DE643113C - Druckentlastungsvorrichtung fuer Aufwickelrollen - Google Patents

Druckentlastungsvorrichtung fuer Aufwickelrollen

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DE643113C
DE643113C DEM127356D DEM0127356D DE643113C DE 643113 C DE643113 C DE 643113C DE M127356 D DEM127356 D DE M127356D DE M0127356 D DEM0127356 D DE M0127356D DE 643113 C DE643113 C DE 643113C
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DE
Germany
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pressure
weight
winding
take
pressure relief
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DEM127356D
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CG Haubold AG
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CG Haubold AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H18/00Winding webs
    • B65H18/08Web-winding mechanisms
    • B65H18/14Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web
    • B65H18/20Mechanisms in which power is applied to web roll, e.g. to effect continuous advancement of web the web roll being supported on two parallel rollers at least one of which is driven

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  • Winding Of Webs (AREA)

Description

Die den Gegenstand der Erfindung bildende Druckentlastungsvorrichtung für Aufwickelrollen ist von der Art, bei der der Druck der Wickelwelle dem zunehmenden Durchmesser der Wickelrolle entsprechend verringert wird. Bekannte Einrichtungen zu diesem Zwecke bedienen sich mechanischer Mittel, indem beispielsweise mit wachsendem Rollendurchmesser kleine, an einer ein Großgewicht tragenden Kette befestigte Gewichte nach und nach das Belastungsgewicht vergrößern, oder indem ein an einem Hebel befindliches Gewicht durch mechanische Übertragung von der wachsenden Aufwickelrolle angehoben und über die senkrechte Lage hinaus in >eine Tieflage nach der anderen Seite gebracht wird. Bei der ersteren Durchbildung ist die Entlastung nicht stetig, bei der anderen Art vollzieht sie sich nach einer Sinuskurve. Man hat auch vorgeschlagen, das Umschlaggewicht auf seinem Hebel verschiebbar zu machen und durch eine Kurve führen zu lassen, hierbei aber muß, das Gewicht gleichzeitig auf zwei Bahnen laufen, wobei Zwängungen nicht ausgeschlossen sind, außerdem die Schmierung Schwierigkeiten bereitet.
Bei all diesen Einrichtungen kann man wohl durch Änderung der Gewichte die Entlastungshöhe beeinflussen, man hat es aber nicht in der Hand, das Entlastungsgesetz in bequemer Weise zu ändern, man kann sich also nicht den Forderungen der Praxis hinsichtlich des Wickelhärteverlaufes von innen nach außen nach Wunsch bequem anpassen.
Erfindungsgemäß erfolgt die Druckentlastung durch ein hydraulisches Druckmittel, das vermittels Kolben auf die Wickelwelle entlastend wirkt und das durch einen zwischengeschalteten Druckregler gesteuert wird, bei dem ein verschiebbares Gewicht des Druckentlastungsventils mit der Wickelwelle verbunden ist.
Hier ist völlige Stetigkeit zwischen Mindestentlastung und Höchstentlastung durchführbar, ohne daß der Einfluß wie bei mechanischen Gewichtsauflagen absatzweise erfolgt. Hierbei muß nicht, wie es bei Umschlaggewichten der Fall ist, ein Nulleinflußpunkt durchlaufen werden. Einflußmöglichkeit liegt nach zwei Richtungen vor, da man das verschiebbare Gewicht in seiner Größe ändern kann, außerdem aber das Verbindungsmittel des verschiebbaren Gewichtes des Druckentlastungsventils mit der Wickelwelle über eine Kurve führen kann. Man hat es also in der Hand, durch die Wahl dieser Kurve das Arbeitsgesetz für den Wickelvorgang nach Wunsch zu beeinflussen. Hierbei ist man aber nicht wie bei der Führung eines Umschlaggewichtes durch eine Kurve an die Durchschreitung eines Kurvenhöhepunktes mit nachfolgendem Kurvenabfall gebunden. Durch diese Möglichkeit, das Arbeitsgut zu beeinflussen, hat man es in der Hand, beispielsweise den Auflagedruck der Wickelwalze auf den Tragwalzen während des ganzen Wickelvorganges vollständig gleich zu halten, man muß dann die Verbindung zwischen dem Wickelstab und dem verschiebbaren Gewicht
des Druckentlastungsventils so gestalten, daß sie die in quadratischem Verhältnis abnehmende Steiggeschwindigkeit des Wickelstabes berücksichtigt. Man kann aber auch die Druckverhältnisse anders gestalten, muß dann entsprechend die Kurve, über die die Verbindungsschnur zu führen ist, ausbilden. Die Zeichnung stellt schematisch ein Ausführungsbeispiel dar, das an Hand seiner
ίο Wirkung wie folgt beschrieben wird.
Es wird von der Pumpe ι mit elektrischem Antrieb die Flüssigkeit aus dem Behälter 2 durch das Rohr 3 angesaugt und dem Steuerventil 4 zugeführt. Von hier gelangt die Flüssigkeit durch die Rohrleitung 5 nach dem auf jeder Seite der Aufwickelvorrichtung angeordneten hydraulischen Druckzylinder 6. Der Kolben 7 greift an dem Aufwickeldorn 8 der Papierrolle 9 an. Da nun aber das Gewicht der Papierrolle 9 am Anfang des Wickelvorganges klein ist und mit wachsendem Durchmesser zunimmt, so muß ein Druckregler eingebaut sein, der mit wachsendem Durchmesser den Druck in der Zuleitung 5 steigert. Zu dem Zweck ist eine Druckregeleinrichtung eingebaut worden, deren. Laufgewicht von dem wachsenden Durchmesser der Aufwickelrolle gesteuert wird. Der Ventilkegel 10 wird mittels des Laufgewichtes ii, das auf dem um den Bolzen 14 schwenkbaren Hebel 12 beweglich angeordnet ist, nach unten gedrückt. Die Pumpe 1 fördert nun eine größere Flüssigkeitsmenge, als in den beiden Druckzylindern 6 benötigt wird. Es wird also bei einer bestimmten Stellung des Laufgewichtes 11 die überschüssige Flüssigkeit den Ventilkegel 10 bei dem durch die Stellung des Laufgewichtes 11 bedingten Druck anheben, und die Überschußflüssigkeit fließt dann durch das Rücklaufrohr 13 wieder in den Behälter 2 zurück.
Um nun den Flüssigkeitsdruck in Abhängigkeit von dem Rollendurchmesser zu bringen, ist in dem gezeichneten Beispiel das Laufgewicht 11 mittels Seil 15 über die Leitrolle 16 mit dem Wickelwellenlager 17 verbunden. Bei Beginn der Wicklung wird das Gewicht 11 z.B. durch die Zugfeder 18 nach rechts gezogen, d. h. der Druck ist klein, da die Belastung des Ventilkegels 10 klein ist. Bei wachsendem Durchmesser der Papierrolle 9 bewegt sich das Lager 17 nach oben und zieht das Laufgewicht 11 mittels Seil 15 nach links, d.h. die Belastung des Ventilkegels 10 steigt und somit auch der Druck in der Leitung 5. Zu bemerken ist noch, daß der Höchstdruck der Pumpe größer sein muß als der notwendige Druck in den Druckzylindern 6. Ferner ist in die Druckleitung ein Manometer 19 eingebaut, an dem bzw. nach dem der Druckverlauf abgelesen bzw. eingestellt werden kann. Will man mit einem anderen Druckverlauf arbeiten, so wird ein entsprechendes Laufgewicht 11 aufgesetzt. Durch Einschalten einer Kurvensteuerung kann der Druckverlauf genau dem wachsenden Gewicht der Rolle angepaßt werden. Die Vorteile dieser Steuerung sind folgende, die die bekannten Einrichtungen nicht aufweisen: Einstellung jeglichen Druckverlaufes, d. h. der Entlastung. Die Kolben 7 folgen der Wickelwelle 8 bei jeder Geschwindigkeit der Aufwickelvorrichtung und bei jeder Papierstärke ohne irgendwelche Nachregidierung, d.h. die ganze hydraulische Steuerung arbeitet vollautomatisch vom Anfang bis zum Ende der Wicklung.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Druckentlastungsvorrichtung für Aufwickelrollen, bei der der Druck der Wickelwelle dem zunehmenden Durchmesser der Wickelrolle entsprechend verringert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckentlastung durch ein hydraulisches Druckmittel erfolgt, das vermittels Kolben (7) auf die Wickelwelle (8) entlastend wirkt und das durch einen zwischengeschalteten Druckregler (10) gesteuert wird, bei dem ein verschiebbares Gewicht (11) des Druckentlastungsventils (10) mit der Wickelwelle (8) verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    Berlin, gedruckt in dkr pkiciisduuckerei
DEM127356D 1934-05-06 1934-05-06 Druckentlastungsvorrichtung fuer Aufwickelrollen Expired DE643113C (de)

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DE643113C true DE643113C (de) 1937-03-25

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DE (1) DE643113C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746245C (de) * 1941-04-13 1944-05-31 Goebel Ag Doppeltragwalzenroller fuer Werkstoffbahnen aus Papier o. dgl.
DE1112692B (de) * 1959-04-09 1961-08-10 Goebel Gmbh Maschf Rollenschneid- und Umwickelmaschine fuer Bahnen aus Papier, Gewebe, Kunststoff od. dgl.
DE1119208B (de) * 1959-10-17 1961-12-14 Demag Ag Aufwickelmaschine fuer gewalzte Blechbaender
EP0330257A1 (de) * 1988-02-26 1989-08-30 FORMIA NUOVA S.r.L. Stoffaufwickelanlage in tangentialer Bauart mit einer Lastkontrollvorrichtung

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