DE273740C - - Google Patents
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- DE273740C DE273740C DENDAT273740D DE273740DA DE273740C DE 273740 C DE273740 C DE 273740C DE NDAT273740 D DENDAT273740 D DE NDAT273740D DE 273740D A DE273740D A DE 273740DA DE 273740 C DE273740 C DE 273740C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
- B23Q1/25—Movable or adjustable work or tool supports
- B23Q1/26—Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members
- B23Q1/262—Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members with means to adjust the distance between the relatively slidable members
- B23Q1/265—Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members with means to adjust the distance between the relatively slidable members between rotating members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Springs (AREA)
- Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 273740 KLASSE 49«. GRUPPE
Wagerechter Werkstückträger an Drehbänken. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. April 1913 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine wagerechte Platte für das Werkstück an Drehbänken
für schwere Stücke und solche von großem Durchmesser, die mit einer Einrichtung versehen ist, die es gestattet, das Gewicht
des Werkstückes in einem beliebigen Verhältnis zwischen der äußeren Gleitringfläche
und einem Mittelzapfen zu verteilen.
Ein Ausführungsbeispiel ist auf der Zeichnung dargestellt; die Figur zeigt die Vorrichtung in Aufriß, teilweise geschnitten.
Ein Ausführungsbeispiel ist auf der Zeichnung dargestellt; die Figur zeigt die Vorrichtung in Aufriß, teilweise geschnitten.
Der Werkträger a, auf dem das Werkstück b befestigt ist, besitzt an seiner Unterfläche
eine oder mehrere äußere Gleitflächen c und einen mittleren Führungszapfen d. Dieser
Zapfen läuft nach unten hin in einen Drehzapfen e aus, der von beliebiger Anordnung
sein kann, beispielsweise mit Kugellagern, Rollenlagern, hydraulischer Lagerung o. dgl.
Unterhalb des Drehzapfens e ist eine besondere Einrichtung angeordnet, die gestattet,
auf den Zapfen e den Teil des Werkstückgewichtes zu übertragen, von dem man die
Gleitflächen c entlasten will, zum Zweck, die Reibungsarbeit während des Drehens zu ver-.
mindern. Ein Spurlager f, auf dem der Drehzapfen ruht, wird von einer Feder g
getragen, und zwar unter Zwischenschaltung eines Druckzylinders h und seines Kolbens i.
Die Entfernung zwischen dem Druckzylinder h und dem Kolben i kann durch eine
Überwurfmutter AT festgelegt werden, die auf
ein Gewinde an der Außenseite des Druckzylinders aufgeschraubt ist und sich auf einen
Ring i1 des Kolbens i stützen kann. Die Presse erhält ihren Druck durch eine Pumpe /,
der durch ein Manometer m angezeigt wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Wenn man die Pumpe antreibt, so erzeugt man einen Druck in dem Zylinder h. Die
Feder g drückt sich zusammen, bis ihre Spannung dem Gewicht der in Umdrehung versetzten
Masse gleichkommt. Während dieses Vorganges zeigt der Manometer eine stetige
Drucksteigung an. Sobald die Spannung der Feder g gleich ist dem Gesamtgewicht der
auf ihr ruhenden Masse, ist dieses vollkommen angehoben; von diesem Augenblick an
bleibt die Höhe der Feder g konstant und ebenso der vom Manometer m angezeigte
Druck. Dieser Druck entspricht der Vereinigung des Gesamtgewichts der in Umdrehung
befindlichen Masse auf dem Mittelzapfen e.
öffnet man nun den Auslaß der Druckpresse, so sinkt die Platte α mit dem Werkstück
b herab, bis sie auf ihren Gleitflächen c ruht. Von diesem Augenblick an verteilt
sich das Gewicht der Last zwischen den Gleitflächen c und dem Zapfen e; die Feder
g entspannt sich und die vom Manometer angezeigten Drücke werden vermindert. Sobald die Höhe dieses Druckes, verglichen
mit dem, der nötig war, um die Gesamtlast anzuheben, dem Teil des Gesamtgewichtes
entspricht, das man von dem Zapfen e getragen haben will, schließt man den Abfluß
der Presse und dreht dann die Mutter k herab, bis sie den Ring i1 des Kolbens i berührt.
Dann kann man den Druck im Preßzylinder vollkommen herabsetzen.
Die Platte α kann nunmehr gedreht werwerden, wobei ihre äußeren Gleitflächen c nur einen beliebigen Teil der Last aufnehmen, während das ganze übrige -Gewicht von dem Zapfen e getragen wird. Man kann auf
Die Platte α kann nunmehr gedreht werwerden, wobei ihre äußeren Gleitflächen c nur einen beliebigen Teil der Last aufnehmen, während das ganze übrige -Gewicht von dem Zapfen e getragen wird. Man kann auf
ίο diese Weise die für den Drehantrieb nötige
Arbeit sehr erheblich herabsetzen.
Die Erfindung ist natürlich nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern
kann auch in anderer Weise ausgeführt werden, ohne daß ihre erfinderische Grundlage
geändert wird. Z. B. könnte der Druckanzeiger einfach durch eine Lehre ersetzt werden,
mit deren Hilfe man die Zusammendrückung der Schraube messen könnte. Wenndie Drehbewegung des Werkstückträgers von
einem elektrischen Motor abgeleitet wird, so kann man den Druckanzeiger völlig entbehren,
indem man während der Regelung die Drehbank in Umdrehung versetzt und die von dem Motor verbrauchte Amperezahl dazu
benutzt, um den Augenblick festzustellen, in dem die Last in der gewünschten Weise auf
den Zapfen e und die Gleitflächen c verteilt ist. Schließlich könnte man statt der hydraulischen
Winde h, i irgendeine andere gleichwertige Vorrichtung, z. B. eine Schraubenwinde
benutzen.
Claims (2)
1. Wagerechter Werkstückträger an Drehbänken für schwere Stücke und solche
von großem Durchmesser, der sich auf einen Mittelzapfen und äußere Gleitflächen stützt, dadurch gekennzeichnet, daß
der Mittelzapfen (β) auf einer Feder (g) ruht, und daß die Gesamtlast durch eine
Hebevorrichtung angehoben werden kann, wobei die Federspannung eine genaue und rasche Regelung der Verteilung der Last
zwischen dem Mittelzapfen und den äußeren Gleitflächen gestattet.
2. Ausführungsform der Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen die Feder (g) und den Mittelzapfen (e) eine hydraulische Presse (h, i)
eingeschaltet ist, die mit einem Manometer in Verbindung steht und durch eine Überwurfmutter (k) in der Regelstellung
festgelegt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR191314691X | 1913-02-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE273740C true DE273740C (de) |
Family
ID=32339895
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT273740D Active DE273740C (de) | 1913-02-04 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE273740C (de) |
| FR (1) | FR465389A (de) |
| GB (1) | GB191314691A (de) |
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0
- DE DENDAT273740D patent/DE273740C/de active Active
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1913
- 1913-02-04 FR FR465389A patent/FR465389A/fr not_active Expired
- 1913-06-25 GB GB191314691D patent/GB191314691A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB191314691A (en) | 1914-03-26 |
| FR465389A (fr) | 1914-04-15 |
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