DE631417C - Durchlaufmesser-Zapfvorrichtung - Google Patents

Durchlaufmesser-Zapfvorrichtung

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DE631417C
DE631417C DESCH94704D DESC094704D DE631417C DE 631417 C DE631417 C DE 631417C DE SCH94704 D DESCH94704 D DE SCH94704D DE SC094704 D DESC094704 D DE SC094704D DE 631417 C DE631417 C DE 631417C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/76Arrangements of devices for purifying liquids to be transferred, e.g. of filters, of air or water separators
    • B67D7/763Arrangements of devices for purifying liquids to be transferred, e.g. of filters, of air or water separators of air separators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • . Durchlaufmesser-Zapfvorrichtung Um Pendelungen in einer Rohrleitung mit Meßvorrichtung zu beseitigen, ist es bereits vorgeschlagen, ein Rückschlagventil nach Art eines Absperrschiebers (Patent 262 377) einzugliedern. Ferner ist es bei Wasserleitungen bekannt, ein Rückschlagventil hinter dem Durchlaufmesser einzubauen, dessen Druck einstellbar ist und das dazu dient, fehlerhafte Messungen bei zu geringem Leitungsdruck (Schleichmessung) zu verhindern (Patent 303 788).
  • Die Erfindung bezieht sich auf Durchlaufmesser-Zapfvorrichtungen, die insbesondere für flüssige Brennstoffe, Benzin o. dgl. benutzt werden, und zwar auf solche, bei denen der Durchlaufmesser im tiefsten Punkt eines Rohrsiphons angeordnet ist, dessen Zulaufschenkel mit der Flüssigkeitsquelle in Verbindung steht und dessen Ablaufschenkel an einem offenen Überlauf endigt.
  • Bei dieser bekannten Einrichtung zeigt sich der Mangel, daß die Meßflüssigkeit während der Beendigung des Zapfvorganges innerhalb des Siphons in Pendelbewegungen gerät, so daß eine genaue Ausspieglung am Überlauf ausbleibt. Ein Teil der Flüssigkeit geht dabei über den Überlauf ins Freie, der dann im Siphon fehlt und für die nächste Zapfung erst aufgefüllt werden muß. Die damit fehlende :Menge geht zu Lasten des Verkäufers. Bei den meist kleinen Zapfungen von 5 bis 25 1 spielen diese Verluste bei dem verhältnismäßig teuren Benzin eine erhebliche Rolle. Dieser Nachteil wird noch größer, wenn der sogenannte Sog der im Zapfschlauch ablaufenden Flüssigkeit stark genug ist, die Flüssigkeit aus dem Siphon zu einem erheblichen Teil abzusaugen. Umgekehrt besteht die Möglichkeit, durch Einblasen in den Zapfschlauch die Flüssigkeit im Siphon durch den Durchlaufmesser zurück in die Zulaufleitung zu drücken und dadurch die Zeiger des Durchlaufmessers nach rückwärts zu verstellen. Eine unsichere Einstellung am Überlauf ist sowohl für den Käufer als auch für den Verkäufer nachteilig.
  • Diese Mängel werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß in die Auslaufseite des Siphons, also zwischen dem Durchlaufmesser und dem offenen Überlauf eine Rücklaufsperre eingesetzt wird, die sich selbsttätig vollkommen dicht schließt, wenn die durchfließende Flüssigkeit eine Bewegung im umgekehrten Sinne zur Zapfrichtung beginnen will und deren Wirkungsweise durch Schauglaseinrichtungen von außen sichtbar gemacht ist. Für die Sichtbarmachung genügt ein Schauglas, das erkennen läßt, daß der Durchlaufmesser trotz des neuen Absperrorgans voll mit Flüssigkeit gefüllt ist. Diese beiden Aufgaben können vorzugsweise dadurch gleichzeitig erfüllt werden, daß eine solche Rücklaufsperre unmittelbar in das an sich bekannte Schauglas, welches den Überlauf enthält, eingebaut wird. In diesem Falle bietet das vorhandene Schauglas gleich selbst die gewünschte Kontrollmöglichkeit.
  • Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung an Ausführungsbeispielen, und zwar: Abb. r bis q. den oberen Teil eines bekann-' ten Überlaufschauglases mit vier verschiedenen Ausbildungen der neuen Einrichtung im senkrechten Schnitt, Abb. 5 eine Ausbildung für ein oben geschlossenes haubenartiges Schauglas und Abb.6 schematisch die Gesamtanordnung des siphonartigen Einbaues des Durchlaufmessers an der Brennstoffzapfstelle mit einer anderen Anordnung des Erfindungsgegenstandes.
  • Die Flüssigkeit kommt (vgl. Abb-.6) von der Leitung v durch den Druck einer Förderpumpe oder aus einem unter Gasdruck stehenden Kessel,J tritt in den Blasenabscheider w ein, von wo abgeschiedene Blasen durch die Leitung x entfernt werden und durchfließt dann den Durchlaufmesser u. Diese Einrichtung ist bekannt. Hinter dem Durchlaufmesser ist nun erfindungsgemäß ein Schauglas y angeordnet, das zur Kontrolle der Flüssigkeitsfüllung im Durchlaufmesser dient. Über dem Schauglas y sitzt gemäß der Erfindung die vollkommene Rücklaufsperre, die hier als Rückschlagventil z ausgebildet ist, das in bekannter Weise gewichts- oder federbelastet ist. Durch das bekannte Schlauchschauglas c mit Überlauf e tritt dann die gemessene Flüssigkeit in den Zapfschlauch oder in eine Verbrauchsleitung ein, falls nicht unmittelbar am Schauglas gezapft wird.
  • Da Brennstoffzapfstellen vielfach mit Handflügelpumpen betrieben werden, empfiehlt sich die Anwendung gewichtsbelasteter Ventile nicht, weil eventuelle Stoßwirkungen vergröbert werden. Zweckmäßiger ist die Anwendung möglichst ge-,vichtsloser Sperrorgane a, wie sie Abb. i, oder als großflächige Membran b, Abb. ä zeigt: Bei Abb. 2 wird der große Umfang des Schauglases c zur Einspannung und das bewegliche, verhältnismäßig kleine Zentrum der Membran zur Absperrung an der Überlaufkante d benutzt. Bei Unterbrechung der Förderleistung und entsprechend nachlassendem Förderdruck wirkt also nicht nur die Federkraft .der Membran selbst, sondern auch die Saugkraft der im Ablaufrohr e bzw. im Zapfschlauch abfallenden Flüssigkeitssäule im absperrenden Sinne.
  • Mittels des Sperrorgans wird ferner eine unangenehme Betriebserscheinung des Durchlaufmessers_ beseitigt. Wenn man nämlich die Federkraft der Membran durch eine zusätzliche Feder f verstärkt oder die Kraft der bei Ventilanordnung bereits vorhandenen Feder soweit steigert, daß ein ganz bestimmter Flüssigkeitsdruck zum Öffnen der Sperre erforderlich wird, dann ist es mit dieser bekannten Maßnahme möglich, die Flüssigkeitsabgabe und damit verbunden deren Messung erst einsetzen zu lassen, wenn die in der Eichordnung wegen der Gefahr der Schleichmessung vorgeschriebene Mindestförderleistung von beispielsweise to 1 min. (beim 30 mm-Messer) erreicht ist. Ebenso unterbricht bekanntlich eine solche Einrichtung die im -Gange befindliche Flüssigkeitsförderung sofort, wenn der zur Mindestförderleistung notwendige Druck unterschritten wird. Durch diese verstärkte Schließkraft wird erfindungsgemäß vor allem die Überlaufpendelung der Flüssigkeit in den Ablauf wirksamer verhütet. Die Federkraft kann in bekannter Weise, z. B. durch Schrauben g so geregelt werden, wie dies unter Berücksichtigung der jeweiligen Vorschriften und Betriebsverhältnisse an Ort und Stelle erwünscht ist. Abb. i und z lassen die einfache Ausführungsmöglichkeit dieses Gedankens erkennen.
  • Von Bedeutung ist es bekanntlich ferner, daß rechtzeitig im Augenblick der Unterbrechung der Förderleistung die Belüftung des Ablaufs e -einsetzt und anschließend mit ausreichendem Volumen schnell fortschreitet. Bisher traten an der Belüftungsöffnung h (Abb. 2 bis q.) bei Unterbrechung oder Drosselung des Zapfvorganges am Hahn des Zapfschlauches infolge des bei gleichzeitig fortgesetzter Förderleistung an der Hand oder Motorpumpe einsetzenden Staudruckes starke Spritzerscheinungen auf. Man hat versucht, diesen Mangel zu verhüten, indem der Hahn des Zapfschlauches fortgelassen und durch eine Absperrvorrichtung am festen Teil der Anlage vor dem Durchlaufmesser oder Schauglas ersetzt wurde, so daß der geschilderte Staudruck wenigstens am Schauglas nicht auftreten kann. In der Praxis findet man sich aber mit dieser Lösung nicht ab, weil der Hahn am Ende des Zapfschlauches die größere Sicherheit gegen Überlaufen von Brennstoff- bei der Tankfüllung bietet. Bei Motorpumpen kommt hinzu, daß bei einer solchen Lösung zwei Bedienungsleute anstatt eines Mannes erforderlich werden, nämlich ein Mann zum Halten des Zapfschlauches und ein zweiter Mann zum Steuern des Absperrorgans am festen Teil der Anlage. Man hat sogar vielfach die stetig tropfende Belüftungsöffnung durch eine feste Rohrleitung mit einem Rohrleitungsteil vor dem Durchlaufmesser verbunden und so eine im Sinne der Eichv orschriften unzulässige Verbindung der gemessenen Seite mit der ungemessenen Seite geschaffen, lediglich um die nicht nur unangenehme, sondern angesichts des explosiblen Betriebsstoffes auch gefährliche Spritzerscheinung an der Belüftungsöffnung zu verhüten. Bei solchen Belüftungseinrichtungen ist es bekannt, sie von der steigenden Flüssigkeit durch ein Ventil verschließen zu lassen (Patent 470 872).
  • Je größer also der Druck der Flüssigkeit ist, desto besser ist mithin die Abdichtung der Belüftungsöffnung. Gemäß der Erfindung wird die Membranüberlaufsperre hierzu verwandt. Abb. 2 zeigt eine Ausführung mit Anordnung der Belüftungsöffnungen h im oberen Membrangehäuse in der Nähe der Einspannstelle der Membran b. 'Wenn sich die Membran bei beginnender Flüssigkeitsförderung hebt, schließt sie mit ihrer oberen Fläche selbsttätig die Belüftungsöffnungen h ab. Der steigende Förderdruck hält diesen Verschluß gut aufrecht, da der Schließdruck gewissermaßen am großen Hebelarm (Mitte der Membran) wirkt, während die Belüftungsöffnungen am kleinen Hebelarm der Membran (an der Einspannstelle) sitzen.
  • Um den bei gedrosseltem oder abgesperrtem Zapfschlauch eintretenden Staudruck von der oberen Seite der Membran insbesondere bei längerem Anhalten des Staudrucks fernzuhalten, dichtet sich die Membran b (Abb.2) an ihrer oberen Seite unmittelbar um das zentrale Luftdurchtrittsloch i herum an dem ventilartigen Rand h des Körpers g selbsttätig ab, wenn die Membran unter Einwirkung des Förder- oder Staudruckes sich in geöffneter Stellung befindet. Dadurch belastet der überhaupt mögliche höchste statische (Stau-) Druck nahezu die gesamte untere Fläche der Membran im Sinne der Abdichtung des Luftweges.
  • Bei motorisch betriebenen Zapfstellen ist es nicht selten, daß der Bedienungsmann die Pumpe auch bei abgesperrtem Zapfschlauch minutenlang weiterlaufen läßt. Die Beanspruchung durch den dann ständig wirksamen Höchstdruck an der Belüftungsöffnung wird in diesem Fall besonders groß. Ähnlich liegen die Verhältnisse auch schon beim Drosseln des Zapfschlauchhahnes während der Motorpumpenförderung. Abb. 3 zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, die selbst solchen besonders starken Beanspruchungen gewachsen ist. Hier ist das Absperrorgan i für die Belüftung so eingebaut und ausgebildet, daß der Staudruck im Schauglas c und im Ablauf e, der auf der gesamten unteren Fläche der Membran b wirkt, die Abdichtung des Luftweges herbeiführt. Bei dieser Ausführung kann selbst bei lange anhaltendem Staudruck auf keinen Fall ein Überdruck auf die obere Seite der Membran gelangen. Abb. 3 zeigt auch den gru4dsätzlichen Unterschied dieser Luftventilanordnung gegenüber der einfachen Vorrichtung, die in Abb. i dargestellt ist. Während nämlich der Anpreßdruck der Luftventilfeder m bei der Ausführungsart nach Abb. i immer gleich groß bleibt, wird die Schließkraft der Feder nu des Luftventils Z (Abb. 3) mit zunehmendem Druck der Flüssigkeit im Schauglas bzw. im Ablauf vervielfacht. Diese Wirkung ist wichtig, denn der Schließdruck des Luftventils l im Augenblick der Drucklosigkeit im Schauglas (bei der Zapfschlauchentleerung) darf nur ganz gering sein, weil sich sonst das Luftventil überhaupt nicht oder nicht genügend und nicht schnell genug öffnet. Der Schließdruck des Ventils darf in diesem Betriebszustand etwa 30 bis 40 cm Wassersäule betragen. Dieser geringe Druck ist aber unzureichend, um das Luftventil beim Auftreten des Staudrucks oder auch nur des normalen Förderdrucks innerhalb des Schauglases während der laufenden Zapfung dicht zu halten. Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 ist zwar der Anfangsdruck der Luftventilfeder auch nicht höher als bei der Ausführungsform nach Abb. i, so daß eine gute Belüftung möglich ist. Dieser Anfangsdruck der Ventilfeder m (Abb. 3) steigert sich aber selbsttätig mit zunehmendem Förderdruck oder Staudruck der Zapfflüssigkeit bis auf ein Vielfaches,-indem der Ventilkörper l mitsamt seinem Gegensitz n nach oben gedrückt und dabei die Schließfeder in 'infolge des festen oberen Widerlagers um die Hubhöhe der Membran b zusammengepreßt wird.
  • Es empfiehlt sich ferner, das Luftabsperrventil L so hoch wie möglich zu legen, um zu erreichen, daß die sich windkesselartig zusammenpressende Luft im oberen Teil des Ventilkörpers auch beim Höchstdruck noch um den Ventilsitz herum steht, also von der Flüssigkeitsberührung frei bleibt.
  • Wenn der Ventilsitz der Membran b gemäß einer weiteren Ausführungsart des Erfindungsgegenstandes (Abb.4) auf der Rohrkante d des Ablaufs e durch einen hohlen Kolbenschieber o mit Öffnungen t nach Abb. 4 ergänzt wird, besteht die Möglichkeit, die Freigabe des Ablaufs für die einsetzende Flüssigkeitsförderung mit Verzögerung (Hubhöhe p) einzuleiten, um besonders starke stoßartige Druckerscheinungen, die sofort wieder nachlassen, abzufangen.
  • Auch der Luftweg läßt sich vorteilhaft mit Hilfe eines solchen Rohrschiebers q (Abb. 4) steuern und bietet dabei den Vorzug, daß sich die Oberseite der Membran b mit Sicherheit von Überdruckerscheinungen frei halten läßt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb: 5 ist die Dichtung r des Membranträgers s ins Innere eines oben geschlossenen Schauglases gelegt und braucht daher nicht vollwertig zu sein. Ein Durchdringen geringer Flüssigkeitsmengen in den Raum über der Membran ist hier belanglos, da diese Flüssigkeit in der Mitte der Membran ohne weiteres in den Ablauf gelangen kann.
  • Die dargestellten Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind so eingerichtet, daß ein unbefugtes oder spielerisches Zurückdrücken der Flüssigkeit durch den Durchlaufmesser mittels am Zapfschlauch eingeführten Überdruckes unmöglich ist. Desgleichen ist ein Zurückpendeln der Flüssigkeit innerhalb des Siphons entgegen der Förderrichtung nach der Flüssigkeitsquelle zu sehr erschwert, weil - die erfindungsgemäß eingebaute Sperre ständig in Flüssigkeitsberührung liegt und somit auch keine Luft eintreten läßt.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durchlaufmesser - Zapfvorrichtung, insbesondere für flüssige Brennstoffe, bei welcher der Durchlaufmesser drucklos im tiefsten Punkt eines Rohrsiphons angeordnet ist, dessen Zulaufschenkel mit der Flüssigkeitsquelle in Verbindung steht und dessen Ablaufschenkel an einem offenen Überlauf endigt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Überlauf (e) und Durchlaufmesser (u, Abb. 6) ein die Rückbewegung der Zapfflüssigkeit vollkommen hinderndes Absperrorgan derart eingebaut ist, daß ein darunter befindliches Schauglas (c-y) jederzeit die Kontrolle der Flüssigkeitsvollfüllung des Durchlaufmessers ermöglicht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan aus einer am Rande des an sich bekannten Schauglases (c, Abb. 2) eingespannten Membran (b) besteht, die mit ihrer beweglichen Mittelfläche ventilartig die waagerechte Ringkante des Überlaufs (e) abdeckt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch mehrere Absperrorgane (a, Abb. i), die oben im Schauglas (c) in Höhe der waagerechten Ringkante des Überlaufs (e) seitlich von dieser angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i und 2 mit einer Belüftungseinrichtung für das Schauglas, die von der steigenden Flüssigkeit durch ein Ventil geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Belüftungsöffnungen (h) über der Membran (b, Abb. 2) nahe der Einspannstelle zwischen Schauglasrand (c) und Spänndeckel vorgesehen sind, die bei geschlossener Membran den Lufteintritt freigeben und durch die sich öffnende Membran in deren gehobener Lage dicht abgeschlossen werden.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i und 2 mit Belüftungseinrichtung für das Schauglas, dadurch gekennzeichnet, faß die Membran (b, Abb. 2) einen zentralen Lufteingang (i) zur Belüftung des (Oberlaufs (e) enthält und sich in ihrer offenen gehobenen Lage an einen. den Lufteingang (i) ringförmig umgebenden Ventilsitz (k) dichtend anlegt, um den Austritt von Zapfflüssigkeit durch den Lufteingang zu verhüten.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i und 2 mit Belüftungseinrichtung für das Schauglas, dadurch gekennzeichnet, daß das Belüftungsventil (Z, Abb.3), welches unter dem Druck der am festen Gehäuse abgestützten Schließfeder (nz) steht, mit einem die Luft zuführenden Ventilkörper (n, lv) derart zusammenarbeitet, daß der mit der Membran (b) verbundene Ventilkörper (n, h) sich unter Verstärkung des Schließfederdruckes (m) gegen das Luftventil (L) verschiebt, wenn sich die Membran (b) für den Durchgang der Zapfflüssigkeit hebt. - 7.
  7. Vorrichtung nach Anspruch i und 2 mit Belüftungseinrichtung für das Schauglas, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Belüftungsvorrichtung (Abb. 3) die Fornf eines geschlossenen Gehäuses hat, das mit seinem unteren Teil in der Membran (b) zentral eingebaut ist und sich mit der Membran auf und ab bewegt, so daß der Durchtritt von Zapfflüssigkeit auf die obere Seite der Membran unmöglich ist. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Absperrorgan ein Kolbenschieber (o, Abb. 4) ist, der mittels Steueröffnungen (t) mit dem Rand (d# des Überlaufs (e) zusammenarbeitet und von einer am Rand des Schauglases (c) eingespannten Membran (b) getragen und betätigt wird. g.
  9. Zapfvorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen die Luftzuführung (i) bildenden Kolbenschieber (q, Abb. q.), der mit der Membran (b) verbunden auf und ab bewegbar ist und Steuerschlitze trägt, die mit einer Ventilkante des festen Gehäuses zusammenarbeiten. io.
  10. Zapfvorrichtung nach Anspruch 8 und g, dadurch gekennzeichnet, daß der die Flüssigkeit steuernde Kolbenschieber (o, Abb.4) mit dem die Luftzuführung steuernden Kolbenschieber (q) verbunden ist und die Überdeckung (p) des Kolbenschiebers (o) gegen seine Steuerkante (d) am überlauf (e) der Höhe des Schließweges entspricht, den die Steueröffnungen des Luftkolbenschiebers (q) zu machen haben, wenn die beide Kolbenschieber tragende Membran (b) sich öffnet. i i.
  11. Zapfvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Überlaufrohr (e, Abb. 5) einen durch Rippen gehaltenen Einspannring (s) trägt, auf den die Membran (b) aufgespannt ist, so daß ein haubenartiges, oben geschlossenes Schauglas (c) auf das vorher fertig montierte Absperrorgan übergestülpt werden kann.
  12. 12. Zapfvorrichtung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem in bekannter Weise zentral von unten durch das Schauglas (c) und dessen LTberlaufrohr (e) - geführten Luftzuführungsrohr das eigentliche Luftventil (q) in Form eines Kolbenschiebers angeordnet und mit der Membran (b) verbunden ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973867C (de) * 1954-01-15 1960-07-07 Kromschroeder Ag G Rohrleitungsverteiler

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DE973867C (de) * 1954-01-15 1960-07-07 Kromschroeder Ag G Rohrleitungsverteiler

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