DE69514101T2 - Granate für waffen mit glattem lauf - Google Patents

Granate für waffen mit glattem lauf

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DE69514101T2
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Arne Wikstroem
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B14/00Projectiles or missiles characterised by arrangements for guiding or sealing them inside barrels, or for lubricating or cleaning barrels
    • F42B14/06Sub-calibre projectiles having sabots; Sabots therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B14/00Projectiles or missiles characterised by arrangements for guiding or sealing them inside barrels, or for lubricating or cleaning barrels
    • F42B14/02Driving bands; Rotating bands
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B30/00Projectiles or missiles, not otherwise provided for, characterised by the ammunition class or type, e.g. by the launching apparatus or weapon used
    • F42B30/08Ordnance projectiles or missiles, e.g. shells
    • F42B30/10Mortar projectiles

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Umwandeln von bestimmter Mörsermunition zur Verwendung als flossenstabilisierte, nicht rotierende Geschosse in Geschützen mit glatter Bohrung, insbesondere Panzergeschützen. Die Erfindung schließt außerdem Munition ein, die gemäß diesem Verfahren umgewandelt wurde.
  • Das US-Patent 3 788 230 betrifft eine Mehrzweck-Granate eines sehr speziellem Typs, wobei Fig. 1 dieses Patents einen Aufbau dieser Granate offenbart, die auf den ersten Blick so aussehen könnte, als hätte sie etwas Ähnlichkeit mit der ersten Variante der vorliegenden Erfindung. Die Granate gemäß dieser Abbildung des Patents ist jedoch keine umgewandelte Mörsergranate, sondern ein "Universal-Projektil", die als Handgranate verwendet werden soll, wenn sie überhaupt nicht mit einer Treibladung versehen ist, als Mörser-Granate, wenn sie mit einer an deren Außenseite angefügten Treibladung versehen ist, und auch, falls gewünscht, als Gewehrgranate. Somit offenbart dieses Patent weder die Idee, Mörsergranaten umzuwandeln zu flossenstabilisierten Geschossen in Artilleriegeschützen mit einem glattem Lauf, wie in Panzergeschützen, noch offenbart es die Idee, einen Mörser-Gefechtskopf mit einem speziellen Führungsgehäuse mit einer herkömmlichen Dichtung zu versehen.
  • Die Erfindung umfaßt somit einerseits ein Verfahren zum Umwandeln von Mörsergeschossen zur Verwendung als flossenstabilisierte, nicht rotierende Geschosse in Geschützläufen mit glatter Bohrung, insbesondere Panzergeschütze, im wesentlichen mit dem gleichen Kaliber wie die Mörser, für die die jeweiligen Geschosse ursprünglich beabsichtigt waren, und umfaßt andererseits ein Verfahren zum Umwandeln von Mörsergeschossen mit kleinerem Kaliber als die jeweiligen Geschützläufe zu nicht rotierenden Subkaliber-Geschossen, die mit abwerfbaren Kaliberringen versehen sind, wobei diese abwerfbaren Kaliberringe in bekannter Art und Weise von den Geschossen außerhalb der Mündung des Geschützlaufes abgetrennt werden.
  • Die Erfindung wird für sehr nützlich gehalten, da es eine Menge Mörsermunition in den Arsenalen gibt, und diese hochexplosiven Mörsergeschosse insbesondere durchkonstruierte Geschoßgehäuse mit guten Splittereigenschaften aufweisen, und gleichzeitig ein gewisser Bedarf vorhanden ist an hochexplosiven Geschossen für diejenigen Panzerdivisionen, die normalerweise Artilleriegeschütze mit Läufen mit glatter Bohrung besitzen. Die Erfindung schließt natürlich auch die umgewandelten Geschosse und die Komplettmunitionen ein, die einen Teil von diesen bilden.
  • Nach der Erfindung wird die eigentliche Umwandlung derart durchgeführt, dass der Gefechtskopf des ursprünglichen Geschosses unverändert bleibt, während sein ursprüngliches Heckleitwerk mit innerer Treibladungskammer entweder durch ein neues Heckleitwerk, das der neuen und höheren Austrittsgeschwindigkeit (Vo) des Geschosses angepaßt ist, ersetzt wird, oder lediglich von seiner inneren Treibladung zur gleichen Zeit befreit wird, in welcher der Gefechtskopf immer mit einem Führungsteil oder Führungsgehäuse versehen ist, das dem Kalibermaß des jeweiligen glatten Geschützlaufes angepaßt ist, und das vorzugsweise mit einer Dich tung desjenigen Typs versehen ist, der normalerweise als Pulvergasdichtung in Geschützläufen des hier in Frage kommenden Typs verwendet wird.
  • Nur ganz allgemein, wird das ursprüngliche Heckleitwerk des Mörsergeschosses normalerweise mittels eines Schraubgewindes an dem Gefechtskopf befestigt. Insbesondere in den Fällen, wo das Heckleitwerk durch ein neues ersetzt werden soll, kann das Schraubgewinde zum Befestigen des Führungsgehäuses am Gefechtskopf verwendet werden, während das Führungsgehäuse seinerseits mit einem Schraubgewinde zum Aufschrauben des Heckleitwerks versehen ist.
  • Es ist außerdem immer beabsichtigt, die gemäß der vorliegenden Erfindung umgewandelten Geschosse mit der für das jeweilige Geschütz geeigneten Pulvertreibladung zu ergänzen, was im Fall von Panzergeschützen normalerweise fixierte Treibladungen einschließt und mit der sie kombiniert werden können, um Komplettmunitionen zu bilden.
  • Die Erfindung umfasst weiter zwei alternative Möglichkeiten zum Umwandeln des Mörsergeschosses zur Verwendung in glatten Geschützläufen. Die erste Variante geht von Mörsergeschossen aus, die für Mörser des gleichen oder im wesentlichen des gleichen Kalibers bestimmt sind, wie die Geschütze mit glatter Bohrung, in denen eine Verwendung von umgewandelten Geschossen beabsichtigt ist, wobei in diesem Fall das Führungsgehäuse hauptsächlich die Form eines Gehäuses aufweist, das den hinteren Teil des Gefechtskopfes des ursprünglichen Geschosses umgibt und hält, wobei die Innenseite dieses Gehäuses so geformt ist, dass sie mit der äußeren Form des Gefechtskopfes zusammenpaßt, um die Festigkeit des Gefechtskopfes gegenüber Belastungen beim Abfeuern zu erhöhen, und der hintere Bereich dieses Gehäuses relativ kräftig ausgelegt ist, und der vordere Bereich des Gehäuses aus einem annähernd rohrförmigen und verhältnis mäßig dünnwandigen Teil besteht, der am äußeren Umfang des Gefechtskopfes in der Nähe seines maximalen Durchmessers angrenzt. Im festeren, hinteren Bereich des Führungsgehäuses ist außerdem eine Dichtungsnut vorhanden, die mit einer herkömmlichen Dichtung versehen ist.
  • Die zweite Variante der Erfindung geht aus von einem Mörsergeschoß mit kleinerem Durchmesser als dem des jeweiligen Geschützlaufes, und dieses Geschoß ist mit einem Führungsgehäuse versehen, das entsprechend den Prinzipien ausgelegt ist, die zum Abwerfen von Kaliberringen für Subkaliber-Projektile angewandt werden, d. h., es ist in drei oder mehreren Teilen in Längsrichtung aufgebaut, wobei diese Teile mit Hilfe von Verschlußringen zusammengehalten werden, die durch die Wirkung des Ausstoßdruckes abgerissen werden sollen, wenn das Projektil den Geschützlauf verläßt. Wie in der ersten Variante der Erfindung, ist das/der hier in Frage kommende Führungsgehäuse/ abzuwerfende Kaliberring außerdem mit einem verhältnismäßig kräftigen, hinteren Teil mit einer inneren Form versehen, die der äußeren Form des Gefechtskopfes angepaßt ist, um die Festigkeit des Gefechtskopfes gegenüber den Belastungen beim Abfeuern zu erhöhen, und mit zugehörigen Führungsnuten für eine normale Dichtung sowie einen dünnwandigeren vorderen Teil versehen, der sich zweckmäßigerweise an der Vorderseite becherförmig öffnet, um einen guten Angriffspunkt für den Fahrtwind zu bieten.
  • Das Verfahren und die Anordnung nach der. Erfindung sowie die damit entsprechend erzielte Fertigmunition sind in den angefügten Patentansprüchen definiert und werden jetzt in Verbindung mit den angefügten Abbildungen etwas ausführlicher beschrieben.
  • In den Zeichnungen zeigen
  • Fig. 1 eine Seitenansicht des Ausgangspunktes, nämlich ein konventionelles, hochexplosives Mörsergeschoß; und
  • Fig. 2 eine teilweise weggeschnittene Seitenansicht des umgewandelten, hochexplosiven Geschosses, das zur Verwendung in nicht gezogenen Geschützläufen angepaßt ist;
  • Fig. 3 eine teilweise weggeschnittene Seitenansicht eines umgewandelten Subkaliber-Geschosses, das mit einem abzuwerfenden Kaliberring versehen ist.
  • Das in Fig. 1 dargestellte Mörsergeschoß 1 umfaßt einen vorderen Gefechtskopf 2 (auch in Fig. 2 ersichtlich) und ein hinteres Heckleitwerk 3 mit innerer Treibladung.
  • Das in Fig. 2 dargestellte und zur Verwendung in nicht gezogenen Geschützläufen modifizierte Geschoß 4 umfaßt den mit Sprengstoff gefüllten Gefechtskopf 2, während das Heckleitwerk 3 abgenommen worden ist und sein Schraubgewinde 5 für die Montage zum Aufschrauben auf das Führungsgehäuse 6 verwendet wurde. Letzteres hat ein verhältnismäßig dünnwandiges, rohrförmiges Vorderteil 7, das den sich nach hinten verengenden hinteren Teil 2a des Gefechtskopfes 2 umgibt, und einen hinteren Teil, auf welchen ein neues Heckleitwerk 12 fest aufgeschraubt wird, wobei dieses Heckleitwerk 12 der neuen und höheren Austrittsgeschwindigkeit (Vo) des umgewandelten Geschosses angepaßt ist. Das fertiggestellte Geschoß enthält außerdem einen Zünder 13, welcher der ursprüngliche Mörserzünder oder ein neu konstruierter Mörserzünder sein kann.
  • Fig. 3 zeigt die zweite Variante des erfindungsgemäßen Geschosses. In diesem Fall ist der Ausgangspunkt ein Geschoß 14 mit kleinerem Kaliber als dem des jeweiligen Geschützlaufes, wobei hier das ursprüngliche Heckleitwerk 15 beibe halten, aber seiner ursprünglichen inneren Treibladung entledigt worden ist. Der Geschoßzünder 16 wurde auch in seiner ursprünglichen Form beibehalten. Im Gegensatz dazu wurde das Geschoß ergänzt mit einem abzuwerfenden Kaliberring (Führungsgehäuse) 17a-c, der in drei Teile in Längsrichtung geteilt ist und durch die Verbindungsringe 18 und 19 sowie auch die Dichtung 20 zusammengehalten wird. Diese werden durch den Ausstoßdruck abgerissen, wenn das Geschoß die Mündung des Geschützlaufes verläßt, wonach die Teile des abzuwerfenden Kaliberrings das Geschoß in bekannter Art und Weise verlasssen, wobei das Geschoß seine Flugbahn allein fortsetzt. Die drei Teile 17a-c des abzuwerfenden Kaliberrings sind in einer solchen Weise ausgelegt, dass letzterer einen verhältnismäßig festen, hinteren und mittleren Bereich 21 aufweist, der eng anliegt und diese Teile des ursprünglichen Geschoßgehäuses hält, die beim Abfeuern den größten Belastungen ausgesetzt sind, während sein vorderer Bereich 22 relativ dünnwandig ist und an der Vorderseite um den vorderen Teil des Geschoßgehäuses 14 herum becherförmig mündet, um dort dem Ausstoßdruck einen guten Angriffspunkt zu geben.
  • Die gemäß der Erfindung umgewandelten Geschosse werden immer mit einer konventionellen Pulvertreibladung für das jeweilige Artilleriegeschütz ergänzt.

Claims (11)

1. Verfahren zum Umwandeln von Mörsermunition zur Verwendung als flossenstabilisierte Geschosse in Geschützläufen mit vorzugsweise glatter Bohrung, wobei der Gefechtskopf (2) des ursprünglichen Geschosses unverändert bleibt, aber mit einem Führungsgehäuse (6, 17) ergänzt wird, welches an den glatten Geschützlauf angepaßt ist und mindestens an den hinteren Teil des Gefechtskopfes (14) angrenzt und diesen stützt, und mit einem zugehörigen Dichtring (29) zur Dichtung gegen die Innenseite des Laufes, wobei die im Heckleitwerk (3, 15) des ursprünglichen Geschosses enthaltene Treibladung durch eine konventionelle Treibladung für das jeweilige Geschütz ersetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ursprüngliche Heckleitwerk (3) des Geschosses mit seiner inneren Treibladungskammer durch ein Heckleitwerk (12) ersetzt wird, welches an die neue und höhere Austrittsgeschwindigkeit (Vo) des umgewandelten Geschosses angepaßt ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Heckleitwerk (3) des ursprünglichen Geschosses von dem Gefechtskopf (2) abgenommen wird und daß das Schraubgewinde (5), an dem dieses Heckleitwerk ursprünglich befestigt war, zum Montieren des hinteren Führungsgehäuses (6) benutzt wird, während das neue Heckleitwerk seinerseits durch Aufschrauben auf einen hinteren Zylinder (11) befestigt wird, der von dem Führungsgehäuse (6) vorsteht.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsgehäuse (17a-c) als ein mehrteiliger abzuwerfender Kaliberring ausgebildet ist, der für Subkaliber-Projektile angepaßt ist und der im Bereich der Laufmündung mittels des Ausstoßdruckes von dem Gefechtskopf, der mit einem kleineren Kaliber als der Lauf gewählt ist, und dem zugehörigen Heckleitwerk (15) getrennt wird.
5. Flossenstabilisiertes, nicht rotierendes Geschoß für Geschütze mit glatter Bohrung, das aus einem Mörsergeschoß (1) gemäß dem Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 oder 4 umgewandelt worden ist, dadurch gekennzeichnet, daß es erstens den Gefechtskopf (2, 14) des Mörsergeschosses, d. h. seine Wirkladung und das zugehörige Gehäuse, zweitens ein Heckleitwerk (15) ohne innere Treibladung und drittens einen Führungsteil (6, 17) aufweist, dessen Aussenseite an das Kalibermaß des Geschützlaufes angepaßt ist und dessen Innenseite mindestens teilweise zur Anlage gegen den hinteren Teil des Gefechtskopfes angepaßt ist.
6. Flossenstabilisiertes, nicht rotierendes Geschoß für Geschütze mit glatten Lauf gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sein an den jeweiligen Geschützlauf angepaßtes Führungsteil (6, 17) die Form eines Führungsgehäuses (7) hat, welches mindestens den sich nach hinten verjüngenden hinteren Teil des ursprünglichen Mörsergeschosses umschließt, und einen Dichtring (8, 21), der sich um den äußeren Umfang erstreckt und an das Kalibermaß des Laufes angepaßt ist.
7. Flossenstabilisiertes, nicht rotierendes Geschoß für Geschütze mit glatter Bohrung gemäß Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsteil (Führungsgehäuse) (6) des Geschosses an dem mit Gewinde versehenen Zylinder (5) befestigt ist, der ursprünglich das ursprüngliche Heckleitwerk (3) des Mörsergeschosses gehalten hat, während der Führungsteil selbst einen eigenen Gewindeteil (11) aufweist, auf den das Heckleitwerk (12) des umgewandelten Geschosses aufgeschraubt ist.
8. Flossenstabilisiertes, nicht rotierendes Geschoß für Geschütze mit glatten Lauf gemäß einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsgehäuse (6) einen massiven hinteren Teil (8, 21) mit einem Dichtring (9) aufweist, der an das Kalibermaß des jeweiligen Artilleriegeschützes angepaßt ist, und einen dünnen Teil in Form eines Kragens (7) von im wesentlichen unveränderlichen Außendurchmesser, der am Vorderende an dem vorderen Teil des Gefechtskopfes angrenzt und dessen Vorderteil an den Außendurchmesser des Gefechtskopfes (2) an demjenigen Punkt seiner Länge, wo sie aneinander angrenzen, angepaßt ist.
9. Flossenstabilisiertes, nicht rotierendes Geschoß für Geschütze mit glatter Bohrung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sein Führungsgehäuse die Form eines mehrteiligen abzuwerfenden Kaliberrings (17a-c) aufweist, der für Subkaliber-Geschosse angepaßt ist und der so ausgebildet ist, daß er beim Aufeuern im Bereich des Geschoßlaufes von dem Gefechtskopf (14), der mit einem kleineren Kaliber als der Lauf gewählt ist, und seinem zugeordneten Heckleitwerk (15) abgetrennt wird.
10. Flossenstabilisiertes, nicht rotierendes Geschoß für Geschütze mit glatter Bohrung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsgehäuse (17a-c) zusätzlich zu seinem hinteren Teil (21), der an den Gefechtskopf angepaßt ist, auch einen Teil (22) aufweist, der sich becherförmig an der Vorderseite in der Abschußrichtung öffnet und der sich entlang mindestens eines Teils des Vorderteils des Gefechtskopfes erstreckt und zwischen seiner eigenen Innenseite und dem Vorderteil des Gefechtskopfes einen nach vorne gerichteten offenen Raum bildet.
11. Komplettmunition für ein Geschütz mit glatter Bohrung insbesondere ein Panzergeschütz, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein aus einem Mörsergeschoß (2, 14) umgewandeltes Geschoß gemäß einem der Ansprüche (5) bis (10) und eine konventionelle Treibladung für das jeweilige Geschoß aufweist.
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