DE274454C - Feldgeschuetz zur Abfeuerung von Geschossen verschiedener Kaliber - Google Patents

Feldgeschuetz zur Abfeuerung von Geschossen verschiedener Kaliber

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DE274454C
DE274454C DE1912274454D DE274454DA DE274454C DE 274454 C DE274454 C DE 274454C DE 1912274454 D DE1912274454 D DE 1912274454D DE 274454D A DE274454D A DE 274454DA DE 274454 C DE274454 C DE 274454C
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DE
Germany
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tube
caliber
gun
projectiles
various calibers
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Expired
Application number
DE1912274454D
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Schneider Electric SE
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Schneider et Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/10Insert barrels, i.e. barrels for firing reduced calibre ammunition and being mounted within the normal barrels
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/02Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 274454 KLASSE 72 c. GRUPPE
SCHNEIDER & CIE in LE CREUSOT, Frankr.
Feldgeschütz zur Abfeuerung von Geschossen verschiedener Kaliber.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Oktober 1912 ab.
Es ist bekannt, an Rohrrücklaufgeschützen den für die Wirkung der Rücklaufbremsen nötigen Massenüberschuß durch eine zusätzliche, von dem Rohr mitgenommene Hilfsmasse zu schaffen. Dies hat den Nachteil, daß bei jedem Schuß eine tote Masse beschleunigt werden muß, die sonst ohne Nutzen ist.
Demgegenüber wird nach der Erfindung der für die Anwendung der bekannten Rückstoß-
Lo begrenzungsmittel nötige Überschuß an Masse nicht als tote Masse, sondern in Form eines zusätzlichen Hilfsrohres von anderem Kaliber hinzugefügt, wobei dieses zusätzliche Rohr stets mit dem Hauptrohr verbunden bleibt,
ί 5 um mit ihm zusammen die nötige Rückstoßmasse zu bilden. Es kann jedoch in zwei verschiedenen Lagen verwendet werden, und zwar entweder außerhalb des Hauptrohres befestigt oder in dieses hineingesteckt. Hieraus ergibt
äo sich, daß man, ohne in irgendeiner Weise die Gesamtrückschlagmasse zu ändern, mit demselben Geschütz Geschosse von zwei verschiedenen Kalibern abfeuern kann, je nachdem man das Hilfsrohr in die eine oder die andere Lage bringt.
Man kann so einerseits die Widerstandsfähigkeit der neuzeitlichen Stahlsorten ausnutzen, um jedes der Rohre zu erleichtern; anderseits vereinigt man auf der gleichen Lafette zwei Rohre mit der Möglichkeit, sich des einen oder des anderen nach Bedürfnis und den Kampfbedingungen entsprechend zu bedienen, so daß eine erhebliche Ersparnis an Bau- und Betriebskosten erreicht wird.
Wohlverstanden können die einzelnen Hilfsteile zur Vereinigung der beiden Rohre verschieden ausgebildet werden.
Eine dieser Ausführungsformen ist beispielsweise auf der Zeichnung dargestellt; es zeigt Fig. ι die beiden Rohre im Schnitt von der Seite in der Anordnung übereinander; Fig. 2 und 3 zeigen Schnitte nach A-A, B-B in Fig. 1; Fig. 4 zeigt die beiden Rohre ineinandergesteckt, und Fig. 5 eine Einzelheit.
Das Hauptrohr α von mittlerem Kaliber ist aus Stahl von hoher Widerstandsfähigkeit ausgebildet und kann demgemäß eine verhältnismäßig geringe Dicke und Masse erhalten. Der für die Wirkung der Rücklaufbremsen nötige Masseüberschuß ist nach der Erfindung durch die Anordnung eines Hilfsrohres b von kleinerem Kaliber, erreicht, das ebenfalls aus Stahl von hoher Widerstandsfähigkeit besteht. Die beiden Rohre sind derart verbunden, daß sie beim Rückstoß gemeinsam zurückgeschleudert werden und mit Einrichtungen versehen, durch die sie rasch für das Verfeuern von Geschossen von großem oder kleinem Kaliber angeordnet werden können.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel trägt das Hauptrohr von großem Kaliber an seiner Außenseite Haltevorrichtungen für das Rohr b. Zu diesem Zwecke ist über der Mündung des Rohres α ein Ring d mit Innengewinde d1 angeordnet, das von glatten Kreisausschnitten d2 unterbrochen wird. Das kleinkalibrige Rohr b besitzt entsprechendes, ebenfalls von glatten Kreisausschnitten b1 unterbrochenes Außengewinde δ2. Am Hinterende der Rohre kann eine entsprechende Befesti-
gungsvorrichtung angebracht sein, doch genügt es, wenn oberhalb des Verschlußstückes des Rohres α eine Kramme c ausgebildet ist, unter die das Hinterende des Rohres b geschoben werden kann (Fig. i, 2).
Wie aus den Fig. 1 bis 3 zu ersehen ist, laufen die beiden Rohre α und b gemeinsam zurück, indem das Rohr b mit seiner Befestigungsvorrichtung die für die Wirkung der Rückstoßbremse nötige Masse vervollständigt.
Soll das Geschütz für das Verfeuern von kleinkalibrigen Geschossen aus dem Rohr b dienen, so genügt es, das Rohr b abzuschrauben, indem man die Gewindeabschnitte b2 den glatten Abschnitten d2 des Ringes d gegenüberstellt, das Rohr nach vorn herauszieht und hierauf in das Rohr α einschiebt, das vor seiner Mündung eine Buchse g trägt, deren Bohrung ebenfalls mit Gewindeabschnitten a1 abwechselnd mit glatten Abschnitten a2 versehen ist. Das Rohr b ist so lang, daß es nach dem Einschrauben η das Rohr a mit seinem rückwärtigen Ende in entsprechendem Abstand von dem gemeinsamen Verschlußstück e liegt. Die Verschlußvorrichtung kann natürlich von irgend beliebigem Aufbau sein, ebenso wie die anderen zugehörigen Einrichtungen, wie Zündung, Bremsung u. dgl.
Das Rohr b kann unter Umständen an seinem Hinterende oder an einer anderen Stelle in der Kammer des Rohres α mittels eines herausnehmbaren Ringes f zentriert sein.
Auch in der Stellung nach Fig. 4 laufen die beiden Rohre α und b gemeinsam bei jedem Schuß zurück. Man kann demgemäß sagen, daß diese Anordnung von vereinigten Rohren ein Geschütz von kleinem Kaliber verwirklicht, das' bei üblichem Gewicht zusätzlich die Möglichkeit bietet, Geschosse von mittlerem Kaliber zu verfeuern; umgekehrt kann man aber auch von einem Geschütz von mittlerem Kaliber sprechen, das ohne Überschreitung des üblichen Gewichtes die Möglichkeit bietet, auch noch kleinkalibrige Geschosse zu verfeuern.
Die Gewinde a1 zum Einschrauben des Rohres b in das Rohr α können beim Verfeuern von großkalibrigen Geschossen, d. h. wenn die Rohre nach Fig. 1 angeordnet sind, gegen Ausbrennungen durch eine Einschraubhülse h gesichert werden, die, wie in Fig. 5 von vorn und von der Seite gezeigt, ebenfalls unterbrochenes Gewinde aufweist und die Breite der Buchse g besitzt.
Wenn es auch wohl aus praktischen Gründen kaum in Frage kommen wird, mehr als zwei Geschützrohre zu vereinigen, so könnte doch die vorliegende Erfindung auf eine derartige Anordnung erstreckt werden, indem z. B. zur Vereinigung von drei Kalibern an dem Rohr a außerdem noch Befestigungsvorrichtungen für ein Rohr von kleinerem Kaliber als b angeordnet würden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Feldgeschütz zur Abfeuerung von Geschössen verschiedener Kaliber; dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzrohr von kleinerem Kaliber auf dem Geschützrohr größeren Kalibers befestigt ist, so daß es sowohl bei Gebrauch als auch bei Nichtgebrauch mit dem Rohr größeren Kalibers beim Schuß zurückläuft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1912274454D 1912-05-31 1912-10-15 Feldgeschuetz zur Abfeuerung von Geschossen verschiedener Kaliber Expired DE274454C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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FR455761T 1912-05-31

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RU2316705C1 (ru) * 2006-06-13 2008-02-10 Открытое акционерное общество "Завод им. В.А. Дегтярева" Вкладная пушка
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