DE472910C - Geschoss mit voller Spitze und sich im Querschnitt verjuengendem Bodenansatz - Google Patents

Geschoss mit voller Spitze und sich im Querschnitt verjuengendem Bodenansatz

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DE472910C
DE472910C DEV19833D DEV0019833D DE472910C DE 472910 C DE472910 C DE 472910C DE V19833 D DEV19833 D DE V19833D DE V0019833 D DEV0019833 D DE V0019833D DE 472910 C DE472910 C DE 472910C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B10/00Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
    • F42B10/32Range-reducing or range-increasing arrangements; Fall-retarding means
    • F42B10/38Range-increasing arrangements
    • F42B10/42Streamlined projectiles
    • F42B10/44Boat-tails specially adapted for drag reduction

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Description

  • Geschoß mit voller Spitze und sich im Querschnitt verjüngendem Bodenansatz Die Erfindung betrifft ein Geschoß mit voller Spitze und sich im Querschnitt verjüngendem Bodenansatz, und sie bezweckt, ein Geschoß zu schaffen, das unter sonst gleichen Bedingungen eine größere Reichweite des Schusses ergibt als die bekannten Geschosse.
  • Für den oben angegebenen Zweck ist bereits vorgeschlagen worden, das Geschoß mit einem außen glattflächigen starren Bodenansatz fest zu verbinden, um dadurch den Luftwiderstand während des Fluges des Geschosses zu vermindern. Derartige Geschosse führten nicht zum Ziele, da bei denselben infolge der glatten Mantelfläche des Bodenansatzes die beschleunigende Nachwirkung der aus der Geschützrohrmündung ausströmenden hochgespannten Gase nicht voll zur Geltung kommen kann. Zur Verminderung des Luftwiderstandes ist auch bereits vorgeschlagen worden, am Geschoß einen Bodenansatz in Form eines- sich erst nach dem Abschuß aus dem Geschützrohr selbsttätig teleskopartig ausziehenden Körpers anzubringen. Da aber hierbei durch die Anordnung des ausziehbaren Ansatzes, der naturgemäß ein gewisses radiales Spiel voraussetzt, leicht eine mehr oder minder schiefe Lage des Ansatzes in bezug auf die Geschoßachse auftreten kann, die selbstverständlich schädigend auf den Flug des Geschosses einwirken muß, ist dieser Vorschlag zur Erreichung der angestrebten Reichweite praktisch ungeeignet.
  • Sämtliche Nachteile der bekannten Geschosse werden gemäß der Erfindung ohne Heraufbeschwörung neuer Nachteile dadurch beseitigt, däß der Bodenansatz des Geschosses einen mit demselben fest verbundenen starren Körper mit treppenartig abgestufter Mantelfläche darstellt. Dadurch werden, da der Bodenansatz in bezug auf den Geschoßkörper stets genau gleichachsig liegt, während des Fluges des Geschosses tatsächlich alle Vorteile erzielt, die sich durch die Anwendung eines abgestuften Bodenansatzes ergeben, gleichzeitig wird aber auch die beschleunigende Nachwirkung der Explosionsgase vor der Rohrmündung des Geschützes in demselben Maße gesichert wie bei den üblichen Geschossen mit einer der Kaliberfläche im wesentlichen gleichen Bodenquerfläche, da sich durch die treppenartige Abstufung des Bodenansatzes ringförmige Querflächen ergeben, die den Gasdruck der Explosionsgase voll zur Geltung kommen lassen und zusammen eine im wesentlichen der Kaliberfläche gleich große Fläche ergeben. Tatsächlich haben Versuche mit dem Erfindungsgegenstand bei unveränderter Ladung eine sehr erhebliche Vergrößerung der Schußweite im Vergleich zu den bekannten Geschossen ergeben.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt die Seitenansicht des Geschosses, die Abb. a und 3 sind die Bodenansichten verschiedener Ausführungen; die Abb. und 5 zeigen im Längshalbschnitt verschiedene Ausführungen des treppenartigen Bodenansatzes; die Abb. 6 und 7 zeigen in Stirn- bzw. Seitenansicht eine weitere Ausführungsform, während die Abb. 8 im Schnitt die_ Anbringung des Bodenansatzes am Geschß zeigt.
  • Wie aus Abb. r zu ersehen ist, ist das Geschoß g mit einer Vorderspitze k und einem sich nach hinten verjüngenden Ansatz versehen, der sich an die Kalibergröße besitzende Fläche B anschließt und gemäß der Erfindung treppenartig abgestuft ist. Der Bodenansatz besteht hier aus sich pyramidenartig verringernden Zylindern a1, a, . . . a8, wobei vori jedem Zylinder eine Ringfläche b als eine auf die Geschoßachse senkrechte Angriffsfläche für die in Richtung der Pfeile nachwirkenden Explosionsgase freigelegen bleibt, so daß deren Druck auf diesen Ringflächen b, die zusammen die Kaiiberfläche ergeben, voll zur Geltung kommen kann. Durch Anbringung des treppenartigen Bodenansatzes wird der Schwerpunkt S des Geschosses nach dem Mittelpunkt M der Längsachse des Geschosses verschoben, wodurch der Flug des Geschosses stabiler wird.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 3 ist die treppenartige Abstufung des Bodenansatzes durch Verjüngung nach Art.- einer Spirale erzeugt worden. Die dargestellte Spirale endet in einer einzigen Spitze, es könnte jedoch auch eine aus mehreren Spitzen ausgehende mebrgängige Spirale Anwendung finden.
  • Nach Abb. 4 sind die Ringflächen b ausgehöhlt, wodurch eine wirksamere Angriffsfläche für die aus der Geschützrohrmündung nachströmenden Druckgase erhalten wird.
  • Gemäß Abb.5 besteht der Bodenansatz aus einer Reihe von Kegelstümpfen, die nach Art einer Pyramide aufeinandergesetzt sind, wobei die Mantelfläche f der einzelnen Kegelteile und die eine.oder beide anschließenden Ringflächen b zweckmäßig. senkrecht aufeinander angeordnet sind, um das Abgleiten der vor der Rohrmündung des Geschützes nachwirkenden Druckgase vom Bodenansatz zu verhindern.
  • Bei der Ausführung nach den Abb. 6 und 7 endet der treppenartig abgestufte Bodenansatz in einer verhältnismäßig großen Oberfläche b, die zweckmäßig ausgehöhlt ist.
  • Gemäß Abb.8 kann der außen treppenartig abgestufte Bodenansatz hohl sein, wobei die Höhlung j zur Aufnahme von Sprengstoff oder eines Zünders dienen, jedoch auch leer bleiben kann.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, kann die die Außenkanten c der einzelnen Ringflächen b miteinander verbindende Leitlinie eine Gerade sein (Abb. 8) oder aber eine beliebige Kurve bilden (Abb. 7), und es kann auch die Anzahl der angewendeten Stufenbeliebig sein.
  • Das mit einem Bodenansatz gemäß der Erfindung versehene Geschoß kann im übrigen eine beliebige Bauart erhalten und kann sowohl als Aufschlagsgranate als auch Schrapnell oder als Einheitsgeschoß ausgebildet werden. Ferner kann die Erfindung gleich gut für Artillerie- und Infanteriegeschosse bzw. für Geschosse von Handfeuerwaffen Anwendung finden. -Das Geschoß -gemäß .der Erfindung kann. in die Patronenhülsen ohne Änderung ihrer Abmessungen und ohne die Ladung zu verringern eingebaut werden, da der Innenraum der Patronenhülsen auch bisher nicht ganz ausgenutzt wurde.

Claims (1)

  1. PATENANSPRUCH Geschoß mit voller Spitze und sich im Querschnitt verjüngendem Bodenansatz, dadurch gekennzeichnet, daß, der Bodenansatz einen mit dem Geschoß fest verbundenen starren Körper mit treppenartig abgestufter Mantelfläche darstellt.
DEV19833D 1925-01-14 1925-01-14 Geschoss mit voller Spitze und sich im Querschnitt verjuengendem Bodenansatz Expired DE472910C (de)

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FR613331A (fr) 1926-11-15

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