DE622256C - Zuendvorrichtung fuer Leuchtgeschosse, die durch gewoehnliceh Handfeuerwaffen abgefeuert werden koennen - Google Patents

Zuendvorrichtung fuer Leuchtgeschosse, die durch gewoehnliceh Handfeuerwaffen abgefeuert werden koennen

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DE622256C
DE622256C DED67100D DED0067100D DE622256C DE 622256 C DE622256 C DE 622256C DE D67100 D DED67100 D DE D67100D DE D0067100 D DED0067100 D DE D0067100D DE 622256 C DE622256 C DE 622256C
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DE
Germany
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ignition
plates
muzzle
friction
barrel
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DED67100D
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RUDOLF DESEOE ROEDL
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/40Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information of target-marking, i.e. impact-indicating type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Zündvorrichtung für Leuchtgeschosse, die durch gewöhnliche Handfeuerwaffen abgefeuert werden können Um das Abfeuern der Leuchtgeschosse mit größerem Kaliber aus besonderen, nur in beschränkter Anzahl zur Verfügung stehenden Leuchtpistolen durch ein Abfeuern aus gewöhnlichen Handfeuerwaffen ersetzen zu können, wurden bereits Leuchtgeschosse vorgeschlagen, die mit einem unteren Ansatz zum Aufsetzen des Geschosses auf die Laufmündung .der Handfeuerwaffe und mit einer Längsmittelbohrung versehen waren, die durch das Geschoß der Handfeuerwaffe durchsetzt und dabei .das Leuchtgeschaß mitgerissen wurde. Die bisherigen Leuchtgeschosse dieser Art vermochten jedoch den praktischen Anforderungen, insbesondere hinsichtlich einfacher Konstruktion und sicherer Zündung des Leuchtgeschosses, nicht zu entsprechen. Bei einem Teil der Leuchtgeschosse dieser Art wurde nämlich die Zündung mittels eines' besonderen, durch das Geschoß der Handfeuerwaffe bewegten mechanischen B_ estandteiles (Anschlages) ausgelöst, was mit dem Nachteil verbunden war,-daß die Leuchtgeschosse nur durch scharfe Infanteriepatronen abgefeuert werden könnten. Äußerst wichtig ist aber die Möglichkeit, die Leuchtgeschosse auch durch Blindpatronen abschießen zu können, da die Leuchtgeschosse einerseits auch" im Frieden bei Nachtübungen erforderlich sind und andererseits zur Vcrbereitung der Kriegsführung in großen Mengen vorrätig gehalten werden, was den Umsatz im Frieden zur Grundlage hat, widrigenfalls der Vorrat an Leuchtgeschossen unausgenutzt bleibt ünd dem Verderben ausgesetzt ist.
  • Es wurden zwar Zündvorrichtungen vorgeschlagen, die mittel- oder unmittelbar durch die Mündungsflamme,der Handfeuerwaffe betätigt wurden,, wodurch also auch die Veryvendung von Blindpatronen ermöglicht wurde, doch besaßen die Vorrichtungen dieser Art eine verhältnismäßig verwickelte, kostspielige Bauart und war auch ihre Handhabung umständlich und zeitraubend, hauptsächlich aus dem Grunde, weil die zur Auslösung der -Zündung bestimmte Vorrichtung vor demAbfeuern desLeuchtgeschosses einesteils mit dem letzteren und andernteils mit dem Lauf der Feuerwaffe besonders in Verbindung gebracht werden mußte.
  • Demgegenüber besitzt die Zündvorrichtuxig gemäß der Erfindung eine für den beschriebenen Zweck praktisch g eringstmöglichste Anzahl von Bestandteilen und kann daher einfach- und billig hergestellt werden, wobei auch die ganze dem Abfeuern vorangehende Handhabung des Leuchtgeschosses sich auf ein einfaches Aufschieben auf das Laufende der Handfeuerwaffe beschränkt; zum Gebrauch des Leuchtgeschosses brauchen am Lauf der Handfeuerwaffe keine weiteren Bestandteile, z. B. Rohreinlagen oder Schießbecher usw., angebracht zu werden. Die Erfindung kennzeichnet" sich .dadurch, daß bei einer Zündvorrichtung für Leuchtgeschosse, die aus gewöhnlichen Handfeuerwaffen abgefeuert werden; -mit reinem auf die Mündung des Gewehrlaufes aufsetzbaren unteren An= satz und einem am Leuchtgeschoß angeordneten Auslöseglied für das eigentliche Zündmittel (Zündsatz mit Reibdraht o. ,dgl.) .das oder die- Auslöseglieder für .die Zündvorrichtung zur direkten Beaufschlagung durch einen Teil der Pulvergase unter Zwischenschaltung eines mit Bohrungen versehenen Ansatzes der Kernhülse konzentrisch zum Gewehrlauf angeordnet sind.
  • In der Zeichnung ist ein -Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt- dargestellt.
  • Mit a ist. die Umhüllung des Leucht -'geschosses bezeichnet; innerhalb welcher die Leuchtstoffüllune b und eine Kernhülse e mit einer Mittelbohrung vorgesehen ist, die in der Verlängerung .der Mündung d es Gewehrlaufgs `e liegt. Die Kernhülse c besitzt nach oben verjüngte, konische Innenflächen %, die Angriffsflächen für die Feuergase der Handfeuerwaffe sowie für. das abgefeuerte Infanteriegeschoß 'bilden. Die Innenfläche der Kernhülse c kann jedoch auch zylindrisch gestaltet sein, wobei die Angriffsflächen durch am äußeren Ende =der Mittelbohrung. vorgesehene,-nach- innen ragende Ansätze ersetzt werden können.
  • Die Kernhülse c geht - in einen - unteren Hohlansatz d über, der- auf- die Mündung.- des Gewehrlaufes e aufgesetzt wird. Demgemäß entspricht. die innere lichte Weiterdes Hülseiiansätzes d dem --Außendurchmesser -der L@.ufwäündüng der Handfeuerwaffe und' der Durchmesser-der oberen Öffnung der Kernhülse.c -:etwa -7dem Außendurchmesser . eines Infanteriegeschos_ses..
  • Das Leuchtgeschoß enthält ferner am unteren Ende einett aus leicht .entzündlichem Stoff bestehenden 'Ziindsatz g.- In den-Zündsatz sind Reibdrähte k_ eingebettet, die-beim Abfeuern herausgerissen werden, wobei der. Zündsatz durch die. _entstehende Reibwirkupg zur Zündung, gebracht wird.-- '

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: -.Zündvorrichtüeg für Leüelitgeschosse, die durch _ gewöhnliche- Handfeuerwaffen abgefeuert- werden können, zeit einem auf die 'Mündung des Gewehrlaufes aufsetz--barenünter_en Ansatz und einem amLeuchtgeschoU angeordneten Aüslöseglied für das, eigentliche Zündmittel (Zündsatz finit Reibdraht ö. dgl.), dadurch gekennzeichnet; daB-"das öder die Auslöseglieder für die: Zündvorrichtung zur dixekten Beaufschlagung durch einen Teil der Pulvergase- unter Zwischenschaltung eines mit Bohrungen versehenen Ansatzes der Kernhülse konzentrisch zum Gewehrlauf angeordnet sind. Auf den Reibdrähten k hängen Platten n, durch welche vor dem Abfeuern Öffnungen f .des Hülsenansatzes d bedeckt werden. Beim Abfeuern, und zwar in dem Augenblick, wo die Öffnungen f in die Höhe der Mündung des Gewehrlaufes e gelangen, strömt ein Teil der das Leuchtgeschoß vortreibenden Feuergase durch die Öffnungen f hindurch. in seitlicher Richtung und schlägt dabei die Platten n zur Seite, so daß die Drähte k durch die Platten n aus dem Zündsatz g herausgerissen werden. Wie ersichtlich, wird die Auslösung der Zündung durch die unmittelbare Wirkung 'der Feuergase auf die Platten n herbeigeführt. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann hinsichtlich der Einzelheiten der baulichen. Ausbildung und Anordnung natürlich vielfach abgeändert werden. So kann z. B. im Rahmen der Erfindung auch eine Lösung getroffen werden, wonach der zum Herausreißen der Reibdrähte k bestimmte Bestandteil n aus einem am Körper des Leuchtgeschosses beweglich angebrachten Teil, z. B. einem am Leuchtgeschoßkörper angelenkten Winkelhebel; besteht, wobei- ein Arm desselben mit dem Reibdraht oder einem Zündsatz verbunden ist, während der andere Arm der Wirkung der Pulvergase (Mündungs-@flamine): ausgesetzt >wird. --' -
DED67100D 1933-12-13 1933-12-13 Zuendvorrichtung fuer Leuchtgeschosse, die durch gewoehnliceh Handfeuerwaffen abgefeuert werden koennen Expired DE622256C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1124851B (de) * 1958-04-21 1962-03-01 Karl Leitner Dipl Ing Hand- und Wurfgranate
DE1155694B (de) * 1961-11-06 1963-10-10 Horst Schmolmann Handgranate, die als Gewehrgranate verwendbar ist

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1124851B (de) * 1958-04-21 1962-03-01 Karl Leitner Dipl Ing Hand- und Wurfgranate
DE1155694B (de) * 1961-11-06 1963-10-10 Horst Schmolmann Handgranate, die als Gewehrgranate verwendbar ist

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