DE166244C - - Google Patents

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DE166244C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F1/00Automatic musical instruments
    • G10F1/02Pianofortes with keyboard

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Tasteninstrumenten, welche mit einer pneumatischen Spielvorrichtung versehen sind, so daß sie entweder von Hand oder mechanisch gespielt werden können, kommt es darauf an, in letzterem Fall das sich bewegende Notenband dem Auge des Spielenden sichtbar zu machen, da auf demselben die Zeichen für den Ausdruck des Spieles angegeben sind. Das Gehäuse, welches die
ίο Windlade und das Notenband aufnimmt, ist aber gewöhnlich unter der Tastatur im Gehäuse des Instrumentes angebracht. Es sind zwar auch Einrichtungen im Gebrauch, bei welchen das Gehäuse schwingend so aufgehängt ist, daß es vor die Tastatur herausgeschwenkt werden kann; aber diese Einrichtungen haben den Nachteil, daß die Verbindung der Windleitungen nach der Windlade hin umständlich ist und für die Schwingbewegung viel Platz unterhalb der Tastatur in Anspruch genommen wird.
Nach vorliegender Erfindung soll nun das die Windlade und das Notenband tragende Gehäuse unterhalb der Tastatur des Instrumentes verschiebbar so angeordnet sein, daß es, vor die Tastatur gebracht, für das Auge des Spielenden sichtbar wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. ι einen Aufriß und Fig. 2 einen Grundriß eines Pianinos mit der Spielvorrichtung. In dem unteren Teil des Pianinos α ist die pneumatische Spielvorrichtung in beliebiger Weise eingebaut. Das Gehäuse b, welches den Notenband-Gleitblock c und das Notenband d mit seinen Auf- und Abwicklungsrollen e und f trägt, ist nun nach vorliegender Erfindung verschiebbar unter der Tastatur g des Pianinos angeordnet. Herausgezogen (Fig. ι und 2) wird das Notenband d dem Auge des Spielenden sichtbar gemacht. Wenn die mechanische Spielvorrichtung nicht gebraucht wird, kann das Gehäuse b so zurückgeschoben werden, daß es vollständig unter der Tastatur g liegt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Gehäuse b auf einer Stütz- und Führungsplatte h geführt, die zugleich auch als Windleitung ausgebildet ist. Um die Verbindung der Windleitung nach dem Gleitblock c hin in der Spielstellung zu sichern, ist die Stützplatte h mit einem Rand i versehen, gegen den sich die Hinterwand k des Gehäuses b legen kann. Auch können diese Teile durch beliebige Klemmvorrichtungen gegeneinander gepreßt werden.
Die Windleitung / führt von dem Gleitblock c am Boden des Gehäuses b entlang und mündet in der Hinterwand k nach vorn aus, während die Windleitung m der Stützplatte h in der Vorderleiste i derselben aufsteigt und nach hinten ausmündet. Bei der Spielstellung des Gehäuses b decken sich die Ausmündungsöffnungen beider Windleitungen (Fig. 1), so daß die Verbindung nach dem Gleitblock für alle Töne hergestellt ist.
Die Windleitung kann auch in bekannter Weise dadurch hergestellt werden, daß von
den Kanälen der Windlade aus Schlauchverbindung nach den Luftkanälen benutzt wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Tasteninstrument mit unter der Tastatur angeordneter pneumatischer Spielvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das den Notenband-Gleitblock (c) und das Notenband (d) tragende Gehäuse (b) verschiebbar angeordnet ist, so daß es vor die Tastatur gebracht werden kann.
  2. 2. Tasteninstrument nach Anspruch i, bei welchem die Stütz- und Führungsplatte (h) für das Gehäuse (b) zugleich auch als Windleitung dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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