DE604390C - - Google Patents

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DE604390C
DE604390C DENDAT604390D DE604390DA DE604390C DE 604390 C DE604390 C DE 604390C DE NDAT604390 D DENDAT604390 D DE NDAT604390D DE 604390D A DE604390D A DE 604390DA DE 604390 C DE604390 C DE 604390C
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DE
Germany
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locking lever
roll film
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film camera
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DENDAT604390D
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/42Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 19. OKTOBER 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 604390 KLASSE 57a GRUPPE 25
Kodak Akt.-Ges. in Berlin Rollfilmkamera
Zusatz zum Zusatzpatent 604
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. März 1933 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 17. Februar 1933.
Gegenstand der Erfindung ist 'eine weitere Ausbildung der Rollfilmkamera nach. Patent 604389, die mit einem den Filmvorschub begrenzenden Sp errhebelgetriebe ausgestattet ist, das durch einen Auslöser ausrückbar ist. Erfindungsgemäß schaltet das sich beim Niederdrücken des Auslösers vor den Auslöser schiebende und beim Aufwickeln des Films zur Freigabe des Auslösers vom Aufwickelknopf mitgenommene Sperrglied ein Zählwerk weiter. Der Sperrhebel kann zu diesem Zweck mit einem Ansatz versehen sein, der bei der Mitnahme des Sperrhebels durch, den Aufwickelknopf ein in das Schaltrad eingreifendes Schaltgestänge verschiebt und beim Zurückschweriken des Sperrhebels nach, seiner Entkupplung von dem Aufwickelknopf unter dem Schaltgestänge hinweggleitet. Das Schaltgestänge ist zweckmäßig in einer Aussparung der Seitenwand der Kamera geführt. Das Zählwerkschaltrad mit den Übertragungsmitteln zur Zählscheibe kann sich, über der Kammer für die Abwickelspule befinden und den Lagerzapfen für die Abwickelspule tragen.
a5 Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist zeichnerisch wiedergegeben, und zwar zeigen Abb. 1 das Kameragehäuse mit zur Verdeutlichung des Schaltwerkes teilweise durchbrochener Rück- und Seitenwand, Abb. 2 eine Aufsicht auf die das Schaltgestänge tragende Kameraseitenwand. Die Seitenwand der Kamera ist dabei linksseitig durchbrochen, um die Einwirkung des Schaltgestänges auf das Schaltrad zu zeigen, während rechtsseitig der Fümspulenschlüsseldrehknopf nebst der Druckfeder für den Sperrhebel des Auslösers lentf ernt ist. Abb. 3 zeigt den Sperrnebel in seitlicher Anlage zum Auslöser.
Das Gestänge k? wird durch Fingerdruck auf den Druckknopf k nach, abwärts bewegt. Diese Bewegung wird auf den Schieber m entgegen der Feder ttl1 übertragen. Durch den Ansatz m2 wird ein nicht dargestellter Hebel verschwenkt, der die Auslösung des Objektivverschlusses der Kamera veranlaßt. Mit dieser Bewegung wird einer der das Sperrad/ des Filmspulenschlüssels g abwechselnd sperrenden Sperrhebelc oder d durch den Kegel &1 des Gestänges k2 mittels eines nicht dargestellten Preßhebels außer Eingriff mit dem Sperrad des Filmschlüssels gebracht.
Dabei wird durch, die Feder/·1 der ringartig die Achse g5 oder eine diese umgebende Lagerbüchseg8 umfassende Hebel/· mit seiner Kanter7 seitlich nach dem oberen zylindrischen Ende k? des Kegels k1 hin gezogen, so daß das vordere Ende dieses Hebels/· über die obere Fläche ks des Kegels k1 gleitet. Da aber der Sp err heb el/· nach der Unterkante g3
des Drehknopfes g1 ausweichen kann, so wirkt sich, die Kraft der Feder m1 teilweise im ziehenden Sinne auf das Gestänge k2 aus und bringt den. Hebel r mit seinem Ansatz rs in Eingriff mit der Zahnung g2 des Drehknopfes g1. Gleichzeitig kommt der Ansatz r8 in eine Lage, die es ihm gestattet, bei Drehung des Knopfes g1 und damit des Filmschlüssels £ sich, gegen das Ende w5 des Zählwerkschalt gestänges w zu legen und, es keilartig drükkend, längs der Führung (Aussparung) a13 in der Kameraseitenwand a11 zu verschieben. Das klinkenartig gestaltete Schubstangenende we schaltet dabei durch Eingriff in das Schaltrad w1 die Zählscheibe wä weiter, die durch das Zwischenstück w3 mit dem Schaltrad w1 verbunden ist. Unterhalb der Schauöffnung w7 der Deckplatte w8 erscheint die entsprechende Ziffer. Der Hebel r hat nun bei semer Schwenkung um die Achse g5 oder Lagerbüchse^8 die Lage erreicht, in der er die Oberfläche ks des Kegels k1 verläßt. Der letztere wird dann mitsamt seinem Traggestänge k" durch die Feder m1 mittels des Schiebers m noch weiter verschoben, bis er mit seiner Oberfläche k3 an der Innenwand ws der Deckplatte w8 anschlägt. Zu gleicher Zeit ist der Hebel r aus seiner Schräglage (Abb. 1) in die Geradlage (Abb. 3) mittels der Feder« gepreßt worden. Die Feder/·1 zieht nun den Hebel r um die Lagerbüchse g8, bis die Kante r1 sich an die Seite A* des Kegels k1 anlegt. Bei dieser Schwenkbewegung gleitet der vorher die Verschiebung des Schubgestänges w vornehmende Teil r8 des Hebels r unter dem Gestängeende w6 hinweg. Das andere Schubgestängeende w6 klinkt unter dem Einfluß der Feder w10 in den nächsten Zahn des Rades w1 ein, nachdem die Feder w11 die Rückbewegung des Schaltgestänges w in die ursprüngliche Lage (Abb. 1) veranlaßt hat. Die Sperrklinke w12 sichert das Rad w1 gegen Rückdrehung. Nachdem dies geschehen ist, wobei durch das Niederpressen des Hebels/· auch der Teil/"6 außer Eingriff mit der 4-5 Zahnung ^2 des Drehknopf es ^1 gekommen ist, kann mittels des Fihnschlüssels g der Film so lange auf die Aufwickelspule aufgerollt werden, bis wieder eine der Sperrnasen c3 oder c?5 in eine der Aussparungen des Films sperrend einfedert. Der Arbeitsvorgang wiederholt sich dann.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Rollfilmkamera mit einem den Filmvorschub begrenzenden Sperrhebelgetriebe nach Patent 604389, dadurch gekennzeichnet, daß das sich beim. Niederdrücken des Auslösers (k) vor den Auslöser (k) schiebende und beim Aufwickeln des FÜms zur Freigabe des Auslösers (k) vom Aufwikkelknopf (^1) mitgenommene Sperrglied (r) ein Zählwerk (w1, w2) weiterschaltet.
2. Rollfilmkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrhebel (/) mit einem Ansatz (r8) versehen ist, der bei der Mitnahme des Sperrhebels (/·) durch den Aufwickelknopf (g1) ein in das Schaltrad (w1) eingreifendes Schaltgestänge (w) verschiebt und beim Zurückschwenken des Sperrhebels (r) nach seiner Entkupplung von dem Aufwickelknopf (g1) unter dem Schaltgestänge (w) hinweggleitet.
3. Rollfilmkamera nach Anspruch 2, dadurch, gekennzeichnet, daß das Gestänge (w) in einer Längsaussparung (a13) der Kameraseitenwand (a11) geführt ist.
4. Rollfilmkamera nach einem der Ansprüche ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das über der Kammer für die Abwikkelspule angeordnete Schaltrad (w1) den Führungszapfen (wl) für die Abwickelspule trägt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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DE (1) DE604390C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2892392A (en) * 1953-12-30 1959-06-30 Sylvania Electric Prod Camera

Cited By (1)

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