DE583098C - Flintenlaufgeschoss - Google Patents

Flintenlaufgeschoss

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DE583098C
DE583098C DET40669D DET0040669D DE583098C DE 583098 C DE583098 C DE 583098C DE T40669 D DET40669 D DE T40669D DE T0040669 D DET0040669 D DE T0040669D DE 583098 C DE583098 C DE 583098C
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    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B10/00Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
    • F42B10/02Stabilising arrangements
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    • F42B10/06Tail fins
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Description

  • Flintenlaufgesckoß Die Erfindung betrifft die Ausbildung eines Flintenlaufgeschosses, insbesondere für Jagdzwecke. Die Schrotlaufflinten sind vorzugsweise für den Schrotschuß eingerichtet. Es liegt aber auf der Jagd häufig das Bedürfnis vor, auch Geschosse aus dem Flintenlauf abschießen zu können, weil der Jäger nicht weiß, auf welches Wild er zu Schuß kommt. Das Abschießen von Geschossen aus Flintenläufen leidet bisher unter dem Mangel, daß der Flintenlauf einen größeren Durchmesser besitzt als der Lauf einer Büchse, aus der man Kugelgeschosse abschießt.
  • Das Geschoß für den Flintenlauf müßte daher einen ungewöhnlich großen Querschnitt erhalten, der ballistisch von Nachteil ist; denn derartigeGeschossehaben eineverhältnismäßig geringe Anfangsgeschwindigkeit und erleiden während des Fluges einen starken Geschwindigkeitsverlust durch den hohen Luftwiderstand.
  • Die Erfindung geht daher davon aus, für einen Flintenlauf ein - Geschoß zu schaffen, welches diese Nachteile nicht mehr besitzt. Die Aufgabe wird grundsätzlich dadurch gelöst, daß das Geschoß einen Querschnitt erhält, welcher wesentlich kleiner ist als der Querschnitt des Flintenlaufes. Andererseits muß natürlich ein solches Geschoß im Lauf geführt werden, und zu diesem Zweck wird das Geschoß von kleinerem Durchmesser als der Flintenlauf mit Führungsrippen oder Führungskörpern versehen. Da der Flintenlauf keine Züge besitzt und dem Geschoß infolgedessen kein Drall erteilt werden kann, so spielt die richtige Schwerpunktslage bei der Ausbildung dieses neuen Geschosses eine wesentliche Rolle. Erfindungsgemäß wird der Schwerpunkt soweit nach vorn wie irgend möglich verlegt und zu diesem Zweck das Geschoß aus zwei Teilen von verschiedenem Baustöff bzw. spezifischem Gewicht hergestellt. ' Der eigentlicheGeschoßkörper aus schwerem Baustoff, beispielsweise Blei, wird mit einem Führungskörper aus leichtem Baustoff, beispielsweise Leichtmetall, verbunden, dessen Querschnitt wesentlich kleiner ist als der Querschnitt des Laufes und dessen Oberfläche rippenartig ausgebildet ist. Diese Längsrippen dienen zur Aufnähme von Führungskörpern, die nach dem Abschuß abfallen und am Fluge des Geschosses nicht mehr teilnehmen.
  • Es ist schon bekannt, ein Geschoß aus zwei Baustoffen herzustellen, bei dem der Geschoßkörper mit einem anschließenden Führungskörper versehen ist. Derartige Geschosse waren aber so ausgebildet, daß ihr größter Querschnitt dem Querschnitt des Laufes angepaßt war, während es sich im vorliegenden Falle um die Ausbildung eines Geschosses handelt, dessen sämtlicheQuerschnitte wesentlich kleiner sind als der Laufquerschnitt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig. r und a das Geschoß in verschiedenen Längsschnitten, Fig. 3 in einem Querschnitt und Fig. 4. eine schaubildliche Darstellung des Geschosses nach Entfernen der Führungskörper.
  • Das Geschoß besteht aus dem eigentlichen Geschoßkörper i aus Blei, der im hinteren Teil ausgehöhlt ist zur Aufnahme des Ansatzes 3 des Führungskörpers 2 aus Leichtmetall. Dieser Führungskörper erhält, wie aus der Fig. 3 hervorgeht, einen sternförmigen Querschnitt. In die winkelförmigen Aussparungen legen sich die Führungskörper q. aus Leichtmetall oder anderem leichten Baustoff, die aus Zylindern, Röhrchen o. dgl. bestehen können. Diese Haltekörper stützen, da sie unter den Bleikopf des Geschosses greifen, diesen und übertragen, den Druck der Pulvergase von dem Abschlußpfropfen auf das Geschoß. Nach Verlassen des Laufes fallen sie gleichzeitig mit dem Pfropfen ab.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flintenlaufgeschoß, welches aus einem vorderen Geschoßkörper mit anschließendem Führungskörper besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Geschoß aus schwerem Baustoff und der Führungskörper aus Leichtstoff einen wesentlich kleineren Querschnitt als der Lauf besitzen, wobei zwischen dem Führungskörper und dem Lauf besondere Haltekörper eingeschaltet sind.
  2. 2. Flintenlaufgeschoß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper aus dem Kern (2) besteht, der mit Aussparungen versehen ist, gegen welche sich die Haltekörper, Stäbchen o. dgl. (q.) aus Leichtstoff legen und die stützend unter den Bleikopf des Geschosses greifen.
DET40669D 1932-05-07 1932-05-07 Flintenlaufgeschoss Expired DE583098C (de)

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