DE550252C - Walzwerk, insbesondere Doppelduowalzwerk, mit zwei nebeneinander angeordneten Walzenpaaren - Google Patents

Walzwerk, insbesondere Doppelduowalzwerk, mit zwei nebeneinander angeordneten Walzenpaaren

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DE550252C
DE550252C DE1930550252D DE550252DD DE550252C DE 550252 C DE550252 C DE 550252C DE 1930550252 D DE1930550252 D DE 1930550252D DE 550252D D DE550252D D DE 550252DD DE 550252 C DE550252 C DE 550252C
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/16Adjusting or positioning rolls
    • B21B31/20Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis
    • B21B31/22Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis mechanically, e.g. by thrust blocks, inserts for removal
    • B21B31/26Adjusting eccentrically-mounted roll bearings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C23/00Bearings for exclusively rotary movement adjustable for aligning or positioning
    • F16C23/10Bearings, parts of which are eccentrically adjustable with respect to each other
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • F16C13/02Bearings
    • F16C13/022Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16C19/02Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing balls essentially of the same size in one or more circular rows
    • F16C19/04Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing balls essentially of the same size in one or more circular rows for radial load mainly
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16C2322/00Apparatus used in shaping articles
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Walzwerk, insbesondere Doppelduowalzwerk, mit zwei nebeneinander angeordneten Walzenpaaren Die Erfindung betrifft ein Walzwerk, insbesondere ein Dop.pelduowalzwerk, zum Auswalzen von Blöcken, Blechen, Profilen u.dgl. mit zwei nebeneinander angeordneten Walzenpaaren, die verschiedenen Drehsinn haben und in der Höhe verstellbar sind. Solche Walzwerke arbeiten bekanntlich so, daß beim Durchgang des Walzgutes sich immer nur eines der in gleicher Höhenlage befindlichen Walzenpaare in Arbeitsstellung befindet, w iihrend das andere Walzenpaar ausgerückt ist. Gemäß der Erfindung ruhen die Zapfen der Walzen exzentrisch in drehbaren Lagerringen, die sowohl gemeinsam als auch einzeln verstellt werden können, wodurch jede gewünschte Einstellung und Verstellung der Walzen in einfacher Weise ermöglicht wird.
  • Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ein Doppelduowalzwerk mit zwei nebeneinander angeordneten Walzenpaaren dargestellt.
  • Abb. r zeigt das Walzwerk in Stirnansicht und Abb. 2 in Seitenansicht.
  • Abb. 3 zeigt schematisch den Antrieb der Walzen.
  • In dem Walzgerüst i sind die beiden Walzenpaare 2, 3 und 4., 5 so gelagert, daß sie sich in der Förderrichtung des Walzgutes nebeneinander in gleicher Höhenlage befinden. Die Walzenpaare sind mit einer dein auszuwalzenden Gut entsprechenden Kalibrierung versehen, und zwar so, daß aufeinanderfolgende Kaliber von verschiedenen Walzenpaaren gebildet werden. Der Antrieb der Walzen 2, 3 erfolgt in der üblichen Weise mittels der Kuppelspindeln 6, 7, die mit den Wellen 8 bzw. 8' verbunden, sind. Die Welle 8' trägt die beiden Zahnräder io und 13. Das Zahnrad io wird von dem auf der Antriebswelle 12' gelagerten Zahnrad 12 angetrieben. Das Zahnrad 13 greift in das Zahnrad 15 ein, welches auf der im Walzenständer 1" gelagerten Welle 8 sitzt. Der Antrieb der Walzen q., 5 erfolgt durch die Kuppelspindeln 6', 7', die mit den Wellen g, 9' verbunden sind. Die Welle 9' trägt die Zahnräder i i und 16, von denen letzteres mit dem Zahnrad 17 zusammenarbeitet, das auf der im Ständer i" gelagerten Welle 9 sitzt.. Das Zahnrad i i greift in das Zahnrad 12 ein. Wie aus Abb.3 ersichtlich, wird bei dem Walzenpaare 2, 3 die obere Walze 2 und bei dem Walzenpaare q., 5 die untere Walze 5 angetrieben. Durch diese Art des Antriebes der Walzen 2, 3 und d, 5 wird erreicht, daß die Walzen der beiden Walzenpaare mit verschiedenem Drehsinn umlaufen, wie dies die eingezeichneten Pfeile (.,#£bb. 3) erkennen lassen. Die Walzen 2, 3, 4., 5 sind in der Höhenrichtung verschiebbar. Zu diesem Zweck sind die Zapfen 2', 3', .I' 5' der Walzen 2, 3 und 4, 5 in Kugellagern 2o, z1, 22 und 23 gelagert. Diese ruhen in Ringen 24, 25, 26 und 27, die exzentrisch in schalenartigen Ausnehmungeti 2o', 21', 22', 23' des Walzgerüstes i gelagert sind. jeder Ring trägt an der äußeren Seite ein Schneckenrad a4', 25', 26' und 27'. In die Räder 24', 25' greift die Schnecke 28 und in die Räder 26', 27' die Schnecke 29 ein. Beide Schnecken sitzen auf der Welle 3o, die außerdem ein Schneckenrad 31 trägt, in das die auf der Welle 32 sitzende Schnecke 33 eingreift; letztere wird vom Motor 34 mittels der Räder 35, 36 angetrieben. Die Welle 32 ist bis zum Walzenständer i' durchgeführt und treibt dort mittels der Schnecke 33' das Schneckenrad 3i', dieses treibt die Welle 30' sowie die Schnecke 28', 29', die wiederum die den Lagerringen 24, 25, 26, 27 entsprechenden Lagerringe 38, 39, 40, 41 mittels der Schnekkenräder 38', 39', 4o' 41' antreiben. Die Lagerringe 24, 25 und 26, 27 bzw. 38, 39, 40, 41 werden so in die Walzenständer i, i' eingesetzt, daß die Ringe 24, 25 bzw. 38, 39 gegenüber den Ringen 26, 27 bzw. 40, 41 um i8o° gedreht sind, so daß also, wenn die Walzen 4, 5 sich in Arbeitsstellung befinden, die Walzen 2, 3 zwischen sich einen so breiten Spalt frei lassen, daß sie das hindurchgehende Gut nicht berühren, wie dies in Abb. i dargestellt ist. Die Lagerringe 24, 25 bzw. 38, 39 der Walzen 2, 3 und 26, 27 bzw. 40, 41 der Walzen 4, 5 können dann mittels der Schneckengetriebe28, 29 bzw. 28' 29' jeweils um i8o° gedreht werden, so daß sich die Walzenpaare 2, 3 und 4, 5 abwechselnd in Arbeits- und Ruhestellung befinden. Der zum Verdrehen der Lagerringe 24, 25, 26, 27 bzw. 38, 39. 40, 41 dienende Antrieb steht zweckmäßig mit der Antriebsvorrichtung des Rollganges in solcher Verbindung, daß bei bzw. schon vor Umkehr der Bewegung des Rollganges jedesmal auch die Antriebsvorrichtung für die Lagerringe in Tätigkeit gesetzt wird, die dann nach Drehen der Lagerringe um i8o° selbsttätig wieder stillgesetzt wird. Um eine Gewichtsentlastung zweier zusammenarbeitenden Walzen herbeizuführen, ist auf jeden Zapfen der Walzen 2, 3 bzw. 4, 5 noch je ein besonderer Tragring aufgesetzt, wie dies z. B. in Abb. i, rechte Seite, und Abb.2 für die Walzen 4, 5 dargestellt ist. Die beiden Tragringe 53, 54 für die Walzenzapfen 4' 5'= (Abb. i) sind an je einem um die Achse 42 bzw. 43 schwenkbaren Winkelhebel 44, 45 aufgehängt. Der freie Schenkel 4.4' des Winkelhebels 44 ragt nach unten und der freie Schenkel 45' des Winkelhebels 45 nach oben. Die beiden sich gegenüberstehenden Schenkel lassen einen Raum zwischen sich frei, in dem das Gleitstück 46 angeordnet ist. Dieses Gleitstück 46 wird dann jeweils so eingestellt, daß sich die Gewichte der Walzen 4, 5, die ja verschieden sein können, ausgleichen. Die Änderung des übersetzungsverhältnisses zwischen den beiden Winkelhebeln 44, 45 kann natürlich auch auf andere Weise erfolgen. Damit die Lagerringe der Walzen ständig gegen ihre schalenförmige Lagerfläche angedrückt werden, ist eine Zugfeder 47 vorgesehen, deren Spannung zweckmäßig regelbar ist. Diese Feder greift an einer an den Winkelhebeln 44, 45 angeordneten Verlängerung 48 bzw. 49 an und drückt ständig den. Lagerring 26 nach oben, den Lagerring 27 nach unten gegen die Auflage 22' bzw. 23'. Unabhängig von der durch die Schnecken 28, 29 bzw. 28', 29' erfolgenden Verstellung der Lagerringe 24 bis 27 bzw. 38 bis 41 können diese ,auch fein verstellt werden. Zu diesem Zweck tragen die Zahnkränze 24', 25', 26', 27' der Lagerringe 24, 25, 26, 27 je drei bogenförmige Schlitze 5o, 51, 52, in die je ein am zugehörigen Lagerring befestigter Bolzen 55 hineinragt. Die Bolzen 55 sind mit dem zugehörigen Zahnkranz verschraubt. Nach Lösen der Mutter kann dann der Lagerring, z. B. von Hand, gedreht und fein eingestellt werden, sofern dies erforderlich sein sollte.
  • Der Antrieb zur Verstellung der Lagerringe kann auch anders ausgebildet sein. Die Walzenlagerung läßt sich natürlich auch bei Wälzwerken anderer Bauart verwenden.
  • Beim 4uswalzen von Blechen und beim Vorwalzen genügt ein geringerer Hub der Walzen bzw. Drehen der Lagerringe um weniger als i8o°, z. B. 9o°, so daß dann der Mittelpunkt der Lagerringe und der Kugellagerringe auf einer waagerechten Geraden liegen. Durch entsprechendes Drehen der Lagerringe läßt sich dann der Spalt zwischen den jeweils in Arbeitsstellung zu bringenden Walzen der Abnahme des Ouerschnitts des Walzgutes anpassen, indem man nach jedem Stich die Lagerringe dieser Walzen um einen größeren Winkel dreht als bei dem vorhergehenden Stich.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Walzwerk, insbesondere Doppelduowalzwerk, mit zwei nebeneinander angeordneten Walzenpaaren, die verschiedenen Drehsinn haben und in der Höhe verstellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen der Walzen exzentrisch in drehbaren Lagerringen ruhen, die sowohl gemeinsam als auch einzeln verstellt werden können.
  2. 2. Walzwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Lagerringe (24 bis 27 bzw. 38 bis 4 lösbar mit einem Zahnkranz (24' bis 27' und 38' bis 41') verbunden ist, wobei alle Zahnkränze gemeinsam angetrieben werden.
  3. 3. Walzwerk nach Anspruch i und -2. dadurch gekennzeichnet, daß auf jedem Zapfen der Walze (2, 3, 4., 5) ein Tragring angeordnet ist und daß die Tragringe für die Zapfen eines Walzenpaares (z. B. 4, 5) an Winkelhebeln (44, 45) hängen, deren freie Schenkel (44', 45') sich gegenüberstehen, wobei das Übersetzungsverhältnis zwischen den beiden Hebeln geändert werden kann.
  4. 4. Walzwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Walzen tragenden Winkelhebel (44, 45) eines Walzenpaares je einen Arm (48 bzw. 49) haben, auf die eine zwischen den beiden Armen angeordnete Zugfeder (47) in dem Sinne einwirkt, daß die Walzenlagerringe (24 bis 27 bzw. 38 bis 41) ständig gegen ihre Auflagefläche gedrückt werden.
  5. 5. Walzwerk nach Anspruch i und dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnkränze (24' bis 27' und 38' bis 41') der Lagerringe mit bogenförmigen Öffnungen (So, 51, 52) versehen sind, durch die ein den Zahnkranz mit dem Lagerring verbindender Bolzen (55) hindurchgesteckt ist.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE907884C (de) * 1948-07-19 1954-03-29 Moeller & Neumann Gmbh Walzenanstellvorrichtung zum Hoehenverstellen und/oder Seitenverstellen der Walzen
DE919101C (de) * 1945-02-05 1954-10-14 Skf Svenska Kullagerfab Ab Vorrichtung zum Verstellen von Walzen bei Walzwerken
DE928703C (de) * 1951-12-20 1955-06-10 Sack Gmbh Maschf Elektrischer Einzelantrieb fuer ein Walzenpaar, insbesondere fuer die Walzenpaare von kontinuierlichen Strassen zum Auswalzen von Draht und aehnlichen Querschnitten
US3348403A (en) * 1964-11-02 1967-10-24 Mckay Machine Co Roll pass for tubing or the like
EP0230333A3 (en) * 1986-01-21 1989-05-31 Pomini Farrel S.P.A. Closed mixer having parallel rotors, whose axial separation is adjustable

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