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SchildreklameapparatmitumwechselbarenAnzeigenbogen.
Die Erfindung betrifft Sehildreklameapparate mit umwechselbaren Anzeigenbogen, die zusammen einen Stapel bilden und in periodischer Aufeinanderfolge vorgeführt werden. Zweck der Erfindung ist es, in einem derartigen Apparat bei verhältnismässig kleinen äusseren Abmessungen eine grosse Zahl von Annoncen unterbringen zu können, indem einerseits das Annoncenmaterial bei grosser Annoncenfläche einen möglichst kleinen Raum einnimmt und anderseits die für das automatische Wechseln der Annoncen
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in Form einer nur etwa 3 cm dicken Tafel hergestellt werden kann, in der einige hundert Annoncenträger untergebracht und nacheinander zur Schau gestellt werden können. Die Vorrichtung kann auch derart ausgeführt werden, dass beide Seiten des Anzeigebogen zur Vorführung der Annoncen verwertet werden.
Die Erfindung ist im wesentlichen in der Anordnung eines Umwechslungsgetriebes gelegen, das aus einer längs einer Kante des Stapels angebrachten drehbaren Walze und aus um den Stapel herum und über die Walze laufenden endlosen Riemen besteht, welche die durch eine Hilfsvorrichtung der Reihe nach vorgeschobenen Annoncenbogen durch Reibung mitnehmen, um die Walze herumbiegen und gewendet gegen die Rückseite des Stapels führen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausfiihrungsform dargestellt, wobei eine einseitige Vorführung der Annoncen angenommen ist.
Fig. 1 stellt die Vorderansicht des Apparates nebst einem Aggregat zur Umformung elektrischer Energie in Druckluftenergie dar. welche zum Antrieb des Apparates benutzt wird. Die Fig. 2 und 3 zeigen eine Seitenansicht bzw. einen lotrechten Schnitt nach Linie l-B der Fig. 1. Die folgenden Figuren zeigen in grösserem Massstab Einzelheiten des zur l'mweehslung der Annoncen und des zur Druckluftzufuhr dienenden Mechanismus, u. zw. zeigt Fig. 4 einen Schnitt nach Linie C-D der Fig. 1, Fig. 5 die
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trächtigen. ist der Block der Annoncenbogen als entfernt gedacht mit Ausnahme der Fig. 4 und 6. wo der Block zum Teil angedeutet und mit 1-" bezeichnet ist.
Zur Aufnahme des Blockes der Anzeigenbogen dient ein im wesentlichen aus Metallgussteilen
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auf das Blech 5, während die Rückseite des Blockes gegen die Wand 1 gedrückt wird. Die Vorderseite des Blockes ist durch die vorerwähnte Glasplatte sichtbar. Die Breite der einzelnen rechteckigen Anzeigenbogen ist wenig kleiner als die Breite des vorderen Teiles des Behälters zwischen den Wandungen 7 der Randleiste 2 (Fig. 4). In diesem vorderen Teil ist die Breite des Behälters konstant, während sie gegen rückwärts zunimmt, wodurch erreicht wird, dass jeder Bogen, welcher bei der Umwechslung zwischen Block und Rückwand 1 eingeschoben wird, sich dabei freier bewegen kann, ohne mit seinen Kanten an den Randleisten des Behälters gescheuert zu werden.
Bei der langsamen, ruckweise erfolgenden Vorwärtsbewegung innerhalb des Behälters werden die einzelnen Annoncenbogen von den nach vorn konver-
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so dass die Bogen, nachdem sie zum vorderen Teil des Behälters gelangt sind, zwischen die parallelen
Flächen 7 passen.
Das für die Umwechslung der Annoncen vorgesehene Reibungsgetriebe besteht bei der beschriebenen
Ausführungsform der Ermüdung aus zwei Teilen, wovon der eine Teil ein Hilfsgetriebe darstellt, durch welches der-aus der Vorführungslage zu entfernende Bogen so weit in der Bewegungsrichtung verschoben wird, dass er dadurch mit dem eigentlichen Umwechlsungsmechanismus in Eingriff gebracht wird.
Der eigentliche Umwechslungsmechanismus besteht im wesentlichen aus e-ner Walze 6 und zwei endlosen Riemen 9, wel he je über ein Ende der Walze und eine unter dem Behälter und lotrecht unter dem entsprechenden Ende der Walze angeordnete Riemenscheibe 10 laufen. Die endlosen Ri men 9 sind in
Fig. 1 durch strichpunktierte Linien angedeutet. Die Walze 6 ist mit Spitzen in zwei Gehäusen 11 gelagert (Fig. 1, 2,8), welche an einem Flansch 12 der Platte 1 festgeschraubt sind. Die Walze 6 besitzt einen
Durchmesser, welcher etwas grösser ist als dieDir. ke de3lockes und ist im Verhältnis zum Block in solcher
Weise angeordnet, dass der auszuwechselnde Bogen durch Verschiebung in seiner eigenen Ebene zwischen die Walze und die Riemen gebracht werden kann.
Die Walze ist zum Teil von einer Schutzhülse-M um- geben, welche zugleich als Führung bei derUmweehslung der Annoncenbogen dient, indem sie mit der Walze einen engen Durchgang für den umzuwechselnden Bogen bildet. Die Hülse 1. 3 ist an dem Flansch 12 festgeschraubt. Die innere Fläche dieses Flansches 12 bildet eine Fortsetzung der steuernden Fläche der
Hülse-M und dient zur Steuerung des umzuwechselnden Bogens unter spitzem Winkel gegen die Hinter- seite des Blockes. Die Riemenscheiben 10 sind auf einer horizontalen Welle 14 lose drehbar angeordnet, welche an Spitzen ?. ? (Fig. 5) gelagert ist.
Jede Spitze sitzt exzentrisch auf einer kreisförmigen Scheibe 17 und ragt durch eine Bohrung eines Vorsprunges 16 des Gestelles. Di 3 Scheib'. ? y ist normal durch zwei
Klemmschraub n18 festgehalten. Nach Lockerung der Klemmschraub. n kann die Scheibe um ihre Achse gedreht werden, wobei die Spitze 15 infolge ihrer exzentrischen Lage eine kreisende Bewegung ausführt und infolgedessen die Spannung des entsprechenden Riemens vergrössert oder verkleinert werden kann.
Die Riemenscheiben 10 sind so angeordnet, dass die Riemen 9 mit kleinem Spielraum über die vordere und hintere Seit ; des Blockes in der Nähe der Seitenkanten desselben laufen.
Das zur Verschiebung des umzuwechselnden Bogens bis zum Eingriff mit dem eigentlichen Um- wechslungsmechanismus dienende Hilfsgetriebe ist in den unteren Ecken des Apparates angeordnet.
Die Fig. 5 und 6 zeigen die Vorderansich'bzw. eine Seitenansicht der Anordnung, wobei der Riemen 9 der Deutlichkeit wegen entfernt gedacht ist. Eine V-förmig umgebogene Blattfeder 19 trägt an ihrem Ende eine Gummihülse 20, welche durch Einkerbungen in den Federkanten an der Feder festgehalten wird und normal geg n den in Fig. 6 durch eine strichpunktierte Linie angedeuteten vordersten Annoneenbogen anliegt. Das andere Ende der Feder 19 ist an einer dünnen Blechhülse 21 angelötet, welche einen als
Führung dienenden, am unteren Ende der Leiste 2 festgeschraubten Stab 22 umfasst.
Die HÜlse 21 ist am oberen Ende einer dünnen, biegsamen Blattfeder 23 angelötet, deren unteres Ende normal zwischen dem Riemen 9 und der Riemenscheibe 10 festgeklemmt ist. Bei jedem Annoneenwechsel führen die
Riemenseheiben 10 einige schnelle Umdrehungen aus, welche durch die Riemen 9 auf die Walze 6 über- tragen werden, u. zw. in solchem Sinne, dass der auf der Vorderseite des Blockes laufende Teil der end- losen Riemen sich nach oben bewegt. Dabei werden die zwischen den Riemen 9 und den Riemenscheiben 10 geklemmten Federn 23 mit nach oben geführt, u. zw. so weit, bis ihr unteres Ende nicht mehr eingeklemmt ist.'Zwei am oberen Ende der Führungsstäbe 22 befestigte, als Hemmungen dienende Gummihülsen 24 verhindern ein zu weites Emporschnellen der Federn 23.
Die Aufwärtsbewegung der Federn 2. 3 und der mit diesen verbundenen Reibungshülsen 20 hat zur Folge, dass der vorderste Annoncenbogen des Blockes nach oben geschoben wird, wobei die obere Kante des Bogens schliesslich zwischen den Riemen 9 und der
Walze 6 geklemmt und mitgezogen wird. Die V-förmige Ausbildung der Federn 19 hat sich erfahrungs- gemäss als sehr vorteilhaft zur Erreichung eines sicheren Reibungseingriffes mit dem Anzeigenbogen herausgestellt, u. zw. auch bei geringem Druck. Infolgedessen kommt praktisch genommen die Gefahr einer Mitnahme von darunterliegenden Blättern durch Reibung zwischen benachbarten Bogen in Wegfall.
Die Federn 19 besitzen ferner die Eigenschaft einer selbsttätigen Regulierung, indem die Reibung zwischen der Hülse 20 und dem Block mit dem Widerstand wächst, mit dem sich der Bogen seiner Fortbewegung
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den Block gedruckt wird. Diese Ausbildung der Federn hat ferner den Vorteil, dass die weitere Fortbewegung des Bogens nach erfolgter Einklemmung zwischen der Walze 6 und den Riemen 9 nicht durch die Reibungshülsen 20 behindert wird, weil die Federn sich dann strecken und beim Weiterleiten des Bogens keinen merklichen Widerstand leisten.
Der Eingriff der vorderen Kante des Anzeigenbogens mit dem Riemengetriebe erfolgt, wie schon erwähnt, in der Weise, dass diese Kante zwischen den Riemen 9 und der Walze 6 eingeklemmt wird, wodurch der Bogen über die Walze gerollt und weiter fortbewegt wird. Während dieser Bewegung wird die Vorderkante des Bogens durch die innere Fläche der Schutzhülse 1. und die innere Fläche des Flansches 12 (Fig. 7) gesteuert. Der Bogen wird unter spitzem Winkel gegen den Block geführt und zwischen Block
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den Bogen nach dem Herumführen um die Walze 6 in entgegengesetztem Sinne zurückzubiegen.
Durch das Einschieben des Bogens zwischen Block und Rückwand des Behälters wird der ganze Block entsprechend der Dicke des eingeschobenen Bogens nach vorn gedrückt. Der letzte Teil der Bewegung des Bogens, nachdem der Eingriff mit dem Riemengetriebe aufgehört hat, erfolgt unter dem Einfluss der eigenen Bewegungsenergie des Bogens. Diese genügt im allgemeinen, um den Bogen im Behälter bis zum Boden 5 abzutreiben.
Um aber mit Sicherheit zu verhindern, dass der Bogen unvollständig eingeschoben wird und in solcher Lage stehenbleibt, dass er d-in beim nächsten Wechsel folgenden Bogen den Weg versperrt, ist die Walze 6 mit einer Anzahl Aussparungen 25 (Fig. 7) versehen, die sich nur über einen Teil der Walzenlänge erstrecken und in der Längsrichtung der Walze verlaufende scharfe Ansätze 26 bilden.
Sollte der Bogen gleich nach dem Aufhören des Eingriffes mit dem Riemengetriebe stehenbleiben, so würde seine hintere Kante durch einen Ansatz der Walze ergriffen und weiter nach unten geführt werden, so dass sie nunmehr kein Hindernis für die Fortbewegung des folgenden Bogens bietet. Dut eh diesen Bogen wird infolge der Reibung der vorhergehende Bogen schliesslich vollständig eingeschoben.
Die Aussparungen 25 erstrecken sich, wie erwähnt, nicht über die ganze Länge der Walze, so dass die zylindrische Umfläche der Walze an den Enden und unter Umständen auch in der Mitte erhalten bLibt. Infolgedessen wird die hintere Kante eines zu früh stehengebliebenen Bogens nicht in ihrer ganzen Läng'von einem Ansatz der Walze ergriffen, sondern es biegt sich nur ein verhältnismässig kleiner Teil der Kante infolge der Federung in die Aussparung hinein. Dadurch wird erreicht, dass die Kante, nachdem sie soweit als möglich hinuntergeführt worden ist, sieh von dem Ansatz loslöst, ehe sie nach vorn gebogen und dadurch ewa beschädigt wird.
Die Anzahl der Umdrehungen, welche der Walze 6 bei jedem Annoncenweehsel mitgeteilt wird, ist
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Nachdem diese Vorwärtsbewegung aufgehört hat, wird den Riemenscheiben 70 durch eine im folgenden be chriebene Anordnung eine verhältnismässig kleine Drehung in entgegengesetztem Sinne mitgeteilt, wobei die Blattfedern 23 wieder zwischen den Riemen 9 und den Riemenscheiben 70 geklemmt und mitgeführt werden. Durch diese Rückwärtsbewegung des Riemengetriebei werden auch die federnden Reibungsorgane 19, 20 des Hilfsmechanismus in ihre in der Zeichnung dargestellte normale Lage zurückgebracht, so dass sie nunmehr für den folgenden Wechsel bereitstehen.
Es kann unter Umständen, z. B. wenn die Annoncenblätter aus sehr derbem Material bestehen und nur mit grosser Reibung aneinander gleiten, notwendig sein, eine besondere Einrichtung vorzusehen, um zu verhindern, dass mehrere Blätter gleichzeitig mit dem Riemengetriebe zum Eingriff kommen. Diese Einrichtung besteht darin, dass unter der Walze 6 an beiden Enden ein ihrer Krümmung entsprechend gebogenes Blech 27 (Fig. 7) angeordnet ist, welches mit einem Flansch 28 versehen und an dem Lagergehäuse 11 derart festgeschraubt ist, dass zwischen der vorderen Kante des Bleehes und der inneren Fläche des Gehäuses nur ein schmaler Spalt vorhanden ist, dessen Breite die Dicke eines Annoncebogens nur wenig übersteigt.
Durch den Spalt wird also jedesmal nur der vorderste Bogen hindurehgelassen, während die übrigen Bogen durch das Blech 27 an ihren Kanten zurückgehalten werden.
Zum Antrieb des Apparates wird bei der beschriebenen Ausführungsform Druckluft benutzt, welche mittels des in Fig. 1 links dargestellten Umformeraggregates erzeugt wird. Die Luftpumpe befindet sich in einem Gehäuses 29, in welchem eine Kurbelwelle 80 gelageit ist, die mittels eines Riemengetriebes 81 von einem kleinen Elektromotor beständig anget ieben wird und den Antrieb vermittels der Kurbel 32 und der Kurbel tange.
33 auf den Kolben 34 der Luftpumpe überträgt. Der Kolben enthält ein unter Federdruck stehendes Ventil 35, welches sich bei der Aufwärtsbewegung des Kolbens nach unten öffnet, während der Pumpen-tiefel 36 ein ebenfalls unter Federdruck stehendes Ventil 37 enthält, welches sich bei der Abwärtsbewegung des Kolbens nach unten öffnet. In ein m Schlauch. ?, welcher zugleich als Zuleitung zum Apparat und als Luftbehälter dient, oder in einem besonderen Windkessel wird die Druckluft aufgespeichett, bis der Druck gross genug ist, um ein in der Zuleitung angeordnetes Sperrventil 39 zu betätigen, wodurch die Druckluft zum Apparat gelangt.
Die Druckluft tritt während eines sehr kurzen Zeitabschnittes durch das Sperrventil, welche, unmittelbar darauf wieder in Sperrstellung kommt worauf die Aufspeicherung einer neuen Druckluftmenge zur Ausführung des folgenden Annoncenweehsels
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beginnt. Die Zeit, die für die Aufspeicherung erforderlich ist, hängt einerseits von dem Volumen der Leitung 38 und anderseits von dem Druck ab, mit welchem eine Feder des Sperrventils dem Luftdruck entgegenwirkt. Durch geeignete Bemessung dieser Faktoren kann eine leichte Regelung der Periode erfolgen, mit welcher der Apparat arbeitet. Das Gehäuse des Sperrventils besteht aus zwei ineinandergeschobenen und zusammengeschraubten Teilen 40 und 42 (Fig. 14).
Der Gehäuseteil 40 besitzt den mit dem Schlauch 38 verbundenen Einlassstutzen 41, dessen innere Mündung als Ventilsitz dient. Der Gehäuseteil 42 trägt den Auslassstutzen 46 und ist durch einen Schlauch mit dem Apparat verbunden. Der Ventilkörper besteht aus einer kreisförmigen, in den zylindrischen Mantel des Gehäuseteiles 42 passenden Scheibe 43, welche auf der gegen den Ventilsitz gekehrten Seite mit einem Dichtungsring 44 versehen ist und auf der entgegengesetzten Seite ein in den Auslassstutzen 46 hineinragendes Führungsrohr 45 trägt. Der Ventilkörper wird durch eine Schraubenfeder 47 gegen den Ventilsitz gedrückt.
Wenn der Druck im Schlauch. 38 gross genug geworden ist, um den Federdruck zu überwinden, wird die Ventilscheibe 43 gegen die Hemmstifte 4S geschleudert, wobei die Druckluft über die Kanten der Scheibe, durch Aus- sparungen 49 in dem Mantel des Gehäuseteiles 42 und durch ein in dem Rohr 45 vorgesehenes Loch 50 zum Apparat gelangt. Da die Druckluft bei offenem Ventil auf die ganze Fläche des Ventilkörpers wirkt, so bleibt. der Ventilkörper in der Offenstellung, bis der Luftdruck auf einen Bruchteil des kritischen Druckes beim Öffnen des Ventils gesunken ist. Die Druckluft wird durch ein Zweigrohr 51 (Fig. 1) zwei lotrechten Luftzylindern 52 (Fig. 1, 2,4) zugeführt, welche in den Nuten 3 des Gestell untergebracht sind und je einen Luftkolben 53 enthalten.
Unter der Einwirkung der Druckluft wird jeder, Kolben schnell in den oberen Teil des betreffenden Zylinders getrieben.
Die Fig. 5 und 9 bis 13 zeigen die Einzelheiten der Einrichtung zur Übertragung der Bewegung des Kolbens 53 auf die Riemenscheibe 10. An der unteren Seite jedes Kolben : A'ist das eine Ende eines dünnen Seiles befestigt, welches in zwei Rillen 54 um eine auf der Welle 14 sitzende Scheibe 55 gewickelt ist, wobei das Seil in einem Einschnitt 56 den zwischen den Rillen befindlichen Grat durchsetzt. Das andere Ende des Seiles ist mit dem oberen Ende einer langen Schraubenfeder 57 verbunden, welche in Fig. 3 durch zwei strichpunktierte Linien und in Fig. 4 im Schnitt angedeutet ist. Die Feder 57 ist in der Nut 4 des Gestelles angebracht, oben über eine in dem Gestell gelagerte Rolle 58 gebogen und mit ihrem unteren Ende im unteren Teil der Nut 4 (Fig. 6) befestigt.
Beim Emporschnellen des Kolbens 5. 3 wird die Seilscheibe 55 in schnelle Drehung versetzt, wobei der mit dem Kolben verbundene Strang des Seiles von der inneren Rille abgewickelt und der andere Strang in der äusseren Rille aufgewickelt wird. Dabei wird die Schraubenfeder 57 über die Rolle 58 gestreckt. Die Seilscheibe 55 überträgt die Bewegung auf die Riemenscheibe 10 mittels eines Sperrades 59 (Fig. 9,13) und eines Treibrades 60 (Fig. 9,11). Das Sperrad ist mit der Seilscheibe fest verbunden und das zu beiden konzentriseh angeordnete Treibrad auf der Achse 14 durch eine Schraube 61 befestigt und mit einer Schutzhülse 62 versehen.
Den Eingriff zwischen dem Sperrad 59 und dem Treibrad 60 vermittelt ein als Sperrklinke wirkender Teil 63 (Fig. 12), welcher in eine Aussparung des Treibrades lose eingelegt ist und durch eine zwischen dem Keil und der Schutzhülse 62 angebrachte Blattfed : r 72 gegen die Verzahnung des Sperrades gedrüekt wird. Das Treibrad 60 trägt einen'Zapfen 64, welcher durch das zu einer Hülse umgebogene äussere Ende einer Spiralfeder 65 (Fig. 9 bis 11) geführt ist. Das innere Ende der Feder 65 ist an einer mit der Riemenseheibe 10 verbundenen Lagerhülse 66 befestigt.
Die Feder 65 erhält eine solche Spannung, dass der Zapfen 64 an einem auf der Riemenscheibe 10 angebrachten Gummibolzen 67 (Fig. 10) anliegt.
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in das Treibrad 60 ein, das die Bewegung mittels des Zapfens 64 und des Bolzens 67 auf die Riemenscheibe überträgt.-Ist der Kolben-53 an das obere Ende des Luftzylinders 52 gelangt, so wird das Treib- ] ad 60 dadurch plötzlich zum Stillstand gebracht, dass ein an dem Seil angebrachter Hemmkörper 73 (Fig. 3) auf das äussere Ende eines Bremshebels 68 einwirkt, welcher über der Schutzhülse 62 an einem Zapfen 71 gelagert ist ; der Bremshebel 68 wird infolge des auf den Kolben 5. 3 wirkenden Luftdruckes fest gegen die Schutzhülse gedrückt. Die Riemenscheibe und das Riemengetriebe setzen dagegen infolge der Trägheit die.
Bewegung fort, wobei die Feder 65, welche der Bewegung entgegenwirkt, einen Teil der Bewegungsenergie des Riemengetriebes aufnimmt. Der Zapfen 64 steht während der fortgesetzten Bewegung der Riemenscheibe in einer Rinne 69 (Fig. 10) der Riemenscheibe so lange frei, bis ein zweiter Gummibolzen 70 an ihn anschlägt, wodurch die Vorwärtsbewegung des Riemengetriebes aufhört. Infolge der Spannung der Fende, 65 setzt aber in diesem Augenblick eine Rückwärtsbewegung des Riemengetriebes ein, welche durch den Anschlag des Gummibolzem 67 gegen den Zapfen 64 begrenzt wird und, wie schon erwähnt, den Zweck hat, die Teile des Hilfsmechanismus in ihre normale Lage zurückzuführen.
Da sich inzwischen der Luftdruck im Luftzylinder infolge vorhandene Undiehtheiten vermindert hat, kommt die Schraubenfeder 57 zur Wirkung, indem sie die Rückdrehung der Seilscheibe 55 veranlasst und den Kolben 53 in seine untere Lage bringt. Bei diesem Rückgang der Seilscheibe gleiten die Zähne des Sperrades 59 ohne Eingriff über den Sperrkeil 63 hinweg.
Bei doppelseitiger Vorführung der Anzeigen in einem Schildreklameapparat nach der Erfindung erfolgt die-Fortbewegung der Anzeigenbogen zweckmässig in horizontaler statt in lotrechter Richtung.
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Der Apparat wäre also so zu drehen, dass die Walze 6 lotrecht zu stehen kommt. Ausserdem wäre die Rückwand 1 des Behälters durch eine Glasscheibe od. dgl. zu ersetzen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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