DE717237C - Gleichachsig zum Objektiv drehbare Spann- und Ausloesevorrichtung fuer Zentralverschluesse - Google Patents

Gleichachsig zum Objektiv drehbare Spann- und Ausloesevorrichtung fuer Zentralverschluesse

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Publication number
DE717237C
DE717237C DEK155982D DEK0155982D DE717237C DE 717237 C DE717237 C DE 717237C DE K155982 D DEK155982 D DE K155982D DE K0155982 D DEK0155982 D DE K0155982D DE 717237 C DE717237 C DE 717237C
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DE
Germany
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lever
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clamping
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Expired
Application number
DEK155982D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr August Nagel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kodak GmbH
Original Assignee
Kodak GmbH
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/58Means for varying duration of "open" period of shutter

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)

Description

  • Gleichachsig zum Objektiv drehbare Spann- und Auslösevorrichtung für Zentralverschlüsse Die Erfindung bezieht sich auf 0bjektivverschlüsse mit getrennten Spann- und Auslösehebeln.
  • Es sind bereits Vorrichtungen bekannt, durch die mittels eines einzigen Handgriffes sowohl das Spannen als auch das Auslösen eines solchen Verschlusses erfolgte, und zwar benutzte man dazu einen gleichachsig zum Aufnahmeobjektiv gelagerten Hebel, der entweder in gleicher oder in wechselnder Richtung für beide Betätigungen bewegt wurde.
  • Bei diesen Vorrichtungen war ein stetes Wandern der den Hebel bedienenden Hand notwendig, um nacheinander das Spannen und das Auslösen des Verschlusses herbeizuführen. Dies brachte eine gewisse körperliche Unruhe des die Kamera Gebrauchenden mit sich und konnte dadurch zu Fehlaufnahmen führen.
  • Der Erfindungsgegenstand will diesen Nachteil ausschließen.
  • Um dies zu erreichen, dient der "Spanngriff des gleichachsig zur optischen Achse drehbaren Bedienungsringes einer parallel zur optischen Achse verschiebbaren Taste zum Lager, mit der der Verschluß in der am Ende der Spannbewegung erreichten Winkelstellung der Vorrichtung ausgelöst werden kann.
  • In dieser Endlage wird der Spannring, der mit seiner Rückzugfeder versehen und mit dem Filmtransport gekuppelt sein, kann, zweckmäßig durch eine Sperre fest gehalten, die durch Betätigen der Auslösetaste ausgelöst wird. Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist zeichnerisch dargestellt. E zeigt Abb. i dieselbe in Aufsicht, Abb. a im mittleren Querschnitt .-1-.-i, Abb. 3 einen Schnitt B-B durch das Bewegungsübertragungsgetriebe, Abb.4 eine teilweise Vorderansicht zur A11. i hei entspanntem Versäluß.
  • Abb. 5 die Abb..I bei gespanntem Verchluß.
  • Um den Ring i, der in irgendwelcher Weise zum Kameragehäuse 2 festgelegt ist und dem Objektivverschluß 3 zum Lager dient, dreht sich der Ring 4. Dieser hat einen radialen Arm 5. Senkrecht zu diesem ist eine Büchse 6 und ein Bolzen ; vorgesehen. Über die erstere gleitet ein Knopf B. Dieser und die Büchse ti sind durch einen in der Büchse versch?ebbaren und zu 8 fest angeordneten Stift 9 miteinander verbunden. Uni, letzteren legt sich eine Schraubenfeder io. Der Stift 9 durchgreift den Arm 5. Sein freies Ende i i hat einen Bundring 12, der als Anschlag zur Fläche 13 des Armes 5 wirkt. Der Knopf 8 hat eine Ausladung 1d., deren Ende 15 gabelförmig gestaltet ist. Die Gabelteile 16, 17 sind rechtwinklig zur Ausladung 14, und zwar dem Kameragehäuse z zu umgebogen. Tc:1 vdient als Mitnehmer zum Spannhebel 18 des Objektivverschlusses 3. Teil 16 ist der Drükker zürn Arm i9 des um die Lagerschraube o. dgl. 2o schwenkbaren W:n:kelliebels 21. Arm 22 des letzteren liegt mit seiner Kante 23 an dem Vorsprung 2.4 des axial zum Objektiv 25 drehbaren Ringes 2F. Derselbe hat einen zweiten Vorsprung 27, der in?t der Kante 28 sich gegen den Auslöser 29 des Objektivverschlusses 3 legt.
  • Um den Ring4_ in seiner Objekt:vverschlußspannlage (Abb. @) festzuhalten, bis die Verschlußauslösung erfolgt ist, hat der Arm 5 eine Durchbrechung 30, in die ein Bolzen 31 durch die Feder 32 einrastet. Mit diesem Bolzen 31 arbeitet ein Stift 33 des Knopfes 8 zusammen.
  • Der Ring _l trägt einen Zahnkranzsektor 3.4, mit dem das Kegelrad 35 kämmt, welches mit dem Zahnrad 36 ein Ganzes bildet. Axial hierzu ist eine Zapfenschraube 37 vorgesehen. Diese dient einer Platte 38 zum Lager, die zum Stirnrad 36 mittels der Schraube 39 festgelegt ist. Diese letzte hat einen Zapfenansatz, um den eine Klinke d.o drehbar ist, die durch die ebenfalls um den Ansatz herumgelegte Feder 41 stets in Richtung zu einem Rad .I2 gepreßt wird, das mit dem Stirnrad .I3 ein Ganzes bildet und lose drehbar um die Zapfenschraube 37 ist.
  • Mit dem Rad 36 ist das Rad44 in Eingriff. Dieses steht mit dem einen Ende 46 einer Schraubenfeder .I5 in fester Verbindung, während das andere Ende 47 zum Kameragehäuse 2 fest angeordnet ist.
  • Das Rad 43 steht mit den Rädern .I8, -.9 in Verbindung. Letzteres treibt da: Filmmitnehmerrad 5o und das Rad 51, welches mit der Filmspule 5-2 in irgend geeigneter Weise gekuppelt ist. Mit dem Ring d. steht noch durch einen Zahnsektor 53 eine an sich bekannte Rücklaufsperrklinke 54 in Verbindung, die durch eine Feder 55 zur Zahnung hingezogen wird. Ausschnitte 56, 57 des Ringes .I setzen die Klinke 54 außer Wirkung.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Der Ring d. wird an seinem Grifft 5 erfaßt und im Uhrzeigersinne gedreht. Dabei nimmt der Teil 17 die Nase 18 des den Objektivverschluß 3 spannenden Teiles mit, bis der Gabelansatz 16 in den Bereich des Armes ic) des Winkelhebels 21 gelangt (Abb. 5).
  • In dieser Verschlußspannlage Wird der Ring - durch den Bolzen 31 lösbar festgehalten, indem dieser Stift in die Durchbrechung des Spannringgriffes 5 einrastet.
  • Bei der vorerwähnten Drehbewegung des Ringes 5 hat der Zahnsektor 34 das Rad 35 und damit auch das Rad 36 gedreht. Das letztere hat das Rad 44 mitbewegt un-1 dadurch die Feder 4.6 in erhöhte Spannung versetzt.
  • Um während dieses Arbeitsvorganges ein ungewolltes Zurückschnellen des Ringes durch die Feder .I6 zu verhindern, ist die Klinke 54 unter Spannung ihrer Rückholfeder 55 beim Drehen .der Klinke um ihr Lager 58 mit dem Zahnradsektor 53 in Verbindung 1.etreten und hat sich sperrend in dessen Zähne eingelegt.
  • Es sind aber zur gleichen Zeit durch das von der Klinke -o vom Rad 36 mitgenommene Rad 43 auch die Räder .I8, 49, 50, 51 :n Umdrehung gesetzt worden. Es hat sich also mit dem Spannen des Verschlusses der Filmwechsel vollzogen.
  • Zur gleichen Zeit hat sich aber auch das sich dicht über der Außenfläche des ILatneragehäuses entlang bewegende Ende 1-z des Stiftes 9 vom Verschlußauslöser S der schrägen Aussparung 64. des Gehäuses zu bewegt, so daß der Auslöser 8, wenn er der tiefsten Stelle dieser schrägen Aussparung sich gegenüber befindet, az'al, d. h. in Richtung zum Gehäuse verschoben werden kann.
  • Wird nun auf den Knopf 8 gedrückt, :o werden auch die Gabelenden 16, 17 mitverschoben. Teil 16 drückt dabei auf den Arm i9 des Hebels 2i und schwenkt .ihn um sein Lager 2o. Dabei preßt der andere Hebelarm 22 mit seiner Kante 3 gegen den Vorsprung y4 des Ringes 26 und dreht diesen. Derselbe nimmt dabei mit dem Ringvorsprung 27 den Auslösehebel 2g des Objektivverschlusses mit, und zwar so lange, bis durch dessen Verschwenken dieVerschlüßauslösung in üblicher Weise nach einem gewissen Hebelleerlauf erfolgt.
  • Während dieses Arbeitsvorganges hat sich aber auch das Gabelende 17 mitverschoben und den Spannhebel i8 freigegeben, so daß dieser in seine ursprüngliche Stellung (Abb. 4.) zurückkehren kann.
  • Um den Ring 4 ebenfalls in seine Erstlage zurückzubringen, wird durch weiteren Druck auf den Knopf 8 in gleicher Richtung mittels des Stiftes 33 des letzteren der Bolzen 31, und zwar entgegen der Kraft seiner Feder 32 aus der Raste 3o des Griffes 5 herausgepreßt. Dabei wirkt sich, sobald die obere Fläche des Bolzens 31 hinter der Fläche 13 des Ringgriffes 5 sich befindet, die Feder 45 über die Räder 44, 36, 35 auf den Zahnsektör 34 aus, so daß der Ring 4 dadurch gedreht wird, bis die Raste 30 mit ihrer Kante am Bolzen 33 anschlägt und demzufolge die Fläche 13 teilweise die Oberfläche des Bolzens 31 überdeckt und damit das nochmalige Einrasten derselben in die Durchbrechung 30 verhindert.
  • Der die Kamera Gebrauchende wird gewohnheitsgemäß seine Hand noch eine gewisse Zeit in .der bisher eingenommenen Lage zum Auslöser belassen. Dieselbe Schräge 64, die erst, wie beschrieben, das Betätigen des Auslösers 8 an ihrer tiefsten Stelle zuließ, sorgt jetzt beim Rücklauf .des Objektivverschluß- und Filmschaltringes 4., hervorgerufen durch die Feder 45, dafür, daß der Auslöser 8 zwangsläufig auf die normale Gleitfläche zum Kameragehäuse zurückwandert.
  • Die Freigabe des vorerwähnten Ringes 4 kann ohne Hemmung durch die Rücklaufsperrklinke 54 geschehen, da diese am Schluß der Spannbewegung des Ringes ,4 den Rücklaufsperrsektor 53 verläßt und sich durch ihre Feder 55, frei in der Aussparung 57 von 4 liegend, in die Mittellage einstellt. Dadurch gleitet sie beim Rücklauf des Ringes .4 wirkungslos über die Zahnung 53 hinweg und begibt sich, durch die Ringaussparung 56 dazu veranlaßt, in ihre Bereitschaftslage zur neuen Sperrtätigkeit, wie dies an sich bekannt ist.
  • Bei diesem Ringrücklauf muß der Gabelteil 17 wieder vor die Objektivverschlußspannnase zu liegen kommen. Dies geschieht dadurch, daß der Teil 17 sich mit seiner Schräge 6o gegen die Schräge 61 der Nase 18 legt und dabei den Knopf 8 entgegen der Drehwirkung der Feder io um seine Führungshülse 6 schwenkt, bis er an der Objektivspannase i8 im Uhrzeigersinne vorüberschwenken kann.
  • Er schlägt dabei am Stift 7 auf den Griff 5 an und nimmt seine Mitnehmerlage zur Spannase 18 wieder ein. Der Ring q. findet seinen Anschlag durch die Kante 62 am Stift 63.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gleichachsig zum Objektiv drehbare Spann- und Auslösevorrichtung für Zentralverschlüsse mit getrennten Spann- und Auslösehebeln, dadurch gekennzeichnet, daß der Bedienungsgriff (5) der Vorrichtung einer parallel zur optischen Achse verschiebbaren Taste (8) zum Lager dient, mit der der Verschluß in der am Ende des Spannens erreichten Winkelstellung der Vorrichtung ausgelöst werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie am Ende des Spannens von einem Sperrglied (32) festgehalten wird, das durch Betätigen der Auslösetaste (8) außer Wirkung gebracht wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösetaste (8) zwei Ausladungen (16, 17) hat, von denen die eine (17) den Spannhebel (18) im Objektivverschluß (3) mitnimmt, die andere (16) beim Niederdrücken der Auslösetaste (8) über einen Winkelhebel (2 i) und einen v an diesem angetriebenen Ring (26) den Auslösehebel (29) im Objektivverschluß betätigt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösetaste (8) um ihren Führungsbolzen (6) schwenkbar ist und ihr auf den Spannhebel (18) im Objektivverschluß einwirkender Mitnehmer (17) eine Schrägfläche (6o) hat, so daß er beim Rückgang der Vorrichtung an diesem Spannhebel (18) vorbeigleitet.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, gekennzeichnet durch eine schräge Vertiefung (64) an der Vorderseite des Kameragehäuses, die die Auslösetaste (8) in der beim Spannen erreichten Endstellung zur Betätigung freigibt und nach dem Auslösen des Verschlusses beim Rückgang der Vorrichtung die Aus- i Lösetaste ebenfalls in ihre Ausgangslage zurückdrängt.
DEK155982D 1939-11-15 1939-11-15 Gleichachsig zum Objektiv drehbare Spann- und Ausloesevorrichtung fuer Zentralverschluesse Expired DE717237C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967788C (de) * 1952-03-29 1957-12-12 Voigtlaender Ag Rollfilmkamera mit einer hin- und hergehenden Handhabe zum Filmvorschub und Verschlussaufzug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967788C (de) * 1952-03-29 1957-12-12 Voigtlaender Ag Rollfilmkamera mit einer hin- und hergehenden Handhabe zum Filmvorschub und Verschlussaufzug

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