DE396067C - Buegelsaege - Google Patents

Buegelsaege

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DE396067C
DE396067C DER53873D DER0053873D DE396067C DE 396067 C DE396067 C DE 396067C DE R53873 D DER53873 D DE R53873D DE R0053873 D DER0053873 D DE R0053873D DE 396067 C DE396067 C DE 396067C
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DER53873D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D51/00Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends
    • B23D51/16Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of drives or feed mechanisms for straight tools, e.g. saw blades, or bows
    • B23D51/20Sawing machines or sawing devices working with straight blades, characterised only by constructional features of particular parts; Carrying or attaching means for tools, covered by this subclass, which are connected to a carrier at both ends of drives or feed mechanisms for straight tools, e.g. saw blades, or bows with controlled feed of the tool, or with special arrangements for relieving or lifting the tool on the return stroke

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Bügelsägen. Bei bekannten Maschinen dieser Art wird gewöhnlich das Gewicht des Bügels und der Bügelführung, häufig vermehrt durch ein Zusatzgewicht, dazu benutzt, um das Werkzeug gegen das Arbeitsstück anzupressen. Beim Bruch einer Säge fiel dann der Bügel auf das Werkstück und wurde manchmal beschädigt oder beschädigte das Werkstück.
Auch wurde schon vorgeschlagen, das Gewicht des Bügels vollständig auszugleichen und das Sägeblatt bei einem Arbeitshub an das Arbeitsstück durch zusätzliche Vorrichtungen anzudrücken. Diese Anordnung hatte den Nachteil, daß beim Rückhub der Säge letztere nicht vollständig von dem Arbeitsstück zurücktrat und also abgenutzt wurde, ohne daß sie tatsächlich Arbeit leistete.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, an einer Bügelsäge eine Vorrichtung anzubringen, die den Arbeitshub und den Leerhub der Säge regelt und sie beim Arbeitshub nachgiebig in das Werkstück einführt. Zu diesem Zweck wird die Weiterschaltung der Säge in der Arbeits- oder Dnickrichtung unter Vermittlung einer Klinke besorgt, während der Ausgleich des Gewichtes des Bügels durch eine Feder stattfindet. Diese Feder dient dazu, den Bügel und seine Führung während des Rückganges zu entlasten, d. h. während jener Dauer, in welcher das Schaltwerk selbst nicht arbeitet. Um nun ein übermäßiges Anheben des Bügels durch die Ausgleichfeder zu verhindern, ist eine andere Klinke vorgesehen, die als Begrenzungsklinke oder Sperrklinke dient. Die Schaltklinke und die Sperrklinke werden gleichzeitig ausgehoben, wenn die Säge ihren Rückhub ausführt, dabei wird jedoch die Sperrklinke so gehalten, daß sie den Hochgang der Säge bei diesem Rückhub oder Leerhub nachgiebig begrenzt. Um eine solche nachgiebige Begrenzung herbeizuführen, ist diese Sperrklinke gelenkig und verschiebbar unterstützt.
Die Zeichnungen stellen Ausführungsbeispiele dar.
Abb. ι ist eine Seitenansicht mit einzelnen Teilen im Schnitt;
Abb. 2 ist ein Grundriß, Abb. 3 ein Schnitt nach 3-3 der Abb. 1,
Abb. 4 eine Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform,
Abb. 5 eine räumliche Darstellung einer Einzelheit;
Abb. 6 ist eine schaubildliche Ansicht der Führung einer Zahnstange, die mit dem Bügel beweglich verbunden ist;
Abb. 7 ist ein Schnitt nach 7-7 der Abb. 6, und
sind andere Schnitte durch der Zahnstange mit ihrer
Abb. 8 und 9
die Verbindung
Führung.
Der Bügel 14 für das Sägeblatt 15 wird von einer Führung 12 gehalten, die lose auf der Hauptwelle 13 sitzt. Letztere ruht in Lagern 30 auf dem Maschinentische 10. Die Hin- und Herführung des Bügels erfolgt durch eine Kurbelstange 16, die bsi 17 an der Kurbelscheihe 18 angeordnet ist. Die Kurbelscheibe ist auf der Welle 13 verkeilt, die ihren Antrieb durch die Riemenscheibe 21 erhält.
Das Gewicht des Bügels 14 und der Führung 12 kann durch ein Gegengewicht oder, wie im vorliegenden Fall, durch eine Feder 25 ausgeglichen werden. Diese Feder umschließt die Stange 26, die an dem nach hinten ragenden Finger 27 der Führung 12 angelenkt ist. Die Spannung der Feder 25 kann durch die Muttern 28 auf der Stange 26 geregelt werden.
Die Weiterschaltung des Werkzeuges wird
durch cine Zahnstange 30 mit Schaltzähnen besorgt, die an einer im Querschnitt T-f örmigen Führungsleiste 31 gleitet. Die Führungsleiste ist in der Stütze 32 an der Maschine befestigt. Die Zahnstange 30 steht mittelbar in Verbindung mit einem Arm 36 der Bügelführung 12 durch ein Glied 33, das oben bei 35 an den Arm 36 und unten bei 34 an die Zahnstange 30 angelenkt ist.
In die Zähne der Zahnstange 30 greifen die Zähne zweier Klinken ein. Die eine Klinke, die Schaltklinke 40, ist bei 41 gelenkig an einem Hebel 42 aufgehängt, der seinerseits um den Zapfen 43 auf dem Ständer 44 an der Maschine ausschwingen kann. Ein Eingriff der Zähne der Klinke 40 in die Zähne der Stange 30 wird durch eine Feder 45 hervorgerufen, die an einem festen Arm 46 des Maschinengestelles einerseits und an dem Schwanz 47 der Klinke 40 andererseits angeschlossen ist. Diese Feder hat jedoch nur das Bestreben, die Klinke 40 gegen die Schaltzahnstange anzudrücken, übermittelt aber nicht die Schaltbewegung. Dieses geschieht vielmehr durch die nachstehende Vorrichtung: Das dem Drehpunkt 41 der Klinke 40 entgegengesetzte Ende des Hebels 42 trägt eine Rolle 48, die gegen den Umfang einer auf der Hauptwelle 13 verkeilten Hubscheibe 49 anliegt. Diese Rolle reitet nacheinander auf den beiden kreisförmig gekrümmten Teilen α und δ der Hubscheibe, die durch Zwischenkurven c des Umfanges verbunden sind.
Drückt der Teil α der Scheibe 49 gegen die Rolle 48, so wird der Hebel 42 (Abb. 1) am rechten Ende nach abwärts gedruckt, die Klinke 40 also etwas angehoben, so daß sie außer Eingriff mit der Zahnstange geraten würde, wenn nicht die Feder 45 gerade stark genug wan, den Eingriff aufrechtzuerhalten. Wirkt Teil b der Hubscheibe auf die Rolle, so geht der Hebel 42 rechts in die Höhe und drückt auf die Klinke 40 nach abwärts fester gegen die Zähne der Stange 30. Hier wirkt die Feder 45 nunmehr in verstärkender Weise mit. Wenn also durch Auflaufen der Rolle 48 auf den Teil δ der Hubscheibe 49 die Klinke 40 fest gegen die Zahnstange 30 gedrückt wird, so wird dem Bestreben der die Bügelführung und den bügelausgleichenden Teil 25 (oder eines Gegengewichtes), den Sägebügel hochzuheben, Widerstand geleistet; der Bügel wirkt mit seinem Gewicht, vermehrt um eine Seitenkraft des Druckes der Klinke 40 auf das Werkstück ein. Ist dagegen die Klinke 40 durch Herabdrücken des Hebels 42
. unter Vermittlung des Teiles α der Hubscheibe 49 entlastet, so kann die Feder 25 die Bügelführung 12 etwas anheben.
Die Rolle 48 wird beständig gegen den Umfang der Hubscheibe 49 durch eine Feder 50 gedrückt, die eine Stange 51 umschließt. Diese Stange ist bei 52 mit dem Drehzapfen der Rolle gelenkig verbunden, und zwischen Feder 50 und Zapfen 52 ist auf der Stange die Schulter 53 angeordnet. Am unteren Ende stützt sich die Feder 50 gegen den Arm 54 eines winkelförmigen, abgebogenen Hebels 55, der um den Zapfen 57 ausschwingt und in dem die Stange 51 durch Muttern 56 gesichert ist. Die Einstellung des Hebels 55 erfolgt durch' einen Handhebel 58, der an seinem freien Ende eine Klinke 60 zum Eingreifen in den mit Sperrzähnen versehenen Bogen 61 besitzt.
Wenn verhältnismäßig weiches Metall bearbeitet werden soll, so wird die Feder 50 durch den Hebel 53 so fest zusammengedrückt, daß die Rolle 48 stark gegen den Umfangteil δ der Hubscheibe 49, der dem Arbeitshub der Säge entspricht, angedrückt wird. Dieser starke Druck wird durch den Hebel 42 zum Teil auf Klinke 40 weitergegeben und vermehrt dort durch eine nach abwärts gerichtete Seitenkraft das Gewicht der Bügelführung.
Soll hartes Metall gesägt werden, so wird die Feder 50 durch den Handhebel 58 so entspannt, daß die Säge nur leicht gegen das Arbeitsstück gedruckt wird.
Befindet sich beim Rückgange der Säge die go Rolle 48 in Eingriff mit dem Teil α der Hubscheibe, so kann, da dann auch die Klinke 40 ganz wenig gegen die Zahnstange 30' drückt, unter Vermittlung der Feder 25 die Bügelführung 12 entlastet und der Eingriff zwischen Werkzeug und Werkstück unterbrochen werden.
Eine ebenfalls gezahnte zweite Klinke, die Sperrklinke 60', schwingt um den Zapfen 61' und wird gegen die Zahnstange 30 durch eine Feder 62 gedrückt, die zwischen dem Finger 63 dieser Klinke und dem Böckchen 46 eingeschaltet ist. Die Feder beschränkt den Hochgang der Säge beim Rückgang, d. h. zu einer Zeit, in der die Schaltklinke 40 sich nicht unter großem Druck gegen die Zahnstange 30 legt. Die Feder 25 hätte gerade dann das Bestreben, die Bügelführung vielleicht nicht nur zu entlasten, sondern ziemlich weit anzuheben. Dies wird durch die Sperrklinke unmöglich gemacht, so daß nur eine ganz geringe, kaum bemerkbare Aufwärtsbewegung der Führung eintreten kann. Die Folge davon ist, daß beim nächsten Arbeitshub die Säge sofoit in Eingriff mit dem Boden des vorher hergestellten Schnittes gerät, und zwar ist diese Abwärtsbewegung der Säge für den nächsten Arbeitshub ganz kurz; Die Zähne der Zahnstange 30 sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich, jedoch so ausgebildet, daß die Zahnstange entsprechend der allmählich vergrößerten Schnittiefe an der Sperrklinke 6o'
vorbei nach abwärts gleiten kann, wozu namentlich der auf sie ausgeübte Druck der Schaltklinke 40 beiträgt.
Soll sehr harter Werkstoff bearbeitet werden, so kann die Schaltklinke 40 selbst für mehrer< Arbeitshübe in Eingriff mit demselben Zahn oder denselben Zähnen der Zahnstange 30 verbleiben. Die Sperrklinke 60' verhindert dann, daß die Säge beim Leergang so hoch angehoben wird, daß der beim letzten Arbeitsgang unter dem Eingriff der Schaltklinke 40 stehende Zahn der Zahnstange 30 in eine Stellung gerät, in der beim nächsten Arbeitsgang ein vorher unter der Schaltklinke 40 gelegener Zahn in Eingriff treten würde. Die Sperrklinke 60' hat eine geringe Bewegungsfreiheit in Richtung parallel zur Zahnstange, da der Zapfen 61/, um den sie sich dreht, durch einen etwas nach unten verlängerten Schlitz ao der Sperrklinke hindurchgeht. Infolge dieser geringen Bewegungsfreiheit nach oben wird verhindert, daß die Sperrklinke die Zahnstange gegen jeden auch noch so geringen Hochgang der Zahnstange 30, herbeigeführt durch Feder 25, festhält. Der Hochgang der Säge beim Leerhub ist gewöhnlich nur ganz gering und hängt von der Härte des Werkstoffes und der Tiefe des Sägeschnittes beim Arbeitsgang ab. Dieser Hochgang braucht auch gar nicht sehr hoch zu sein, da selbst bei weichem Werkstoff schon eine Schonung des Sägeblattes eintritt, wenn letzteres nur um ein ganz geringes von dem Schnittgrund abgehoben wird.
Nach Abb. 3 besitzt jede der beiden Klinken 40 und 60' zwei zueinander etwas versetzte Eingriffsteile, damit eine Abstützung der Klinken gegen eine größere Zahl von Zähnen der Stange 30 stattfindet, ohne die Klinkenhöhe vergrößern zu brauchen.
Der Eingriff der beiden Klinken 40 und 60' kann vollständig dadurch aufgehoben werden, daß der Arm 65 um die Stange 66 aufgeschwungen wird. Dieser Arm greift unter die Schwanzstücke 47 und 63 der beiden Klinken. Werden so die beiden Klinken ausgelöst, so wird der Sägebügel 14 nebst Führung 12 durch die Feder 25 oder ein Gegengewicht angehoben. Die Höhe, bis zu der die Führung angehoben wird, kann durch Verstellung des Anschlages 73 mittels Flügelschraube 74 auf der um den Zapfen ausschwingbaren Stange 70 geregelt werden.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 ist
statt der Zahnstange 30 ein Schaltrad 80 angeordnet. Dieses Rad dreht sich auf einer Welle 81 in einem Hängelager 82 der Maschine.
Gleichzeitig mit dem Schaltrad 80 dreht sich auch eine Seiltrommel 83, die durch das Seil 84 mit der Führung 12 verbunden ist. Eine Schaltklinke 85 am unteren Ende einer Stange 87 greift in das Schaltrad, und zwar ist diese Stange bei 88 an dem Hebel 8g angelenkt, der ähnlich dem Hebel 42 der ersten Ausführungsform mittels der Rolle 48 durch die Hubscheibe 49 ausgeschwungen wird. Der Eingriff dieser Klinke 85 in das Schaltrad 80 erfolgt durch eine Feder 90, die an dem Hängelager 82 befestigt ist. Eine Sperrklinke 92 greift an der gegenüberliegenden Stelle in das Schaltrad 80 und ist mittels eines Schlitzes um einen Zapfen im Hängelager 93 ausschwingbar, wird aber für gewöhnlich durch die Feder 94 angelegt, die zwischen dem Schwanz der Klinke 92 und dem Arm 95 eingeschaltet ist. Die beiden Klinken 85 und 92 können natürlich auch auf derselben Seite des Schaltrades 80 auf dieses einwirken.
Diese Anordnung empfiehlt sich besonders dann, wenn aus irgendeinem Grunde beide Klinken gleichzeitig außer Eingriff gebracht werden sollen. Sollte das Sägeblatt brechen, so wird die Feder 25 das Vorderende der Bügelführung von einem Fall auf das Werkstück abhalten oder aber diesen Fall so dämpfen, daß eine Beschädigung des Maschinenbettes oder Werkstückes nicht eintreten kann.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Bügelsäge, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Klinke (40) zum Vorschalten der Säge (15) gegen das Werkstück und einer Feder (25), durch die das Gewicht des Sägebügels (14) und dessen Führung (12) bei Unterbrechung des Schaltvorganges ausgeglichen und die Säge von dem Werkstück abgehoben wird, und durch eine Sperrklinke (6o'), die das Anheben der Säge begrenzt. α
2. Bügelsäge nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines von Hand steuerbaren Armes (65), der gegen Ansätze der beiden Klinken (40, 60') anschlägt und diese dadurch gleichzeitig abhebt.
3. Bügelsäge nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (60' in Abb. 1, 92 in Abb. 4) ihren Schwingungszapfen mit Langloch umgreift und unter dem Einfluß einer Feder (62 bzw. 94) steht, so daß sie den Hochgang des Werkzeuges beim Leerhub nachgiebig begrenzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER53873D Buegelsaege Expired DE396067C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963208C (de) * 1954-11-06 1957-05-02 Gustav Hessmert Buegelsaegemaschine, insbesondere mit waagerechtem Geradschnitt

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE963208C (de) * 1954-11-06 1957-05-02 Gustav Hessmert Buegelsaegemaschine, insbesondere mit waagerechtem Geradschnitt

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