DE425129C - Walzendruckwerk fuer selbsttaetig arbeitende Maschinen zum Bedrucken von endlosen Stoffbahnen - Google Patents

Walzendruckwerk fuer selbsttaetig arbeitende Maschinen zum Bedrucken von endlosen Stoffbahnen

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DE425129C
DE425129C DEP46690D DEP0046690D DE425129C DE 425129 C DE425129 C DE 425129C DE P46690 D DEP46690 D DE P46690D DE P0046690 D DEP0046690 D DE P0046690D DE 425129 C DE425129 C DE 425129C
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Roessler & Ponndorf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/30Arrangements for tripping, lifting, adjusting, or removing inking rollers; Supports, bearings, or forks therefor
    • B41F31/304Arrangements for inking roller bearings, forks or supports
    • B41F31/307Sliding bearings

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 425129 KLASSE 15 d GRUPPE 19/1 ο
(P 46690 XIII is d) U
Grahl, Rößler & Ponndorf in Dresden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. August 1923 ab.
Den Erfindungsgegenstand bildet ein Walzendruckwerk für selbsttätig arbeitende Maschinen zum Bedrucken von endlosen Stoffbahnen.
Gemäß der Erfindung ist eine ganz genaue Paralleleinstellung der iVchsenabstände der einzelnen Walzen untereinander ermöglicht und gewahrt, insbesondere der Klischeewalze zu den verschiedensten Farbwalzen, aller dieser Walzen zur Gummi- oder Umdruckwalze, sowie der Gegendruckwalze zu letzterer. Zu diesem Zwecke sind der Farbzylinder, die Yerreibewalzen und die Farbauftragwalzen in Gleitstücken, die sich in Geradführungen verschieben können, gelagert, und in einer besonderen Geradführung dieser Gleitstücke sind auch Lagerarme für die Klischeewalze verstellbar angeordnet, so daß letztere unabhängig von den erstgenannten Walzen eingestellt werden kann. Die Gegendruckwalze der Gummiwalze ist an ihren beiden Wellenenden in je einem schwingbaren Lagerkörper
mit Zahnsegment gelagert, welcher durch je ein in letzteres kämmendes Triebrad gehoben* und gesenkt werden kann. Die genaue Einstellung dieser Triebräder kann durch zwei in deren Naben angeordnete und auf eine am deren Welle vorgesehene Fläche wirkende Schrauben erfolgen.
Auf diese Weise ist die genaue Paralleleinstellung der Achsenabstände aller Walzen« ίο und das Auswechseln der Klischeewalze sehr einfach zu bewerkstelligen
Die Abstellung sämtlicher Farbauftrag- und A'erreibewalzen untereinander und· vorn Farbzylinder und der Auftragwalzen von der Klischeewalze mit gleichzeitiger Unterbrechung der Farbzufuhr geschieht zufolge eines weiteren Gegenstandes der Erfindung durch einen Griff, indem ein hierdurch bewegtes Schiebestück sich mit Schrägfiächen gegen die unter Druckfederwirkung stehenden Lagerungen der Auftrag- und Verreibewalzen legt und diese nach außen drückt.
Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen:
Abb. ι bis 5 die parallele Einstellbarkeit der Achsenabstände der einzelnen Walzen untereinander und
Abb. 6 die Abstellung sämtlicher Walzen durch einen Griff mit gleichzeitiger Farbzufuhrunterbrechung.
Für die Paralleleinstellung der Achsenabstände der einzelnen Walzen untereinander ist folgende Einrichtung getroffen. Nach Abb. 1 und 2 sind der Farbzylinder 1 mit den sechs Verreibwalzen 2 und die Farbauftragwalzen 3 mit ihren Achsen in den Gleitstücken 4 (in Abb. 2 ist nur eine Maschinenhälfte gezeigt) drehbar gelagert, an welchen sich Schraubenmuttern 5 befinden (Abb. 2), die von ortsfesten, aber mittels Schraubenräder 6 drehbaren Sehraubspindeln 7 durchsetzt werden, irr weiche Schrattbenräder je ein Trieb 8 (Abb. 1) mit Handrad 9 eingreift. Die beiden diesseits und jenseits der Maschine vorhandenen Triebe 8 sitzen zweckmäßig beide auf einer Welle und werden somit gleichzeitig gedreht, so· daß· auch die Drehung der ebenfalls diesseits und jenseits der Maschine vorhandenen Schraubenräder 6 gleichmäßig wnd unter Vermittlung der Schraubenspindeln 7 die Verstellbarkeit der Achsenabstände unter Wahrung ihrer Parallelität erfolgt. Dasselbe gilt für die Klischeewalze 10, welche ihrerseits in in einer Geradführung Ii (Abb. i) verschiebbaren, an jedem Wellenende ioa vorhandenen Lagerarmen 12 gelagert ist, die vorn und hinten an der Maschine mittels Stifte 13 an den sich an den Gleitstücken 4 verschiebenden Schraubenmuttern 14 hängen. Die sich hierein schrau-Itoiden Spindeln 15 sind drehbar, aber ihrer Aehsenrichtung nach unveränderlich in an dtero Gleitstücken 4 befestigten Augen 16 und tragen in gleicher Weise wie die Spindeln 7 je ein Schraubenrad 17, welche durch darin kämmende Triebe 18 (Abb. 1) mittels Handrades 19 gedreht werden können. Die Klischeewalze 10 wird also bei der ParallelverstelTung der Walzen 1 bis 3 mitverstellt und ζ. B>. bei der entsprechenden Drehung des Handrades 9 mit in die Höhe, und zwar von der unverstellbar festgelagerten Gummiwalze 20 abgehoben. Hierauf kann durch entsprechende Drehung des Handrades 19 die in den Laigeirarmen 12 hängende Klischeewalze 10 nach unten verstellt und leicht gegen eine andere Klischeewalze gleichen oder anderen Durchmessers ausgewechselt sowie danach wieder ganz gefühlsmäßig in Berührung mit den Auftragwalzen 3 und der Gummiwalze 20 gebracht werden.
Unterhalb derselben ist ebenfalls parallel zu ihr verstellbar die Gegendruckwalze 21 angeordnet. Zu diesem Zwecke sitzt gemäß Abb. 3 und 4 die Gegendruckwalze 21 fest auf der Achse 22, welche an ihren beiden Enden je in einem Lagerkörper 23 drehbar gelagert ist. Diese beiden Lagerkörper 23, 23 sind undrehbar auf der in den Maschinenseitenwänden drehbaren Welle 24 befestigt und tragen an ihrem jenseitigen Ende je ein Zahnsegment 25, 25, in welches je ein Trieb 26 kämmt, die beide in später noch näher zu beschreibender Weise auf der in den Maschinenseitenwänden drehbaren Welle 27 sitzen, die vorn das Schraubenrad 28 trägt, in das der mit Handrad 29 versehene Trieb 30 eingreift, dessen Achse in dem Augenstück 31 lagert, welches seinerseits an dem um die Welle 27 drehbaren Arm 32 befestigt ist.
Wenn am Handrad 291 entsprechend gedreht wird, so wird unter Vermittlung der Schraubenräder 30 und 28 die Welle 27 mit den Zahnrädern 26 und durch diese die Zahnsegmente 25 mit den Lagerkörpern 23 verdreht, so daß die Welle 22 mit der Gegendruckwalze 21 gesenkt und von der Gummiwalze 20 in Parallelität mit ihr abgehoben bzw. bei Drehungsänderung des Handrades 29 ihr genähert wird, was vollkommen gefühlsmäßig geschieht. Die Gegendruckwalze 21 kann aber auch mittels· einer einfachen Verdrehung des Handgriffes 33 von der Gummiwalze 20 in Parallelität mit ihr abgehoben oder bei Rüekverdrehung des Griffes 33 in seine ursprüngliche Stellung wieder in ihre alte Lage zurückgebracht werden. Hierzu ist mit dem Handgriff 33 das Exzenter 34 fest verbunden, gegen das sieh das reehte Ende des mit einem Auge um die Welle 27 schwingbaren Armes 32 zufolge der Zugfeder 35 (Abb. 3)
legt. Beim Verdrehen des mit seinem Exzenter 34 in Abb. 3 rechts durch einen Anschlag gesicherten Griffes 33 um i8o° entgegen dem Uhrzeigersinne drückt dessen Exzenter 34 den Arm 32 mitsamt dem Augenstück 31 und dem Trieb 30, ohne daß dieser eine Drehung erfährt, nach unten, und das mit dem Trieb 30 in Eingriff stehende Schraubenrad 28 erleidet eine Drehung, die sich zufolge der I
ίο Welle 27, der Triebe 26 und der Zahn- ■ segmente 25 auf den Lagerkörper 23 überträgt und die Gegendruckwalze 21 nach , unten zu von der Gummi walze 20 augenblicklich entfernt. Beim Zurückdrehen des Griffes ..; 33 wird die Walze 21 wieder hochgehoben. I Es ist nun technisch schwierig, die beiden j
Zahnräder 26, 26 in genau übereinstimmender ; Weise so zu den Zahnsegmenten 25, 25 und j diese selbst zu den Lagerkörpern 23, 23 zu befestigen, daß die Gegendruckwalze 21 voll- j ständig parallel zur Gummiwalze 20 bewegt wird. Diese Schwierigkeit wird dadurch be- ■ hoben, daß jedes Zahnrad 26 eine Nabe 36 (Abb. 4 und 5) besitzt, die von zwei Schrauben 37,37 durchsetzt wird, welche auf eine Fläche (Abb. 5) der Welle 27 drücken. Je nachdem, ob die eine oder andere Schraube 37 mehr oder weniger angezogen wird, wird das Zahnrad 26 ein wenig nach rechts oder links verdreht und dadurch seine genaue Einstellung für die erforderliche Parallelität der Gegendruckwalze 21 zur Gummiwalze 20 leicht ermöglicht.
Die Abstellung sämtlicher Farbauftragwalzen 3 und der Verreibewalzen 2 untereinander und vom Farbzylinder 1 mit gleichzeitiger Unterbrechung der Farbzufuhr erfolgt nach Abb. 6 durch einfaches Verdrehen des Handgriffes 39 und damit des mit diesem verbundenen Exzenters 39, das von dem Ringstück 40 umschlossen wird. Dieses Ringstück 40 ist am Schiebestück 41 undrehbar und zugleich mit diesem verbunden durch den Stift 42. Das Schiebestück 41 besitzt an den unter Federdruck stehenden Lagerungen 43 der Verreibewalze 2 und an den Lagerungen 44 der Farbauftragwalzen 3 die Schrägflächen 45. Beim Abdrehen des Handgriffes 38 aus der gezeichneten Farbzuführungsstellung der Walzen um i8o° wird der größte Halbmesser des Exzenters 39 nach unten gedreht und dadurch zufolge des letzteres umschließenden Ringstückes 40 und Stiftes 42 das Schiebestück 41 nach unten bewegt, so daß deren Schrägflächen 45 gegen die Lagerungen 43 und 44 und diese nach außen drücken, wodurch die Verreibewalzen 2 und die Auftragwalzen 3 vom Farbzylinder ι und infolge der entsprechend verschieden gestalteten Schrägflächen 45 die Walzen 2 und 3 auch sämtlich untereinander und außerdem die Auftragwalzen 3 von der Klischeewalze 10 abgestellt werden und die Farbzufuhr sofort unterbrochen wird. Die beschriebene Einrichtung ist zu beiden Seiten der Walzen angebracht. Beim Zurückdrehen des Handgriffs 38 in die gezeichnete Stellung wird das Schiebestück wieder nach oben verschoben, die Schrägflächen 45 verlassen die Lagerungen 43 und 44, und die sämtlichen Walzen 2 und 3 werden durch ihre Lagerdruckfedern wieder untereinander und gleichzeitig mit dem Farbzylinder ι sowie die Auftragwalzen 3 mit der Klischeewalze 10 in Berührung gebracht.
Wird unter Fortlassung der Gummiwalze unmittelbar von der Klischeewalze gedruckt, so muß der Erfindungsgegenstand eine entsprechende, sich ohne weiteres ergebende Abänderung erfahren.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Walzendruckwerk für selbsttätig arbeitende Maschinen zum Bedrucken von endlosen Stoffbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbzylinder (1), die \~erreibewalzen (2) und die Farbauftragwalzen (3) in Gleitstücken (4) gelagert sind, die in Geradführungen verschiebbar liegen, und daß die Klischeewalze (10) mit Lagerarmen (12) in besonderen Geradführungen (11) dieser Gleitstücke zur Gummiwalze (20) verstellbar ist, deren Gegendruckwalze (21) beiderseitig in einem schwingbaren Lagerkörper (23) mit Zahnsegment (25) liegt, welcher durch in letztere kämmende Triebräder (26) gehoben und gesenkt werden kann.
2. Walzendruckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genaue Einstellung der mit den Zahnsegmenten kämmenden Triebräder (26) durch zwei in deren Naben angeordnete und auf eine Fläche an deren Welle (27) wirkende Schrauben (37) erfolgt.
3. Walzendruckwerk nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch ein Schiebestück (41) mit Schrägflächen (45), welche sich beim Bewegen des Schiebestückes Γ41) gegen die unter Druckfederwirkung stehenden Lagerungen (43 und 44) der. Farbauftragwalzen (3") und der Verreibewalzen (2) legen und diese nach außen drücken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEP46690D 1923-08-07 1923-08-07 Walzendruckwerk fuer selbsttaetig arbeitende Maschinen zum Bedrucken von endlosen Stoffbahnen Expired DE425129C (de)

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