DE59178C - Mechanisches Musikwerk - Google Patents

Mechanisches Musikwerk

Info

Publication number
DE59178C
DE59178C DENDAT59178D DE59178DA DE59178C DE 59178 C DE59178 C DE 59178C DE NDAT59178 D DENDAT59178 D DE NDAT59178D DE 59178D A DE59178D A DE 59178DA DE 59178 C DE59178 C DE 59178C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
attached
mechanical musical
rail
pin roller
mandolin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT59178D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. ALLASIA in Turin
Publication of DE59178C publication Critical patent/DE59178C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/16Stringed musical instruments other than pianofortes
    • G10F1/20Stringed musical instruments other than pianofortes to be plucked

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein mechanisches Musikinstrument, mittelst dessen das Spiel der Mandoline nachgeahmt wird. Die Erfindung ist für alle mechanischen Musikinstrumente bestimmt, bei welchen Stiftenwalzen oder durchlochte Scheiben bezw. Bänder die betreffenden Mechanismen bethä'tigen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein nach der vorliegenden Erfindung construirtes Instrument dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 dasselbe in Vorderansicht. Fig. 2 zeigt die Antriebswelle. Fig. 3 und 4 zeigen Einzeltheile in gröfserem Mafsstabe.
Die Stiftenwalze A ist von der üblichen Construction und mittelst der beiden Zapfen aa! gelagert. Der Antrieb der Stiftenwalze erfolgt durch die Schraube ohne Ende B, die von Hand oder auf mechanische Weise in Umdrehung versetzt wird. Die auf der Walze angebrachten Stifte wirken auf Hebel c und c', welche in einer Querschiene C drehbar gelagert sind. Die eine Hälfte der Walze kann man dazu benutzen, eine Klaviermechanik in Bewegung zu setzen, während die andere Hälfte dazu dient, eine mandolinenartige Musik ertönen zu lassen. Bei der in Fig. 1 dargestellten Construction dienen die auf der linken Seite dargestellten Hebel c dazu, die Klavierhämmer d zu bethätigen. Diese Klaviermechanik kann von der allgemein gebräuchlichen Form sein.
Ueber der rechten Seite der Stiftenwalze, welche zur Erzeugung der Mandolinenmusik dient, ist die Schiene E angebracht, welche auf den Stiften e e' ruht und in ihrer Längsrichtung verschoben werden kann. Eine Feder F ist bestrebt, die Schiene E beständig nach der rechten Seite zu ziehen. An dem anderen Ende der Schiene greift eine Stange G an, welche an dem Arm h eines um den Bolzen h" drehbaren Winkelhebels H befestigt ist. An dem horizontalen Arm h'" dieses Winkelhebels ist die Rolle hIV befestigt, welche auf der auf der Antriebswelle B angebrachten Hubscheibe 7, Fig. 2, aufliegt. Zweckmäfsigerweise wird diese Hubscheibe als Viereck mit abgerundeten Ecken construirt, doch kann man ihr auch andere zweckentsprechende Formen geben. Bei der Drehung der Antriebswelle B wird auf diese Weise mittelst der Hubscheibe I die Schiene E in eine hin- und hergehende Bewegung versetzt.
Auf der Schiene E sind eine Anzahl Stützen L, Fig. 3, angebracht, welche um den Bolzen / drehbar sind. An dem hinteren Ende dieser Stützen greifen Schnüre m an, welche mit ihrem anderen Ende an dem hinteren Arm der von der Stiftenwalze bethätigten Hebel d befestigt sind. Auf diese Weise werden die Stützen nach hinten gezogen, wenn die betreffenden Hebel c' von der Stiftenwalze hochgehoben werden. Eine unter der Stütze angebrachte. Feder η ist bestrebt, dieselbe beständig nach oben zu pressen gegen einen Anschlag 0, Fig. 4. Seitliche Führungsstifte ρ sichern die genaue senkrechte Führung der Stütze. Auf dem oberen horizontalen Arm Z" der Stützen sind die Schlitten V verschiebbar angebracht, die mittelst der Stellschrauben q eingestellt werden können. An dem hinteren Ende dieser Schlitten sind die elastischen
Streichblätter r befestigt, welche die Saiten zum Ertönen bringen. Die Streich blätter werden zweckmäfsigerweise aus Stahl hergestellt und mit Leder oder einem ähnlichen elastischen Material überzogen. In der Stellung, welche die Streichblätter für gewöhnlich einnehmen, wenn die Federn η die Stützen in ihrer erhöhten Stellung halten, befinden sich die Streichblätter in einem kleinen Abstand von den Saiten s, Fig. 3, die der Deutlichkeit halber in Fig. ι nicht dargestellt sind. Wenn jedoch ein Hebel c' von der Stiftenwalze gehoben wird, so neigt sich die Stütze gegen die Saiten, und das Streichblatt r schlägt bei der hin- und hergehenden Bewegung der Schiene E die Saite in derselben Weise an, wie dies beim Spielen der Mandoline von Hand geschieht.
Anstatt durch eine Stiftenwalze, kann die Vorrichtung auch, wie schon erwähnt, durch eine durchlochte Scheibe oder einen durchlochten Streifen bethätigt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein mechanisches Musikinstrument zum Nachahmen der Mandolinentöne, gekennzeichnet durch eine hin- und hergehende Schiene (E), auf welcher drehbar Stützen (L) mit elastischen Streichblättern (r) angebracht sind, welche durch eine Stiftenwalze oder durchlochte Notenblätter in der Weise mittelst einer Hebelvorrichtung bethätigt werden, dafs die betreffenden Streichblätter in den Bereich der Saiten kommen und dieselben bei der hin- und hergehenden Bewegung der Schiene anschlagen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59178D Mechanisches Musikwerk Active DE59178C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE59178C true DE59178C (de)

Family

ID=333414

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT59178D Active DE59178C (de) Mechanisches Musikwerk

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE59178C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE59178C (de) Mechanisches Musikwerk
DE95121C (de)
DE68406C (de) Verbindung eines Pianinos mit einem Harmonium
DE265944C (de)
DE23937C (de) Mechanik für Harfenpianos
DE150345C (de)
DE57943C (de) Streichpianino
DE40041C (de) Decrescendo- und Crescendo-Zug an Pianinos
DE101353C (de)
DE31212C (de) Selbstspielende Zither
DE37846C (de) Neuerung an Musikinstrumenten, in welchen zur Erzeugung der Töne Saiten und Stimmen kombinirt sind
DE185402C (de)
DE68422C (de) Klavier mit vierteltöniger Tonleiter
DE131283C (de)
DE27596C (de) Neuerung an Musikinstrumenten
DE48654C (de) Pianinomechanik
DE120633C (de)
DE47292C (de) Neuerung an Klavierharfen. ^~
DE24973C (de) Neuerung an Doppel-Pedal-Harfen
DE78518C (de) Accordzither
DE38846C (de) Uebungsinstrument für Musiker
DE100999C (de)
DE132313C (de)
DE87746C (de)
DE82970C (de)