DE638772C - Verfahren zur Gewinnung eines Heilmittels gegen Geschwuelste - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung eines Heilmittels gegen Geschwuelste

Info

Publication number
DE638772C
DE638772C DEA73787D DEA0073787D DE638772C DE 638772 C DE638772 C DE 638772C DE A73787 D DEA73787 D DE A73787D DE A0073787 D DEA0073787 D DE A0073787D DE 638772 C DE638772 C DE 638772C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tumors
obtaining
fish
cure
crustaceans
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA73787D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EDGAR ATZLER DR
Original Assignee
EDGAR ATZLER DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EDGAR ATZLER DR filed Critical EDGAR ATZLER DR
Priority to DEA73787D priority Critical patent/DE638772C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE638772C publication Critical patent/DE638772C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K35/00Medicinal preparations containing materials or reaction products thereof with undetermined constitution
    • A61K35/56Materials from animals other than mammals
    • A61K35/60Fish, e.g. seahorses; Fish eggs

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gewinnung eines Heilmittels gegen Geschwülste Das Patent 633 156 hat ein Verfahren zur Gewinnung eines Heilmittels gegen Geschwülste, insbesondere bösartige, zum Gegenstand, und es kommt dabei darauf an, daß niedere Wassertiere, wie insbesondere Muscheln, zweckmäßig nach Tötung und Zerkleinerung, mit Extraktionsmitteln bzw. Aceton behandelt und die erhaltenen Extrakte, zweckmäßig nach Einengung bzw. Entfernung des Extraktionsmittels und gegebenenfalls weiterer Reinigung, zur Anwendung gebracht werden. Weiterhin hat sich nun ergeben, daß das Heilmittel in entsprechender Weise sich auch gewinnen läßt durch Verwendung anderer Seetiere, insbesondere von Fischen, wie Hering, Schellfisch oder Kabeljau, sowie von Crustaceen, wie Krebsen und Hummern, als Ausgangsmaterial. Namentlich haben sich die Fische und Crustaceen der Nordsee hierfür als geeignet erwiesen.
  • Die Verarbeitung dieser Fische und Crustaceen auf das Heilmittel gegen Geschwülste erfolgt in ganz entsprechender Weise, wie dies im Hauptpatent 633 156 für die Verarbeitung der Miesmuscheln und ähnlicher Wassertiere beschrieben ist. Die in dieser Beziehung dort im einzelnen gemachten Angaben über die Gewinnung des Präparats aus den Tierkörpern gelten also in vollem Umfange auch hier. Dabei kann man nach Belieben entweder den Gesamtkörper der Fische oder Crustaceen einschließlich Haut und Gräten-bzw. Schalen verarbeiten, ihn also mehrfach durch den Wolf treiben, und dann der Extraktion in der im Hauptpatent 633 r56 beschriebenen Weise unterwerfen, oder man kann sich auch damit begnügen, lediglich das Fleisch der Fische oder Crustaceen dieser Behandlung zu unterwerfen. Beispielsweise verfährt man folgendermaßen: io kg Heringe werden im ganzen mit Eingeweiden und Gräten zweimal durch den Wolf zerkleinert und gegebenenfalls im Vakuum bei 5o bis 6o° C getrocknet. Man erhält eine bräunlich aussehende Masse, die pulverisiert und für spätere Weiterverarbeitung aufbewahrt werden kann. Gewöhnlich wird aber der frische Fischbrei sofort ohne Trocknung weiterverarbeitet. Man extrahiert aus ihm den wirksamen Körper, indem man io kg des Breies mit etwa 50 1 Aceton überschichtet. Nach etwa zwei- bis dreitägigem Stehen, unter öfterem Umrühren, wird die überstehende Flüssigkeit abgegossen und die Extraktion mit der gleichen Acetonmenge wiederholt. Die gewonnenen Extrakte werden vereinigt; das Aceton wird durch Destillation abgetrennt. Die verbleibende wäßrige Lösung enthält die Extraktstoffe und wird im Wasserbade bis zur Sirupkonsistenz eingedickt. Man erhält etwa z oo bis zoo g einer dunkelbraunen Masse. Sie besitzt einen deutlichen, aber nicht unangenehmen Fischgeruch.
  • Die Masse wird nunmehr, gegebenenfalls, nach Verreiben mit etwas Wasser, mehrmals mit Äther ausgeschüttelt, um hiermit eineR'1 wesentlichen Teil unerwünschter Begleitstot zu entfernen. Diese Behandlung wird so 'lange durchgeführt, bis der Äther farblos geworden ist. Man kann aus, dem nach Abtrennung des Äthers verbleibenden wäßrigen Rückstand die letzten Reste von Äther durch Hindurchleiten eines indifferenten Gases, wie Stickstoff, rasch vertreiben. Aus der zurückbleibenden wäßrigen Lösung wird das Wasser durch vorsichtige und wiederholte Behandlung mit immer konzentrierterem Alkohol herausgenommen, was leicht möglich ist, da die Wirkstoffe in absolutem Alkohol unlöslich sind. Diese Behandlung -wird so oft durchgeführt, bis man eine pulverig bröckelige Masse erhält. Der restliche Alkohol wird aus ihr im Vakuum entfernt. Man gewinnt ;.auf diese Weise etwa q.o bis 5o g eines äk@:äunen Pulvers, das den Wirkstoff in für die @@`e'hndlg" genügend hoher Konzentration :ftfliält , .
  • r

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Gewinnung eines Heilmittels gegen Geschwülste, insbesondere bösartige, Zusatz zu Patent 633 156, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle von Muscheln aridere Seetiere, insbesondere Fische, wie Hering, Schellfisch oder Kabeljau, oder Crustaceen, wie Krebse und Hummern, als Ausgangsmaterial verwendet und einer entsprechenden Verarbeitung unterworfen werden.
DEA73787D 1934-08-01 1934-08-01 Verfahren zur Gewinnung eines Heilmittels gegen Geschwuelste Expired DE638772C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA73787D DE638772C (de) 1934-08-01 1934-08-01 Verfahren zur Gewinnung eines Heilmittels gegen Geschwuelste

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA73787D DE638772C (de) 1934-08-01 1934-08-01 Verfahren zur Gewinnung eines Heilmittels gegen Geschwuelste

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE638772C true DE638772C (de) 1936-11-23

Family

ID=6945967

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA73787D Expired DE638772C (de) 1934-08-01 1934-08-01 Verfahren zur Gewinnung eines Heilmittels gegen Geschwuelste

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE638772C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69900331T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Fischgelatine
DE2621464C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Lösungen von Gewürzstoffen tierischen Ursprungs
DE638772C (de) Verfahren zur Gewinnung eines Heilmittels gegen Geschwuelste
AT147926B (de) Verfahren zur Gewinnung eines Heilmittels gegen Geschwülste.
DE633156C (de) Verfahren zur Gewinnung eines Heilmittels gegen Geschwuelste
DE91372C (de)
DE711721C (de) Verfahren zur Herstellung eines die Gesamtbestandteile von Knochen enthaltenden Praeparates fuer therapeutische Zwecke
DE626274C (de) Verfahren zur Gewinnung physiologisch wirksamer Substanzen aus Muskeln
DE736936C (de) Verfahren zum Herstellen eines wachstumfoerdernden, Schlunderkrankungen guenstig beeinflussenden Ereugnisses
DE1019542B (de) Verfahren zur Herstellung eines Futtermittels aus Tierkoerpern
DE750119C (de) Verfahren zur Herstellung von Eiweissstoffen aus Muskelfasern tierischer Herkunft
DE1467791A1 (de) Verfahren zur Ausscheidung insbesondere von Foetalorganen
CH186390A (de) Verfahren zur Gewinnung eines Heilmittels gegen Geschwülste.
DE639209C (de) Verfahren zur Gewinnung eines Heilmittels gegen Geschwuelste
DE68648C (de) Verfahren zur Herstellung- von Tabakserzeugnissen unter Verminderung der gesundheitsschädlichen Wirkung des Nicotins
DE719116C (de) Verfahren zur Herstellung eines blutdrucksenkenden Stoffs
DE573314C (de) Verfahren zur Herstellung von Jodeiweiss-Zucker-Ferment-Verbindungen
DE106236C (de)
DE121317C (de)
DE702832C (de) Verfahren zur Herstellung eines blutdrucksenkenden Stoffs
DE894593C (de) Verfahren zur Beseitigung von Trangeruch und -geschmack bei Lebertran und Fischleberoelen
DE86072C (de)
DE702722C (de) Verfahren zur Darstellung haltbarer therapeutischer Praeparate aus Darmschleimhaut
DE522726C (de) Verfahren zur Gewinnung stickstoffhaltiger Produkte aus pflanzlichen oder tierischen Stoffen durch Autolyse, Heterolyse oder Autoheterolyse
DE87906C (de)