DE189079C - - Google Patents

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DE189079C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F13/00Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
    • G07F13/06Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs with selective dispensing of different fluids or materials or mixtures thereof
    • G07F13/065Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs with selective dispensing of different fluids or materials or mixtures thereof for drink preparation

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine selbstkassierende Schankvorrichtung für verschiedenartige Getränke bezw. Getränkegemische mit mehreren, den verschiedenen Getränken entsprechenden Schlitzen in einem gemeinsamen Handschieber.
Die Erfindung besteht in der baulichen Ausführung.
Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand dar. Es zeigt Fig. ι den Schankapparat im Vertikalschnitt nach Linie C-D der Fig. 2; Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach Linie A-B der Fig. 1 und Fig. 3 eine Vorderansicht mit teilweisem Einblick in das Innere.
Die mit Selterswasser oder anderer Flüssigkeit zu mischende, aus den Sammelbehältern b in die Meßgefäße α strömende Zusatzflüssigkeit fließt durch Rohr / in ein gemeinsames, gleichzeitig die Behälter χ, χλ ζ. Β. für Wasser und Kohlensäure verbindendes Ausflußrohr \-c. Das Meßgefäß α ist ein U-förmig gebogener Hohlkörper (Fig. 1), dessen Schenkelöffnungen durch Membrane in der Weise beeinflußt werden, daß für gewöhnlich, also bei der Nichtbenutzung des Apparates, die obere Membran d in öffnungs-, die untere in Schlußstellung steht, wie in Fig. 1 angedeutet ist. Beide Membrane werden durch einen an den Enden gabelförmig geschlitzten, in Zapfen f drehbaren doppelarmigen Hebel g gesteuert. Der Hebel g ist an eine Verbindungsstange h angelenkt, die ihrerseits wieder in gelenkiger Verbindung mit einem der auf einer gemeinsamen Welle gelagerten einarmigen Hebel i steht (Fig. 1 und 2).
Das freie Ende der Hebel i ist schneidenartig abgeflacht oder mit einem flachen Plättchen versehen und ruht leicht auf der Oberfläche einer Schieberplatte 0 auf, die unterhalb der zweckmäßig mit je einem Münzenprüfer versehenen, in der Zeichnung teilweise punktiert angedeuteten Münzenkanäle r1 angebracht, mit Schlitzen s ausgestattet ist, mittels des Handgriffes q vorgezogen und durch die Wirkung einer Feder usw. selbsttätig wieder zurückgezogen wird. Damit die Bewegungen der Schieberplatte nicht zu schnell ausgeführt werden, ist diese durch eine Stange u mit einer Bremse, z. B. mit dem Kolben einer Kataraktbremse t, verbunden.
Der auf der Grundplatte k (Fig. 1, 2 und 3) auf ruhende Schieber 0 ist unterhalb der ersteren mit einem U-förmigen Gestänge w versehen, dessen freie Schenkel beim Vorziehen des Schiebers schließlich zum Anschlage gegen einen bei x2 an den Behältern x, x1 drehbar gelagerten Doppelhebel wl gelangen, so daß dieser nunmehr um seinen Drehpunkt x'2 gedreht wird und hierbei die oberen der an den Kasten vorgesehenen Ventile y, nämlich die Einlaßventile, schließt, während er die unteren öffnet, so daß der Inhalt der Behälter x, x1 sich im Rohr \ mischen und durch das Rohr c abfließen kann.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende:
Ist die Münze r durch einen der in der Vorderwand des Apparates angebrachten Schlitze s1 sowie durch den zugehörigen, entweder je mit einem besonderen oder mit einem gemeinsamen Münzenprüfer ausgestatteten Münzenkanal r1 in einen der Schlitze s der Schieberplatte ο gefallen, vor denen sich die Hebel i befinden, so wird beim Vorziehen des Schiebers ο die auf der Grundplatte k dahinrollende Münze r zunächst auf das abgeflachte Ende des in ihrer Bewegungsbahn liegenden Hebels i stoßen und diesen anheben. Dieses Anheben hat auch ein Hochheben sowie Drehen der auf den Hebelenden aufruhenden, bei η gelagerten Brücke m zur Folge, und dadurch gelangt eine seitliche, an der letzteren befindliche Arretiernase mJ(Fig. 1 und 2) aus der Bewegungsbahn des am Schieber ο befindlichen Anschlagstiftes o1 heraus, so daß der Schieber weiter vorgezogen werden kann.
Im ferneren Verlauf des Vorziehens des Schiebers wird der angehobene Hebel i durch die unter ihm hergleitende Münze noch weiter hochgehoben, was mittels der Verbindungsstange h ein Drehen des Doppelhebels g um Zapfen / zur Folge hat. Es schließt sich also das obere der Ventile d, während das untere geöffnet wird und der Inhalt des Meßgefäßes α abfließen kann. Um das in den Behältern x, xx befindliche Selterswasser auch ungemischt für sich allein zur Abgabe gelangen zu lassen, ist ein weiterer Münzenschlitz vorgesehen, welcher die Münze vor einen schmaleren Hebel i1 (Fig. 2) führt, welch letzterer in diesem Falle nur die Brücke m anzuheben hat.
Bei nunmehrigem weiteren Vorziehen des Griffes q stoßen die Enden des Gestänges w gegen die Hebel η>Λ der Behälter x, xl, schließen deren Einlaß- und öffnen deren Auslaßventile, so daß sich der Inhalt der Behälter im Rohr \ mischen und durch Rohr c abfließen wird. Die Münze ist unterdessen durch den Schlitz A:1 der Bodenplatte k in den Geldbehälter r- gefallen. Beim Freigeben des Schiebers ο bringt ein Regulierwerk alle Teile wieder in ihre alte Lage zurück.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstkassierende Schankvorrichtung für verschiedenartige, beliebig auszuwählende Getränke bezw. Getränkegemische mit mehreren, den verschiedenen Getränken entsprechenden Schlitzen in einem gemeinsamen Handschieber, dadurch gekennzeichnet, daß die eingeworfene Münze beim Vorziehen des Schiebers zuerst einen einarmigen Hebel ft) und eine auf diesem ruhende Brücke fm) anhebt und dadurch die Sperrung fm1, o1). des Schiebers (0) durch die Brücke fm) auslöst, so daß der Schieber (0) weiter vorgezogen werden kann, wobei die Münze durch weiteres Anheben des Hebels ft) des letzteren, mit den Verschlußorganen fd) des Meßgefäßes (a) verbindende Gestänge fh, g) umsteuert und hierdurch die Zusatzflüssigkeit aus dem Meßgefäß (a) zum Abfließen bringt, während Anschläge (w) des Schiebers (0) den Verschluß weiterer Behälter (x, x1) umsteuern, aus denen hiernach die Hauptflüssigkeit abfließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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