremdkörper oder die Hand des die Maschine Bedienenden versehentlich zwischen das Druckkissen und das Bett kommen sollte. In diesem Falle können der dreiarmige Hebel und der Nocken urigehindert weiterlaufen, während der das Druckkissen tragende Arm festgehalten wird, ohne auf, die Hand oder den Fremdkörper einen übermäßigen Druck ausüben zu können.
  • Ein Arm 25 des dreiarmigen Hebels, der aufwärts gerichtet ist, weist einen schrägen Schlitz 26 auf, in dem auf einem Zapfen 28 eine Klinke 27 gelagert ist. Diese erstreckt sich in dem Schlitz abwärts und wird- mit ihrer Kante für gewöhnlich gegen eine am Maschinenrahmen festgelagerteRolle29 d_ urch eine Feder 30 gedrückt, welche in .einer Aussparung des Armes 25 sitzt und gegen die Klinke drückt. Das untere Ende der Klinke weist eine Nut 31 auf, die über die innere Oberkante des Querstückes 14 des Bügels greifen kann. Während der Hinundher-Schwingung des dreiarmigen Hebels wird die Klinke durch die Rolle 29 daran verhindert, mit der Nut 31 an dem Bügel 1.2, 14 anzugreifen. Kommt jedoch das Druckkissen bei seiner Abwärtsbewegung in unmittelbarer Nähe des Bettes an, so wird die Klinke 27 so weit freigegeben, daß sie an den Bügel 12, 14 anstößt und diesen sowie d-,n Druckkissenarm zwangsläufig mit dem dreiarmigen Hebel verbindet. Wenn daher die Druckrolle 6 die Oberfläche der Druckplatte erreicht, so wird sie zwangsläufig auf diese mit einer für den Abdruck hinreichenden Pressung aufgedrückt. Die Steuerung der Klinke 27 erfolgt durch Zusammenspiel der Rolle 29 mit einem in der Klinke versehenen Ausschnitt 32, der so gelegen ist, daß er über die Rolle 29 greift und die Klinke ausschwingen und am Joch 14 angreifen läßt, unmittelbar bevor die Druckrolle in Druckstellung angelangt ist. Zweckmäßig wird die Anordnung so getroffen, daß die zwangsläufigeVerbindung stattfindet, wenn sich die Druckrolle bis auf 3 mm der Druckplatte genähert hat, obgleich natürlich auch jede beliebige andere Einstellung gewählt werden kann. Durch die Abstimmung des Zusammenspieles von Klinke und Rolle derart, daß die Kupplung bei einem Abstand der Druckrolle von der Druckplatte von 3 mm erfolgt, wird völlige Sicherheit geschaffen, da dieser Abstand zu klein ist, als daß man mit dem Finger dazwischengeraten oder daß sonst ein Fremdkörper zwischen Druckrolle und Bett gelangen könnte. Der Druckarm bleibt also so lange nachgiebig gegenüber einem Fremdkörper öder einem anderen Hindernis, bis er sich der Druckfläche so weit genähert hat, daß in den Zwischenraum zwischen ihm und der Druckfläche ein Fremdkörper nicht mehr gelangen kann.
  • Das Querstück 14 des Bügels ist mit einer gehärteten Platte 33 versehen, an der der genutete Vorsprung der Klinke angreift und die abnehmbar angeschraubt ist, so daß sie sich nach Abnutzung leicht ersetzen läßt. Auch die Klinke ist leicht zu ersetzen, ohne daß hierzu die Maschine auseinandergenommen werden müßte. Die 'der Abnutzung unterworfenen Teile können daher leicht ausgewechselt werden, ohne das Auseinandernehmen der Maschine zu erfordern.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Vorrichtung zum Steuern eines auf und nieder gehenden Druckarmes bei Adressendruckmaschinen, der bei Vorhandensein eines Hindernisses seinen Abwärtshub nicht vollendet, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckarm (5) während des ersten Teiles seiner Abwärtsbewegung nachgiebig, z. B. durch eine Feder (22), mit seinem schwingenden Antriebsgestänge (i 7, 20, 2 5) verbunden ist und mit diesem erst unmittelbar vor Erreichen der Druckstelle, beispielsweise mittels einer Klinke (27), zwangsläufig gekuppelt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (27) durch eine Feder (30) mit einem mit dem Druckarm fest verbundenen Bügel (i2, 1q.) in Eingriff gebracht, aber zu Beginn der Abwärtsbe-,vegung des Druckarmes von einer festen Rolle (2g), die mit einer Kurvenfläche (32) der Klinke (27) zusammenwirkt, ausgerückt gehalten wird.
DE1930537370D 1929-07-08 1930-02-26 Vorrichtung zum Steuern eines auf und nieder gehenden Druckarmes bei Adressendruckmaschinen Expired DE537370C (de)

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DE537370C true DE537370C (de) 1931-11-02

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DE1930537370D Expired DE537370C (de) 1929-07-08 1930-02-26 Vorrichtung zum Steuern eines auf und nieder gehenden Druckarmes bei Adressendruckmaschinen

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DE (1) DE537370C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE957037C (de) * 1954-04-25 1957-01-31 Adrema Werke Gmbh Antrieb fuer den Druckkopf von Druckmaschinen, insbesondere Adressendruckmaschinen
DE1173492B (de) * 1962-10-26 1964-07-09 Adrema Werke Gmbh Druckwalzensteuerung bei Adressendruckmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE957037C (de) * 1954-04-25 1957-01-31 Adrema Werke Gmbh Antrieb fuer den Druckkopf von Druckmaschinen, insbesondere Adressendruckmaschinen
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