DE715315C - Vorrichtung zum Heben und Senken der Wipptische von Walzwerken - Google Patents

Vorrichtung zum Heben und Senken der Wipptische von Walzwerken

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Publication number
DE715315C
DE715315C DESCH117747D DESC117747D DE715315C DE 715315 C DE715315 C DE 715315C DE SCH117747 D DESCH117747 D DE SCH117747D DE SC117747 D DESC117747 D DE SC117747D DE 715315 C DE715315 C DE 715315C
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DE
Germany
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lowering
rocker
raising
rolling mills
linkage
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Expired
Application number
DESCH117747D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schloemann AG
Original Assignee
Schloemann AG
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Publication date
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Publication of DE715315C publication Critical patent/DE715315C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/02Feeding or supporting work; Braking or tensioning arrangements, e.g. threading arrangements
    • B21B39/04Lifting or lowering work for conveying purposes, e.g. tilting tables arranged immediately in front of or behind the pass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Heben und Senken der Wipptische von Walzwerken Die Erfindung bezieht sich .auf eine Vorrichtung zum Heben und Senken der Wipptische von Walzw erken unter Verwendung von Gegengewichten zum Ausgleich des Gewichtes der Wipptische. Bisher waren diese Vorrichtungen so ,ausgebildet, daß das für den Gewichtsausgleich des Wipptisches notwendige Gestänge gleichzeitig die Bewegungsübertragung des Antriebes zum Heben und Senken des Wipptisches übernahm. Diese Ausbildung ist insofern noch unvollkommen; als notwendige Einstellungen des Wipptisch.es mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden sind. Diese Einstellungen erforderten ein Abstützen des schweren Wipptisches durch besondere Hilfsmittel, deren Anwendung auch längere Betriebsunterbrechungen bedingen, zumal gleichzeitig in ;gleicher Weise ,auch die schweren Ausgleichsgewichte festgelegt und unterstützt werden müssen. In einfachster Weise werden @erfindungsgemäß diese Mängel beseitigt, und zwar dadurch, daß .das Gestänge der Gegengewichte und das Antriebsgestänge für das Heben und Senken des Wipptisches getrennt voneinander am Wipptisch angeordnet sind.
  • Die obenerwähnten, im Betrieb des öfteren notwendigen Einstellungen des Hebetisches können.oh ne Abstützen des Hebetisches durchgeführt werden, da dessen Gewicht durch das Gegengewicht .ausgeglichen ist.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel der neuen Einrichtung greift das für den Gewichtsausgleich notwendige Verbindungsgestänge für den Hebetisch an den beiden Seiten des letzteren an, während das Gestänge zum Heben und #Senken des Hebetisches in der Mitte liegt. Das hat den Vorzug, daß am Wipptisch nur eine einzige Verstelleinrichtung vorgesehen werden kann. Eine solche Ausführung, die noch weitere beachtliche Eigenarten aufweist, ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Gesamteinrichtung in der Seitenansicht, wozu Abb.2 den wesentlichsten Teil der Draufsicht bzw. des Querschnittes erkennen läßt. Zu den beiden Abb. i und 2 gibt die Abb.3 eine Vorderansicht wieder.
  • Mit i ist ein Triogerüst angedeutet, dem beiderseits der Walzen 2, 3 und 4. ein Wipptisch 5 zugeordnet ist. Beide sind in bekannter Weise um Drehlager 6 schwenkbar. Im Ausführungsbeispiel sind für den Antrieb zwei Motoren 7 vorgesehen, die über ein Getriebe & .auf die Kurbelwelle 9 arbeiten. An die beiden Kurbeln'9 ist eine gabelförmig gehaltene Zugstange to ,angelenkt, die mit dem anderen Ende bei i i mit einem Kurbelzapfen eines Sch«@enkhebels 12 verbunden ist. Der Zapfen i i liegt in einem Stein 13 der Kulisse 1.1 des Schwenkhebels 12 und kann vermittels der angedeuteten Stellschraube 15 radial eingestellt werden, um hierdurch den Hub. des Wipptisches den jeweiligen Betriebsverhältnissen entsprechend zu verändern. Der Schwenkhebel 12, der mit den Hebeln 16 starr verbunden ist, ist auf der Welle 17 lose aufgesetzt. An die Hebel 16 sind die Schenkel i S einer Antriebstange i 9 angelenkt, die mit ihrem freien Ende bei 2o an den Wipptisch angelenht ist. Die Befestigung bei 20, deren bauliche Einzelheiten aus Abb.3 ersichtlich sind, ist federnd gestaltet (vgl. Bezugszahl 21 ). Die Spannung dieser Feder ist vermittels der Muttern 22 regelbar. Mit der Welle 17 fest verbunden sind die beiden Hebe123, die in bekannter Weise Gegengewichte 2:1 tragen. An die beiden genannten Hebel 23 greifen bei 25 Stangen 26 an, die bei 27 an den Hebetisch angelenkt sind.
  • Das Geivichtsausgleichgestänge und das Antriebsgestänge sind also unabhängig voneinander angeordnet, wodurch sich die eingangs geschilderten Vereinfachungen beim Einstellen des Wipptisches ergeben.
  • Die gleichen Bew-esungsvorgänge werden auf den zweiten Hebetisch durch das gezeiclinete Hebelgestänge, dessen Wirkungsweise ohne weiteres verständlich ist, übertraen.
  • Eine besondere Beachtun- verdient die Federung irn Antrieb. Diese ist in der Lage, Stoßbeanspruchungen bei Einleitung der I-leb-und Senkbewegungen vorn Getriebe feriizuhalten. Die etwaige Verwendung einer solchen Federung bei Heb- und Senkantrieben der e71ngangs geschilderten Ausbildung müssen mehr oder weniger wirkungslos bleiben, da solche Federn durch das schwere Gewicht eine Vorsp.annung erhalten, die vorn Antrieb nicht überwunden werden kann. Stöße werden also in diesem Falle in das Getriebe hineingetragen. Anders liegen die Verliiiltnisse bei der Erfindung, da das Gewicht des Hebetisches unabhängig vom Antrieb durch die Gegengewichte ausgeglichen ist. Das Gewicht des Hebetisches kann also den Federn eine Vorspannung geben, so daß die Federung bei Stöl-en voll wirksam wird.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Es ist beispielsweise ohne weiteres möglich, die Gegejigewichtsliebel und den im Antrieb für die Hub- und Senkbewegungen des Wipptisches liegenden Schwenkhebel auf besonderen Wellen anzuordnen, und weiter steht nichts im Wege, das Antriebsgestänge nach außen und das Gegengewichtsgestänge in der "litte von diesem anzuordnen.

Claims (2)

  1. I'ATENTAXSPRÜCHP: i. Vorrichtung zum Heben und Senken der Wipptische von Walzwerken unter Verwendung von Gegengewichten zum Ausgleich des Gewichtes des Wipptisches, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (26) der Gegengewichte (2.1) und das Antriebsgestänge (1S, 19) für das Heben und Senken des Wipptisches (5) getrennt voneinander angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Antriebsgestänge des Wipptisches gehörende Schwenkhebel (12) frei drehbar auf der mit den Gegengewichtshebeln verbundenen Welle !9) angeordnet ist.
DESCH117747D 1939-02-14 1939-02-14 Vorrichtung zum Heben und Senken der Wipptische von Walzwerken Expired DE715315C (de)

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DE715315C true DE715315C (de) 1941-12-18

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE898289C (de) * 1941-07-08 1953-11-30 Schloemann Ag Mit einer Einstellvorrichtung zur Regelung der Ausgangslage des Hebetisches versehene Vorrichtung zum Heben und Senken des Wipp- oder Hebetisches von Walzwerken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE898289C (de) * 1941-07-08 1953-11-30 Schloemann Ag Mit einer Einstellvorrichtung zur Regelung der Ausgangslage des Hebetisches versehene Vorrichtung zum Heben und Senken des Wipp- oder Hebetisches von Walzwerken

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