DE283280C - - Google Patents

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DE283280C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/02Pianofortes with keyboard

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVe 283280 -KLASSE 51 d. GRUPPE
THE AEOLIAN COMPANY in NEW YORK.
Pneumatisches Spielwerk für Flügel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Juli 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung erstreckt sich auf Flügel mit derart eingebautem Musikspielwerk, daß das eigentliche Spielwerk über den Tasten angeordnet ist und die Notenrollen mit Gleitblöck vor dem Stimmstock gelagert sind. Der hauptsächliche Zweck der Erfindung besteht in der guten Ausnutzung des Raumes innerhalb des Gehäuses.
Die Übertragung von der Spielvorrichtung ίο auf das Hammerwerk erfolgt durch Hebel, die ein Anschlagen des Hammerwerkes im wesentlichen an derselben Stelle erlauben, gleichviel, ob das Klavier von Hand oder selbsttätig gespielt wird, und zwar sind die Hebel an der hinteren Mechanikleiste gelagert.
In der Zeichnung ist
Fig. ι ein vertikaler Längsschnitt durch das Spielwerk,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Anschlaghebels, und
Fig. 3 ein Grundriß einiger solcher nebeneinander befindlicher Hebel.
Der Hebel 1 des Hammerwerkes ist, wie
üblich, bei 2 schwingbar an der Schiene 3 befestigt und. trägt in gewöhnlicher Weise den Repetierhebel 4. Die Tasten 6 sind bei 7 gelagert, und jede Taste ist an ihrem hinteren ■ Ende mit einer Stellschraube 8 versehen, auf Welcher der Nocken 9 des Hebels 1 ruht.
Unmittelbar unter dem Stimmstock 11, hinter seiner Vorderkante, über den Tasten und hinter der die Notenblattrollen 12 und 13 und den Gleitblock enthaltenden Kammer sind die Anschlagbälge 10 angeordnet. Jeder Balg steht mit einem Hebel 15 in Verbindung, der an einer Schiene 16 an der vorderen Unterkante des Raumes für die Anschlagbälge gelagert ist, und die Verbindung zwischen dem Anschlagbalg und dem Hebel 15 befindet sich nahe dem freien Ende dieses Hebels, welches mit einem Polster 17 für das vordere Ende des Anschlaghebels 18 versehen ist. Dieser letztere ist an seinem hinteren Ende an der hinteren Mechanikschiene 3 gelagert und trägt ungefähr in seiner Mitte ein Polster 19 für eine Stellschraube 20, die unmittelbar vor dem Nocken 9 an der Unterseite des Hebels 1 befestigt ist.
Der Anschlaghebel 18 besteht zweckmäßig aus einem Metallstreifen, der nahe seinem vorderen Ende eine Verdrehung 21 enthält, so daß das vordere Ende 22, welches auf dem Kissen 17 des Hebels 15 ruht, flach ist, während der Querschnitt des mittleren Teiles des Hebels aufrecht steht. An seinem hinteren Ende trägt der Hebel 18 ebenfalls eine Verdrehung 23, so daß das äußerste hintere Ende 24 ebenfalls flach ist und auf dem Zapfen 25 ruhen kann, der in der Gabel eines U-förmigen, an der Vorderseite der Schiene 3 befestigten Lagerbockes 26 befestigt ist (Fig. 2 und 3). Eine Klammer 27 wird durch einen Stift 28 an der unteren Seite des flachen Hebelendes 24 lose gehalten, und eine lose durch ein Loch dieses Hebelendes gehende Schraube 29 ist in diese Klammer 27 eingeschraubt. Der Teil 24 des Übertragungshebels 18 trägt in bekannter Weise an der unteren Seite seines hinteren Endes eine Quernut 30, die zur Aufnahme des Zapfens 25 dient, so daß durch

Claims (1)

  1. Anziehen der Schraube 29 die Klammer 27 den Zapfen 25 in die Nut 30 drückt und dort festhält.
    Da die Anschlaghebel 18 zwischen den Nokken 9 der einzelnen Hebel 1 hindurchtreten müssen, sind die betreffenden Teile dieser Hebel bei 31 seitlich abgekröpft.
    Die Hämmer 5 sind wie üblich an einer Schiene 75 gelagert, von welcher über jedem Anschlaghebel 18 eine Konsole 32 herabreicht. Diese Konsolen tragen den bekannten einstellbaren Anschlag 33 für den Stößer 34 und einen Anschlag 35 für das flache Vorderende 22 des Anschlaghebels 18. Diese beiden Anschläge 33 und 35 befinden sich in verschie- dener Höhe und etwas hintereinander.
    Paten τ-Anspruch:
    Pneumatisches Spielwerk für Flügel, dessen Anschlagbälge über den Tasten und unter dem Stimmstock in gleicher Höhe mit den Hämmern angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagbälge (10) auf besondere Anschlaghebel (18) wirken, die an der hinteren Mechanikleiste (3) gelagert und mit einer Abkröpfung für die Stellschraube (8) der Taste (6) versehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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