DE600025C - Fluessigkeitsmesser mit Muenzeinwurf - Google Patents

Fluessigkeitsmesser mit Muenzeinwurf

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DE600025C
DE600025C DE1930600025D DE600025DD DE600025C DE 600025 C DE600025 C DE 600025C DE 1930600025 D DE1930600025 D DE 1930600025D DE 600025D D DE600025D D DE 600025DD DE 600025 C DE600025 C DE 600025C
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vacuum
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F15/00Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
    • G07F15/04Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity in which the quantity mechanism is set forward automatically by the insertion of a coin

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Description

Es sind bereits Flüssigkeitsmesser mit einem auf das Absperrventil einwirkenden Sperriegel bekanntgeworden, der über eine mit ihm verbundene Membrane durch das in einem Vakuumraum durch einen Flüssigkeitsstrom erzeugte Vakuum verschoben wird und dabei das Absperrventil freigibt. Die bekannten Einrichtungen dieser Art sind jedoch nicht als Selbstverkäufer ausgebildet.
Durch die Erfindung wird ein Flüssigkeitsmesser geschaffen, bei dem nach Einwurf einer- bestimmten Münze eine entsprechende Menge Wasser abgegeben wird und bei dem außerdem gegenüber den bekannten Selbst-Verkäufern für unter Druck ausfließende Flüssigkeiten die Verwendung eines besonderen Verbrauchsmessers bzw. eines besonderen Meßgefäßes vermieden wird. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß bei Ausbildung des bekannten Flüssigkeitsmessers mit einem unter der Einwirkung einer Membrane stehenden Ventil als Selbstverkäufer durch das beim Einführen einer Münze bewirkte öffnen eines Ventils das Vakuum in dem Vakuumraum aufgehoben und durch die unter der einströmenden Luft sich bewegende Membrane die Sperrung des in der Flüssigkeitszuleitung angeordneten Ventils ausgelöst wird, so daß dieses geöffnet werden kann und die Flüssigkeit unter ihrem Leitungsdruck ausströmt sowie dabei im Vakuumraüm durch ihre Saugwirkung in einer Pumpe ein neues Vakuum erzeugt, welches mittels der Membrane nach einer gewissen Zeit ein Schließen des Flüssigkeitsventils herbeiführt.
Vorzugsweise bildet die Membrane eine bewegliche Trennung zwischen zwei Kammern, von denen die eine die Antriebsorgane der Vorrichtung enthält und mit der Außenluft in Verbindung steht, während die andere hermetisch abgeschlossen ist und zwei Rohrleitungen aufweist, von denen die eine normalerweise geschlossen ist, jedoch durch das beim Einführen einer Münze bewirkte öffnen ihres Abschlußventils zeitweise mit der Außenluft in Verbindung gebracht wird, während die andere Rohrleitung die Saugleistung einer Pumpe bildet und die Luft aus der hermetisch geschlossenen Kammer saugt, wenn die Abflußleitung von der abzugebenden Flüssigkeit durchströmt wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung· näher erläutert.
Der Erfindungsgegenstand ist in den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und es zeigen
Fig. ι eine Vorderansicht des Flüssigkeitsmessers bei entfernter Vorderwand,
Fig. 2 eine Ansicht von oben bei entferntem Deckel, wobei die Membrane, welche die her-
metisch geschlossene Kammer abschließt, im Schnitt dargestellt ist,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. i,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. ι bei Weglassung einzelner Teile,
Fig. S einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 2 bei Weglassung einzelner· Teile,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI ίο der Fig. S,
Fig. 7 einen Schnitt nach der LinieVII-VII der Fig. 5,
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 3,
Fig. 9 einen horizontalen und
Fig. 10 einen vertikalen Schnitt durch die Kupplung,
Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie XI-XI der Fig. 2 und
Fig. 12 einen vertikalen Schnitt durch den Münzeinwurfkanal.
Die Fig. 5 bis 12 sind in größerem Maßstabe dargestellt.
Das Prinzip, auf welchem das Funktionieren des Apparates beruht, ist folgendes: Durch eine vorhergehende Flüssigkeitsabzapfung ist durch eine mit der Abflußleitung 27 in Verbindung stehende Saugpumpe 35 eine gewisse Menge Luft aus der hermetisch geschlossenen Kammer 3 gesaugt worden, so daß darin in dem Augenblick, in dem das nächste Münzstück 58 in die Einwurföffnung gesteckt wird, eine gewisse Luftverdünnung besteht. Durch das eingesteckte Münzstück 58 wird die genannte Kammer 3 mit der Außenluft in Verbindung gebracht, und das Vakuum verschwindet, wodurch die in der Scheidewand 2 dieser Kammer 3 angebrachte bewegliche Membrane 5 nach außen ausgebogen wird, z. B. in Fig. 5 nach rechts. Dadurch, daß die Membrane 5 nach rechts bewegt wird, bewegt sich auch der damit verbundene, als Sperrorgan für ein Druckstück 12 dienende Schieber 7 unter der Wirkung einer Feder 9 nach rechts, und am Ende dieser Bewegung kann man mit Hilfe eines aus dem Apparat herausragenden Handgriffes 44 das auf dem Flüssigkeitsventil ruhende Druckstück 12 nach oben bewegen. Durch diese Bewegung wird das Münzstück 58 gleichzeitig nach innen gestoßen, so daß es in einen Geldbehälter 61 fällt, während die Verbindung der hermetisch geschlossenen Kammer 3 mit der Außenluft wieder aufgehoben wird. Sobald das Flüssigkeitsventil 33 gehoben wird, strömt die Flüssigkeit aus der mit dem Apparat verbundenen Zuflußleitung 25 durch die Abflußleitung 27 nach dem Mundstück 34. Durch die von der ausfließenden Flüssigkeit auf die Luftpumpe 35 ausgeübte Wirkung wird jedoch Luft aus der dann wieder hermetisch geschlossenen Kammer 3 gesaugt und das Vakuum darin wieder hergestellt. Die Membrane 5 bewegt sich unter dem auf ihrer rechten Seite herrschenden Luftdruck nach links zurück, indem sie den Schieber 7 entgegen der Wirkung der Feder 9 mit sich zieht. Dadurch wird das bis zu diesem Augenblick in erhöhter Stellung durch den Schieber 7 gesperrte Druckstück 12 unter der Wirkung einer Feder 15 nach unten bewegt, wodurch das Flüssigkeitsventil 33 in seine alte Lage zurückgedrückt und der Flüssigkeitsstrom abgestellt wird.
Das Gehäuse 1 ist durch die Zwischenwand 2 in eine in Fig. 2 linksseitige, hermetisch abgeschlossene Kammer 3 und eine in Fig. 2 rechtsseitige Kammer 4 geteilt. In der Zwischenwand 2 ist eine Membrane 5 angebracht, welche durch eine Zugstange 6 (Fig. 5) mit einem Schieber 7 verbunden ist, welcher in einer schwalbenschwanzartigen Führung über einer,fest angeordneten Platte 8 in seiner Längsrichtung verschiebbar ist und unter der Wirkung einer einstellbaren Feder 9 steht. Diese Feder ist einerseits an einer zum Einstellen dienenden verschraubbaren Stellschraube und andererseits an einem nach oben abgebogenen Teil des Schieherstückes eingehakt und hat das Bestreben, den Schieber 7 und die Zugstange 6 stets gegen die Stellschraube zu ziehen. Die Platte 8 ist an zwei symmetrisch zueinander angeordneten Trägern 10 befestigt, die an ihrem unteren Teil eine Führungsplatte 11. tragen, welche zwecks Führung eines diese durchdringenden Druckstückes 12 durchbrochen ist. Dieses Druckstück 12 ist oben als Führungsstift 13 ausgebildet, der an seinem freien Ende in einer Platte 14 geführt wird. Um den Führungsstift 13 ist eine Feder 15 gelegt, die einerseits an dem Druckstück 12 'und andererseits an der Platte 14 anliegt und das Bestreben hat, das Druckstück 12 stets nach unten zu drücken. Das Druckstück 12 ist eine vierseitige rahmenartige Säule, deren Seitenteile als Zahnstangen 16 ausgebildet sind, in welche die auf der Welle 18 festsitzenden Zahnräder 17 eingreifen.
Im Hohlraum des rahmenförmigen Druck-Stückes 12 befinden sich die schwenkbaren Sperrzähne 19 und 19', welche durch die Federn 20 und 21 in Sperrlage gebracht werden und in ihrer Schwenkbewegung durch Stifte und 23 begrenzt werden. In der Platte 8 und im Schieber 7 befinden sich Schlitze, durch welche das Druckstück 12 hindurchragt, wobei der neben dem Druckstück 12 liegende, als Spielraum dienende Teil des Schlitzes in der Platte 8 zweimal so lang ist als im Schieber 7. Unter dem Druckstück 12 befindet sich das Ventilgehäuse 24. In dieses
münden die Zuleitung 25 für die Flüssigkeit und das Verbindungsstück 26 nach der Abflußleitung 27. In dem oberen Teil des Ventilgehäuses befindet sich eine Kammer mit S einer Membrane 28. Die Membrane 28 trägt einen zentralen Führungsblock 29, auf welchem das Druckstück 12 mittels einer Feder 30 aufliegt. Der Führungsblock 29 ist im Ventilgehäusedeckel 31 geführt. Der Ventilstift 32 des Flüssigkeitsventils 33 ist an dem Führungsblock 29 von unten her festgeschraubt. Die Abflußleitung 27 besitzt ein Austrittsmundstück 34 für die Flüssigkeit und eine Injektorluftpumpe 35, deren Durchlaß für die angesaugte Luft mit einer Stellschraube 36 reguliert werden kann und welche mit einem Rohrstück 37 in einer Mulde 38 auf dem Boden der hermetisch geschlossenen Kammer 3 ausmündet. Die letztgenannte Einrichtung dient dazu, um evtl. aus der Abflußleitung 27 über die Pumpe 37 in den Raum 3 gelangende Flüssigkeit bei der nächstfolgenden Luftabsaugperiode sofort zurückzusaugen, so daß sich in der hermetisch geschlossenen Kammer 3 keine Flüssigkeit ansammeln kann. Diese Welle 18 ist zwischen den beiden parallelen Wellen 39 und 40 in den Stützplatten 41, 42 gelagert. Dabei ist die Welle 39 ebenfalls in den genannten Stützplatten 41,42 und in der Vorderwand des Gehäuses 1 und die Welle 40 nur in der Vorderwand und in der Stützplatte 42 gelagert. Die Welle 40 besteht aus zwei Teilen, die durch eine Kupplung 43 (Fig. 8) miteinander verbunden sind. Am Vorderteil der Welle 40 ist außerhalb des Gehäuses 1 eine Kurbel 44 befestigt sowie innerhalb des Gehäuses eine kleine Scheibe 45. In dieser ist das eine Ende einer Schraubenfeder 46 eingehängt, deren anderes Ende in der Vorderwand des Gehäuses ι eingesteckt ist, so daß die Kurbel 44 nach einer Umdrehung selbsttätig wieder in ihrer Ausgangslage zurückbewegt wird. Das Verbindungsstück 43, wie es in Fig. 9, 10 näher dargestellt ist, besteht aus zwei ineinanderdrehbaren Teilen 47, 48, wovon der eine, 48, am vorderen, mit dem Handgriff 44 versehenen Teil der Welle 40 befestigt ist und der andere, 47, am hinteren Teil derselben.
Ein in den Teil 48 passender loser Mitnehmer 49 fällt, wenn der Teil 48 mittels des Handgriffes gedreht wird, bei einer einigermaßen nach unten gerichteten Stellung nach außen und kuppelt dann den Teil 47 mit einem an diesem angebrachten Nocken 50, fällt aber in einer gewissen, nach oben gerichteten Stellung in den Teil 48 zurück, wonach der Teil 49 sich frei mit dem Teilstück 48 drehen kann. Auf dem hinteren Teil der Welle 40 befindet sich ferner ein Zahnrad 51, welches mit dem Zahnrad 52 auf der Welle 18 in Eingriff steht, während das auf der Welle 18 befestigte Zahnrad 53 in ein Zahnrad 54 der Welle 39 eingreift. An dem in der Vorderwand des Gehäuses 1 gelagerten Ende dieser Welle 39 ist ein Schraubengewinde 55 vorgesehen, auf welches eine Mutter 56 aufgeschraubt ist, die noch auf einer Führung 67 gelagert ist und durch Drehung der Welle 39 nach hinten oder nach vorn verschoben wird. Die Mutter 56 ist auf der Innenseite mit einer Aussparung 57 (Fig. 12) versehen, in welche das Münzstück 58 hineinpaßt, das durch den Schlitz 60' eingeführt, wird. Wird der Handgriff 44 in derjenigen Richtung bewegt, in der das Druckstück 12 durch die Zahnräder 17 in die Höhe gehoben wird, so schiebt sich die Mutter 56 gegen einen an der Führung 67 fest angebrachten Nocken 59, und das Münzstück 58 wird über den festen Nocken 59 gedrückt, worauf es durch den Münzkanal 60 in den Geldbehälter 61 rollt. Während das Münzstück 58 in der Aussparung 57 liegt (Fig. 12), drückt das mit einer Rolle versehene Winkelstück 62 nach oben gegen den Ventilstift 63 eines mit einer Feder versehenen, im Ventilgehäuse 64 sitzenden Ventils, wodurch aus dem mit der Außenluft in Verbindung stehenden Raum 4 Luft durch das Rohr 65 nach der hermetisch geschlossenen Kammer 3 fließt, darin das Vakuum aufhebt und die Membrane 5 sowie den Sperrschieber 7 nach rechts (Fig. 5) bewegt. Dieser Vorgang kann durch ein Fenster beobachtet werden, hinter welchem sich eine mit roten und weißen Farben versehene Scheibe 66 (Fig. 1) befindet, die ihre Bewegungen von der Membrane 5 empfängt und das Vorhandensein des Vakuums in der hermetisch geschlossenen Kammer durch rote, das NichtVorhandensein des Vakuums durch weiße Farbe anzeigt. Erst wenn der weiße Teil der Scheibe sichtbar ist, ist die Sperrvorrichtung 7 ausgelöst, so daß die Kurbel 44 betätigt werden kann, um damit das Druckstück 12 zu heben, das Münzstück 58 nach innen zu drücken und die Flüssigkeit durch das Mundstück 34 ausströmen zu lassen. Wenn das Münzstück 58 nach innen gerollt ist-i so fällt das Winkelstück 62 zurück, und das Luftventil 64 schließt sich wieder. Bei dem weiteren Ausströmen der Flüssigkeit wird durch die Abflußleitung 27 und die Luftpumpe 35 in der hermetisch geschlossenen Kammer 3 wieder eine Luftverdünnung hervorgerufen.
Wenn durch die einströmende Luft das Vakuum in der hermetisch geschlossenen Kammer 3 aufgehoben ist, ist die Membrane 5 (Fig. 5) nach rechts ausgebaucht. Durch die Feder 9 ist auch der Schieber 7 nach rechts gezogen worden, so daß der obere Sperrzahn 19' frei wird und das Druckstück 12 mit der
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Kurbel 44 nach oben bewegt werden kann. Der untere Sperrzahn 19 wird beim Vorbeigehen an dem nach rechts bewegten Schieber 7 nach innen bewegt, federt aber sofort wieder zurück, sobald er über den Schieber 7 hinausgekommen ist, und stützt sich dann mit seiner Nase auf den Schieber 7. Erst wenn, der Schieber 7 durch die umgekehrte Bewegung der Membrane 5 wieder nach links bewegt wird, wird durch die Spannung der Feder 15 das Druckstück 12 wieder nach unten geführt. Der obere Sperrzahn 19' federt beim Durchgang durch den nunmehr an ihm anliegenden Schieber 7 ebenso zurück wie vorher bei der Aufwärtsbewegung der Sperrzahn 19. Das durch die Membran 28 abgehobene Ventil 33 wird durch das Druckstück 12 wieder auf seinen Sitz gedrückt, und die Flüssigkeitsabgabe hört auf.
In dem durch eine Tür 68 abschließbaren Gehäuse ist der Geldbehälter 61 untergebracht, in welchem eine Zählvorrichtung 69, welche die Anzahl der eingeworfenen Münzstücke angibt, vorgesehen ist. Der Geldbehälter 61 ist auf der Vorderseite mit einem Ring 70 o. dgl. versehen, womit er nach öffnung der Türe 68 aus dem Apparat herausgezogen werden kann. Dazu ist aber nötig, daß zuerst in bekannter Weise ein durch den Kassierer mitgebrachter Schieber 71 in einen schwalbenschwanzförmigen Einschnitt, welcher sich in der oberen Wand des Geldbehälters befindet, eingeschoben wird. Dieser Schieber drückt dabei einen hinten in dem Behälter angebrachten vertikalen Stab 72 so weit nach unten, daß ein in dessen Verlängerung unter dem Apparat angebrachter, unter Federwirkung stehender Haltestift 73, der normalerweise in eine im Boden des Behälters vorhandene öffnung hineinragt, aus dieser weggedrückt wird. In demselben Moment wird der Schieber 71 aber selbst verriegelt, indem ein in dem Geldbehälter befindlicher, unter Federwirkung stehender Verschlußstift 74 in eine im Schieber 71 angebrachte Vertiefung einfällt. Dieser Verschluß kann nur mit einem bestimmten Schlüssel, welcher sich bei der Verrechnungsstelle befindet und zu einem Schloß 75 paßt, geöffnet werden. Diese Sicherung ist nötig, weil sich in dem Deckel des Geldbehälters die öffnung 76, auf welche der Münzkanal 60 ausmündet, befindet. Diese Öffnung wird durch den eingeschobenen Schieber 71 abgeschlossen. Ein Hebel yy, welcher zur Bewegung einer Zählvorrichtung 69 dient, ragt hinten aus dem Geldbehälter 61 heraus. Das Zählwerk wird durch einen am Stab 72 angebrachten Nocken 78 festgestellt, .wenn der Schieber 71 auf den Behälter 61 und der Stab 72 dabei nach unten geschoben wird. Auf dem Hebel jy ruht ein Winkelstück 79, das an einer Achse 80 befestigt ist, an welcher sich noch ein zweites Winkelstück 81 befindet, das durch eine Kupplungsstange 82 mit einem in Punkt 83 sich drehenden Hebel 84 verbunden ist. Dieser Hebel 84 wird durch eine Nase des Druckstückes 12 bewegt. Da dieses Druckstück sich nur auf und nieder bewegen kann, nachdem ein Münzstück eingeworfen ist, muß der Zählmechanismus folglich genau angeben, wieviel Münzstücke in dem Geldbehälter bei Entleerung vorhanden sind, so daß ein Betrug so gut wie ausgeschlossen ist. Diese besondere Ausbildung des Geldbehälters ist jedoch nicht Gegenstand der Erfindung. Die beschriebene Einrichtung kann auch für Gasbetrieb verwendet werden, wenn die Abgabeeinrichtung entsprechend umgebaut wird.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Flüssigkeitsmesser mit einem auf das Absperrventil einwirkenden Sperriegel, der über eine mit ihm verbundene Membrane durch das in einem Vakuumraum durch einen Flüssigkeitsstrom erzeugte Vakuum verschoben wird und dabei das Absperrventil freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Flüssigkeitsmessers als Selbstverkäufer durch das beim Einführen einer Münze bewirkte Öffnen eines Ventils (64) das Vakuum in dem Vakuumraunl· (3) aufgehoben und durch die unter der einströmenden Luft sich bewegende Membrane (5) die Sperrung (7, 19') des in der Flüssigkeitszuleitung (25) angeordneten Ventils (33) ausgelöst wird, so daß dieses geöffnet werden kann und die Flüssigkeit unter ihrem Leitungsdruck ausströmt sowie dabei im Vakuumraum (3) durch ihre Saugwirkung in der Pumpe (35) ein neues Vakuum erzeugt, das mittels der Membrane (5) nach einer gewissen Zeit ein Schließen des Flüssigkeitsventils (33) herbeiführt.
  2. 2. Flüssigkeitsmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membrane (s) eine bewegliche Trennung bildet zwischen zwei Kammern (3, 4), von denen die eine (4) die Antriebsorgane der Vorrichtung enthält und mit der Außenluft in Verbindung steht, während die andere (3) hermetisch abgeschlossen ist und zwei Rohrleitungen (65,37) aufweist, von denen die eine (65) normalerweise geschlossen ist, jedoch durch das beim Einführen einer Münze bewirkte öffnen ihres Abschlußventils (64) zeitweise mit der Außenluft in Verbindung gebracht wird, während die andere Rohrleitung (37) die Saugleitung einer Pumpe (35) bildet und die Luft aus der hermetisch geschlossenen
    Kammer (3) saugt, wenn die Abflußleitung (27) von der abzugebenden Flüssigkeit durchströmt wird.
  3. 3. Flüssigkeitsmesser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (33) mit einer im Ventilgehäuse (24) gelagerten Membrane (28) verbunden ist und durch die Wirkung der ständig gegen diese Membrane (28) drückenden
    1.0 Flüssigkeit geöffnet wird, wenn durch die Bewegungen der Membrane (5) ein auf dieser ruhendes Druckstück (12) freigegeben und mit Hilfe einer am Apparat befindlichen Kurbel (44) entgegen der Wirkung einer Feder (15) nach oben bewegt wird, jedoch wieder durch das unter der Wirkung der Feder (15) stehende Druckstück auf seinen Sitz gedruckt wird, nachdem die Membrane (5) infolge der in der Zwischenzeit wieder eintretenden Luftverdünnung in der hermetisch geschlossenen Kammer (3) wieder zurückbewegt worden ist.
  4. 4. Flüssigkeitsmesser nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlaß der an die hermetisch geschlossene Kammer (3) angeschlossenen Saugleitung (37) der Pumpe (35) mittels einer Schraube (36) so einstellbar ist, daß das Druckstück (12) zufolge der Wirkung der Membrane (5) das Flüssigkeitsventil (33) erst dann wieder schließt, wenn die für das Münzstück abzugebende Flüssigkeitsmenge ausgegeben worden ist.
  5. 5. Flüssigkeitsmesser nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Druckstück (12) ein Schieber (7) angebracht ist, der durch eine Zugstange (6) mit der Membrane (5) und durch eine Feder (9) mit einem festen Teil des Flüssigkeitsmessers verbunden ist, und daß im Schieber (7) eine öffnung angebracht ist, welche das Druckstück (12) mit etwas Spielraum durchläßt, so daß die nach außen stehenden Nasen zweier Sperrzähne (19, 19')) die mit dem Druckstück (12) gelenkig verbunden sind und unter Federwirkung stehen, durch die Öffnung im Schieber (7) hindurchtreten und das Druckstück (12) abwechselnd in der höchsten und niedrigsten Stellung sperren.
  6. 6. Flüssigkeitsmesser nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckstück (12) an seinen Längs-Seiten Verzahnungen (16) aufweist, in die die Zähne von auf einer Welle (18) sitzenden Zahnrädern (17) eingreifen, und daß mit dieser Welle (18) zwei weitere Wellen (40, 39) durch Übersetzungsräder in Verbindung stehen, von denen die Welle (40) an ihrem hinteren Ende durch eine selbsttätig sich auslösende Kupplung (43) mit einer aus dem Gehäuse herausragenden Kurbelwelle (44) verbunden ist, während die Welle (39) mit einem Schraubengewinde (55) in einer gegen die Drehung gesicherten Mutter (56) geführt ist, welche zum Vorbeiführen der eingeworfenen Münzen an einem zum Öffnen des Ventils (64) dienenden Winkelhebel (62) und zum Abwerfen derselben über einen festen Anschlag (59) dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930600025D 1929-11-01 1930-10-24 Fluessigkeitsmesser mit Muenzeinwurf Expired DE600025C (de)

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