DE178201C - - Google Patents

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DE178201C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/02Pianofortes with keyboard

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51 α. GRUPPE
Zusatz zum Patente 166244 vom 30. Mai 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. März 1906 ab. Längste Dauer: 29. Mai 1920.
Durch Patent 166244 ist es bekannt geworden, das Gehäuse der pneumatischen Spielvorrichtung, welches die Windlade und das Notenband trägt, unterhalb der Tastatur des Instrumentes verschiebbar so anzuordnen, daß das Notenband vor das Auge des Spielenden gebracht werden kann. Wird dieses Gehäuse in der Mitte des Tasteninstrumentes angeordnet, so reicht es so weit unterhalb des Stuhlrahmens des Instrumentes hervor, daß der Spielende leicht mit den Knien dagegen stoßen kann.
Dieser Mangel soll nun nach vorliegender Erfindung dadurch beseitigt werden, daß das Gehäuse verschiebbar direkt unter dem Klaviaturrahmen angeordnet wird, so daß ein Teil desselben in einen Ausschnitt des Stuhlrahmens hineinragt.
Die Zeichnung zeigt einen Schnitt durch einen Teil des Tasteninstrumentes mit der Spielvorrichtung.
In dem unteren Teil des Pianinos α wird die pneumatische Spielvorrichtung in beliebiger Weise eingebaut. Das Gehäuse b, das den Gleitblock c und das' Notenband d mit seinen Auf- und Abwickelungswalzen e und f aufzunehmen hat, soll verschiebbar unter der Tastatur g des Pianos lagern.
Nach der Erfindung ist das Gehäuse b un-.
mittelbar unter dem Klaviaturrahmen 0 verschiebbar angeordnet, und zwar so, daß es in einen Ausschnitt ρ des Stuhlrahmens η eintreten kann. Durch diese Anordnung steht das Gehäuse b nur mit einem Teil seiner Höhe unterhalb des Stuhlrahmens vor, und es wird dadurch verhindert, daß der Spielende mit seinen Knien gegen das Gehäuse stößt.
Bei der dargestellten Ausführungsform reicht nur der vordere Teil des Gehäuses b, welcher die Abwickelungsrolle e für das Notenband d trägt, bis unter den Klaviaturrahmen, während die Aufwickelungsrolle f in dem tief erliegenden Teile'des Gehäuses untergebracht ist. Die Windleitungen / ziehen sich von dem Gleitblock durch das Gehäuse und dessen Gleitplatte q hindurch und münden vor der Hinterwand k. Diese übergreift den Rand i der Stützplatte h, an welchem die Windleitungen m münden. Bei der dargestellten Stellung des Gehäuses ist die Ver-, bindung der Windleitungen m mit denen der Windleitungen / hergestellt.
Selbstverständlich können die Windleitungen auch in anderer bekannter Weise zu dem Gleitblock c geführt werden, beispielsweise durch Verwendung von Schläuchen. In. letzterem Falle, oder wenn man die Windleitungen m an einer weiter hinten liegenden
Stelle münden läßt, kann die Windleitung auch bei zurückgeschobenem Gehäuse b zur Wirkung gebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Tasteninstrument mit unter der Tastatur angeordneter pneumatischer Spielvorrichtung nach Patent 166244, dadurch gekennzeichnet, daß das den Gleitblock (c) und das Notenband (d) tragende Gehäuse Ib) unmittelbar unter dem Klaviaturrahmen (0) verschiebbar angeordnet ist, so daß es zum Teil in einen Ausschnitt (p) des Stuhlrahmens (n) eingreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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