DE457380C - Wippe fuer Triowalzwerke - Google Patents
Wippe fuer TriowalzwerkeInfo
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- DE457380C DE457380C DESCH81083D DESC081083D DE457380C DE 457380 C DE457380 C DE 457380C DE SCH81083 D DESCH81083 D DE SCH81083D DE SC081083 D DESC081083 D DE SC081083D DE 457380 C DE457380 C DE 457380C
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- DE
- Germany
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- rollers
- rocker
- block
- row
- rolling mills
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- Expired
Links
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 title claims description 5
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 210000002445 nipple Anatomy 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B39/00—Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
- B21B39/02—Feeding or supporting work; Braking or tensioning arrangements, e.g. threading arrangements
- B21B39/04—Lifting or lowering work for conveying purposes, e.g. tilting tables arranged immediately in front of or behind the pass
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
Description
- Wippe für Triowalzwerke. Bei Trio-Vorblockwalzwerken werden vielfach zum Heben der Blöcke schwingende Wippen oder senkrecht hebende Tische angewandt, die entweder über die ganze Breite mit Rollen versehen sind, wenn die Rollenverlagerung nicht seitlich verschiebbar ist oder die eine schmale Rollenbahn tragen, die nach Bedarf von Kaliber zu Kaliber seitlich verschoben wird. Im letzteren Fall können wieder kurze Rollen in der schmalen Rollenbahn befestigt sein, oder es werden die auf der Tischplatte der Wippe befestigten Rollen mitbenutzt. Die Wippen und Hebetische werden gewöhnlich durch unten liegende Hebel und Wellen oder Wasserdruckkolben auf und ab bewegt, wobei, um Kraft zu sparen, häufig Gegengewichte zum Gewichtsausgleich vorgesehen sind. Ein Nachteil dieser bekannten einfach arbeitenden Nippen und Hebetische liegt darin, daß ein Block, welcher vor der Straße zwischen Unter- und Mittelwalze angestochen wird, hinter der Straße unter die Wippe bzw. den Hebetisch kommen kann, sofern diese noch nicht in der richtigen unteren Lage angekommen sind. Erhebliche Störungen sind die Folge, wenn nicht besondere Einrichtungen vorgesehen sind, die ein Anstechen des Blockes verhindern, bis die Hebevorrichtungen in der Tieflage sind. Nach jedem Hochheben eines Blokkes muß daher die Hebevorrichtung sofort wieder in die Tieflage gesenkt werden, um den nun unten von der vorderen Seite kommenden Block aufnehmen zu können, wobei der Antriebsmotor also jedesmal zwei Hubbewegungen veranlassen muß.
- Erfindungsgemäß sind hinter der Straße als Wippe zwei schmale, sich gegenseitig ausgleichende Rollenreihen in einem Hebelparallelogramm derart drehbar angeordnet, daß die beiden Rollenreihen stets eine parallele Lage haben und eine Rollenreihe hoch steht, wenn die andere in der Tieflage ist. Wird der Block vor der Straße zwischen Unter- und Mittelwalze angestochen, dann gelangt er auf die hinter der Straße in der Verlängerung des betreffenden Kalibers unten liegende Rollenreihe. Erfolgt jetzt durch bekannte Mittel eine Drehung des Hebelparallelogramms derart, daß die tiefliegende Rollenreihe mit dem Block gehoben und die andere Rollenreihe gesenkt wird, dann kann der Block zwischen Mittelwalze und Oberwalze zum Anstich kommen, während die gesenkte Rollenreihe den vor der Straße angekommenen und zwischen- Unter- und Mittelwalze im nächstfolgenden Kaliber wieder anzustechenden Block aufnimmt. Es braucht also eine Drehung bzw. eine Bewegung des Hebelparallelogramms nicht, wie bei den Wippen und Hebetischen bekannter Art, nach jedem Stich zu erfolgen, sondern erst nach jedem zweiten Stich. Es ist ferner ausgeschlossen, daß auf diese Art ein Block unter die Wippe gelangen und zu Störungen Veranlassung geben kann. Da die Gewichtskräfte der beiden Rollenreihen sich gegenseitig ausgleichen, so ist das Anbringen von Ausgleichvorrichtungen nicht notwendig. An Stelle des Hebelparallelogramms könnte auch ein Zahnrad mit Zahnstangen vorgesehen werden.
- Für die in einem Trio-Vorblockwalzwerk stattfindende geringe Anzahl von Stichen, gewöhnlich 4 bis 5, braucht das Hebelparallelogramm nur zwei Bewegungen zu machen und kann bei entsprechender Kalibrierung der Walzen ortsfest stehenbleiben. Bei einer größeren Anzahl von Stichen oder bei einem Wechsel in der Größe des Blockquerschnittes wird das Hebelparallelogramm mit den beiden Rollenreihen und der Verlagerung seitlich verschiebbar eingerichtet.
- In der Zeichnung stellen dar Abb. i Ansicht des Walzgerüstes mit davorgebauter Wippe, _ Abb.2 Seitenansicht.
- Die Hauptteile sind das Walzgerüst a, die Unterwalze b, die Mittelwalze. c, die Ober-. ivalzed, die Rollgangsrollene, die Wippe i mit den zwei Rollenreihen g und h, die an-7etriebene Rollei. Die Wippet besteht aus den Lagerböcken k, den Wellen L. dem unteren Doppelhebel in, dem oberen Doppelhebel n, den Verbindungsstützen o, den Rollenrahmen p mit den Rollen g bzw. h. Die Stücke k, L, m, it, o bilden das Hebelparallelogramm. Die Rollei benötigt die Hebel g und r, die Verbindungsstangen s und die Gegengewichte, t.
- Bei Beginn des Walzens steht umgekehrt, als wie die Zeichnung Abb. i angibt, die 'Rollenreihe g oben und die Rollenreiheh unten. Der auszuwalzende Block kommt über die Rollgangsrollen e vor die Straße und gelangt zwischen den Walzen b und c auf die unten liegende Rollenreiheh. Wird jetzt die Rollenr eihe g gesenkt und dadurch die Rollenreihen mit dem Blocket gehoben, bis letzterer, entsprechend Abb. i und 2, an die an sich bekannte angetriebene und durch die Gewichte t belastete Rolle i gepreßt ist, dann wird er durch die Rollei zwischen die Walzen c und d geführt, welche ihn auf die Seite des Rollganges bringen. Hier wird der Block zwischen den Walzen b und c in das Kaliber gestochen, hinter welchem die vorher gesenkte Rollenreihe g zur Aufnahme des Blokkes bereitliegt, worauf die Rollenreihe g gehoben und der Block durch die Rollei in. das Fertigkaliber zwischen den Walzen c und d geleitet wird. Die dabei nach unten gekommene Rollenreihe h ist in der Lage, einen weiteren Block aufnehmen zu können.
Claims (1)
- PATEN TANSI'itUC11: Wippe mit Rollenbahn zum Heben des Walzgutes für Triowalzwerke, dadurch gekennzeichnet, daß an einem schwingbaren Hebelparallelogramm (k, 1, m, tt, o) zwei Rollenreihen (g, h) so angeordnet sind, daß sie wechselseitig auf und ab schwingen und daß deren Gewichtskräfte sich gegenseitig .aufheben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH81083D DE457380C (de) | 1926-12-16 | 1926-12-16 | Wippe fuer Triowalzwerke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH81083D DE457380C (de) | 1926-12-16 | 1926-12-16 | Wippe fuer Triowalzwerke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE457380C true DE457380C (de) | 1928-03-15 |
Family
ID=7442205
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH81083D Expired DE457380C (de) | 1926-12-16 | 1926-12-16 | Wippe fuer Triowalzwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE457380C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1174734B (de) * | 1960-10-14 | 1964-07-30 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Wipptisch fuer Triowalzgerueste |
-
1926
- 1926-12-16 DE DESCH81083D patent/DE457380C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1174734B (de) * | 1960-10-14 | 1964-07-30 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Wipptisch fuer Triowalzgerueste |
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