AT132527B - Selbstkassierer zur Ausgabe von Stoffen flüssiger oder halbfester Konsistenz. - Google Patents

Selbstkassierer zur Ausgabe von Stoffen flüssiger oder halbfester Konsistenz.

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AT132527B
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Inventor
Edwin Ing Seligmann
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Edwin Ing Seligmann
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Description


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 richtung in Tätigkeit gesetzt werden kann, und bezweckt durch eine besondere Ausgestaltung des Antriebes der   Fördervorrichtung   die Bauart solcher Selbstkassierer zu vereinfachen und ihre Betriebssicherheit und ihren Verwendungsumfang zu erhöhen. 



   Gemäss der Erfindung ist für den Antrieb der Fördervorrichtung eine in sieh geschlossene Kette vorgesehen, von der ein oder mehrere Glieder zu Sperrgliedern ausgestattet sind, welche mit einer Sperrklinke zusammenwirken, so dass bei   jedmaligem   Einwurf einer Marke oder Münze die Bewegung der Kette im Ausmasse des Abstandes der Sperrglieder voneinander freigegeben wird. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt,   u.   zw. zeigt Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die Einrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht der Einrichtung bei geöffnetem Deckel, Fig. 3 die Sperrvorrichtung im   vergrösserten   Massstab und die Fig. 4 und 5 stellen eine Einzelheit der   Fördereinrichtung   in Vorderansicht und im Schnitt dar. 



   In der Zeichnung ist 1 ein Behälter für das zur Ausgabe gelangende Material, z. B.   Schmieröl,   der auf einem Gestell 2 aufruht, an dem unten eine Auffangvorrichtung. 3 für die abtropfende Flüssigkeit angebracht ist. Auf der Oberseite des Behälters ist ein Lufteinlass 4 vorgesehen. Die eigentliche Aus-   gabeeinriehtung   ist an dem Behälter angebaut. 



   Der an dem Behälter   anschliessende   Auslassstutzen 6 führt zu einer Pumpe 7 (z. B. eine Zahnradpumpe), die nach beiden Richtungen hin fördern kann. Nach der Pumpe teilt sieh die Ablaufleitung in zwei Teile 8 und 9. Die Leitung 8 enthält hintereinandergeschaltet zwei   Rfieks (, hlagventile 10, 10', welehe   nur das Abfliessen des geförderten Stoffes nach unten gestatten, und die Leitung 9 enthält ein Rückschlagventil   11,   welches die Förderung nur in der Ansaugriehtung gestattet. Die Anordnung zweier Rückschlagventile   10,     10'im Ausgabestutzen   dient sowohl dazu, Diebstählen vorzubeugen, als auch dazu, ein Durchtropfen der Flüssigkeit sicher zu verhindern.

   Das Ende der Leitung 8 ragt aus dem   die Ausgabeeinrieh-     tung umschliessenden   Gehäuse 12 heraus, während das Ende der Leitung 9 innerhalb des Deckels   l')   des 
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 hälters 1 mit neuem Schmieröl angesteckt werden kann. 



   Der Drehantrieb der Pumpe besteht in einem Kettentrieb 15. Die Kette 15 läuft über das auf der Pumpenwelle sitzende   Antriebsritzel   und über zwei Kettenräder 17 und 18, welche im oberen Teil des Kastens 12 angeordnet und in Lagern 20 am Behälter 1 drehbar gelagert sind. 



   Das Kettenrad 17 kann mit Hilfe der Handkurbel 22 von aussen betätigt werden, jedoch nur in einer Drehrichtung, nämlich jener, welche der Ölförderung in den   Ausgabestutzen entspricht, u. zw. nur   solange die im folgenden näher beschriebene Sperrvorrichtung den Antrieb freigibt. Um den Antrieb nur in der genannten Richtung zu ermöglichen, ist ein Sperrgetriebe   23   eingebaut. Ferner kann vorteilhafterweise zwischen dem Sperrad   23   und der Handkurbel 22 eine Rutschkupplung 25 angeordnet sein, welche verhindert, dass bei gewaltsamer Drehung der Kurbel ein Bruch einzelner Getriebeteile eintritt. 



   Das andere Kettenrad 18 (Fig. 4,5) trägt einen Handgriff 30, welcher jedoch erst nach Aufklappen des Deckels   13   des Gehäuses zugänglich ist und dazu dient, die Pumpe in der andern Drehrichtung, nämlich im Sinne der Neufüllung des Behälters 1 anzutreiben. Das Kettenrad 18 ist ferner in einer am Gehäuse 1 befestigten Kulisse 31 mit Hilfe einer   Schraube-38 verstellbar und   drehbar gelagert, u. zw. zu dem Zwecke, um einerseits die Kette in die erforderliche Spannung zu bringen und anderseits, um jene 
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 regulierung der Fördermenge erfolgt nämlich durch Herausnahme oder Einsetzen eines oder mehrerer Kettenglieder, woraus sieh die Notwendigkeit ergibt, das Kettenrad 8 mehr oder weniger in der Kulisse 31 zu verstellen. 
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 Ausgabeeinrichtung bewirkt, ist in Fig. 3 dargestellt. 



   Im   Punkt-M   ist eine Sperrklinke   35   drehbar gelagert, welche drei sternförmig auseinanderragende Arme besitzt. Der Arm 36 dient für die Betätigung durch die Münze oder Marke, der   Arm 37 wirkt   als 
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 lage immer zwangläufig in die andere Endlage springen lässt. 



   Der mit der Sperrklinke zusammenarbeitende Münzeinwurf besteht im wesentlichen aus einem Schieber 43, der an seinem vorderen Ende eine   Abschrägung   44 und an seinem hinteren Ende ein heraus- 
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 einen   Führungskanal   59 für die durch den   Schieber 4. 3 in   denselben einzuschiebenden Marken oder Münzen   60,   der am Ende nach unten abgebogen ist und die Münzen mit den Arm 36 der Sperrklinke in Kontakt bringt.

   Die Wirkungsweise dieser Sperrvorrichtung ist folgende :
Bei Einlegen einer Marke oder Münze 60 vor den Schieber 43 und Einschieben derselben mit Hilfe des Griffstückes 45 gelangt die Münze oder Marke schliesslich in die strichpunktiert gezeichnete Lage   60'   und wird bei weiterem Andrücken an den Schieber infolge der   Schrägfläche   44 gegen den   Arm-36 gedrückt.   



  Bei Niederdrücken des   Armes. 36   gelangt die Feder 40 über die Totlage hinaus und die Sperrklinke kippt hiebei in die in Fig. 3 eingezeichnete andere Endstellung. Die Marke oder Münze fällt hiebei in den auf der Innenseite des Deckels angebrachten Behälter 62. Im   ursprünglichen   Zustande der Sperrklinke (in Fig. 3 mit vollen Linien gezeichnet) behindert der Arm.   3'1   der Sperrklinke die Bewegung der Kette 15 
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 der Bewegung des   Sperrgliedes     38.   Ein Ausweichen der Kette nach links ist durch das   Gleitstück   63 (Fig. 2 und 3) verhindert.

   In der durch den Einschub der Münze bewirkten (strichpunktiert gezeichneten) Endstellung der Sperrklinke ist jedoch die Bewegung der Kette freigegeben und man kann durch Drehung der Kurbel 22 im Sinne des Pfeiles q (Fig. 2) die Pumpe betätigen, wobei dieselbe das   Schmieröl   durch die Ventile   10, 10'fördert   und zur Ausgabe bringt. 



   Beim Vorbeigleiten der Sperrglieder 38 an dem (in der strichpunktiert gezeichneten Stellung) befindlichen Arm 39 wird die Sperrklinke wieder unter Überwindung der Federkraft in die ursprüngliche Lage   zurückbefordert.   Hiedurch wird bewirkt, dass die Bewegung der Kette nur so lange möglich ist, bis wieder ein Sperrglied 38 zur Sperrklinke   34   und zum Anschlag an den Arm 37 der Sperrklinke gelangt. 



  Wenn also z. B. an der Kette ein einziges derartiges Sperrglied 38 angebracht ist, so kann die Pumpe so lange betätigt werden, bis die Kette 15 eine vollständige Umdrehung gemacht hat. Das dabei zur Ausgabe gelangende   Schmieröl   ist somit durch Einwurf einer Marke oder Münze aus dem Apparat entnehmbar. 



   Bei der Neufüllung des Behälters mit Öl muss der Deckel   13   aufgeklappt, die Zuleitung 9 mit Hilfe eines Schlauches an den Olvorrat angeschlossen und die Kette mit Hilfe der   Kurbel. 30   in der umgekehrten Richtung betätigt werden. Sperrklinke darf daher die Bewegung der Kette in dieser Richtung nicht behindern. 



   Das gezeichnete   Ausführungsbeispiel   ist speziell für die Ausgabe von Schmieröl geeignet, jedoch kann die Bauweise leicht derart abgeändert werden, dass die Einrichtung gemäss der Erfindung auch zur Ausgabe von Stoffen von halbfester Konsistenz ebensogut geeignet ist, wobei Art, Antrieb und Anordnung der Pumpe und der Ventile in beliebiger Weise verändert werden können. 
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1.

   Selbstkassierer zur Ausgabe von Stoffen flüssiger oder   halbfester   Konsistenz, wie z.   B.   Öl,   Schmieröl,   Fett, Schmierseife u. dgl., bei welchem nach Einwurf einer Marke eine   Fördervorrichtung   in Tätigkeit gesetzt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass für den Antrieb der   Fördervorrichtung     (7)   eine in sich geschlossene Kette (15) vorgesehen ist, von der ein oder mehrere Glieder zu Sperrgliedern (38) ausgebildet sind, welche mit   einer Sperrklinke (35)   zusammenwirken, so dass beim jedesmaligen Einwurf einer Marke oder Münze die Bewegung der Kette im Ausmasse des Abstandes der Sperrglieder voneinander freigegeben wird.

Claims (1)

  1. 2. Selbstkassierer nach Anspruch 1, mit einer Sperrklinke (35), die mehrere Anschläge aufweist, von denen einer (36) für die Betätigung der Sperrklinke durch die Münze oder Marke dient, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Anschlag (. 37) für die Sperrung der am Umlauforgan angeordneten Sperrglieder (38) und ein dritter Anschlag für die Rückstellung der Sperrklinke vorgesehen ist.
    3. Selbstkassierer nach Anspruch 1, bei dem für die Betätigung der Antriebskette (15) eine von aussen betätigbare Handkurbel (22) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Handkurbelwelle ein Sperrad (23) fÜr nur einseitige Betätigung und eine Rutschkupplung (25) zur Verhinderung eines Bruches bei gewalttätiger Andrehung vorgesehen ist.
    4. Selbstkassierer nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebskette (15) über eine einstellbar gelagerte Rolle (18) läuft und dass zur genauen Einstellung der gewünschten Fördermenge einzelne Kettenglieder einsetzbar bzw. herausnehmbar angeordnet sind.
    5. Selbstkassierer nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kettenrad (18) mit einer innerhalb des Deckels (13) angebrachten Handkurbel (. 30) versehen ist, die den Antrieb der Förder- vorrichtung im Gegensinn gestattet, um so die Füllung des Behälters durch Ansaugen mittels der Pumpe vornehmen zu können.
AT132527D 1930-06-21 1929-08-09 Selbstkassierer zur Ausgabe von Stoffen flüssiger oder halbfester Konsistenz. AT132527B (de)

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