DE674344C - Ruecklaufvorrichtung fuer Maschinenwaffen - Google Patents
Ruecklaufvorrichtung fuer MaschinenwaffenInfo
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- DE674344C DE674344C DES110593D DES0110593D DE674344C DE 674344 C DE674344 C DE 674344C DE S110593 D DES110593 D DE S110593D DE S0110593 D DES0110593 D DE S0110593D DE 674344 C DE674344 C DE 674344C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A25/00—Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Rücklaufvorrichtung für Maschinenwaffen Die Aufnahme von Maschinenwaffen auf Lafetten erfolgte bisher in der Weise, daß die Waffe an zwei weit voneinander entfernten Stellen, z. B. am Laufmantel und am Kasten, durch Schellen oder ähnliche Befestigungen am Lafettengestell gehalten wurde. Die Schellen waren dabei nicht miteinander verbunden.
- Diese Art Aufnahme hatte daher nur eine geringe Steifigkeit und war infolgedessen .den Beanspruchungen der Waffe beim Schießen nicht gewachsen. Es ist dabei zu ber4cksichtigen, daß Maschinenwaffen zumeist aus mehreren in Richtung der Seelenachse anenandergereihten Teilen zusammengesetzt sind, die durch Verschraubungen miteinander verb,unden sind. Da die Haltemittel der Waffe nicht gegeneinander abgesteift waren, so war die Festigkeit der Waffe in sich bei dieser Anordnung nur gering.
- Die weitere Folge davon war, daß die an den Schellen angebrachten Gleitmittel, mit denen die Waffe beim Rückstoß sich am Lafettenoberteil entlang verschob, keine genügende Führung an der Lafette hatten und leicht eckten. Dadurch entstanden Klemmungen und .andere unerwünschte Hemmungen, welche Unregelmäßigkeiten beim Schießen und eine erhöhte Streuung verursachten.
- Gegenstand der Erfindung ist eine Rücklauf- bzw. Aufnahmevorrichtung für Maschinenwaffen mit auswechselbarem Lauf, bei der die eben erwähnten Mängel vermieden werden. Die die Waffe tragenden Querstücke sind in bekannter Weise durch rohrförmige, auf dem Lafettenobergestell befindliche Doppelte Führungen verschiebbar. Erfindungsgemäß sollen- nun die tragenden Querstücke an Stellen der Waffe angreifen, die die lösbaren Verbindungsstellen der Waffenteile zwischen sich einschließen und durch beiderselti;g von der Waffe angeordnete Frührungen zu einem starren Rahmen verbunden sind, der mit seinen seitlichen Teilen auf den rohrförmigen Führungen verschiebbar ist. Es entsteht dadurch parallel zu dem Maschinengewehrlauf eine besondere starre Verbindung zwischen den beiden Traggliedern der Waffe, also ein starrer Rahmen, der Bewegungen der von ihm gehaltenen Maschinengewehrteile nicht mehr zuläßt. Dieser starre Rahmen wird dann auf den eigentlichen Führungsrohren geführt. Versucht sich bei einer derartig starren Rahmenkonstruktion die Waffe zusammenzustauchen, so setzen dem die seitlichen Verbindungsrohre Widerstand entgegen. Ein Klemmen der mit der Waffe verbundenen Gleitstücke während des Schießens auf den Gleitrohren der Lafettenwiege ist ausgeschlossen. Dadurch wird aber die Gesamtfunktion der Waffe wesentlich verbessert. In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Lafettenaufnahme nach der Erfindung mit einem Baraufgesetzten Maschinengewehr in strichpunktierten Linien, Abb. z eine Draufsicht auf die Aufnahme nach der Erfindung ohne Maschinenwaffe. Die Waffe wird am Laufmantel von einer Schelle a umfaßt, welche auf einem Querbalken b befestigt ist. Dieser Querbalken b ist gemäß der Erfindung mit zwei Röhren c und d verbunden, die an ihren rückwärtigen Enden ein Halteglied e zur Lagerung des Schloßkastens der Waffe tragen. Durch einen Stift f ist das Halteglied e mit der Waffe gekuppelt.
- Die vier Teile b, c, d, e bilden einen in sich geschlossenen Rahmen, der mit der Waffe zu einer Einheit verbunden ist und diese daher in der Längsrichtung absteift.
- Dieser Rahmen ist mit dem eigentlichen, hier nicht dargestellten Lafettengestell durch einen Drehzapfen g verbunden, der an einer Traverse h angeordnet ist. An dieser Traverse befinden sich zwei Führungsrohre L und in, in denen die Rohre c und d verschiebbar sind. Diese Rohre sind mit Buchsen i an ihren Enden versehen, um die Gleitreibung zwischen den Rohren 1 und c einerseits und in und d andererseits auf ein Mindestmaß herabzusetzen.
- Zwischen der Traverse lt und der Aufnahme e ist eine Feder k vorgesehen, die di° Aufnahme nach dem Rückstoß M=ieder in ihre Anfangslage zurückzieht.
- Beim Rückstoß der Waffe verschiebt sich der aus den Teilen b, c, , a gebildete Rahmen mit seinen Längsteilen c und d in dien Rohren 1 und in. Hierbei finden die Rohre eine lange Führung vor und können nicht ecken oder klemmen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Rücklaufvorrichtung für Maschinenwaffen mit auswechselbarem Lauf, bei welcher die die Waffe tragenden Querstücke mittels rohrförmiger, auf dem Lafettenobergestell befindlicher doppelter Führungen verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die tragenden Querstücke (b, e) an Stellen der Waffe angreifen, welche die lösbaren Verbindungsstellen der Waffenteile zwischen sich einschließen und durch beiderseitig von der Waffe angeordnete Führungen (c und d) zu einem starren Rahmen verbunden sind, der mit seinen seitlichen Teilen auf den rohrförmigen Führungen (L und m) verschiebbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES110593D DE674344C (de) | 1933-08-15 | 1933-08-15 | Ruecklaufvorrichtung fuer Maschinenwaffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES110593D DE674344C (de) | 1933-08-15 | 1933-08-15 | Ruecklaufvorrichtung fuer Maschinenwaffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE674344C true DE674344C (de) | 1939-03-29 |
Family
ID=7530350
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES110593D Expired DE674344C (de) | 1933-08-15 | 1933-08-15 | Ruecklaufvorrichtung fuer Maschinenwaffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE674344C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2475090A (en) * | 1943-12-31 | 1949-07-05 | Heintz Mfg Co | Gun recoil mechanism |
| DE3325924A1 (de) * | 1983-07-19 | 1985-01-31 | Rheinmetall GmbH, 4000 Düsseldorf | Blendenlafettierung wenigstens einer automatischen rohrwaffe in beengter einbaulage |
-
1933
- 1933-08-15 DE DES110593D patent/DE674344C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2475090A (en) * | 1943-12-31 | 1949-07-05 | Heintz Mfg Co | Gun recoil mechanism |
| DE3325924A1 (de) * | 1983-07-19 | 1985-01-31 | Rheinmetall GmbH, 4000 Düsseldorf | Blendenlafettierung wenigstens einer automatischen rohrwaffe in beengter einbaulage |
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