DE61631C - Schaltungsweise für den Geber bei der phonoporischen Telegraphie - Google Patents
Schaltungsweise für den Geber bei der phonoporischen TelegraphieInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L25/00—Baseband systems
- H04L25/02—Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
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- H04L25/0266—Arrangements for providing Galvanic isolation, e.g. by means of magnetic or capacitive coupling
- H04L25/0268—Arrangements for providing Galvanic isolation, e.g. by means of magnetic or capacitive coupling with modulation and subsequent demodulation
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1891 ab.
Bei der phonoporischen Telegraphie wurde bisher ein Geber benutzt, bei welchem ein
Eisenkern von mehreren Bewickelungen umgeben ist.
Eine dieser Bewickelungen ist an einem Ende durch eine Empfangsvorrichtung mit dem
Liniendraht verbunden; eine zweite Bewickelung ist an einem Ende mit der Erde verbunden.
Die anderen Enden dieser Bewickelungen sind isolirt, so dafs keine geschlossene Leitung besteht. Eine oder mehrere weitere
Bewickelungen bilden einen Theil einer Ortsleitung, in welcher ein Taster nebst Batterie
und ein schwingender Stromschliefser eingeschaltet sind. Wenn der Taster niedergedrückt
wird, so wird der schwingende Stromschliefser durch die absatzweise Anziehung des
Kernes in Schwingung erhalten, er schwingt dabei vor dem Kern und schliefst und unterbricht
so die Ortsleitung. Auf diese Weise werden Stromstöfse durch die Linie gesendet.
Bei derartigen Gebern war nun die Tastenleitung offen, aufser wenn die Taste niedergedrückt
wurde. Es hat sich indessen herausgestellt, dafs durch Schliefsen der Ortsleitung
das Empfangen der Zeichen bedeutend verbessert wird, und man ordnet den Taster in
der Weise an, dafs, wenn er hinaufgeht und den Batteriestromschlufs verläfst, er gegen
einen anderen Stromschlufsstift stöfst, wodurch eine Leitung durch die Kernbewickelung geschlossen
wird, jedoch in der Weise, dafs der schwingende Stromschliefser zu wirken aufhört.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Geber und ein Empfänger schematisch dargestellt.
P ist die phonoporische Secundärwickelung aus mehreren Drähten, welche um den Eisenkern
JV gewickelt ist. Ein Draht ist bei E mit der Erde verbunden und der andere Draht
mit den Linienspulen R des Empfängers und durch den Empfänger mit der Linie bei L.
Der Empfänger wird durch Impulse bethäligt, die von einem entfernten Geber ankommen.
Beim Empfangen dient der in dem Schema dargestellte Geber dazu, den Empfänger mit der Erde oder dem Rückleitungsdraht zu
verbinden.
C ist die Primä'rspule, welche einen Widerstand
von etwa 100 Ohm zeigt und auch auf den Kern JV aufgewickelt ist. Ein Ende der
Spule ist bei D mit dem Drehzapfen eines gewöhnlichen Tasters K verbunden. Das andere
Ende der Spüle ist mit dem federnden Anker A verbunden, welcher in der Ruhelage an der
Feder V liegt. G ist eine Anschlagschraube und B ist eine Batterie, welche mit V und
mit dem vorderen Stromschlufsstück des, Tasters K verbunden ist.
Die bisher beschriebenen Anordnungen unterscheiden sich also in keinem wesentlichen Punkt
von den bisher bei phonoporischen Gebern üblichen.
Wenn der Taster niedergedrückt wird, wird der Kern JV magnetisirt und der Anker A in
rasche Schwingungen versetzt, wobei er die Batterieleitungen schliefst und unterbricht, und
durch den Liniendraht gehen elektrische Impulse.
Wenn der Taster K nicht benutzt wird, so war nach den bisherigen Einrichtungen die
Leitung durch die Spule C unterbrochen. Man trifft nun die Anordnungen derart, dafs der
Taster, wenn er sich in seiner Ruhestellung befindet, die entgegengesetzten Enden der
Spule C verbindet. Zu dem Zweck stellt man eine Verbindung W zwischen dem Ende der
Spule C und einem Stromschliefser, wie z. B. dem Ruhestromschlufsstück des Tasters K, her,
so dafs, wenn der Stromkreis durch den Anker A, die Feder G und die Batterie B
durch den Taster unterbrochen ist, noch ein anderer geschlossener Stromkreis besteht.
Die Schliefsung der Leitung durch C hat den Erfolg, dafs die Wirkung der von der
entfernten Stelle ankömmenden Stromstöfse auf. den Empfänger bedeutend erhöht wird.
Die Ursache dieser Erscheinung ist allerdings noch nicht ganz aufgeklärt, doch kann man
sich die einschlägigen Vorgänge etwa in folgender Weise vorstellen:
Die durch die Linienleitung L kommenden Stromstöfse induciren Stromstöfse in C. Wenn
nun C geschlossen ist, so. stehen diese Stromstöfse in Uebereinstimmung mit jenen in P,
und die Einrichtung arbeitet tadellos. Wenn aber die Leitung durch C nicht geschlossen
ist, so wird jeder am Ende von C anlangende Stromstofs reflectirt und bildet eine Gegenwelle.
Die reflectirten Wellen interferiren mit den anlangenden und hierdurch entsteht Verwirrung,
welche wieder die Regelmäfsigkeit der Stromsiöfse in P beeinträchtigt und beim Empfangen
der Zeichen stört.
Statt des gewöhnlichen Ruhestromschlufsstückes des Tasters kann auch ein Stiftumschalter
oder irgend eine andere geeignete Anordnung zur Herstelluug der erforderlichen
Umschaltungen benutzt werden.
Der Taster kann, wenn es erforderlich erscheint, so angeordnet werden, dafs er den
Empfänger ausschaltet, sobald er niedergedrückt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Anordnung eines Phonoporgebers in der Weise, dafs die Schliefsung der Primärspulen desselben hergestellt ist, wenn der Taster nicht benutzt wird, um die Geberbatterie mit ihm zu verbinden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61631C true DE61631C (de) |
Family
ID=335682
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61631D Active DE61631C (de) | Schaltungsweise für den Geber bei der phonoporischen Telegraphie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61631C (de) |
-
0
- DE DENDAT61631D patent/DE61631C/de active Active
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