DE646583C - Selbsttaetige Feuerwaffe - Google Patents
Selbsttaetige FeuerwaffeInfo
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- DE646583C DE646583C DEV28581D DEV0028581D DE646583C DE 646583 C DE646583 C DE 646583C DE V28581 D DEV28581 D DE V28581D DE V0028581 D DEV0028581 D DE V0028581D DE 646583 C DE646583 C DE 646583C
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- Germany
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- lock
- firing pin
- spring
- sleeve
- weapon
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- Expired
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/64—Mounting of breech-blocks; Accessories for breech-blocks or breech-block mountings
- F41A3/78—Bolt buffer or recuperator means
- F41A3/82—Coil spring buffers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf selbsttätige Feuerwaffen, Maschinenpistolen, selbsttätige
Gewehre u. dgl., bei denen das Schloß nebst Schlagbolzen, der durch die zugleich als Vorholfeder
dienende Schlagbolzenfeder belastet ist, zusammen der Waffe entnehmbar sind. Bei einer derartigen Feuerwaffe ist es bekannt,
den Schlagbolzen und die Schlagbolzenfeder zu einem teleskopartigen Rohrsystem zu -vereinigen. Dieses Schlagbolzenrohrsystem
ist bei bestimmter Lage der Feuerwaffe im Raum zusammen mit dem Schloß herausnehmbar. Da aber der so ausgebildete
Schlagbolzen lose in das Waffenschloß eingreift und mit ihm in keinem festen Zusammenhang steht, so ist der Nachteil
vorhanden, daß der Schlagbolzen infolge seines Gewichtes von selbst aus dem Schloß
herausgleiten kann, wenn der Schütze, wie er es normalerweise immer tut, die Waffe mit
schräg oder senkrecht nach oben gerichteter Laufmündung hält.
Tritt während des Schießens eine Störung, beispielsweise eine Ladehemmung auf, so muß
der Schütze das Schloß nebst Schlagbolzen aus der Waffe herausnehmen, er erfaßt mit
seiner linken Hand die Waffe, während seine rechte Hand am Schloßknopf angreift; es ist
ihm dabei nicht möglich, gleichzeitig das lose im Schloß gleitende Schlagbolzenrohrsystem
festzuhalten, vielmehr wird das Schlagbolzenrohrsystem unbeabsichtigt aus dem Schloß
nach hinten herausgleiten und zu Boden fallen. Hierbei ist eine Verschmutzung des
Schlagbolzenrohrsystems unvermeidlich und, was weit schwerwiegender ist, es besteht die
Gefahr, daß die gehärtete Schlagbolzenspitze abbricht. Auch das Wiederzusammensetzen
der Waffe erfordert verhältnismäßig viel Zeit, da das Schlagbolzenrohrsystem zunächst gereinigt
und geölt werden muß. Dann ist zunächst das Schlagbolzenrohrsystem wieder in das Schloß einzusetzen, worauf erst das
Schloß wieder in die Waffe einführbar ist.
Erfindungsgemäß bildet das Schloß nebst Schlagbolzen, Feder und Federhülse ein in
sich abgeschlossenes und fest zusammenhängendes Ganzes, wobei die Federhülse im
Schloß geführt und durch Anschläge in ihrer Endlage im Schloß festgehalten ist.
Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß zwei bisher getrennte Waffenbestandteile ein
zusammenhängendes Ganzes bilden, wodurch die Handhabung der Waffe wesentlich vereinfacht
worden ist, ferner befindet der Schlagbolzen sich stets in geschützter Lage
innerhalb des Schlosses, so daß ein Bruch des Schlagbolzens bei der Handhabung des
Schlosses nicht eintreten kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die einzige
Figur zeigt einen mittleren Längsschnitt durch das neue Schloß.
In den Bohrungen des Schlosses α ist der Schlagbolzen b in bekannter Weise axial verschiebbar
gelagert. In, den Schlagbolzen b ist in dem gezeichneten Beispiel die Schlagbolzenspitze
c als Teil für sich eingesetzt.
Rückwärtig ist der Schlagbolzenkörper b zu einem Stab?/ ausgebildet, der in an sich bekannter
Weise zur Führung und Abstützung der Schlagbolzenfeder d dient. In der großen
Bohrung c des Schlosses α ist eine Hülse /
geführt, auf deren Grund sich die Feder d abstützt. Um die Hülse f, die beispielsweise
aus einem dünnen gezogenen Rohr bestehen kann, in ihrer äußersten Stellung im Schloß c
ίο festzuhalten, ist die Hülse/ mit einem Bund/'
versehen. In das hintere Ende des Schlossesa ist ein Ringg eingeschraubt, dessen Stirnseite
einen Anschlag für den Hülsenbund /' bildet. Die Bohrung der Ringmutter g dient
gleichzeitig zum guten Führen der Hülse /. Schloß a. Schlagbolzen b, Feder d und
Hülse / bilden somit ein zusammenhängendes Ganzes, das als ein Stück in die Waffe eingefügt
bzw. aus ihr entnommen werden kann.
In der Waffe stützt sich das Ende der Hülse / auf ein festes Widerlager, beispielsweise am
Ende der Schloßhülse ab. Beim Spannen des Schlosses bewegt sich die Hülse / unter
Zusammendrückung der Feder d in das Schloß α hinein. Beim Abziehen schleudert 2$
die gespannte Feder d das Schloß mitsamt Schlagbolzen vor.
Es sei erwähnt, daß die Verbindung von Schloß α und Hülse/ auch auf andere Weise
geschehen kann.
Claims (1)
- Patentanspruch:Selbsttätige Feuerwaffe, bei der das Schloß nebst federbeiastetem Schlagbolzen, der durch die zugleich als Vorholfeder dienende Schlagbolzenfeder belastet ist, zusammen herausnehmbar sind und der Schlagbolzen eine Eigenbeweglichkeit gegenüber dem Schloß hat, dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß nebst Schlagbolzen, Feder und Federhülse ein in sich abgeschlossenes und fest zusammenhängendes Ganzes bildet, wobei die Federhülse im Schloß geführt und durch Anschläge (/', g) in ihrer Endlage im Schloß festgehalten ist.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenGEDRLXKl IX DKR
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV28581D DE646583C (de) | 1932-08-28 | 1932-08-28 | Selbsttaetige Feuerwaffe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV28581D DE646583C (de) | 1932-08-28 | 1932-08-28 | Selbsttaetige Feuerwaffe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE646583C true DE646583C (de) | 1937-06-17 |
Family
ID=7584250
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV28581D Expired DE646583C (de) | 1932-08-28 | 1932-08-28 | Selbsttaetige Feuerwaffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE646583C (de) |
-
1932
- 1932-08-28 DE DEV28581D patent/DE646583C/de not_active Expired
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