AT39900B - Modulator für Pianoautomaten und dergl. - Google Patents

Modulator für Pianoautomaten und dergl.

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AT39900B
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Diego Fuchs
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Diego Fuchs
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Modulator für Pianoautomaten und dergl. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Modulator für Pianoautomaten und dergl., mittels welches die   Stärke   der Stimme von Saiten, der Trommel, des Xylophons oder anderer Schallerzeuger des Pianoautomaten je nach dem Musikstück geregelt   wird.'  
Der Modulator ist auf der Zeichnung in Fig. 1 im Vertikalquerschnitt und in Fig. 2 in Vorder- 
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 mit den   Grundhebeln     d   im Kontakt stehen ; die Bewegung dieser Grundhebel wird durch Stangen e auf die Daumen f übertragen, wodurch die Hammer g, welche auf einer stets oszillierenden Welle h angeordnet sind, zum Schlage auf die Saiten befreit oder angehalten werden. 



     Die Hammerwelle   ist derart angeordnet, dass sie nicht eine stets gleiche, sondern eine grössere oder kleinere Bewegung ausführen kann und demzufolge die Hämmer stärker oder 
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 zur Betätigung der Trommel, des Xylophons und anderer Instrumente in Verbindung steht, können ihre Hämmer ebenfalls stärker oder schwächer schlagen. 



   Anstatt der bekannten Antriebsvorrichtung ist die Hammerwelle h mit einem Bogen 1 ausgestattet, auf welchem ein Gleitstück 2 verschiebbar aufgesetzt ist ; dasselbe ist durch eine 
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   sscim   Drehen dieser Kurbel werden die Zugstange 3 und das Gleitstück 2 gehoben und gesenkt und der Bogen 1 mit der Hammerwelle h in Oszillationsbewegung gebracht. Wenn nun das Gleitstück auf dem Bogen verstellt wird, so wird dadurch dem Bogen und der Hammerwelle samt   Saiten-, Xylophon- und Trommelhammern usw. ein grösserer oder kleinerer Ausschlag gegeben, wodurch die Stärke des Tones geregelt wird (Fig. 5 und 6).   



   Dieses Verstellen wird von der Stiftenwalze a besorgt, welche zu diesem Zwecke auf einem Ende mit besonderen Stiften-und Klammerreihen 5 und 6 ausgestattet ist, von welchen die   Reihen. 5 für., piano" und   die Reihen 6 für "forte" dienen. Die Klaviatur b ist über diese Reihen verlängert und mit Angriffshebeln 7, 71 und Grundhebeln   8,   81 ausgestattet, welche gleich so 
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 nach   aufwärts geführt, welche mit   den Hebeln 11. 12 verbunden sind, derart, dass beim Hinunterzichen der Stangen 9, 10 das Ende des Hebels 11 nach abwärts und das Ende des Hebels 72 nach   aufwärts sich bewegen. Zwischen   diesen Enden der Hebel 11 und 12 ist ein Hebel 13 angeordnet. 



    (derselbe   mit den Hebeln 11, 12 durch Spiralfeder 14, 15 in Verbindung steht und eine   Zugstange 76 trugt.   Mit dem unteren Ende dieser Zugstange ist durch Vermittelung eines Bolzens eine Stange 17 verbunden, welche auf einem Ende mit einer stets angetriebenen Kurbelscheibe 18 verbunden und   auf dem anderen   Ende zwei Daumen 19 und 20 besitzt. Dieselbe reichen in eine   Gabei ; ? 7 ein, welche in   einer Führung verschiebbar angeordnet, im Innern mit Verzahnungen 22   und ? versehen   und durch   Vermittelung   des Hebels 24 und einer Zugstange 25 mit dem Gleitstuck 2 verbunden ist. 



   Wenn z. B. ein Stift oder eine   Kammer   von der Reihe 5 an den zugehörigen Angriffshebel 7 anstösst, so bewegt sich die Stange 9 und der Hebel 11 nach abwärts, wobei auch der Hebel 13 und die Zugstange nach abwärts sich bewegen, wodurch der   Daumen 20 in   die untere Verzahnung 23 in   EingriH gelangt.   Da sich dabei der Daumen 20 durch Vermittelung der Kurbel 18 hin und 
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 wird auch der Hebel 24 verdreht und das   Gleitstück   2 in der in Fig. 3 eingezeichneten Pfeilrichtung I verschoben. wodurch der Hammerwelle nach Fig.

   5 ein kleinerer Ausschlag gegeben   wird und zwar desto kleiner, je länger   der Angriffshebel 7 durch Zeichen 5 der   Stiftenwalze   
 EMI1.6 
 zu entnehmen, dass einfache Stiften eine kleinere   Verstärkung   oder Verschwächung der Stimme   verursachen, indem durch deren Einwirkung   die Gabel 21 nur wenig in der einen oder der anderen Richtung   verschoben wird. während   die Klammern ein grösseres Verschieben der Gabel und   des Gleitstückes zur Folge haben. Es   ist daher möglich, durch diese Vorrichtung die   Stärke   der   stimmte   der Saiten, der Xylophons, der Trommel und dergl. genau dem Musikstücke anzupassen. 



   Die   Federn 14 und 15   dienen zum federnden Überspringen der   Daumen   19 und 20 über 
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   Die beschriebenen Bewegungen der Hammerwelle werden gleichzeitig auf die Xylophonund Trommelhämmer übertragen und sind die diesbezüglichen Vorrichtungen dementsprechend konstruiert. 
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 Weise im Kontakt steht. Die Hammerwelle trägt eine Schlagleiste 26, gegenüber welcher sämtliche Stösser 27. des Xylophons gerichtet sind. Die Stösser sind durch Schlitze 28 in den zugehörigen 
 EMI2.2 
 die Hammerwelle h mit der Leiste 26 vollführt. Die Leiste 29 dient zum Ein-und Ausschalten des Xylophons. 



   Der Angriffshebel 30, welcher die Trommel n betätigt, ist mit einer Stange 31 ausgestattet, welche auf dem oberen Ende mit dem den Hammer o tragenden Hebel 32 verbunden ist. Die Hammerwelle   h   trägt eine Stange   33,   welche mit ihrem oberen Ende unterhalb des Hammerhebels zu stehen kommt und die Bewegungen des   Hammerhebels   begrenzt und zwar je nach dem, wie die Hammerwelle sich bewegt. Beim grösseren oder kleineren Ausschlag der Hammerwelle bewegt sich das obere Ende der Stange mehr oder weniger nach aufwärts und bewirkt einen grösseren oder kleineren Anschlag des Hammers. 



   PATENT. ANSPRÜCHE : 1. Modulator für Pianoautomaten und dergl. mit einer stets oszillierenden Hammerwelle   (h),   
 EMI2.3 
 Gleitstückes von der Musikwalze oder dergl. der Hub des Bogens und der Hammerwelle geändert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitbogen (1) mit der Hammerwelle (h) unmittelbar in fester Verbindung steht.

Claims (1)

  1. 2. Modulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Klammer-bezw. Stiftenreihen (5, 6) der Musikwalze mittels Grund- und Angriffshebel (c, d), Stangen (9, 10) und weiterer Hebel (11, 12) eine Stange (16) in der Länge verschieben, wodurch eine an letztere angelenkte, in der Längsrichtung stets schwingende Stange (17) mit ihrem in zwei Sperr- klinken (19, 20) auslaufenden Ende eine mit Sperrzähnen an der Innenseite ihrer Zinken ver- sehene Gabel in der einen oder anderen Richtung verdreht und dadurch das mit der Gabel EMI2.4 verschiebt, um die Tonstärke proportional der Länge der Klammern bezw. Stiften (5, 6) ändern zu können.
    3. Modulator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die stets in der Längsrichtung schwingende Stange (17) und die an sie angelenkten Stangen (16 und 13) durch Federn (14, 15) mit den beiden anschliessenden weiteren Hebeln (1, 12) verbunden sind, um ein Überspringen der Klinken über die Sperrzähne bei der Schaltbewegung der Stange (17) zu ermöglichen.
    EMI2.5 dadurch gekennzeichnet, dass die Hammerwelle (h) eine Schlagleiste (26) trägt, gegen welche die durch Stangen (e) der Pianomechanik hindurch geführten Stösser (27) mit den Hammernüssen (m1) gerichtet sind, derart, dass eine jede Bewegung der Hammerwelle und somit auch grössere und kleinere Ausschläge der Hammerwelle auf die Hammer übertragen werden.
    5. Bei dem Modulator nach den Ansprüchen 1-3 die Einrichtung der Trommelmechanik, dadurch gekennzeichnet, dass der Angriffshebel (30) durch eine Strange (31) mit dem Trommel- Hammerhebel (32) in Verbindung steht, dessen Bewegung durch eine mit der Hammerwelle festverbundene Stange (33) begrenzt wird, derart, dass bei grösserem oder kleinerem Ausschlag der Hammerwelle das obere Ende der Stange (33) sich mehr oder weniger nach oben bewegt und einen grösseren oder kleineren Ausschlag des Hammers verursacht.
AT39900D 1908-07-03 1908-07-03 Modulator für Pianoautomaten und dergl. AT39900B (de)

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AT39900T 1908-07-03

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AT39900B true AT39900B (de) 1909-12-10

Family

ID=3558155

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