DE218374C - - Google Patents

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DE218374C
DE218374C DENDAT218374D DE218374DA DE218374C DE 218374 C DE218374 C DE 218374C DE NDAT218374 D DENDAT218374 D DE NDAT218374D DE 218374D A DE218374D A DE 218374DA DE 218374 C DE218374 C DE 218374C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/12Zithers, e.g. autoharps

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

hcziidjvYi cPa ten !'et in Ib.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 218374-KLASSE 51 & GRUPPE
GIOVANNI RACCA & CI in BOLOGNA.
Streichklavier. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1909 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf
Streichklaviere, deren Saiten durch Andrücken von mit ihnen verbundenen Gliedern an eine rotierende Walze in Schwingung versetzt wer-
Bei den bekannten derartigen Einrichtungen ist nach Ansicht des Erfinders das Glied, welches die von einer umlaufenden Walze verursachte Schwingbewegung auf die Stahlsaiten des Instrumentes überträgt, zu starr, welcher Übelstand durch vorliegende Einrichtung beseitigt werden soll.
An den metallenen Pianosaiten α sind Saiten b aus Darm, Haar, Pflanzenfaser usw.
durch Verknüpfung oder durch einen geeigneten Kitt befestigt. Ihr anderes Ende ist in beliebiger Weise am Rahmenbau festgemacht. Damit die Saiten b in der gewünschten Höhenlage und in horizontaler Ebene bleiben, können sie unter sich durch eine am Klavierrahmen befestigte Saite verbunden und gehalten sein. Eine Spannvorrichtung für die Haarsaiten ist im allgemeinen nicht erforderlich, da sie die für ihren Zweck notwendige Spannung vermöge ihrer Beschaffenheit ohnehin behalten. Nahe an diesen Saiten b ist eine Walze c angeordnet, welche mit Pechharz, Kolophonium oder einer ähnlichen Masse bestreut oder eingerieben ist und sich in der Pfeilrichtung dreht.
Diese Drehung kann durch Treten eines Pedales, durch ein Uhrwerk, durch einen kleinen Elektromotor o. dgl. hervorgerufen werden. Für den Antrieb der Walze c ist eine Scheibe oder Schnurrolle 0 vorgesehen.
Beim Niederdrücken einer Taste m der Klaviatur wird nun die zugehörige Saite -b gegen die sich drehende Walze c gedrückt und von dieser gestrichen und in schwingende Bewegung versetzt. Letztere wird dabei dadurch unterstützt, daß die das Andrücken der Haarsaite b gegen die Walze c bewirkende starre Druckstange e nicht unmittelbar auf die Haarsaite b wirkt, sondern am Ende in geeigneter Weise mit einer Feder d verbunden ist, welche eine zitternde Bewegung auf die Haarsaite überträgt. Diese Bewegung sowie die von der sich drehenden Walze hervorgerufene Schwingbewegung wird von der Haarsaite b an die mit ihr verbundene Klavier- " saite α weitergegeben und letztere zum Tönen gebracht. Entsprechend der jeweils angeschlagenen Taste gleicht der Ton einem auf einer Violine, einer Viola, einem Cello oder einer Baßgeige hervorgebrachten. Da die Bewegung der Klaviersaite durch eine mit ihr verbundene Saite geschieht, die durch die Feder d etwas vibrierend gegen die umlaufende Walze c gedrückt und von letzterer gestrichen bzw. in Schwingung versetzt wird, so soll man einen Ton der Klaviersaite α erhalten, welcher demjenigen eines Streichinstrumentes genau gleicht.
Die Bewegung der Druckstange e erfolgt beim vorliegenden Ausführungsbeispiel auf folgende Weise. Die Taste m trägt hinten einen auf ihr drehbar befestigten, zweiarmigen Hebel h, dessen einer Arm an dem zweckmäßig mit einer Rolle versehenen unteren Ende der Druckstange e anliegt. Der andere Arm des Hebels h trägt eine Stellschraube I und wird von einer Feder i beeinflußt. Durch Verstellen der Schraube I kann der Hebel h mehr oder weniger
gedreht und so die Stärke des von der Druckstange auf die Saite b ausgeübten Druckes richtig bemessen werden. Die Druckstange β . selbst ist an Armen f. angelenkt,, welche von einem Träger g gehalten werden. Die am oberen Ende der Druckstange angebrachte Feder d ist natürlich je nach der Pianosaite, zu deren Mechanik sie gehört, verschieden stark.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche: ' ; '■ ''; ' . ■
    i. Streichklavier,1 dessen Saiten (a) · durch Andrücken von mit ihnen verbundenen Gliedern gegen eine sich drehende Walze (c) in Schwingung versetzt und zum Tönen gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß an den metallenen Pianosaiten (a) Saiten (b) aus Haar, Darm usw. befestigt sind, welche mittels je einer am Ende einer Druckstange (e) angebrachten Feder (d) gegen die Walze gedrückt werden. ..' ' 2. Streichidavier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinten auf der Taste (m) ein zweiarmiger Hebel (h) ein- :■ stellbar befestigt ist, dessen einer Arm auf ■eine an -einem: Träger (g) angelenkte Druckstange (β) wirkt, welche an ihrem anderen Ende die gegen die Haarsaite (b) drückende Feder (d) trägt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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