DE48654C - Pianinomechanik - Google Patents
PianinomechanikInfo
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- DE48654C DE48654C DENDAT48654D DE48654DA DE48654C DE 48654 C DE48654 C DE 48654C DE NDAT48654 D DENDAT48654 D DE NDAT48654D DE 48654D A DE48654D A DE 48654DA DE 48654 C DE48654 C DE 48654C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/16—Actions
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- Acoustics & Sound (AREA)
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- Electrophonic Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
HUGO GOETZE in LEIPZIG. Pianinomechanik.
Bei der vorliegenden Pianinomechanik soll die Stärke des Tones unabhängig von dem
Anschlag der Tasten gemacht werden. Die Tasten werden nicht geschlagen, sondern ähnlich
gespielt wie beim Harmonium. Die Hämmer werden einer mit Frictionsstoff versehenen
rotirenden Walze A zugeführt und mit derselben in Berührung gebracht. Sowie
die Hämmer α die Walze A berühren, werden dieselben von der letzteren mehr oder weniger
kräftig gegen die Saiten geschnellt, je nachdem die Hämmer in leisere oder stärkere Berührung
mit der Walze kommen. Dem Abschnellen der Hämmer entsprechend ist auch die Stärke
des Tones. Haben die Hämmer a die Saiten angeschlagen, so gehen sie zurück, werden von
der Walze aufgefangen und bleiben an derselben so lange liegen, als der Druck auf die
Klaviaturtasten dauert. Hört dieser Druck auf, so gehen die Hämmer α in die Stellung der
Fig. ι zurück. Die Walze A wird durch bekannte mechanische Mittel in Rotation versetzt;
je schneller die Rotation, desto kräftiger kann der Ton angeschlagen werden. Das Zuführen
der Hämmer nach der Walze erfolgt in nachstehender Weise: die Taste B wird niedergedrückt
und dadurch der Schenkel c in Schwingung versetzt, so dafs derselbe den am anderen
Ende drehbar befestigten Hammer α an die Walze prefst, so lange der Druck auf die Taste
dauert. Um einen Hammer schnell hinter einander anschlagen zu lassen, wird die glatte
cylindrische Walze A durch eine mit Einkerbungen b und Vorsprüngen bΛ versehene
Walze Aτ ersetzt. Die Walze A bezw. A1
kann auch in ihrer Länge abwechselnd cylindrischer Form und solcher mit Einkerbungen
und Vorsprüngen versehen sein, wie Fig. 2 im Querschnitt und Fig. 3 im Querschnitt und
Längenansicht zeigen. Diese Walze wird dann verschiebbar angeordnet, so dafs man den Anschlag
der Hämmer beliebig wechseln kann. Es erfolgt auch hier die Zuführung des Hammers
in der beschriebenen Weise: Die reibenden Vorsprünge nehmen den Hammerkopf mit, der
beim Zurückgehen dann vom nächsten Vorsprung mitgenommen wird, und dauert dieses
Mitnehmen so lange, als auf die betreffende Klaviaturtaste gedrückt wird.
Um die Hämmer dieser Mechanik gleichzeitig auch in der beim Pianinospiel üblichen
Weise benutzen zu können, bringt man dieselben mit einem entsprechenden Mechanismus
in Verbindung.
Fig. 4 stellt eine solche Combination einer Pianofortemechanik mit der vorbeschriebenen
Mechanik dar. Beim Niederdrücken der Taste B hebt d den Schenkel c, an welchem sich drehbar
der Hammer A befindet. Der Auslöser e sitzt auf dem Ansatz f und bewirkt die Schwingung
des Hammers nach der Saite. Das Stöfserknöpfcheni, welches durch Schräubchen k
regulirbar ist, bringt den Auslöser e rechtzeitig zum Auslösen. Der Fänger g bringt den
Hammer nach dem Anschlag zur Ruhe.
Soll diese Mechanik mit Anwendung der Walze A gespielt werden, so hebt man mittelst
der Theile I ll die Auslöser ab, so dafs der
Ansatz f des Hammers von denselben nicht mehr berührt wird. Alsdann dreht man die
Frictionswalze A um den Punkt m, wodurch dieselbe in die in Fig. 1 gezeigte Stellung ge-
bracht wird. Die Walze A kann natürlich bei dieser Anordnung ebenfalls seitlich angeordnet
sein. Die Dämpfung der Saiten erfolgt in der an Pianos üblichen Weise, ebenso kann die
Hammerleiste zur Erzielung von ff und ρ ρ
verschiebbar eingerichtet sein.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Eine Pianinomechanik, bei welcher eine glatte oder eine mit Vorsprüngen und Einkerbungen (b b 1J versehene ro tirende Walze (A) derart angeordnet ist, dafs die Hämmer (a) durch Niederdrücken der Spieltaste (B) mit der Walze in Berührung gebracht und von dieser gegen die Saiten geschleudert werden, wobei je nach Anwendung einer platten oder einer mit Vorsprüngen und Einkerbungen versehenen Walze ein langsamer oder schneller auf einander folgendes Anschlagen der Saiten bewirkt wird.
Die Anordnung der unter ι. angegebenen Mechanik derart, dafs dieselbe sowohl mit der rotirenden Walze, als auch ohne solche gespielt werden kann.
An Stelle der unter i. gekennzeichneten cylindrischen bezw. mit Einkerbungen und Vorsprüngen versehenen Walzen eine, die abwechselnd beide Formen zeigt und verschiebbar angeordnet ist, zwecks Erreichung der unter i. angegebenen Wirkung mit einer Walze.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48654C true DE48654C (de) |
Family
ID=323627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48654D Expired - Lifetime DE48654C (de) | Pianinomechanik |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48654C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2779226A (en) * | 1953-01-27 | 1957-01-29 | Edward A Rasky | Motor driven repeat mechanisms for piano |
-
0
- DE DENDAT48654D patent/DE48654C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2779226A (en) * | 1953-01-27 | 1957-01-29 | Edward A Rasky | Motor driven repeat mechanisms for piano |
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