DE63264C - Polirmaschine für Schuhwerk - Google Patents

Polirmaschine für Schuhwerk

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Publication number
DE63264C
DE63264C DENDAT63264D DE63264DA DE63264C DE 63264 C DE63264 C DE 63264C DE NDAT63264 D DENDAT63264 D DE NDAT63264D DE 63264D A DE63264D A DE 63264DA DE 63264 C DE63264 C DE 63264C
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DE
Germany
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polishing
holder
heel
iron
machine
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT63264D
Other languages
English (en)
Original Assignee
TH. GARE in Stockport, England
Publication of DE63264C publication Critical patent/DE63264C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/22Machines for burnishing the edges of soles, with or without devices for edge-indenting
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/20Machines for burnishing soles or heels
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/24Machines for buffing soles

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE .71: Schuhwerk.
THOMAS GARE in STOCKPORT (England) Polirmaschine für Schuhwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. November 1891 ab.
Vorliegende Erfindung bezweckt das gleichzeitige Poliren des runden Theiles des Absatzes und Setzen der Kante, sowie das Rändeln und Poliren der Trittflächen des Absatzes und der Sohle, "wie auch deren Seiten in ein und derselben Maschine.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht einer solchen Polirmaschine, Fig. 3 ein Verticalschnitt nach der Linie A-B in Fig. 1. Figi 4 und 5 sind Seitenansichten im vergrößerten Mafsstabe des Absatz-Polirsetzeisens und Stichrades. Fig. 6 ist ein Verticalschnitt, Fig. 7 eine Endansicht und Fig. 8 und 9 je ein Querschnitt von Fig. 6. Fig. ι ο zeigt den Grundrifs und Fig. 11 einen Horizontalschnitt (nach Linie C-D in Fig. 10) zweier Abänderungen von Polirständern.
Das Polireisen α dient zur Bearbeitung des runden Theiles des Absatzes b, die Arbeitsfläche von α ist verhältnifsmäfsig breit und ändert, in Thätigkeit gesetzt, seine horizontale Stellung nicht.
Der zu bearbeitende Schuhabsatz b wird unterhalb des Polireisens α zwischen zwei Blöcke c und d der im Gestell / der Maschine gelagerten Achsen cl und d' eingespannt. ,Behufs sicheren Anliegens ist der Block c mit einer Gummiplatte e und das Ende 'der Achse dl mit Spitzen/1 versehen, während der Block d durch die Feder /2 darauf verschiebbar angeordnet ist, so dafs beim Einspannen des Absatzes b zwischen die Blöcke c und d der Block d die Spitzen/1 deckt und eine Beschädigung des Schuhwerks verhindert. Auf gleiche Weise kann auch ein Schuh eingespannt werden, wenn ein Leisten sich darin befindet. Die Achse c x ist durch die Schraubenspindel g und Stellschraube g\ den verschiedenen Höhen der Absätze' b entsprechend, und die Achse d1 durch den bei e1 am Gestell/ befestigten Handhebel h, welch letzterer durch die Sperrklinke h : festgehalten wird, behufs Einspannens des Absatzes b horizontal verstellbar.
Am äufseren Ende der Achse d1 ist eine Handkurbel i befestigt, mittelst welcher der Absatz b gegen das Polireisen α theilweise gedreht wird. Letzteres ist am unteren Ende des Halters k schwingend angebracht, welcher in einem Schlitz /3 des Gestelles / geführt und am oberen Ende am Hebel k1 aufgehängt ist, der seinen Drehpunkt bei k2 am Gestell / hat und unter der Wirkung eines Gewichtes oder zweckmäfsig einer Feder Z ist, die denselben, sowie den Halter k hebt. Der Hebel k1 ist durch die Tritthebel Z1 und Z5, deren Drehpunkte sich bei Z2 und Z6 am Gestell/ befinden, und damit verbundene Feder P und Stange /4 senkrecht beweglich. Durch die Federn Z und Z3 erhält der Hebel k1 eine vertical federnde Lagerung, so dafs das am Halter k befindliche Polireisen α beim Drehen des Absatzes b der Curve desselben jmmer folgt und den erforderlichen Druck darauf ausübt. Der Halter k ist entweder durch eine Schraube oder einen Handhebel m, dessen Drehpunkt am Gestell / ist, und die Verbindungss'tange ml horizontal verstellbar, so dafs die waagrechte Stellung des Halters k und des Polireisens α periodisch geändert werden kann, wodurch der Absatz b an allen Stellen berührt wird. Um das Setzen der' Kante des Ab-
satzes b gleichzeitig mit dem Poliren des runden Theiles derselben zu bewirken, wird der Block c kleiner als die Trittfläche des Absatzes b gemacht und am Polireisen α ein Glätteisen η gebildet. Letzteres besteht aus einem am hinteren Ende und am Polireisen d •gebildeten Flantsch n, welcher durch eine im Halter k geführte Stange rc2 unter der Wirkung einer vom Hebel k1 getragenen Feder n1 steht. Letztere kann durch den mittelst des Auges ο auf dem Hebel k1 sitzenden und auf denselben drückenden Excenterhebel η3 in und aufser Wirkung gebracht werden. Durch die Feder n\ sowie das gleichzeitige Ziehen des Hebels m wird der Flantsch η gegen die Kante des Absatzes b gedrückt, was das Setzen desselben zur Folge hat. Wenn das Polireisen α für verschieden hohe Absätze b dienen soll, so wird an demselben ein beweglicher Flantsch oder Glätteisen η angebracht, indem das hintere Ende des Polireisens a, Fig. 4, ' mit einer Spindel ρ versehen wird, auf welcher sich das Glätteisen η durch die darauf drückende, an der Spindel ρ befindliche Feder nx am Polireisen α selbstthätig verschiebt und sich der Kante des Absatzes b immer anschliefst.
Die Erhitzung des Polir- und Glätteisens a und η kann entweder durch eine Gasflamme von einem passenden, durch Röhre p3 gespeisten Brenner geschehen oder zweckmäfsiger durch Dampf oder heifses Wasser im. Halter k, wodurch eine gleichmäfsigere Hitze erzeugt wird und der Halter k, sowie die Polir- und Glätteisen α und η nicht durch Rufs beschmutzt werden. Für diesen Zweck ist der Halter k hohl und oben und unten durch Rohre u4 und w5 mit einem Ofen κ3 in Verbindung gebracht, welch letzterer von einem Wasserbehälter u1 durch das Rohr w2 gespeist wird.
Um das Rändeln des runden Theiles des Absatzes b gleichzeitig oder nach dem Poliren desselben ausführen zu können, wird eine vornim Halter k geführte Stange ql angebracht, deren unteres Ende mit einem Rändelrad q und deren oberes Ende mit dem Stift q 2 versehen ist (Fig. 3). Letzterer greift in den schiefen Schlitz q 3 der im Gestell f quer verschiebbaren Platte q*, durch welche das Rändelrad q gehoben und gesenkt und dadurch aufser oder in Thätigkeit gesetzt werden kann.
Die beschriebene Maschine kann doppeltwirkend sein, indem man die arbeitenden Theile derselben passend verbindet, derart, dafs während der Bearbeitung des Absatzes in dem einen Theil der Maschine, im anderen Theil die Einspannung eines anderen Absatzes geschehen kann, in welchem Falle die Maschine von. einer Kraftquelle aus anstatt von Hand in Bewegung gesetzt wird.- Bei Verwendung der beschriebenen Maschine in ihrer einfachen Form werden an passenden Stellen des Gestelles f vorspringende Flächen r gebildet, welche als Polireisen für die Sohle und Trittfläche des Absatzes dienen, indem .man solche mit den Händen dagegen reibt. Wie beim Halter k kann auch hier die Erhitzung mittelst einer vom Gasrohr p2, Fig. 2, gespeisten Flamme oder durch Dampf oder Heifswasser erfolgen. Die Vorsprünge r dienen auch zur Aufnahme anderer bei -der Anfertigung von Schuhwerk gebrauchten Werkzeuge, wie z. B. eines Stichrades für den vom Obertheil des Schuhes vorstehenden Theil der Sohle.
Fig. 6 zeigt eine Anzahl vorspringender Flächen r an einem Ständer r1 und in Fig. 10 und 11 an einem schlangenartigen Rohr r2; als Erhitzungsmittel dient ebenfalls Heifswasser oder Dampf. Im ersten Falle wird das Wasser im Ständer r1 selbst erhitzt, indem man darin einen Kamin i1 und unterhalb einen passenden Brenner t anbringt; im letzten Falle werden gelochte Rohre u im Ständer r verwendet, durch welche der Dampf Eingang findet, während bei Fig. 10 und ii Dampf oder heifses Wasser durch das Rohr r2 strömt, ähnlich wie in Fig. ι. Der Heifswasser - oder Dampfraum i2 des Ständers r ist oben bei i3 offen und kann der ausströmende Dampf zum Befeuchten der Sohle u. s. w. des Schuhwerks während der Fertigstellung desselben benutzt werden; bei alleiniger Verwendung von Dampf ist der Ständer r geschlossen. Die Vorsprünge r in Fig. 6, 10 und 11 können von beliebigem Querschnitt sein, z. B. wie in Fig. 8 und 9 veranschaulicht, und deren Ende oder andere Theile des Ständers r1, wie in Fig. 6 gezeigt, mit auswechselbaren Polirstücken r3 und r6, sowie auch mit Rändel- oder ähnlichen Rädern r5 und Randpolireisen r4 versehen werden. Um ein leichtes Drehen des Rändel- oder ähnlichen Rades r5 zu bewirken, wird dasselbe, wie Fig. 5 zeigt, mit einer gezahnten Scheibe s versehen, auf welcher ein mit einer passenden Trittvorrichtung s3 und Feder s2 ausgestattetes Band sl liegt. Beim Niedergang der Tritthebel s3, Fig. 7, rollt sich das Rändelrad r6 an der Sohle ab, gleichzeitig wird die Feder s2 gespannt, welche dann, wenn der Tritthebel s3 frei ist, sich wieder zusammenzieht, um das Rändelrad r5 in der entgegengesetzten Richtung umlaufen zu lassen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Polirmaschine für Schuhwerk, gekennzeichnet durch die mit Blöcken c d versehenen, in der Längsrichtung verstellbaren, sowie drehbar angeordneten und zur Aufnahme des zu bearbeitenden Absatzes b bestimmten Achsen cl dl in Verbindung mit dem am Halter k unter Wirkung einer
    Feder η1 η2 beweglich angeordneten und mit Flantsch η versehenen Polireisen a, welch letztere mittelst des Halters k an einem Hebel k1 aufgehängt und durch darauf wirkende Federn /' I3, sowie eine Trittvorrichtung I1 Is /4 vertical federnd gelagert und beweglich ist, aber auch durch die mit dem Halter k verbundene Zugvorrichtung waagrecht verstellt werden kann behufs Polirens des runden Theiles und gleichzeitigen Setzens der Kante des Ab^ satzes b.
  2. 2. Bei der durch Anspruch i. geschützten Maschine die Verwendung eines Rändelrades q am Polireisenhalter k derart, dafs dasselbe gehoben und gesenkt und dadurch in und aufser Gebrauch gesetzt werden kann während des Polirens des Absatzes b. Bei der durch Anspruch ι. geschützten Maschine die Anbringung von vorspringenden, als Polir- etc. Eisen dienenden Flächen r am Gestell f behufs verschiedenartigen Bearbeitens der Sohle und des Absatzes von Hand.
    Bei der durch Anspruch i. geschützten Maschine die Bildung des Halters k oder der Vorsprünge r als Hohlkörper behufs Aufnahme von Heifswasser oder Dampf oder beides zusammen zur Erhitzung der Polireisen α bezw. r.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT63264D Polirmaschine für Schuhwerk Expired - Lifetime DE63264C (de)

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