AT133847B - An der Laufmündung von Handfeuerwaffen anzubringender Granatwerfer. - Google Patents

An der Laufmündung von Handfeuerwaffen anzubringender Granatwerfer.

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AT133847B
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  An   der Laufmündung von Handfeuerwaffen anzubringellder Granatwerfer.   
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   Erfindungsgemäss ist das   Granatenschiessrohr   des Werfers mit dessen eine Verlängerung des Laufs der mitbenutzten Feuerwaffe bildenden   Anscl, lussteil. also auch   mit dem Feuerwaffenlauf selbst. einen Winkel einschliessend angeordnet und es sind am Werfer in Unterer Verlängerung des   Schiessrohres   auf den Boden aufsetzbare Stützglieder zur Aufnal me des Rückstosses beim Schuss vorgesehen. 



   Weitere Einzelheiten des Werfers sind an Hand der beiden in der Zeichnung dargestellten Ausbildungsformen der Erfindung näher erläutert. Nach dem in Fig. 1 im Längsschnitt veranschaulichten Beispiel bildet der Werfer mit seinen Einzelheiten : dem Lauffortsatz a, dem   Schiessrohr   b, dem Fuss e und dem Halteansatz cl zur Befestigung an der Laufmündung e eines Infanteriegewehrs, ein in sieh starres Ganzes.

   Das beispielsweise zur Aufnahme einer Stiell andganate f eingerichtete Schiessrohr b verläuft unter einem Winkel von etwa   600 nach   vorn   schräg   aufwärts gerichtet zu der eine Verlängerung der Rohrseele der Feuerwaffe e bildenden Bohrung   a1   des   Vorsatzstückes     a.   Es steht durch eine Öffnung   b1   in seiner Bodenfläche mit einer vor der Laufmündung gelegenen Kammer   a2   des Vorsatzstückes in Verbindung, so dass die Pulvergase einer in der Feuerwaffe e abgefeuerten Patrone aus dem Raum   a2   hinter 
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 Patrone in der Waffe e abgefeuerte Geschoss verlässt den Lauffortsatz a durch ein vorderes Kammersystem   a3   bekannter Art, das, als Labyrinthdichtung wirkend,

   den hinter dem Geschoss hereilenden Treibgasen den geraden Ausweg nach vorn zunächst versperrt, sie zum Eintritt in das Schiessrohr b zwingt und so dort den zur Erzielung grösserer Wurfweiten erforderlichen Gasdruck anwachsen lässt. Der Fuss sitzt unten am Lauffortsatz a in hinterer Verlängerung des   Schiessrohres   b. Er dient als Bettung zum Aufsetzen des Werfers auf den Boden und fängt den   Rückstoss   beim Schuss ab, sowohl dessen vom Abgang der Granate f aus dem   Sehiessrohr b herrührenden   Teil unter gänzlicher Entlastung des Gewehres davon als auch zum Teil die weitere   Rückstosskomponente,   die sich durch das Austreten des Gewehrgeschosses und der ihm folgenden Treibgase aus dem Lauffortsatz a ergibt.

   Der hintere Ansatz   cl   des Granatwerfers ist als Gegenglied zum Bajonetthalter der Waffe e und auf diesen nach Art eines Seitengewehres aufpflanzbar ausgebildet. Zur Erzielung verschiedener Wurfweiten für die Granaten wird dem   Schiess-   rohr b durch Anheben oder Senken des   Gewehrhinterendes eine geringere   oder grössere Erhöhung 

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 gegeben, wobei der Werfer um die   hiezu kufenförmig   ausgebildete Bodenplatte   Cl   seines Stiitzfusses c schwenkt. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2 und 3 ist das   Granatenschiessrohr   b im Lauffortsatz a in senkrechter Ebene schwenkbar gelagert. Es sitzt an einem den Fortsatz a quer durchdringenden, drehbaren und mittels einer geeigneten Klemmvorrichtung (Hebel g) feststellbaren Zapfen   b2.   in den für den Vorbeigang des aus der Laufmündung der Feuerwaffe austretenden Geschosses eine bei jeder 
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 zielung der verschiedenen Wurfweiten wird das Schiessrohr b im Werfer auf verschiedene Erhöhungswinkel eingestellt ; die angeschlossene Feuerwaffe ruht dabei mit ihrem Kolbenhinterende auf dem Boden auf. Eine genaue Ermittlung und Einstellung der für jede vorgesehene Wurfweite der Granate erforderlichen Winkellage des Rohres b ist durch einen Höhenrichtkreis möglich gemacht.

   Hiezu ist beispielsweise linksseitig am Werfer (Fig. 3) eine um die Achse des Rohrerhöhungszapfens b2 für sich dreh- und fest- 
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 eingestellt wird und nach der sodann die Erhöhung des Schiessrohres b eingestellt wird. 



   Die Einleitung der Entzündung einer aus der Vorrichtung zu werfenden   Handgranate-also   bei solchen mit   Aufschlagzündern   das Ausrücken der Sicherung oder bei Granaten mit Zeitziindern deren   Anfeuern-kann durch   das Einhängen der dafür an der Granate vorgesehenen   Betätigungsglieder     (Zugschlaufen oder-ringe von Vorsteekern, Reibdrä. ten od. dgl. ) in einen im Sehiessrohr oder an diesem   angebrachten Halter (Kette, Haken oder   ähnliche Mittel)   und durch das dann beim Abgehen der Granate folgende selbsttätige Herausziehen der Betätigungsglieder aus der Granate vor sieh gehen.

   Solche Abreissmittel am Werfer erübrigen sich bei Verwendung von Handgranaten mit   Bedienungsgliedern für   die Sicherung oder das Anfeuern, die von den in das   Schiessrohr   b gelangenden Treibgasen selbst in Tätigkeit gesetzt werden können, wie sie beispielsweise die in der Zeichnung (Fig. 1) veranschaulichte Handgranate mit einem   Reibziinder f,   aufweist, dessen als starre Stange ausgebildeter   Reibdraht sowohl   bei Zug als auch Druck auf ihn   zündend   wirkt und für den letzteren Fall zur Betätigung durch die Treibgase mit einer von diesen zu beaufschlagenden Kolbenplatte f2 versehen ist. 
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1.

   An der Laufmündung von Handfeuerwaffen anzubringender Granatwerfer   mit Ausnutzung   der Treibgase einer in der Waffe abgefeueiten Patrone in einem   seitlichen Sehiessrohr für   die Granaten, dadurch gekennzeichnet, dass das   Schiessrohr   des Werfers mit seinem am Feuerwaffenlauf sitzenden Anschlussteil einen   Winkel einschliesst   und auf den Boden aufsetzbare Stützglieder zur   Aufnahme des     Rückstosses   beim Schuss trägt.

Claims (1)

  1. 2. Granatwerfer nacli Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Schiessrohr gegenüber dem Anschlussteil in verschiedene Winkellagen einstellbar und darin feststellbar ist.
AT133847D 1932-02-08 1932-02-08 An der Laufmündung von Handfeuerwaffen anzubringender Granatwerfer. AT133847B (de)

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