DE4338C - Notenwalze - Google Patents
NotenwalzeInfo
- Publication number
- DE4338C DE4338C DENDAT4338D DE4338DA DE4338C DE 4338 C DE4338 C DE 4338C DE NDAT4338 D DENDAT4338 D DE NDAT4338D DE 4338D A DE4338D A DE 4338DA DE 4338 C DE4338 C DE 4338C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- notes
- music
- roller
- music roll
- note
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10G—REPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
- G10G1/00—Means for the representation of music
- G10G1/02—Chord or note indicators, fixed or adjustable, for keyboard of fingerboards
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10G—REPRESENTATION OF MUSIC; RECORDING MUSIC IN NOTATION FORM; ACCESSORIES FOR MUSIC OR MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. SUPPORTS
- G10G1/00—Means for the representation of music
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
Description
1877.
Klasse 51.
ANDREAS WIDER in STUTTGART. Notenwalze.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. August 1877 ab.
Längste Dauer: 6. April 1892.
Die Notenwalze a, sichtbar in Fig. 2, ist unmittelbar
über den Tasten angebracht. Sie hat auf ihrer ganzen Länge eine 6 mm weite Nuth b,
Fig. 3, in welche das auf beiden Seiten umgebogene Notenblatt Fig. 5 mittelst zweier beweglicher
Stäbe c eingeklemmt wird.
Alle Noten, welche auf einmal angeschlagen werden müssen, sind in einer Linie, Fig. 5, und
zwar so angebracht, dafs sie zu entsprechender Zeit über den betreffenden Tasten erscheinen
müssen, sobald die Walze sich dreht. Die Umdrehung der Walze bewirkt jede Taste mittelst
einer runden Messingstange d, Fig. 3 und 4, welche mit einer gleichen als Axe dienenden
Stange d1 verbunden ist. An einem Hebel e,
welcher beide Stangen mit einander verbindet, ist der Schalthaken /, Fig. 4, angebracht, welcher
in das Zahnrad g an der Walze α eingreift. Ein Druck auf die Taste h wirkt auf die Klappe i
und gleichzeitig auch auf die Messingstange d;
diese schiebt dann die Walze um einen -Notenzwischenraum vorwärts. Sobald der Druck auf
die Tasten aufhört, geht auch die Messingstange d mit denselben wieder in die Höhe und der
Hebel e fafst einen neuen Zahn. So oft nun auf die Tasten gedrückt wird, erscheinen sofort
die folgenden Noten über denselben, welche gegriffen werden müssen, bis das Stück zu Ende
gespielt ist.
Zur besseren Uebersicht der zu greifenden Noten ist unmittelbar hinten über den Tasten
vor der Walze ein Band k, Fig. 1, ausgespannt, welches alle übrigen Noten verdeckt. Zum Einüben
schwieriger Stellen ist es nothwendig,' dafs die Walze eine Zeit lang still steht und einige
Notenreihen auf einmal zu sehen sind; es kann zu diesem Zwecke das Band k beliebig in die
Höhe geschoben und die Falle / durch den Knopf / ausgerückt werden. Der auf der linken
Seite sichtbare Knopf/' ist mit einer Saite verbunden,
welche leicht über die Walze gespannt ist und ein schnelleres Vorspringen oder Zurückfallen
derselben verhindert.
Um nun mit Hülfe der Notenwalze spielen zu können, braucht man nur den Werth der Noten
zu wissen. Die gleichmäfsige Umdrehung der Walze ist für eine halbe Note berechnet. Soll
eine ganze Note ausgehalten werden, so hebt man nur den Finger, mit dem man die Taste
niedergedrückt hat, ein wenig, wodurch der Mechanismus frei wird; der Ton kann dann
beliebig lang gehalten werden. Zu diesem Zwecke ist zwischen der Klappe / und der
Messingstange d ein geringer Spielraum gelassen.
Sind mit halben Noten gleichzeitig Viertelnoten zu spielen, so ist das erste Viertel, welches
mit der halben zugleich angeschlagen werden mufs, auf der Walze mit den übrigen sichtbar,
Fig. 5. Das andere Viertel jedoch ist auf einem besonderen Notenblättchen, Fig. 5 und 1, bemerkt,
welches vor das grüne Band gestellt wird.
Diese Viertelnoten, wenn sie nicht unmittelbar neben einander liegen, sind verschiedenfarbig,
um diejenigen, welche zusammengehören, sofort erkennen zu können, so dafs z. B. zu einer
rothen Note auf der Walze eine rothe auf dem Notenblättchen gehört u. s. w. Solche Viertelnoten,
welche neben einander liegen, sind nur durch Häkchen bezeichnet, und zwar sind diese
nach der Seite hin gerichtet,, auf welcher sie gegriffen werden müssen.
Stücke, welche mehr als dreistimmig sind und für einen Spieler zu schwer zu greifen sind,
können auch von zwei Personen gespielt werden, indem dann jede derselben mit jeder Hand nur
eine Note zu greifen hat.
Diese Erfindung hat nun den Zweck, Freunden der Musik Gelegenheit zu geben, ohne weitere
Vorbildung wenigstens einfache drei- bis vierstimmige Stücke, nachdem man mit dem Instrument
vertraut ist, sofort vom Blatt spielen zu können.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4338C true DE4338C (de) |
Family
ID=283098
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4338D Active DE4338C (de) | Notenwalze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4338C (de) |
-
0
- DE DENDAT4338D patent/DE4338C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4338C (de) | Notenwalze | |
| DE592871C (de) | Notenschreibmaschine | |
| DE41806C (de) | Doppel-Pianino | |
| DE275726C (de) | ||
| DE231623C (de) | ||
| DE48654C (de) | Pianinomechanik | |
| DE157958C (de) | ||
| DE111400C (de) | ||
| DE211391C (de) | ||
| DE236318C (de) | ||
| DE882641C (de) | Vorrichtung zur Betaetigung eines Tasteninstrumentes | |
| DE464705C (de) | Handharmonika | |
| DE418245C (de) | Klaviatur fuer ein Viertelton-Tasteninstrument | |
| DE52046C (de) | Hülfsklaviatur | |
| DE75637C (de) | Vorrichtung zum Feststellen be stimmter Tasten bei Tasteninstrumenten | |
| DE283280C (de) | ||
| DE520260C (de) | Rechenmaschine | |
| DE246728C (de) | ||
| DE75864C (de) | Fortezug für die tiefsten Octaven an Ciavieren | |
| DE299979C (de) | ||
| DE138818C (de) | ||
| DE13518C (de) | Vorrichtung an Pianinns zur Tonverlegung | |
| DE557925C (de) | Tasteninstrument mit Doppelklaviatur und Oktavkupplung | |
| DE360196C (de) | Musikinstrument mit Tasten, insbesondere Ziehharmonika | |
| DE178201C (de) |