DE150345C - - Google Patents

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DE150345C
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pedal
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/26Pedals or pedal mechanisms; Manually operated sound modification means
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/16Actions
    • G10C3/166Actions for damping the strings

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Dämpferzug mit verschiebbarem Dämpferstreifen für Klaviere.
Von bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich die vorliegende dadurch, daß der Dämpferstreifen geneigt zu der Anschlaglinie der Hämmer an die Saiten gestellt werden kann, um eine ungleichmäßige Dämpfung der verschiedenen Saitengruppen ίο herbeizuführen.
Bei dem vorliegenden Dämpferzug wird vorzugsweise von dem bekannten keil- oder stufenförmigen Dämpferstreiferi Gebrauch gemacht, und es können daher bei der Schräg-. stellung des Dämpferstreifens' verschiedene Hämmer direkt auf die Saiten, andere auf den Dämpferstreifen 'schlagen, wobei verschiedene Stufen desselben zur Wirkung gelangen.
,20 Es läßt sich also bei vorliegendem Dämpferzug eine große Verschiedenheit in der Tonstärke bei verschiedenen Saitengruppen erzielen; man kann außerdem auch, wie bei bekannten Dämpfern, die Tonstärke auf dem ganzen 'Umfange der Tastatur abschwächen. Auf der Zeichnung ist ein Dämpferzug gemäß vorliegender Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
Es sind nur drei Saiten a, b und c und drei um eine gemeinschaftliche Achse h drehbare Hämmer a\ b[, cl gezeichnet.
Den Saiten gegenüber ist eine bewegliche Stange d angeordnet, welche den Dämpferstreifen e trägt, der in an sich bekannter Weise von unten nach oben an Stärke zunimmt.
Die Enden der Stange d sind in den Saiten a, b, c parallelen Führungen f, g gelagert, und Federn f1 und g1 streben danach, die Stange d in ihrer normalen Ruhelage zu erhalten, in welcher der Dämpferstreifen e außerhalb des Bereiches der Hämmer ist.
Die Stange d ist mit einem Mechanismus ausgestattet, der sie schräg zu senken gestattet, entweder wie auf der Zeichnung punktiert gezeigt oder in entgegengesetzter Richtung.
Die Zeichnung stellt zwei Mechanismen dieser Art dar, die entweder einzeln oder zusammen mit der Stange d in Verbindung gebracht werden können.
Der obere Mechanismus ist dazu bestimmt, die Dämpfvorrichtung mittels auf einer Seite der Tastatur des Instrumentes befindlicher Knöpfe von Hand zur Wirkung zu bringen, der untere dagegen ist zur Beeinflussung des Dämpfers mittels Pedals bestimmt.
Eines der Enden der Stange d ist durch einen Metalldraht i mit einem der Arme eines Winkelhebels k verbunden, dessen anderer Arm durch eine Bogenleiste / mit einem Knopf /' in Verbindung steht. Letzterer kann an einem der Zähne einer auf einer Seite der Tastatur befestigten Zahnstange m angehängt werden. -
Das andere Ende der Stange d ist mittels eines Drahtes η mit einem der Arme eines Winkelhebels 0 verbunden, dessen anderer
Arm durch einen in einer Leitrollc ρΛ ge1 führten Draht ρ mit einem Knopfe q in. Verbindung steht, der in einen der Zähne einer in der Nähe von Zahnstange in befindlichen Zahnstange r einhakt.
Verschiebt man die Knöpfe /' oder q, so bewirkt man dadurch eine verschiedene Neigung der Stange d, die so lange beibehalten wird, bis der fragliche Knopf von der Zahnstange gelöst wird.
Der nach unten sich verlängernde Draht i ist mit einem um i*1 drehbaren Hebel s verbunden und steht durch die Stange s'2 mit einem um die Welle χ drehbaren Pedal t in Verbindung.
Die untere Verlängerung des Drahtes η ist mit einem um w1 drehbaren Hebel u verbunden und steht durch Stange ii2 mit einem um die Welle χ drehbaren Pedale ν in Verbindung.
Drückt man das Pedal t oder ν nieder, so bewirkt dies eine Neigung" der Stange d nach links oder rechts, wodurch der Dämpfer entweder die hohen oder tiefen Töne schwächt. In der dargestellten Ausführungsform ist das Pedal t mit Ergänzungspedalen tx und t'2 verbunden und Pedal ν mit Pedalen v1 und v'2. Pedal t1 besitzt einen Mitnehmer i3, um das daneben befindliche Pedal t'2 mitzunehmen, wenn tl einen gewissen Weg zurückgelegt hat.
Ebenso besitzt Pedal i2 einen Mitnehmer i4,
■ der das Pedal v'2 mitzunehmen bestimmt ist, nachdem' besagtes Pedal i2 einen gewissen Weg gemacht hat. Die Pedale vl und v2 besitzen Mitnehmer v3 und vi zu demselben Zweck wie ts und t4, aber in entgegengesetzter Richtung. Die inneren Pedale stoßen auf jeder Seite auf die äußeren, wie punktiert eingezeichnet ist.
Diese Vorrichtung wirkt in folgender Weise:
Drückt man das Pedal t allein nieder, so senkt sich nur die linke Seite der Stange d. Wird das Pedal t[ getreten, so bewirkt dies vorerst auch nur das Senken des linken Endes der Stange d; dann nimmt beim weiteren Senken des Pedals if1 sein Mitnehmer i3 das Pedal i2 mit, welches seinerseits nach einiger Zeit vermittels seines Mitnehmers t4 das Pedal v'2 in Bewegung setzt und dadurch das rechte Ende der Stange d nach unten zieht; die Senkung hier wird geringer sein als diejenige der linken Seite, und zwar um so geringer, je höher der wirkende Mitnehmer i3 öder i4 ist.
Wenn das Pedal f2 unmittelbar niedergetreten wird, so wird das Pedal v~ früher beeinflußt als im vorhergehenden Falle und die Neigung der Stange d wird geringer sein. ■
Die entgegengesetzte Wirkung erlangt man durch Treten der Pedale ν und v1 oder v~, wodurch eine geringere oder stärkere Neigung der Stange d, entgegengesetzt der gebrochen gezeichneten, bewirkt wird.
In gewissen Fällen kann das vielfache Pedal durch Kniehebel ersetzt werden, wie sie bei Harmoniums gebräuchlich sind. Diese Hebel werden dann mit den Drähten i und η verbunden und bewirken ein fortschreitendes Senken des einen oder anderen Endes der Stange d.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Dämpferzug mit verschiebbarem Dämpferstreifen für Klaviere, dadurch gekennzeichnet, daß der Dämpferstreifen geneigt zu der Anschlaglinie der Hämmer an die Saiten gestellt werden kann, um eine ungleichmäßige Dämpfung der verschiedenen Saitengruppen herbeizuführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19527270A1 (de) * 1995-07-26 1997-01-30 Asm Advanced Systems Musical S Vorrichtung zur akustischen Stummschaltung eines mechanisch betätigten Tasteninstrumentes

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19527270A1 (de) * 1995-07-26 1997-01-30 Asm Advanced Systems Musical S Vorrichtung zur akustischen Stummschaltung eines mechanisch betätigten Tasteninstrumentes
DE19527270C2 (de) * 1995-07-26 2002-03-14 Asm Advanced Systems Musical S Vorrichtung zur akustischen Stummschaltung eines mechanisch betätigten Tasteninstrumentes

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