DE637594C - Tragbare Feuerwaffe mit zum Werfen von Bomben dienendem Wurfrohr - Google Patents

Tragbare Feuerwaffe mit zum Werfen von Bomben dienendem Wurfrohr

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DE637594C
DE637594C DES114452D DES0114452D DE637594C DE 637594 C DE637594 C DE 637594C DE S114452 D DES114452 D DE S114452D DE S0114452 D DES0114452 D DE S0114452D DE 637594 C DE637594 C DE 637594C
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Germany
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throwing
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barrel
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bomb
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SOC IT ERNESTO BREDA
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C23/00Butts; Butt plates; Stocks
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C27/00Accessories; Details or attachments not otherwise provided for
    • F41C27/06Adaptations of smallarms for firing grenades, e.g. rifle grenades, or for firing riot-control ammunition; Barrel attachments therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Im Hauptpatent ist vorgeschlagen worden, bei Feuerwaffen, die mit einem zum Werfen von Bomben dienenden Wurfrohr ausgestattet sind, durch. Verstellung des Gewehrlaufes in der Längsrichtung der Waffe den Querschnitt des zum Bombenwurf rohr führenden Kanals und damit die Menge der in das Rohr gelangenden Gase zu regeln. Hierbei muß der Lauf mit der Patronenkammer durch ein besonderes Zwischenstück verbunden werden, das den zum Wurfrohr führenden Gaskanal, das Wurfrohr und den durch Schraubwirkung verstellbaren Lauf aufnimmt. Infolgedessen ist die Ausführung nach dem Hauptpatent nur an besonders ausgebildeten Feuerwaffen anwendbar, die dabei nur in Verbindung mit dem Wurfrohr benutzbar sind.
Es gibt nun bereits Bombenwurfvorrichtungen, die einfach auf den Lauf einer Waffe aufgesetzt werden können, ohne eine besondere Ausgestaltung oder Umänderung der Waffe zu erfordern, so daß. die Wurf vorrichtung zur Anbringung an jeder beliebigen Feuerwaffe geeignet ist. Bei diesen bekannten Vorrichtungen erfolgt aber die Steuerung der Gaszufuhr zum Wurfrohr, soweit sie überhaupt vorgesehen ist, durch zusätzliche Ventile oder sonstige Einstellorgane, welche einerseits den Aufbau der Waffe verwickeln und verteuern und ihre Handhabung erschweren und andererseits wegen ihrer großen Empfindlichkeit, insbesondere gegen Verschmutzung, zu leicht Anlaß zu Störungen geben.
Um nun die Anbringung der Bombenwurfrohrvorrichtung nach dem Hauptpatent an allen üblichen Handfeuerwaffen unter Vermeidung der den- bekannten Ausführungen zukommenden Nachteile zu ermöglichen, wird erfindungsgemäß das Bombenwurfrohr mit einem Hilfslauf vereinigt, der ansetzbar an dem normalen Lauf der Waffe in dessen Verlängerung in der Längsrichtung verschiebbar befestigt wird, so daß durch seine Verstellung der Querschnitt des vom normalen Lauf zum Bombenwurfrohr führenden Durchlasses und damit die Menge der in das Wurfrohr gelangenden Gase verändert werden kann. Auf diese Weise ist das Bombenwurfrohr mit allen zur Einstellung der auf die Bombe einwirkenden Gasmenge erforder-
lichen Teile zu einer Einheit verbunden, welche ohne weiteres an die eigentliche Waffe angesetzt und von ihr abgenommen werden kann, so daß die Waffe im letzteren Falle sich wieder als normales Gewehr ohne Efehinderung durch das Gewicht der Bornbej},?,;·; wurfeinrichtung benutzen läßt.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in beispielsweiser Form dargestellt, und ίο zwar zeigen:
Abb. ι einen Längsschnitt durch die Bombenwurfvorrichtung,
Abb. 2 eine Aufsicht auf die Vorrichtung nach Abb. i, .
Abb. 3 eine in teilweisem Schnitt gehaltene Ansicht der Einstellvorrichtung,
Abb. 4 und 5 eine andere Ausführung. .Bei den gezeichneten Ausführungsbeispielen ist ein Hilfslauf 1 mit einem Bombenwurfrohr 6 zu einer Einheit vereinigt, die z. B. mit Hilfe von Schellen 0. dgl., so an der Waffe befestigt werden kann, daß der Hilfslauf ι die Verlängerung des !eigentlichen Gewehrlaufes 4 bildet. Der Hilfslauf 1 ist in den Tragkörper f eingeschraubt, welcher auch das Wurfrohr 6 aufnimmt.
Die außen aufgerauhte Muffe 9 ist "mit einem Nocken 10 versehen, der normalerweise in eine entsprechende'Ausnehmung des Tragkörpers 7 eingreift. Durch eine kürze Längsbewegung der Muffe 9 kommt der Nocken 10 außer Eingriff mit der Ausnehmung, und dann kann die Muffe 9 mit dem Hilfslauf 1 zusammengedreht werden, dessen dadurch entstehende Axialverschiebung den Abstand zwischen dem rückwärtigen Ende des Hilfslaufes ι und der Vorderkante des auf dem Lauf 4 sitzenden Stutzens 2 verändert.
Der das Explosionsgas vom Lauf 4 zu dem die Bombe 8 aufnehmenden Wurfrohr 6 leitende Kanal S geht von der Verbindungsstelle zwischen dem hinteren Ende des Hilfslaufes 1 mit dem Stutzen 2 aus. Sein Durchlaßquerschnitt ändert sich mit der axialen Verschiebung des Hilfslaufes. Wenn somit das Geschoß 3 nach dem Verlassen des Laufes 4 in den Hilfslauf 1 eindringt, so entweicht das Gas, das durch das Geschoß zurückgehalten wird, in einer durch den jeweiligen Abstand zwischen dem Hilfslauf t und dem Stutzen 2 bestimmten Menge in das Wurfrohr 6.
Der Grad der Öffnung des Kanales 5 wird in einem Fenster 11 der Muffe 9 angezeigt, in;: welchem die Einteilungen einer Skala .sjj&htbar werden. Diese Einteilung kann so ^gehalten werden, daß sie bei.einem gleichbleibenden Bombengewicht und für eine bestimmte Schrägstellung der Waffe, z. B. unter 45 0/0, unmittelbar die Schußweite erkennen läßt.
Bei der Ausführung nach Abb. 4 und 5 ist im Wurfrohr 6 eine Rückstoßdämpfung für den Bombenabwurf angeordnet. Das Wurfrohr weist hier einen kegelstumpfförmigen Ring 13 auf, 'unterhalb dessen ein Ring 14 mit einem im Querschnitt halbkreisförmigen Kanal liegt, dessen Grundfläche den Anschlag für den Kolben 15 bildet. Dieser Kolben 15 gleitet in dem Rohr 16, das durch einen Boden 17 abgeschlossen ist. In dem Rohr 16 sind zwei Federn 18 und 19 gelagert, die den Zweck haben, den Kolben 15 an seine Sitzfläche am Ring 14 zu pressen. Diese Federn nehmen bei der Abgabe des Schusses den Rückschlag auf, dämpfen ihn und vermeiden dadurch eine zu starke Beanspruchung und Erschütterung der Waffe.
Zur Erleichterung der Einstellung auf das Ziel kann an der Waffe noch ein mit einem Pendel 20 zusammenwirkendes Visier 12 angebracht werden, welches die Einstellung des gewünschten Neigungswinkels der Waffe ermöglicht.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Tragbare Feuerwaffe mit zum Werfen von Bomben dienendem Wurfrohr nach Patent 535 513, dadurch gekennzeichnet, daß das Bombenwurfrohr mit einem Hilfslauf vereinigt ist, der ansetzbar an dem normalen Lauf der Waffe in dessen Verlängerung in der Längsrichtung verschiebbar befestigt ist, so daß durch seine Verstellung, der Querschnitt des vom normalen Lauf der Waffe zum Bombenwurfrohr führenden Durchlasses und damit die Menge der in das Wurfrohr gelangenden Gase verändert werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES114452D 1929-08-12 1934-06-23 Tragbare Feuerwaffe mit zum Werfen von Bomben dienendem Wurfrohr Expired DE637594C (de)

Applications Claiming Priority (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE147187X 1929-08-12
IT441144X 1933-07-14
US735033A US2068821A (en) 1929-08-12 1934-07-13 Portable firearm for firing bombs
US96527A US2093058A (en) 1929-08-12 1936-08-17 Portable firearms for firing bombs
US96528A US2094305A (en) 1929-08-12 1936-08-17 Portable firearm for firing bombs

Publications (1)

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DE637594C true DE637594C (de) 1936-10-31

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ID=31999604

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES114452D Expired DE637594C (de) 1929-08-12 1934-06-23 Tragbare Feuerwaffe mit zum Werfen von Bomben dienendem Wurfrohr
DES119513D Expired DE649861C (de) 1929-08-12 1934-06-23 Tragbare Handfeuerwaffe mit zum Werfen von Gewehrgranaten dienendem, an dem Lauf der Waffe in dessen Verlaengerung befestigtem Wurfrohr

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DES119513D Expired DE649861C (de) 1929-08-12 1934-06-23 Tragbare Handfeuerwaffe mit zum Werfen von Gewehrgranaten dienendem, an dem Lauf der Waffe in dessen Verlaengerung befestigtem Wurfrohr

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US (3) US1816265A (de)
BE (1) BE369702A (de)
CH (1) CH147187A (de)
DE (2) DE637594C (de)
FR (2) FR694585A (de)
GB (3) GB347883A (de)

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DE649861C (de) 1937-09-06
US2094305A (en) 1937-09-28
FR44982E (fr) 1935-05-01
GB441144A (en) 1936-01-14
FR694585A (fr) 1930-12-05
GB441184A (en) 1936-01-14
GB347883A (en) 1931-05-07
CH147187A (fr) 1931-05-31
US1816265A (en) 1931-07-28
US2093058A (en) 1937-09-14
BE369702A (de)

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