DE905403C - Elektroweidezaungeraet - Google Patents

Elektroweidezaungeraet

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Publication number
DE905403C
DE905403C DEU270D DEU0000270D DE905403C DE 905403 C DE905403 C DE 905403C DE U270 D DEU270 D DE U270D DE U0000270 D DEU0000270 D DE U0000270D DE 905403 C DE905403 C DE 905403C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitor
power source
pole
primary winding
coil
Prior art date
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Expired
Application number
DEU270D
Other languages
English (en)
Inventor
Valdemar Pitzner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
UTINA ELEKTROWERK GmbH
Original Assignee
UTINA ELEKTROWERK GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by UTINA ELEKTROWERK GmbH filed Critical UTINA ELEKTROWERK GmbH
Priority to DEU270D priority Critical patent/DE905403C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE905403C publication Critical patent/DE905403C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05CELECTRIC CIRCUITS OR APPARATUS SPECIALLY DESIGNED FOR USE IN EQUIPMENT FOR KILLING, STUNNING, OR GUIDING LIVING BEINGS
    • H05C1/00Circuits or apparatus for generating electric shock effects
    • H05C1/04Circuits or apparatus for generating electric shock effects providing pulse voltages

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

  • Elektroweidezaungerät Die Erfindung bezieht sich auf ein an eine Spannungsquelle anschließbares, mit Unterbrecher und Induktionsspule arbeitendes Gerät zur Erzeugung von hochgespannten, an eine Zaunleitung legbaren Stromimpulsen. Bekannte Geräte dieser Art arbeiten so, daß eine Spannungsquelle an eine Primärwicklung einer Induktionsspule bzw. eines Transformators gelegt wird, die durch einen Unterbrecher periodisch von der Spannungsquelle mit erforderlicher Frequenz abgeschaltet wird, so daß durch das jedesmalige Zusammenbrechen des elektromagnetischen Feldes der Primärwicklung in der Sekundärwicklung der Induktionsspule ein hochgespannter .Stromimpuls erzeugt wird, der auf die Zaunleitung gegeben wird. Dabei ist die Sekundärwicklung also einerseits an die Zaunleitung und andererseits an Erde gelegt, so daß die den Zaundraht berührenden Tiere einen kurzen elektrischen Schlag erhalten und damit nicht von der eingezäunten Weide od. dgl. ausbrechen. Bei der bekannten Geräteart kann es eintreten, daß infolge irgendwelcher Defekte im Unterbrecher die Zaunleitung unter für Mensch und Tier gefährlicher Dauerspannung liegt, und außerdem sind die Spannungsimpulse im Weidezaundraht in starkem Maße von der Spannung der Stromquelle abhängig, so daß unter Umständen gefährliche ,Spannungsspitzen auftreten können oder die Spannungen im Zaundraht nicht zu einer ausreichenden Schockwirkung führen. Um die vorerwähnten Gefahrenmomente auszuschalten und um möglichst gleichbleibende Spannungsimpulse unabhängig von Änderungen in der Spannung der Stromquelle zu erzeugen, besteht die Erfindung im wesentlichen .darin, daß ein Kondensator vorgesehen ist, der durch einen Umschalter periodisch abwechselnd an die Stromquelle und an die Primärwicklung der Induktionsspule bzw. des Transformators gelegt wird.
  • In der Zeichnung ist ein (Schaltschema des erfindungsgemäßen Elektroweidezaungerätes als Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Das Gerät zur Erzeugung von hochgespannten Stromimpulsen nach dem Ausführungsbeispiel wird durch einen Stecker i z. B. an ein Ortsnetz angeschlossen. Von dem einen Pol der Stromquelle führt eine Leitung a über eine Klemme 2 zur Magnetspule 3 und von hier zu einer Kontaktfeder 4 mit dem Kontaktstück 5. Der @Gegenkontakt 6 ist auf dem Umfang einer hin und her schwingenden .Scheibe 7 angeordnet, auf deren senkrechter Achse 8 das eine Ende einer dünnen Spiralfeder g befestigt ist. Durch diese Spiralfeder g wird die Scheibe 7 nach Ausschlag und Unterspannungsetzung der Feder in die Ausgangsstellung zurückschwingen. Der Gegenkontakt 6 ist über eine Leitung b mit einer Klemme io verbunden, die zum zweiten Pol des ,Steckers i führt. Schwingt die ,Scheibe 7 in Richtung des Pfeiles x aus, so werden .die Kontakte 5 und 6 in Berührung gelangen, und damit wird der Stromkreis I geschlossen und dadurch die Magnetspule 3 unter Strom gesetzt, so daß der Eisenkern dieser Magnetspule, der am freien Ende in die Gabelteile i i und 12 ausläuft, magnetisiert wird. Durch diese Magnetisierung des Eisenkerns wird ein kleiner Eisenanker 13 auf der Scheibe 7 durch das Gabelende i i des Elektromagneten angezogen, und damit schwingt die .Scheibe 7 in Richtung des Pfeiles v aus, wodurch die Kontakte 5, 6 geöffnet werden. Hierdurch wird die Magnetspule 3 wieder stromlos und der Eisenkern unmagnetisch, so daß .der Anker 13 mit der Scheibe 7 unter .dem Einfiuß der gespannten Feder g in Richtung des Pfeiles x zurückschwingt und so die Kontakte 5, 6 aufs neue schließt.
  • Von der Klemme 2 führt zur Herstellung eines weiteren (Stromkreises 1I eine Leitung c über eine Filterspule 14, den Schalter 15 mit regelbarer Widerstandsordnung 16 zu dem einen Pol eines Kondensators ig. Der andere Kondensatorpol ist an die Kontaktfeder 17 gelegt, die an ihrem Ende ein Eisenstück 18 als Anker trägt, welches mit dem Gabelende 12 des Eisenkerns der Magnetspule 3 zusammenarbeitet. Wird nun, wie eingangs erwähnt, der Stromkreis I über die Kontakte 5, 6 geschlossen, so wird gleichzeitig mit der Anziehung des Ankers 13 des schwingenden Pendels 7 gleichzeitig der Anker 18 angezogen, und es -wird der Stromkreis II über das Kontaktstück 2oa und das Kontaktstück 22 einer Kontaktfeder 21 geschlossen. Die Kontaktfeder 21 ist über eine Leitung d mit der Klemme io verbunden. Durch Schließung des Stromkreises II liegt .der Kondensator ig kurzzeitig an der ?Spannungsquelle und wird aufgeladen.
  • Sobald- nun der Stromkreis I infolge des Ausschwingens der Pendelscheibe 7 in Richtung des Pfeiles y unterbrochen wird, geht auch die Kontaktfeder 17 mit dem Anker i8 in die dargestellte Ruhestellung zurück, und dadurch wird das Kontaktstück 2ov der Kontaktfeder 17 gegen einen Kontakt 23 einer Kontaktfeder 2¢ zur Anlage gebracht. Durch die Berührung der Kontakte 2o° und 12,3 wird ein Stromkreis III geschlossen, in dem die Primärwicklung 25 einer Induktionsspule 26 und der Kondensator ig liegt. Damit kann sich der aufgeladene Kondensator ig über die Primärwicklung 25 und die Verbindungsleitungen e, f und b entladen, und es wird in der Sekundärwicklung 27 ein hochgespannter Stromimpuls erzeugt, der an die Zaunleitung gelegt wird. Das andere Ende der,Sekundärwicklung ist geerdet. Der eine Pol des Kondensators ig bleibt sowohl während der Aufladung des Kondensators ig als auch während der Entladung über die Primärwicklung 25 über die Klemme 2 an den einen. Pol der Spannungsquelle angeschlossen.
  • Nachdem sich der Kondensator ig entladen hat, ist das in Richtung des Pfeiles y ausgeschwungene Pendel 7 wieder in die -Ausgangsstellung zurückgekehrt und schließt von neuem die Kontakte 5, 6, so daß sich das Spiel der @4,ufladung und Entladung des Kondensators mit gewünschter Frequenz wiederholt.
  • Durch das Schließen und Öffnen der Kontakte der Stromkreise I und Il können hochfrequente Störschwingungen auftreten, die zu Störungen beim Rundfunkempfang führen, da sie sich auf das Leitungsnetz, an das das Gerät angeschlossen ist, auswirken können. Um diese hochfrequenten Störschwingungen zu beseitigen, sind die beiden Klemmen 2 und io durch einen Entstörkondensator 2,8 überbrückt, der die Funkenbildung an den Kontakten unterdrückt und damit gleichzeitig auch ein Verschmoren der Kontaktstücke unterbindet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. An eine Spannungsquelle anschließbares, mit Unterbrecher und Induktionsspule arbeitendes Gerät zur Erzeugung von hochgespannten, an eine Zaunleitung legbaren Stromimpulsen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kondensator (ig) vorgesehen ist, der durch einen Umschalter periodisch abwechselnd an die (Stromquelle und an die Primärwicklung (25) -der Induktionsspule (26) gelegt wird.
  2. 2. Weidezaungerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, .daß der Kondensator (ig) in der Ruhelage mit der Primärwicklung (25) der Induktionsspule (26) in einem geschlossenen Stromkreis liegt, der unter gleichzeitigem Anschluß .des Kondensators (ig) an die Stromquelle .durch einen Unterbrecher periodisch geöffnet wird.
  3. 3. Weidezaungerät nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Pol des Kondensators (ig) einerseits über einen regelbaren Widerstand (16) an dem einen Pol der Stromquelle liegt und andererseits an die eine Seite der Primärwicklung (25) der Induktionsspule angeschlossen ist, während der andere Pol des Kondensators (1g) durch einen Unterbrecher periodisch und abwechselnd an den zweiten Pol der Stromquelle und die andere Seite der Primärwicklung (25) der Induktionsspule angeschlossen wird.
  4. 4. Weidezaungerät nach einem oder mehreren der Ansprüche i .bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit .dein regelbaren Widerstand (16) eine Filteispule (14) in Serie liegt.
  5. 5. Weidezaungerät nach LAlnspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Pole der Stromquelle durch einen Kondensator (28) überbrückt sind, der parallel zur Magnetspule (3) und den Kontakten des Unterbrechers liegt.
  6. 6. Weidezaungerät nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterbrecher aus einem abgefederten schwingenden Pendel (7) mit Anker (13) besteht, welches in der einen Schwingungsrichtung eine Magnetspule (3) über Kontakte (5, 6) kurzzeitig an die Stromquelle anschließt, wodurch der Magnet (12) der Spule (3) den an die Stromquelle gelegten Kondensator (i9) über einen Kontaktanker (17, 18) von der Stromquelle abschaltet und kurzzeitig an die Primärwicklung (25) eines Transformators (26) bzw. einer Induktionsspule legt.
  7. 7. Weidezaungerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Gabelarm (ii) des Eisenikerns der Magnetspule (3) mit dem Anker (13) des schwingenden Pendels (7) und der andere Arm (12) des Eisenikerns mit einem Kontaktanker (17, 18) zusammenarbeitet, der den ,einen Pol des Kondensators (ig) bei dem kurzzeitigen Stromdurchgang durch die Magnetspule (3) an den einen Pol der Stromquelle und nach Unterbrechung des Stromdurchganges durch die ,Spule (3) an die eine Seite der Primärwicklung (25) des Transformators legt, während der zweite Pol des Kondensators ständig mit dem anderen Pol der Stromquelle und der anderen Seite der Primärwicklung (25) des Transformators verblinden bleibt.
DEU270D 1941-06-10 1941-06-10 Elektroweidezaungeraet Expired DE905403C (de)

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