DE563589C - Abfederung fuer Schusswaffen und Schusswaffenlaeufe - Google Patents

Abfederung fuer Schusswaffen und Schusswaffenlaeufe

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DE563589C
DE563589C DEST47310D DEST047310D DE563589C DE 563589 C DE563589 C DE 563589C DE ST47310 D DEST47310 D DE ST47310D DE ST047310 D DEST047310 D DE ST047310D DE 563589 C DE563589 C DE 563589C
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DEST47310D
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Steyr Solothurn Waffen A G
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Steyr Solothurn Waffen A G
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
    • F41A25/10Spring-operated systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Abfederung für Schußwaffen und Schußwaffenläufe Schußwaffen mit höherer ballistischer Leistung, so Geschütze und auch -leichte Schnellfeuerwaffen (Maschinengewehre), werden zur Schonung ihrer Teile und zwecks Verbesserung der Standfestigkeit ihrer Lafetten oder Laufträger mit Vorrichtungen zum Mildern des durch die Schußwirkung verursachten Rückstoßes ausgerüstet.
  • Als Mittel zur Milderung des Rückstoßes der rück- und vorbeweglichen Teile sind bei bekannten Geschütz- oder Kleinwaffenausführungen in Verbindung mit oder ohne Flüssigkeitsbremsen Preßluftfederungen oder Schraubenfedern in Anwendung, welch letztere als auf Zug und Druck beanspruchte Drehungsfedern beim Arbeiten verlängert und verkürzt werden. Diese Federungselemente bedingen meist besondere, die Waffe komplizierende oder sonst störend wirkende Zusatzteile, wie Einhüllungen, Lagerungen und Gleitführungen, an denen sich beim ausgedehnten Gebrauch leicht die Schußpräzision herabsetzende Abnutzungen ergeben.
  • Solche störenden Zusatzteile, wie Einhüllungen als Lagerstücke der Waffen, verlangen auch Abfederungen weiterhin bekannter Art, bei denen die Waffe bzw. ihr Traglager gegen den Fundamentstand durch einen Träger abgestützt ist, der mit der Lagerung auch eine Abfederung des von ihm getragenen Teiles auf Grund der Ausbildung als Federelement verbindet.
  • Die Erfindung will neben der Lagerung und Abfederung der beweglichen Teile gegen ihre Unterstützung mit möglichst einfachen und sicher wirkenden Federelementen zugleich auch die Führung der Waffe, insbesondere bei laffettierten Kleinwaffen oder Maschinengewehren, bewirken. Sie bedient sich hierzu einfacher, in vielen Fällen auch an schon fertigen Waffen nachträglich anzubringender, zwischen die rück- und vorbeweglichen Waffenteile und derer. Träger geschalteter Biegungsfedern, die gerade oder gekrümmte Form haben, in besonderen Fällen auch als gewundene Biegungsfedern auftreten können, z. B. in Gestalt von Spiralfedern oder Schraubenfedern, deren Federdraht auf Biegung beansprucht wird (im Gegensatz zu auf Zug und Druck beanspruchten Schraubenfedern, die ihrem Charakter nach Drehungsfedern sind), und löst die den Federn zugedachte Aufgabe als gleichzeitiges Lager- und Führungselement für die Waffe dadurch, daß mehrere Biegungsfedern in der Längsrichtung der beweglichen Teile und deren Träger sich folgend angeordnet und an ihrem einen Ende mit denn Träger, an ihrem anderen Ende mit den Waffenteilen verbunden werden. Je nach den Erfordernissen oder dem Vorliegen der Zweckmäßigkeit in gewissen Fällen können die Biegungsfedern mit ihrem einen Ende an dem rück- und vorbeweglichen Waffenteil und mit dem anderen Teil an dessen Träger starr eingespannt sein, oder aber sie werden mit dem einen Ende an den rück- und vorbeweglichen Waffenteil durch ein Gelenk angeschlossen und mit dem anderen Ende an dessen Träger starr verbunden oder eingespannt. Wenn die Biegungsfedern zwischen den beweglichen Teilen und deren Träger im federnden Teil gleich lang gehalten werden, bilden sie für den beweglichen Teil bei der Vor- Lind Rückbewegung eine Parallelführung.
  • In dem erwähnten Fall, daß gewundene Biegungsfedern in Schraubenfederform oder auch als Spiralfedern angewendet werden, sind der bewegliche Teil und der starre Teil der Waffe durch Lenker mit Scharnieren oder Gelenken an ihren Enden verbunden, wobei dann die gewundene Biegungsfeder mit einem Ende an einem der Lenkergelenke am Lenker und mit dem anderen Ende an dem starren Teil der Waffe befestigt ist.
  • Die Anwendung der Biegungsfedern als federnde Elemente, die in der Hauptsache die Lagerung und Führung der beim Schuß beweglichen Teile übernehmen, läßt auch zu, daß sie im übrigen durch zusätzliche Federungsmittel bekannter Art für das Arbeiten der Waffe unterstützt werden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele der Abfederung nach der Erfindung.
  • Fig.i zeigt die eigenartige Federanordnung als Verbindung und Lagerung eines leichten Maschinengewehrs auf einer Lafette, nach Fig. a bildet sie die Lagerung und Führung eines Maschinengewehrlaufs in einem den Lauf zur Erzeugung eines Luftkühlstromes umgebenden Laufmantel.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. i ist an den beiden Enden des der Höhe und Seite nach schwenkbaren Gewehrträgers a einer schematisch dargestellten Dreifußlafette b je eine senkrecht stehende, aus mehreren Lagen zusammengesetzte Blattfeder c befestigt, deren Federungsebenen in der Längsrichtung des Gewehrträgers d verlaufen. Die oberen Enden der Blattfedern c tragen damit fest verbundene Schellend, in die eine selbsttätige Feuerwaffe e, z. B. ein als Schulterwaffe ausgebildetes leichtes Maschinengewehr, mit seinem Laufmantel e1 eingelegt und befestigt ist. Die beiden Blattfedern bilden in Verein mit dem Gewehrträger a der Lafette und dem zwischen ihren beiden Schellen d liegenden Teil des Gewehrmantels e1 eine federnde Parallelführung, die das Gewehr beim Schuß infolge des Rückstoßes zurückschwingen läßt und nach Erreichung der größten oder der zugelassenen Durchbiegung der Blattfedern nach jedem Schuß wieder vorholt, ohne dabei die Richtung der Seelenachse zu verändern. Das Abfeuern eines einzelnen Schusses wie auch von Schußserien erfolgt bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel mittels der an der Waffe befindlichen Abzugsvorrichtung unabhängig von der augenblicklichen Lage des Gewehrs über der Lafette und dem Zustand der Abfederung, d. h. unbeeinflußt davon, ob diese spannungslos das Gewehr in der Normallage hält oder von der Wirkung eines voraufgegangenen Schusses her noch gespannt ist. Es könnte aber auch eine Abfeuerungsvorrichtung angeordnet sein, die, in bekannter Weise an der Lafette befestigt, das Lösen eines Schusses nur bei ein und derselben Lage der Waffe gegenüber der Lafette und dann zuläßt, wenn die Waffe nach dem durch einen Schuß bewirkten Zurückgleiten ihre Normallage wieder erreicht hat.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. z sind an Winkelstücken f1 eines die Fortsetzung des Gehäuses einer nicht vollständig dargestellten Waffe bildenden Laufmantels f zwei Blattfedern c starr befestigt, deren in den Laufmantel f hineinragende Enden in ebenfalls starrer Verbindung mit ihnen je eine Muffe d tragen. In diese Muffe d ist der Lauf g der Waffe mit festem Sitz eingeschoben und gekuppelt, so daß die beiden Biegungsfedern c zur Abfederung, Lagerung und Führung des beim Schuß gleitenden Laufs gegenüber den dabei feststehenden Teilen der Waffe dienen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abfederung für Schußwaffen und Schußwaffenläufe durch Biegungsfedern, insbesondere Blattfedern, als Abfederungsmittel zwischen den in der Schußrichtung zurück- und vorbeweglichen Waffenteilen und deren Träger, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere in der Längsrichtung der beweglichen Teile sich folgende Biegungsfedern, mit ihrem einen Ende mit diesen, mit dem anderen Ende mit dem Träger verbunden,. gleichzeitig als Lager und Führungselemente für den (die) beweglichen Teil (Teile) dienen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegungsfedern mit ihrem einen Ende an den rück-und vorbeweglichen Waffenteilen und mit dem anderen Ende an dem Träger starr eingespannt oder an dem einen der Enden entweder mit den Waffenteilen oder mit deren Träger gelenkig verbunden und die Biegungsfedern im federnden Teil zur Bildung einer Parallelführung gleich lang gehalten sind.
DEST47310D 1931-03-20 1931-03-20 Abfederung fuer Schusswaffen und Schusswaffenlaeufe Expired DE563589C (de)

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DE563589C true DE563589C (de) 1932-11-07

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DE (1) DE563589C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2439105A (en) * 1945-01-11 1948-04-06 Autoyre Co Inc Recoil absorber

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2439105A (en) * 1945-01-11 1948-04-06 Autoyre Co Inc Recoil absorber

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