DE608063C - Aufzieh- und Ausloesevorrichtung fuer Objektivverschluesse - Google Patents

Aufzieh- und Ausloesevorrichtung fuer Objektivverschluesse

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DE608063C
DE608063C DE1930608063D DE608063DD DE608063C DE 608063 C DE608063 C DE 608063C DE 1930608063 D DE1930608063 D DE 1930608063D DE 608063D D DE608063D D DE 608063DD DE 608063 C DE608063 C DE 608063C
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DE1930608063D
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/58Means for varying duration of "open" period of shutter

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung der für zweihebelige Objektivverschlüsse geeigneten Aufzieh- und Auslösevorrichtung nach Patent 527 348, bei welcher statt der bisherigen aufeinanderfolgenden Betätigung des Aufzieh- und des Auslösemechanismus durch zwei getrennte Hebel ein einziges Steuerglied hin und her bewegt wird. Dieses Steuerglied besteht aus einem zwischen Objektivverschluß und Gehäuseboden untergebrachten zusätzlichen Drehring, im nachstehenden als Zusatzring bezeichnet, der eine nach außen sich eistreckende Handhabe und zwei den Aufziehhebel und den Auslösehebel wechelweise mitnehmende Nasen trägt.
Die Erfindung bezweckt, diese Aufzieh- und Auslösevorrichtung in der Weise weiter auszubilden, daß sie für Verschlüsse mit einem Vorlaufwerk verwendet werden kann. Zu diesem Zweck sind erfindungsgemäß an dem Zusatzring Organe zum Bedienen des Vorlaufwerks vorgesehen.
Bei Anwendung der Erfindung auf Verschlüsse mit einem Vorlaufwerk, das durch die Weiterbewegung des Verschlußaufziehhebels über einen ausrückbaren Anschlag hinaus gespannt wird, ist vorzugsweise die Einrichtung so getroffen, daß die den Aufziehhebel mitnehmende Nase des Zusatzringes ein Klinkhetelwerk zum Ausrücken des beweglichen Anschlages trägt.
Hierdurch fällt der zum Ausrücken des Anschlages bisher erforderliche Handgriff fort, dessen Betätigung infolge der gedrängten Bauart der Kamera und engen Anlage des Objektivs sonst sehr unbequem wäre.
Die Aufzieh- und Auslösevorrichtung kann zweckmäßig derart ausgeführt sein, daß ein an der den Aufziehhebel mitnehmenden Zusatzringnase angebrachter Winkelhebel einen Auslösedaumen trägt, der bei dem ersten, den Verschluß aufziehenden Vorwärtsgang an dem Einstellknopf des beweglichen Anschlags vorbeischnappt, beim Rückgang aber den Einstellknopf durch die Schräge seiner Hubfläche ausklinkt. Der Winkelhebel kann zweckmäßig durch eine gegen den auslösenden Hebelarm drückende winkelförmige Spannfeder, die ihre Befestigung an der Drehachse des Winkelhebels hat, in Ausklinkstellung gehalten werden. Ferner ist an der Zusatzringnase ein Vorsprung vorgesehen, der gleichzeitig als Anschlag für den anderen Winkelhebelarm in Ausklinkstellung wie als Widerlager für den einen Schenkel der Spannfeder dient.
Erfindungsgemäß kann der Auslösedaumen der Vorrichtung aus einer an der Oberkante abgeschrägten Auskröpfung des Hebelarms mit einem nach innen rechtwinklig abgebogenen Mitnehmerknaggen oder -lappen an seiner schrägen Oberkante bestehen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen stand beispielsweise dargestellt. Von dem Ob jektivverschluß ist der Einfachheit halber nur das den Einstellknopf des Anschlags und -den Schlitz für den Aufziehhebel aufweisende Kreisstück in vergrößertem Maßstab wiedergegeben Fig. ι ist eine Vorderansicht mit der Aufzieh- und Auslösevorrichtung in Ruhestellung Fig. 2 ist eine abgewickelte Seitenansicht ίο der Fig. i.
Fig. 3 bis 5 sind Seitenansichten wie Fig. 2, zeigen aber andere Stellungen der Aufzieh- und Auslösevorrichtung.
Mit ι ist das Gehäuse eines zweihebeligen mit Vorlaufwerk in bekannter Weise ausgestatteten Objektivverschlusses bezeichnet, zu dessen Spannen und Auslösen die an einem zwischen Verschluß und Gehäuseboden untergebrachten Zusatzring sitzende Handhabe 2 dient. Der hier nicht dargestellte Zusatzring trägt außer der hier nicht sichtbaren Nase zur Betätigung des Auslösehebels eine Nase 3, die mit ihrem oben schräg ausgeklinkten Vorderende 4 den in dem Querschlitz 5 geführten Aufziehhebel 6 mitnimmt. Der Querschlitz 5 steht um eine für das Spannen des Vorlaufwerks vorgesehene Strecke über einen kurzen Längsschlitz 7 hinaus, in dem der Einstellknopf 8 des Anschlages 8° sich von einer Endstellung in die andere Endstellung bewegen läßt.
An der Nase 3 ist mittels einer als Drehzapfen dienenden Kopfschraube 9 ein Winkelhebel befestigt, der aus einem kurzen Arm 10 mit einem rechtwinklig abgebogenen Anschlagende 11 und aus einem langen, zum Arm 10 nahezu rechtwinkligen Arm 12 besteht. Der Hebelarm 12 trägt vorn einen mit .ihm aus einem Stück bestehenden Daumen 13, der bei 14 nach außen abgekröpft ist und an seiner schrägen Oberkante einen nach innen rechtwinklig abgebogenen Knaggen oder Lappen 15 trägt. Der Winkelhebel wird durch eine Spannfeder 16 in Ausklinkstellung gehalten. Diese Spannfeder 16 ist um die Zapfenschraube 9 geschlungen und hakt mit dem einen Schenkel hinter die Auskröpfung 14 des Auslösedaumens 13, während sie sich mit dem anderen Schenkel gegen einen Vorsprung 18 legt, der gleichzeitig als Anschlag und Hubbegrenzung des kurzen Hebelarms 10 dient.
Die Handhabe 2 muß, um den Verschluß sowie das Vorlaufwerk zu spannen, zwei Vorwärtsgänge ausführen, von denen der erste zum Spannen des eigentlichen Verschlusses, der zweite nach Ausschaltung des Anschlages mittels des Einstellknopfes 8 zum Spannen des Vorlaufwerks dient.
Wie die Fig. 2 bis 4 veranschaulichen, wird
der Aufziehhebel6 des Verschlusses beim Spannen bis an den Längsschlitz 7 des Einstellknopfes 8 herangeführt. Solange der Einstellknopf 8 in seiner auf der Zeichnung oberen Stellung steht, ist das Ende des Querschlitzes 5 dem Aufziehhebel 6 durch den Anschlag 8a versperrt. Wird nun der Anschlag durch Niederdrücken des Einstellknopfes 8 mittels des Auslösedaumens 13 in die untere Stellung nach Fig. 5 gebracht, so wird das Ende des Querschlitzes 5 für den Aufziehhebel 6 zum Spannen des Vorlaufwerks bei der zweiten Tour der Handhabe 2 freigegeben.
In Fig. 3 wird mit der zum Spannen und Auslösen dienenden Zusatzringhandhabe 2 die Vorwärtsbewegung der ersten Tour ausgeführt. Die Nase 3 des Zusatzringes hat den Aufziehhebel 6 in dem Querschlitz 5 bis nahe an den den Einstellknöpfe des Anschlages führenden Längsschlitz 7 vorgeschoben, wodurch der eigentliche Verschluß beinahe aufgezogen ist. Der ausschwingende Hebelarm 12 schnappt gerade mit seinem schrägen Auslösedaumen 13 an dem in Sperrstellung befindlichen Einstellknopf 8 vorbei. In Fig. 4 hat die den Aufziehhebel 6 mitnehmende Nase 3 ihren ersten Vorwärtsgang beendet und will gerade den Rückweg antreten. Der Auslösedaumen 13 des Hebelarms 12 greift mit seiner Schrägfläche 15 über den Einstellknopf 8 hinweg und bewegt, selbst in fester Einstellung, diesen in Seinem Schlitz 7 nach unten in die andere Endstellung, in der das Vorlaufwerk zum Spannen freigegeben ist.
In Fig. 5 steht der Einstellknopf 8 in ausgerückter Stellung. Die Nase 3 mit dem Klinkhebelwerk ist in ihre Ausgangsstellung zurückgekehrt, und der erste Vor- und Rückwärtsgang ist beendigt. Nunmehr setzt der zweite Vorwärtsgang ein, bei dem der Aufziehhebel 6 zum Spannen des Vorlaufwerks frei bis an das äußere Ende des Querschlitzes 5 geführt wird.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Aufzieh- und Auslösevorrichtung für Objektivverschlüsse nach Patent 527348 zur Verwendung bei Verschlüssen mit Vorlaufwerk, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Zusatzring Organe vorhanden sind, um das Vorlaufwerk zu bedienen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 in Anwendung auf Verschlüsse mit einem Vorlaufwerk, das durch die Weiterbewegung des Verschlußaufziehhebels über einen ausrückbaren Anschlag hinaus gespannt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die den Aufziehhebel (6) mitnehmende Zusatzringnase (3, 4)- ein Klinkhebelwerk zum Ausrücken des beweglichen Anschlages trägt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Zusatzringnase (3, 4) angebrachter Winkelhebel (10, 12) einen Auslösedaumen (13) trägt, der bei dem ersten, den Verschluß aufziehenden Vorwärtsgang an dem Ein-
stellknopf (8) des beweglichen Anschlags vorbeischnappt, beim Rückgang aber den Einstellknopf durch die Schräge seiner Hubfläche (15) ausklinkt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel (10,12) durch eine gegen den Hebelarm (12) drückende Spannfeder (16), die ihre Befestigung an der Zapfenschraube (9) hat, in Ausklinkstellung gehalten wird.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Vorsprung (18), der gleichzeitig als Anschlag für den Winkelhebelarm (10) in Ausklinkstellung wie als Widerlager für den einen Schenkel der Spannfeder (16) dient.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösedaumen (13) aus einer an der Oberkante abgeschrägten Auskröpfung (14) des Hebelarms (12) mit einem nach innen rechtwinklig abgebogenen Mitnehmerknaggen oder -lappen (15) an seiner schrägen Oberkante besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930608063D 1930-11-27 1930-11-27 Aufzieh- und Ausloesevorrichtung fuer Objektivverschluesse Expired DE608063C (de)

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DE1930608063D Expired DE608063C (de) 1930-11-27 1930-11-27 Aufzieh- und Ausloesevorrichtung fuer Objektivverschluesse

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DE (1) DE608063C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027061B (de) * 1952-12-12 1958-03-27 Hans Deckel Dr Ing Photographischer Objektivverschluss mit Vorlaufwerk

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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