DE112253C - - Google Patents

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DE112253C
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roller
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F5/00Details or accessories
    • G10F5/02Actions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die grofsen Drehorgeln, die bei Karussels und dergl. oft stundenlang ohne Unterbrechung im Betriebe sind, besitzen entweder schraubenförmig sich bewegende Walzen oder lange Notenblätter, die zusammengefaltet sind. Letztere werden vom Spielmechanismus aufgehoben, unter der Tastatur hinweggeführt und auf der anderen Seite wieder zusammengefaltet. Ist ein Stück abgespielt, so wird ein anderes Notenblatt eingelegt. Solche gelochte Notenblätter sind aus Pappe hergestellt; die einzelnen Faltstücke sind gelenkig mit einander verbunden.
Durch die vorliegende Erfindung wird die Anwendung eines langen Notenblattes ohne Ende bezweckt, das so angeordnet ist, dafs während eines beliebigen Zeitraumes eine Reihe von Musikstücken hinter einander abgespielt werden kann, ohne dafs man sich um die Auswechselung der Musikstücke kümmert. Zu dem Ende wird das aus dünn gewalztem Messingblech hergestellte Notenblatt η über Walzengruppen gespannt, die in einem Gestell gelagert sind. Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι diesen Rahmen in der Ansicht und die Hälfte der Walzen im Schnitt, Fig. 2 einen Querschnitt durch das Notenblattgestell, Fig. 3 die Ansicht des Rahmens mit der oberen Walzengruppe im Grundrifs, Fig. 4 einen Horizontalschnitt durch den Rahmen, während die Fig. 5 und 5 a Einzelheiten darstellen.
Bei einer Rahmenhöhe und Breite von ungefähr ι m ist ein Notenblatt von etwa 25 m Länge unterzubringen, auf welchem 8 bis 12 Tonwerke verzeichnet sein können, die sich fortwährend hinter einander abspielen, wenn das Musikwerk im Betrieb ist. Der Rahmen ist aus Holz hergestellt und aus Pfosten c c und Traversen b b zusammengefügt. Hinter- und Vorderrahmen werden durch die Spreizen d zu einem Gestell, vereinigt. Zwischen diesen Rahmen liegen die Holzwalzen α α, von denen abwechselnd einige gerändert sind, damit das Notenblatt gut geführt ist. Diese Holzwalzen erhalten durchgehende Stahlwellen mit dünnen Stahlzapfen, damit sie leicht laufen und der Bewegung des Notenblattes keinen grofsen Widerstand entgegensetzen.
Die untere Walzengruppe ist nur zum Theil in der Querstütze b gelagert, zum gröfsten Theile hat sie oben — der besseren Ausnutzung des Platzes wegen — in den beiden Streben s Platz gefunden. Für die obere Walzengruppe ist ein besonderer Rahmen t angeordnet, der in den am Gestell befestigten Laschen h geführt ist und durch vier Schrauben i 1 höher und tiefer gestellt werden kann. Diese Anordnung ist nöthig, um dem Notenblatt die richtige Spannung verleihen zu können.
Die Blasebälge sind unter der Gestellplatte T der Orgel angeordnet. Die Stützen g g tragen die Windlade und andere Theile der Orgel. Das eigentliche Instrument kann hinter dem Rahmen oder seitlich von demselben angeordnet sein. Da das Notenblatt bei der dargestellten Bauart in sich geschlossen ist, so kann man das Gestell auf den Leisten / herausnehmen und durch ein solches mit anderen Stücken ersetzen.
Damit das Notenblatt beim Einbringen in die Orgel unten nicht durchhängt, sind noch
zwei Leitwalzen r angebracht, die mit dem Gestell fest verbunden sind.
Das eigentliche Triebwerk der Orgel ist auf dem Tisch T angeordnet und kann von Hand oder durch einen Motor in Thätigkeit gesetzt werden. Es sind davon nur diejenigen Theile gezeichnet, die das Notenblatt vorwärts bewegen. Wir erkennen . da zunächst die mit Gummi überzogene Walze JV, auf die der Motor im Sinne des Pfeiles einwirkt, und darüber liegend eine verstellbare Walze p, die die Reibung zwischen dem Notenblatt η und der Gummiwalze JV herstellt. Diese letztere zieht das Spielblatt über die Riefelwalze m weg, über welcher die Tasten zur Bewegung der Ventile V in der Windlade F liegen. Die vordere Gestellplatte des Triebwerkes ist nach den strichpunktirten Linien unterbrochen, so dafs mit Hochschaltung der Druckwalze ρ und Niederlegung der Riefelwalze m das Notenblattgestell sammt Notenblatt in der Richtung gegen den Beschauer der Zeichnung herausgezogen werden kann. Die kleinen Walzen ι und 2 haben die Aufgabe, dem Notenblatt eine leichte Wölbung zu verleihen, wenn es über die Riefelwalze gezogen wird.
Es wird noch bemerkt, dafs das Notenblatt zur Vermeidung von Nebengeräusch, das bei seiner Vorwärtsbewegung entstehen könnte, auf der einen Seite mit einem dünnen Papier überklebt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Notenblattanordnung für Drehorgeln, mechanische Klaviere und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs das endlose, eine Reihe von Musikstücken enthaltende Notenblatt in einem Gestell zwischen Walzengruppen hin- und hergeführt ist und mit dem Gestell in das Musikwerk eingeschoben werden kann, wobei es zwischen eine Transportwalze (N) und eine Druckwalze (p) gebracht wird.
2. Eine Notenblattanordnung nach Anspruch ι, bei welcher die eine Walzengruppe in einem besonderen Rahmen (t) gelagert und durch Schrauben (i) verstellbar gemacht ist, zu dem Zwecke, das Notenblatt spannen zu können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE112253C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1289952B (de) * 1966-08-17 1969-02-27 Axmann Maschf Fuellkoerper fuer Sandgiessformen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1289952B (de) * 1966-08-17 1969-02-27 Axmann Maschf Fuellkoerper fuer Sandgiessformen

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