DE64045C - Antriebsvorrichtung für Pianofortes mit anhaltendem Ton - Google Patents
Antriebsvorrichtung für Pianofortes mit anhaltendem TonInfo
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- DE64045C DE64045C DENDAT64045D DE64045DA DE64045C DE 64045 C DE64045 C DE 64045C DE NDAT64045 D DENDAT64045 D DE NDAT64045D DE 64045D A DE64045D A DE 64045DA DE 64045 C DE64045 C DE 64045C
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- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
An den Seitentheilen α des Mechanikstuhls
des Pianofortes ist eine . Holzleiste b angeschraubt, an welcher die Feder c befestigt ist.
An diese ist die Hammernufs d angeschraubt, mit welcher mittelst der Feder e der Hammer
f verbunden ist. Die um ihre Achse g bewegliche Abstracte h ist mit der Hammernufs
d drehbar verbunden und hat einen Schlitz i, Fig. 3, welcher den Führungsstift k,
Fig. ι und 3, aufnimmt. Am unteren Theil der Abstracte h ist die Nase / angebracht.
Durch ein Bändchen m und eine Feder η steht die Abstracte mit der Wippe ο in Verbindung.
Wird die Taste t angeschlagen, so bewegt sich die Wippe 0 der Mechanik in der Pfeilrichtung,
die Feder η zieht am Bä'ndchen m die Abstracte h mit Nase / in den Schlitz s
der auf- und abgehenden Leiste r hinein, wodurch der Hammer f die Bewegungen der
Leiste r mitzumachen gezwungen wird. Der Hammer u schlägt hierbei ebenfalls an die
Saite v; um aber zu ermöglichen, dafs dies nur bei Bedarf geschieht, ist an der Hammerruheleiste
n> eine um ihre Achse q q bewegliche Leiste g angebracht, welche durch den
Hebel χ den Hammer u, wie die punktirte Linie zeigt, gegen die Saite ν bewegen und in
derselben Stellung erhalten kann. Der Stofshaken ρ hat den Zweck, die Abstracte h mit
Nase / wieder aus dem Schlitz i der Leiste r herauszudrängen, sobald die Taste t losgelassen
wird.
Aufser bei Pianos läfst sich diese Einrichtung auch an Flügeln anbringen. Hierzu sei noch
erwähnt, dafs sich auch das Einhaken der Abstracte h in die Leiste r unmittelbar von der
Taste t aus bewerkstelligen läfst.
Die Fig. 4 bis 12 stellen die Bewegungsvorrichtung für die Leiste r dar. Auf der Welle A,
Fig. 6,7,8 und 10, des Antriebsrades B ist eine Scheibe C fest aufgekeilt, welche, wie
Fig. 4 a zeigt, eine eingedrehte Nuth c c besitzt und durch den Ring D dicht, jedoch drehbar
umschlossen wird. In diesen letzteren ist eine Schraube η η eingeschraubt, welche in die
Nuth c c hineinpafst und ein Abrutschen des Ringes D von der Scheibe C verhütet. Fig. 4 a
zeigt den Durchschnitt der Scheibe C und des Ringes D parallel zur Achse A. An dem
Ring D sind zwei Nasen E und ein Schlitz F angebracht, Fig. 12, in die hinein ein um seine
Achse G beweglicher Daumen H gelagert ist (Fig. 5, 6, 7, 8 und 11. Fig. 4 stellt den
Ring, von oben gesehen, ohne Daumen, Fig. 5 mit Daumen dar; Fig. 11 zeigt den Ring, von
vorn gesehen, mit Daumen, Fig. 12 ohne
Daumen. Dieser Daumen trägt zwei mit / bezeichnete Oesen (Fig. 6, 7, 8 und 10), in
die eine greift die Zugschnur K, in die andere die Rückzugsschraubenfeder L. Die. Nase M
mit Stellschraube N überträgt den Rückzug der Feder. L auf den drehbaren Ring D.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende: Wird die Zugschnur K, Fig. 6, 8
und 10, angezogen, so preist der Daumen H den drehbaren Ring D bei O an die Scheibe C
fest an und nimmt das Antriebsrad B mit; wird dagegen die Zugschnur K losgelassen,
so zieht die Schraubenfeder den Daumen H in die Höhe, die Schraube N legt sich an den
Ring D an und schiebt ihn so weit zurück, wie er vorher durch die Zugschnur K vorwärts
bewegt wurde. Durch das Rückziehen der Feder L, wenn die Schnur K losgelassen,
befreit der Daumen H bei 0 die Scheibe C und das Antriebsrad B läuft durch eigenen
Schwung noch einige Umdrehungen fort, bis es von H einen neuen Stofs bekommt. Fig. 6
stellt diesen Daumen H, an die Scheibe C gedrückt, dar; Fig. 7 zeigt denselben jedoch
von der Scheibe entfernt.
Hieraus erhellt, in welcher Weise die Inbetriebsetzung des Antriebsrades erfolgt. Dieses
Antriebsrad B, Fig. 8 und ι ο, greift in ein
Reibungsrädchen P, welches auf der Welle A1
mit dem Schwungrad R befestigt wurde, und versetzt dasselbe in Umdrehung. Die Wellen A
und A * sind in dem Lagerbock 5 drehbar gelagert. Auf Welle A' ist ein Rädchen T
aufgekeilt, auf dem das excentrische Rädchen U, welches bei W drehbar in dem Hebel V gelagert
ist, läuft. Bei X ist dieser Hebel V drehbar um seine Achse gelagert und durch
eine Feder A X mit dem Rädchen U auf das Rädchen T aufgedrückt. Am hinteren Theil
desselben ist die Zugstange Z beweglich befestigt. Denkt rhan sich nun die Welle ^1
mit dem Schwungrad R und dem Rädchen T in Umdrehung versetzt, so wird das kleine,
sich excentrisch um seine Welle W bewegende Rädchen U, welches auf dem Rädchen T
läuft, dem Hebel V Stöfse versetzen, und diese Stöfse werden durch die Zugstange Z, Fig. 1,
8 und 10, auf die Leiste r, Fig. 1, übertragen,
welche sie, wenn die Taste t gedrückt ist, weiter bis auf den Hammer f überträgt und
so die Saite ν zum Ertönen bringt.
Wenn man statt des Rädchens T auf Welle A1 ein Sternrädchen, wie es TT, Fig. 9,
darstellt, und auf diesem ein sich concentrisch um seine Achse W W bewegendes Rädchen UU,
ebenfalls durch die Feder A X aufgedrückt, laufen läfst, so ist es ein Leichtes, die Stöfse
in dieser Weise zu vermehren, ohne dafs dazu mehr Umdrehungen des Schwungrades erforderlich
wären.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Pianofortes mit anhaltendem Ton eine Antriebsvorrichtung für die Leiste r (mit welcher beim Niederdrücken der Tasten die zugehörigen Hülfshämmerchen gekuppelt werden), bestehend aus einem mittelst Pedals bewegten Klemmschaltwerk C D H, einem die Drehung von der Schaltwerkswelle A auf die Schwungradwelle A1 übertragenden Reibräderpaar B P und einer auf A1 befestigten Scheibe T, auf welcher eine an einem Hebel V gelagerte Excenterscheibe U läuft, so dafs der Hebel F, sowie die mit demselben durch Zugstange Z verbundene Leiste r hierbei eine schwingende Bewegung erhält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64045C true DE64045C (de) |
Family
ID=337940
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64045D Active DE64045C (de) | Antriebsvorrichtung für Pianofortes mit anhaltendem Ton |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64045C (de) |
-
0
- DE DENDAT64045D patent/DE64045C/de active Active
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